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  1. #1
    mariuswagener
    Gastangler

    Nachrichten rund ums Angeln

    Australien: Zuchtprogramm zum Schutz des schönsten Süßwasserfisches

    Die australische Tüpfelgrundel (Mogurnda mogurnda) ist der gefährdetste, aber gleichzeitig auch schönste Fisch Australiens und soll durch ein professionelles Zuchtprogramm erhalten werden.

    Obwohl die etwa zwölf Zentimeter langen Fische früher recht häufig waren, wurde ihr Bestand durch ausgewilderte Karpfenfische in den letzten 30 Jahren stark verringert.

    Der Spezialist Dr. Dean Gilligan von 'Narranda Fisheries' erklärt, dass Tiere von unterschiedlichen Standorten gesammelt wurden und in einem Zuchtprogramm, entsprechend dem für gefährdete Arten in Zoos, vermehrt werden sollen.
    ( von stern-shortnews )

    Quelle:



    http://www.abc.net.au/news/newsitems...2/s1302430.htm
    Geändert von mariuswagener (12.09.2005 um 17:27 Uhr)

  2. #2
    mariuswagener
    Gastangler

    Noch eine....

    So, folgendes habe ich getsern gelesen:
    Ein Angler in Norwegen soll einen 321-pfündigen Heilbutt gefangen haben. Dieser
    war selber länger als sein Boot, das nur 12 Fuß also knapp 3,60m lang war. zuerst soll er gedacht haben, er würde am Boden festhängen, aber dann hätte der Fisch sich gezeigt. Allein der kopf wiege schon 48 Pfund ( ! ).
    Naja, eine zuverlässige Quelle hatte ich nicht, aber vielleicht findet ihr ja noch was darüber....

  3. #3
    mariuswagener
    Gastangler
    Das schreibt die Bild:


    172 cm lang, 41 Kilo schwer – sie fressen sogar kleine Hunde
    Alarm! Monster-Fische im Dorfteich
    Von EVA TAUTGES

    Angler Dieter Wagner (38) zog den Monsterfisch aus einem Teich in Schermbeck bei Wesel (Nordrhein-Westfalen).

    Die Gemeinde mit 14 000 Einwohnern ist zur Touristen-Attraktion geworden. Unter Anglern wird Schermbeck nur „Loch Wels“ genannt: das Dorf mit den Riesenfischen. In diesem Jahr hingen bereits drei Prachtexemplare am Haken. Zuletzt freuten sich zwei Rentner über einen fast 80 Kilo schweren Riesenfisch!





    Die Süßwasserfische können in warmen Seen bis zu drei Metern groß und 150 Kilo schwer werden – wenn es genug zu fressen gibt. Noch bis zu 40 weitere Welse werden in dem Teich vermutet, alle weit über zwei Meter lang.

    Die Angler erzählen sich: „Erst gestern hat sich ein Wels eine Ente geholt.“ Kann das sein? Ein Experte: „Ein Wels frißt tatsächlich Enten, Jungschwäne, Ratten, sogar von kleinen Hunden habe ich schon gehört. Am liebsten frißt er tote Tiere.“


    Gewässerwart Thomas Sommer (37): „Welse ab 1,70 Meter Länge haben ein Maul mit einem Fassungsvolumen von bis zu 80 Litern.“

    Die Angler von Schermbeck hat der Ehrgeiz gepackt. Sie wollen den Weltrekord im Wels-Fischen brechen. Der liegt allerdings seit 1761 bei 375 Kilo ausgeweidetem Fisch – mit Netzen in der Oder gefangen. BILD wird weiter berichten.





    Dabei frage ich mich, was ist dabei wunderlich, das passiert doch mehrmals iim Jahr, dass sogar über 2m große Welse gelandet werden!

  4. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Angelspezialist
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    Naja, die BILD mal wieder...

    Wer ein bischen Wissen über Welse hat, weiß es ist unmöglich dass in einem Dorfteich 40(!) Welse mit Längen von weit über 2 Metern abgewachsen sind. Solange dort nicht täglich Unmengen an Kleinfischen eigesetzt wird, magern Welse bei dieser Bestandsdichte ab bzw. waschsen nicht mehr weiter.

    Auch der angegebene Wels-Weltrekord ist nicht korrekt.

    Solche Storys haben rein nur Unterhaltungswert, mehr nicht. Aber Danke Marius für die Meldung.
    Schöne Anglergrüße
    Spezi

    *Du wirst keine neuen Meere entdecken, solange du nicht den Mut hast, die Küste aus den Augen zu verlieren.*

  5. #5
    mariuswagener
    Gastangler
    Zitat Zitat von mariuswagener
    „Ein Wels frißt tatsächlich Enten, Jungschwäne, Ratten, sogar von kleinen Hunden habe ich schon gehört. Am liebsten frißt er tote Tiere.“
    Allein diese Aussage zeigt uns, dass die Bild zwar keine Unwahrheiten schreibt, aber dennoch sehr oft unseriös ist. Welse essen Enten(kücken) und andere Kleinstsäuger und Wasservögel ( Hechte tun dies übrigens auch ), aber von Hunden ist eher nicht auszugehen. Das ganze beruhte mal auf einer Geschichte in Mönchengladbach, wo angeblich der Waller "Kalle", der übrigens wieder unterwegs ist, ich habe vor kurzem wieder über ihn etwas gehört, er ist anscheinend nicht tot, einen Dackel verspeist hatte. Das ganze war natürlich nur eine (Zeitungs-)Ente!

  6. #6
    Norwegenfan Avatar von digdouba
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    Sorry, sicherlich sind Welse keine Killer und auch nicht dafür bekannt Hunde zu fressen. Aber der Bericht im Bereich MG war keine Zeitungsente sondern das ist wirklich passiert. War allerdings ein junger Dackel und wohl nicht viel größer als ne Ente. Aber was kann der Wels dafür wenn ihm auf seinem Raubzug so ein Hund genau vor der nase schwimmt. Dumm gelaufen.

  7. #7
    mariuswagener
    Gastangler

    Riesiger Mekong-Wels gefangen

    so, dass habe ich heute mal gefunden:

    Monsterfisch gefangen

    Thailändischen Fischern ist ein fast 300 Kilogramm schwerer Riesenwels ins Netz gegangen - nach Einschätzung des WWF möglicherweise der grösste Süsswasserfisch der Welt.


    Als Naturschützer Wind von dem Fang in einer entlegenen nördlichen Region im Norden Thailands bekamen, appellierten sie an die Fischer, den Mekong-Riesenwels wieder in die Freiheit zu entlassen. Das 293 Kilogramm schwere männliche Exemplar verendete aber und wurde gegessen.

    Zumindest in Thailand ist seit Beginn der Aufzeichnungen über den Mekong-Riesenwels 1981 kein so grosses Exemplar gefangen worden. Der Forscher Zeb Hogan, der ein Projekt von WWF und der amerikanischen National Geographic Society über die grössten Süsswasser-Fischarten leitet, sprach von einem erstaunlichen Fund. Fischer am Mekong machen Dammprojekte und Umweltschäden dafür verantwortlich, dass die Population grosser Fischarten - von denen es in dem Fluss so viele wie sonst nirgends gibt - zurückgeht. Der Mekong-Riesenwels gilt seit 2003 als vom Aussterben akut bedrohte Art. «Meine Studien über grosse Süsswasserfische zeigen ein klares und weltweites Muster: Die grössten Fischarten verschwinden», sagte Hogan. «Wenn wir jetzt handeln, könnten wir Tiere wie den Mekong-Riesenwels vor der Ausrottung bewahren.»
    Quelle: AP


    Kommentar: Was ein Oschi, so was müsste mir mal am Haken hängen

  8. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei mariuswagener für den nützlichen Beitrag:


  9. #8
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Angelspezialist
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    Siehe dazu auch unsere Fisch-FAQ.

    Der Mekong-Riesenwels (engl. Giant Mekong Catfish / thai. Pla Buek / lat. Pangasianodon gigas) frisst - hingegen dem europäischen Wels - garantiert keine Hunde, da er ein reiner Pflanzenfresser ist. Ich habe tatsächlich in Frankreich schon Welse gesehen, die ausgewachsene Gänse und große Enten runtergezogen haben. Daher glaube ich schon, wenn ein kleiner Dackel vor die Schnauze eines kapitalen Wels schwimmt, dass er angegriffen oder gar verspeisst wird. Auch Menschen können von einem Wels angegriffen werden, wenn sie in der Leichzeit einem Welsnest zu Nahe kommen. Meist bekommen Menschen nur einen kräftigen Schlag mit der Schwanzflosse. Der Schock ist dann natürlich schlimmer als der Angriff des Welses.
    Schöne Anglergrüße
    Spezi

    *Du wirst keine neuen Meere entdecken, solange du nicht den Mut hast, die Küste aus den Augen zu verlieren.*

  10. #9
    mariuswagener
    Gastangler
    so einen wels würde ich versuchen in den schwitzkasten zu nehmen, wenn er mir zu nahe kommt!

    Auch lustig ( wenn man schwarzen Humor versteht):


    Schweden: Zwei Tote durch faulende Fische

    Ein litauischer Fischer hat einen Notruf abgesetzt, nachdem er bemerkt hatte, dass in seinem Frachtraum drei bewusstlose Mitarbeiter liegen.
    Nachdem sie in ein Krankenhaus gebracht worden sind, verstarben zwei von ihnen. Einer ist noch in ärztlicher Behandlung.
    Schuld an den mysteriösen Todesfällen sei das Gas faulender Fische.

    Quelle
    Geändert von mariuswagener (30.06.2005 um 17:59 Uhr)

  11. #10
    mariuswagener
    Gastangler
    Eher Traurig

    In Frankreichs Hoheitsgebiet:
    Lebende Hunde als Haiköder

    Mit lebenden Hunden als Köder gehen Einwohner der französischen Insel La Réunion im Indischen Ozean auf Haifang. Den Hunden werden dabei Angelhaken durch die Schnauze und die Pfoten gebohrt, bevor sie an einer Angelleine im Wasser ausgesetzt werden. Doch jetzt schlagen Tierschützer Alarm: Mit einer auch im Internet verbreiteten Petition an die Ministerin für die Überseegebiete, Brigitte Girardin, versucht die Stiftung 30 Millions d'Amis der brutalen Tradition ein Ende zu setzen.

    Erst am Wochenende hatte ein Junge bei Sainte-Marie wieder einen als Köder präparierten kleinen Royal Bourbon gefunden. Er hatte den gelben, großäugigen und von Natur aus friedlichen Hund von seinen Angelhaken befreit und zum Tierarzt gebracht. Seine Familie will den Hund jetzt adoptieren. Die meisten Fälle würden gar nicht bekannt, erklärt die Tierschutzvereinigung SPA. Meist würden größere Hunde als Haiköder verwendet. "Wir haben aber auch schon sechs Monate alte Katzen mit Angelhaken gehabt", erklärte die SPA-Vizepräsidentin Marie-Annick Chantrel der Internetzeitung von La Reunion "Clicanoo".

    Wie im übrigen Frankreich gelten auch auf der Insel im Indischen Ozean die französischen Tierschutzgesetze. Wer Hunde als lebende Köder einsetzt, riskiert bis zu zwei Jahren Haft. Im März 2004 war ein Fischer aus Saint-Paul zu drei Monaten auf Bewährung und 450 Euro Bußgeld verurteilt worden, weil er einem Hund mehrere Angelhaken in die Haut gebohrt hatte. Doch in der Praxis gibt es kaum Verurteilungen: Wer nicht auf frischer Tat erwischt und angezeigt wird, dem ist die Tat kaum nachzuweisen.

    Quelle

  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an mariuswagener für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #11
    mariuswagener
    Gastangler
    Eisenhüttenstadt: Fisch entriss Mann die Angel - Dieser stirbt im See
    Für einen 46-jährigen Mann endete der Angelausflug am See "Kleiner Pohlitzer" in der Nähe von Eisenhüttenstadt tödlich. Ursache war ein starker Fisch. Dieser hatte die Angel des Fischers aus dessen Händen gerissen und in den See gezogen.
    Ein Augenzeuge berichtete, dass der Mann sich daraufhin auszog und dem enteilenden Fisch mit der Angel hinterher schwamm. Als er die Angel erreichte, blieb er plötzlich regungslos. Der 54-jährige Augenzeuge brachte den Mann darauf ans Ufer zurück.
    Dort konnte allerdings nur noch sein Tod festgestellt werden. Über die Todesursache wurde noch nichts bekannt.
    Ein Polizeisprecher sagte, dass es sich um einen ganz normalen Fisch handelte, der die Angel entriss.

    quelle: http://reuters.myway.com/article/200...Y-FISH-DC.html

  14. Der folgende Petrijünger sagt danke an mariuswagener für diesen nützlichen Beitrag:


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