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  1. #1
    Petrijünger
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    Hecht in welcher Tiefe

    Hallo liebe Fourmsbesucher,

    letztes Jahr befischte ich einen sehr klaren Gebirgssee in Österreich, an welchem Bootsfahren für Angler verboten ist. Er hat einen guten Hechtbestand und das Gewässer enthält zudem ziemlich große Hechte. (hab mir die Fangstatistiken zeigen lassen)
    Der See ist an der tiefsten Stelle so ca. 60 m tief und das Ufer zu meist steil abfallend. Auf der einen Seite ist quasi eine Kante, an der man so 3 m flach reingehen kann und anschließend 50-60 m tief. Die andere Seite ist ein steil abfallendes Ufer. Nun meine Frage: In welcher Tiefe stehen die Hechte? Ist es überhaupt möglich, dass Hechte auf 60 m stehen?(Gebirgssee-->sehr kalt--> viel Sauerstoff, aber bis in welche Tiefe?)
    Ich konnte keine wirklichen RIESEN fangen der größte war 72 cm :-(
    Hatte aber auch nur 3 Bisse bei 8 std. fischen mit der Spinrute

    Gruß Shaker1

  2. #2
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Zitat Zitat von Shaker1 Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Fourmsbesucher,

    letztes Jahr befischte ich einen sehr klaren Gebirgssee in Österreich, an welchem Bootsfahren für Angler verboten ist. Er hat einen guten Hechtbestand und das Gewässer enthält zudem ziemlich große Hechte. (hab mir die Fangstatistiken zeigen lassen)
    Der See ist an der tiefsten Stelle so ca. 60 m tief und das Ufer zu meist steil abfallend. Auf der einen Seite ist quasi eine Kante, an der man so 3 m flach reingehen kann und anschließend 50-60 m tief. Die andere Seite ist ein steil abfallendes Ufer. Nun meine Frage: In welcher Tiefe stehen die Hechte? Ist es überhaupt möglich, dass Hechte auf 60 m stehen?(Gebirgssee-->sehr kalt--> viel Sauerstoff, aber bis in welche Tiefe?)
    Ich konnte keine wirklichen RIESEN fangen der größte war 72 cm :-(
    Hatte aber auch nur 3 Bisse bei 8 std. fischen mit der Spinrute

    Gruß Shaker1
    Hi,

    zu1.)
    Das kommt auf das Gewässer an, die Futterfische und auch die Gewässertemparatur(je kälter, desto tiefer)an, ebenso auf die Sprungschicht.
    Jetzt stehen sie aber meist, zumindest hier in einer Tiefe von 4-12m, je nach Gewässertiefe.

    zu2.)
    Nein, in 60m Tiefe werden bestimmt keinerlei Fische stehen, da sich dort kein/kaum Sauerstoff befindet.

    zu3.)
    Gebirgsseen sind sehr kalt, weshalb das Abwachsen der Fische auch länger dauert, als in wärmerren Seen, die sich, wie bei mir hier 500m über NN befinden, heißt Fänge sind nicht oder kaum miteinander vergleichbar.

    Was bei meinem Gewässer ein Durchschnittshecht ist, ist auf zum Beispiel 1000m+ über NN ein großer Hecht.

    Solche Seen sind meist schwierig ohne Boot zu befischen, da die Hechte meistens ihren Futterfischen nachziehen, das heißt sie folgen zum Beispiel Renken-, Saiblings- und Forellenschwärmen oder eben auch den Weißfischen.

    3 Bisse sind immer noch besser, als Schneider zu sein.
    Wie gesagt Gebirgsseen sind nicht leicht zu beangeln, gelegentlich gehts mal nach Österreich(Thannheimer Tal, usw etc) oder ins Allgäu und ins Gebirge, auch meist in Höhen um die 1000-1500m, Fänge sind immer drin, Schneidertage gibt es immer wieder mal, auch an anderen Gewässern, aber damit kann ich sehr gut Leben.
    Geändert von Jack the Knife (17.10.2011 um 15:26 Uhr)
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford, amerikanischer Industrieller

    Pessimisten sind Optimisten mit negativer Erfahrung !

  3. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
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    Hallo,

    wie du es beschrieben hast (leider fehlt die Wasserfläche in ha) würde ich direkt Anfangen zuerst das Ufer zu befischen. Ebenfalls würde ich mir diese "Kante" die in 50 - 60m tiefe abfällt genauer ansehen, ob es dort Möglichkeiten gibt, auf Grund zu fischen mit 1m auftreibenden Köderfisch. Desweiteren währe es Interessant, mal das Mittelwasser in 3-10m tiefe abzufischen, es währe normal das sich dort die evtl. 1m Hechte versteckt halten. Probieren geht über Studieren, und kann nicht verkehrt sein.

    Grüße

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an Sanctur für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Petrijünger
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    Die Wasserfläche weiß ich leider nicht. Es ist soweit ich weiß nur das Fischen mit Kunstködern erlaubt. Aber trotzdem Danke

  7. #5
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von Shaker1 Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Fourmsbesucher,

    letztes Jahr befischte ich einen sehr klaren Gebirgssee in Österreich, an welchem Bootsfahren für Angler verboten ist. Er hat einen guten Hechtbestand und das Gewässer enthält zudem ziemlich große Hechte. (hab mir die Fangstatistiken zeigen lassen)
    Der See ist an der tiefsten Stelle so ca. 60 m tief und das Ufer zu meist steil abfallend. Auf der einen Seite ist quasi eine Kante, an der man so 3 m flach reingehen kann und anschließend 50-60 m tief. Die andere Seite ist ein steil abfallendes Ufer. Nun meine Frage: In welcher Tiefe stehen die Hechte? Ist es überhaupt möglich, dass Hechte auf 60 m stehen?(Gebirgssee-->sehr kalt--> viel Sauerstoff, aber bis in welche Tiefe?)
    Ich konnte keine wirklichen RIESEN fangen der größte war 72 cm :-(
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    Gruß Shaker1
    Das ist doch schon gut, gibt Tage da geht nichts.

    Bei deinem Gewässer hilft nur eins, Strecke machen und die Stellen die für dich in Frage kommen, Fächerförmig abklopfen.
    Dabei alle möglichen Tiefen austesten.
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  8. #6
    Namaycush
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    Ich kann dem ganzen noch eines hinzufügen. An einem großen Gebirgssee, der bis auf knapp 100m abfällt, hatte ich mal das Vergnügen zu schnorcheln.
    Ich konnte hierbei folgendes beobachten.
    Große Hechte folgen in der Tat meistens im Mittelwasser den größeren Weißfischschwärmen. Außerdem lauern sie des öfteren in natürlichen Senken am Grund. Ich beobachtete hier die eigentlich größten Fische (1m+). Diese sind allerdings für den Angler sicherlich am schwierigsten zu finden. Man kann schon von Zufall oder großem Glück sprechen, wenn man solch einem Prachtstück den Ködern vor die Nase wirft. Ich halte das für fast unmöglich...zumindest ohne Boot und/oder ohne Echolot!

  9. #7
    Petrijünger
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    Danke für eure Antworten Werde es dann nächstes Jahr nochmal auf Hecht versuchen !!

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