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Thema: Verbote

  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Verbote

    Da es den Leuten wahrscheinlich doch wichtig ist, habe ich mal ein Thema gesplittet. Ich hoffe dem TE ist dies recht
    Hier könnt ihr mal alles los werden, was euch so auf der Leber brennt.
    Was ihr gut und was ihr schlecht findet

    Verboten sind:
    - offene Feuer
    - Campen und Zelten
    - Benutzung von Motoren aller Art (Genehmigungspflicht nach Wassergesetz und LSG-Verordnung)
    - die Verwendung von Wasserfahrzeugen zum Anfüttern sowie zum Ausbringen der Montagen
    - das Markern der Spots
    - die Annäherung an die Inseln in einem Abstand kleiner 100m
    - das Befahren der Gelege- und Schilfzonen
    - die wasserseitige Näherung an die Schilfgürtel in einem Abstand kleiner al 50m in der Zeit 01.04. - 30.07.
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

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  3. #2
    Brahma27
    Gastangler
    Im Prinzip finde ich alle Verbote richtig.
    Einzig das Zelten mit Einschränkungen (1 Nacht z.B.) wäre o.k.- Sauberkeit und Ordnung vorausgesetzt.

  4. Der folgende Petrijünger sagt danke an Brahma27 für diesen nützlichen Beitrag:


  5. #3
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Hi Leute,

    die Aufregung kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen , denn dieses Regelungen haben ihre Berechtigung .

    Dazu nehme ich mal Stellung zu den oben genannten Änderungen , wie sie hier in manchen Regionen Bayern´s schon fast standardmäßig zu den Gewässerverordnung gehören.

    1.) Offene Feuer sind verboten worden , mit gutem Grund , erstens wurden rund um die Gewässer wilde Feuerstellen angelegt und jedweder Müll ins Feuer geworfen , zweitens wieviele Feuer wurden durch "wilde" Feuerstellen ausgelöst , drittens wurden wilde Partys von Kids und dergleichen so vom Gewässer ferngehalten , was natürlich weniger Müll und weniger Schäden durch Vandalismus zur Folge hatten .

    2.) "Wildes" Campen und Zelten ist in Deutschland grundsätzlich verboten !
    Gegen einen Wetterschutz sagt niemand was , aber manche haben ja gleich eine ganze Ferienwohnung dabei , und hinterlassen zum Leidwesen anderer Angler bzw. des Vereins auch noch ihren Müll.

    3.) Motorenverbote bzw. Genehmigungspflicht für Benzinmotoren ist verständlich , Verschmutzung durch Öl und Sprit wird dadurch verhindert.
    Elektromotoren sind aber meist frei , zumindest bei Jahreskarteninhabern .

    4.) Damit wird verhindert , daß manche "Spezialisten" eimerweise Futter einbringen und halbe Gewässer mit ihren Schnüren sperren , finde ich voll Ok !

    5.) Finde ich auch in Ordnung , man kann sich auch markante Punkte merken und muß nicht noch extra "Bojen" versenken , die manche dann leider im Wasser belassen .

    6.) Sollte zur Brutzeit der Wasservögel eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein , jeder Angler sollte auch Naturschützer sein !

    7.) Siehe 6.) ! Was hat man auch in Mitten der Pflanzen zu Suchen ?

    8.) Siehe 6.) !
    Geändert von Jack the Knife (21.02.2011 um 17:06 Uhr)
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford, amerikanischer Industrieller

    Pessimisten sind Optimisten mit negativer Erfahrung !

  6. Folgende 14 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  7. #4
    .
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    Ich sehe dies nicht als Verbote....für mich sind diese Punkte eine Selbstverständlichkeit.

    Schöne Grüße

    Thomas

  8. Folgende 9 Petrijünger bedanken sich bei schweyer für den nützlichen Beitrag:


  9. #5
    Fischjäger Avatar von perik
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    Arrow Wichitigkeit der Verbote

    Ich denke, dass nicht jeder der im Initiativ-Beitrag gelisteten Punkte mit einem Verbot belegt sein müßte.
    Würden "die Leute" solche Möglichkeiten zu schätzen wissen und sich dementsprechend verhalten, kämen Ausschweifungen so gut wie nie vor. Damit wären diese Verbote auch überflüssig.

    Da es aber immer und überall auch Leute gibt, die sich wenig Gedanken machen und mit ihrem Handeln "Ärger" produzieren oder denen der Erhalt unserer Biozoenosen nicht am Herzen liegt, werden solche Verbote hervorbeschworen. Im Endeffekt sollten sie dort, wo sie vorhanden sind, nur als nützlich angesehen werden.
    Natürlich soll niemandem damit geschadet werden oder jemandem die Freude am Angeln genommen werden!!! Im Gegenteil; langfristig werden wir alle dadurch mehr Freude an unseren Naherholungsgebieten haben.
    Fische fangen, Fische verwerten --> Das Ziel ist der Fisch!

  10. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei perik für den nützlichen Beitrag:


  11. #6
    Never kill a barbel
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    Also ich kann bis auf das Campen jedes Verbot nachvollziehen. Ok das man nicht mit nem Wohnmobil auflaufen muss versteht sich von selbst. Dort sollten klare Vorschriften herrschen indem man sagt, das ein Zelt für zwei Personen erlaubt ist für einen gewissen Zeitraum.

    Verbote sind wichtig, denn meistens gehts schief wenn man dem Menschen freie Hand lässt.

    Petri

    Björn

  12. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei spaceace82 für den nützlichen Beitrag:


  13. #7
    Torsten1
    Gastangler
    Da ja Bernd nun mal einige Verbote rausgezogen hat und zur Diskussion stellt, völlig unabhängig vom Bundesland oder bestimmten Gewässern, mal meine grundsätzliche Meinung zu den aufgeführten, möglichen Verboten.

    Das berühmte kleine Feuerchen, welches auch Mal größer ausfällt.
    Außen jetzt völlig vor, Brandschutzbestimmungen usw.
    So schön und kuschelig/romantisch es ist.
    Leider leidet häufig die Natur/Umfeld darunter.
    So sieht es danach aus.


    An der Stelle, das oben waren keine Angler! Jugendtreff aber.
    Wie immer gibt es bei jeder Gruppe, einen kleinen Teil, der sich keinen Kopf macht.
    Auch unter Anglern.
    Wie in diesen beiden Beispielen.





    Ihren Müll ließen sie dann noch als Zugabe zurück.


    Wenn dann ein Verbot für offene Feuer ausgesprochen wird, kann ich es völlig nachvollziehen.
    Leider sieht es so, an vielen Gewässern aus.

    Campen/Zelten häufig auch ein Problem, nicht selten auch verbunden mit der Problematik Feuerstelle.
    Nach dem Abbau der Zelte sieht es mitunter auch häufig verboten aus+ Umfeld.
    Wenn es nicht so wäre, gebe es diese häufigen Verbote nicht.

    Naja, zu der Begründung Motoren wurde ja schon alles gesagt, obwohl ich gestehen muss, bei E-Motoren, erschließt sich mir nicht immer, eine pauschale Regelung.

    Wasserfahrzeuge zum Füttern und Ausbringen der Montagen.
    Wenn meine Montage weiter raus soll, an eine Stelle, die ich nicht mehr anwerfen kann, aber eine Bootsbenutzung erlaubt ist zum Angeln, kann ich ja auch an die Stelle rudern, dort ankern und angeln.
    Ist sicherlich bei einem längeren Ansitz die unbequemere Lösung, aber ich habe nicht das Problem mein Anfutter zu platzieren oder 100-200m Schnur+Montage, vielleicht noch durch/über Kraut/Muschel/Totholz Hindernisse zuführen. Angel ja am Platz, hab es dann auch leichter beim Drill (Sorge, dass der Fisch ausschlitzt, Schnur gesprengt wird).
    Ist Bootsbenutzung generell nicht erlaubt, dann muss ich auch soviel Weitsicht haben, meine Montage in Bereichen zu platzieren, wo ich Herr der Lage bin. Beim Anfüttern wie Drill.

    Zu Markern, ist alles gesagt. Wer nicht in der Lage ist, seinen gewählten Platz, anzuwerfen/wiederzufinden oder nachzufüttern, der sollte sich halt damit etwas mehr beschäftigen.

    Zu den letzten Punkten so viel.
    Ich muss mit meinem Boot nicht im Schilf Rumeiern usw.
    Das hat einfach etwas mit Rücksicht auf andere Lebewesen am/im Gewässer zu tun.
    Damit sollte man immer leben können, wenn man sein Anglerinteresse nicht über alles stellt.
    Geändert von Torsten1 (21.02.2011 um 18:53 Uhr)


  14. #8
    Coepenicker-Fishing-Devil Avatar von 270CDIT-Model
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    Hi Torsten!
    ,genau auf die Zwölf,mehr braucht man dazu nicht mehr Sagenklatsch.
    Gruß Frank
    Sei Du selbst die Veränderung,die Du Dir wünscht
    für diese Welt.

    Mahatma Gandhi





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  16. #9
    Petrijünger Avatar von Dicker Mops
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    Diese Mentalität der "Verbrannten Erde" ist an allen Gewässern rund um Berlin zu beobachten,wobei diese verkappten Brandstifter nicht einmal wissen, daß Maisdosen und Bierflaschen nicht zu den brennbaren Materialien zählen. Da man aber oft jahrelang auf eine Fischereikontrolle warten muss, wird sich daran auch nichts ändern

  17. #10
    bayrischer Berliner Avatar von Red Twister
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    Servus zusammen!

    Verboten sind:
    - offene Feuer
    Ein Verbot mit dem jeder eiverstanden sein sollte, denn die Natur leidet enorm darunter.

    - Campen und Zelten
    Ich kann nur sagen, dass ich an einem solchem Gewässer dann nicht angeln würde, da ich bei längeren Ansitzen darauf angewiesen bin.

    - Benutzung von Motoren aller Art (Genehmigungspflicht nach Wassergesetz und LSG-Verordnung)
    An Tagen wo ich mal faul bin habe ich was dagegen, ansonsten wird halt gerudert!

    - die Verwendung von Wasserfahrzeugen zum Anfüttern sowie zum Ausbringen der Montagen
    Da kommt es auf das Gewässer an. An kleinen Gewässern ist es OK, aber an großen Gewässern wo man die Spots nicht mit Werfen erreicht ist dies meiner Meinung nach nur wieder eine Reglung derer die kein Boot haben (besonders Alte Vorstands Mitglieder)
    Wo es erlaubt ist, da sollte aber auch Rücksicht genommen werden auf andere Angler.

    - das Markern der Spots
    Wenn der Marker wieder mitgenommen wird, dann verstehe ich diese Reglung nicht!
    Nur leider gibt es immer wieder Spezis die ihren Billigmarker (Stein-Schnur-Plastikflasche) ausversehen vergessen. (Meist Gastangler)

    - die Annäherung an die Inseln in einem Abstand kleiner 100m
    Wenn die Insel als Naturschutzgebiet oder Laich- Brut gebiet ausgewiesen ist, dann ist es eine super Reglung zum Schutz von Natur -und Tierwelt

    - das Befahren der Gelege- und Schilfzonen
    Ein absolutes Muss!

    - die wasserseitige Näherung an die Schilfgürtel in einem Abstand kleiner als 50m in der Zeit 01.04. - 30.07.
    Da trifft dann das Selbe zu wie bei den Inseln.


    Einige Regeln sollten bei allen Anglern eine Selbstverständlichkeit sein.
    Regeln zum Schutz von Flora und Fauma!

    Einige Regeln werden leider gemacht um einfach nur zu zeigen, dass es Leute gibt die am längeren Hebel sitzen und mit ihrer Zeit nichts anzufangen wissen.



    Gruß Stefan
    Geändert von Red Twister (21.02.2011 um 20:46 Uhr)
    _______________________________
    Am Wasser lernt man Freunde kennen

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  19. #11
    Der mit dem Fisch tantzt Avatar von Fischhunter Fabian
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    die deutschen angler gesetze sind viel zu hart

  20. #12
    Porzellanstadtangler Avatar von pike 84
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    finde es bei uns in brb das max mit 2 ruten gleichzeitig fischen darf, man sollte doch wenigstens noch mit einer stippe fischen dürfen.
    an manchen gewässer ist auch nur eine raubfischrute erlaubt.

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  22. #13
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Mir gefällt ein Punkt nicht......Zelte am Wasser, was sonst
    Ich bin nun mal leidenschaftlicher Karpfenangler und Angler überhaupt, somit möchte ich mehrere Tage am Wasser verbringen.
    Dies geht ohne Dach über der Birne nicht, ich brauch nun mal einen gewissen Schutz.

    Auf den ganzen anderen Kram kann ich verzichten, hatte ich all die Jahre nicht und muss nun auch nicht mehr sein.
    Obwohl so ein Bööötchen schon was angenehmes ist jedenfalls wenn ein anderer rudert und ich die "Spinne" schwinge
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  23. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Spaik für den nützlichen Beitrag:


  24. #14
    Torsten1
    Gastangler
    Hallo Stefan

    - die Verwendung von Wasserfahrzeugen zum Anfüttern sowie zum Ausbringen der Montagen
    Da kommt es auf das Gewässer an. An kleinen Gewässern ist es OK, aber an großen Gewässern wo man die Spots nicht mit Werfen erreicht ist dies meiner Meinung nach nur wieder eine Reglung derer die kein Boot haben (besonders Alte Vorstands Mitglieder)
    Die Aussage empfinde ich etwas überzogen und zu pauschal.
    Mag in einigen Fällen der Auslöser sein, aber als generelle Aussage, ist es sicher nicht zutreffend.

    Einige Regeln werden leider gemacht um einfach nur zu zeigen, dass es Leute gibt die am längeren Hebel sitzen und mit ihrer Zeit nichts anzufangen wissen.
    Da wir ja, jeder aus seiner Sicht, darüber diskutieren, würden mich einfach um deine Aussagen nachvollziehen zu können, ein paar Beispiele interessieren.
    Die Vielfältigkeit der Erlebnisse, daraus gebildete Meinungen, finde ich interessant.

    Hallo Frank

    Hi Torsten!
    ,genau auf die Zwölf,mehr braucht man dazu nicht mehr Sagen
    Es ging mir nicht darum einen „Volltreffer“ zu landen.
    War nur meine Meinung, aus, erlebten heraus.
    An der Stelle noch mal. Es gibt in jeder Gruppe der Gewässernutzer, einen Prozentsatz, welcher der Meinung ist am Wasser zu machen, was er möchte. In allen angesprochenen Punkten.
    Der Prozentsatz von nachlässigen Anglern ist nicht höher, wie der anderer Nutzer (Badegast, Camper, Freizeitkapitän, Partymacher usw.).

    Beispiele dafür, werde ich dieses Jahr mal festhalten im Bild und benennen, wo man dann halt sieht, das andere Gewässernutzer sich häufig aus Eigeninteresse, auch nicht drum scheren, was sie eigentlich machen.
    Die Summe dessen führt zu Einschränkungen. Und selbst wenn Angler sich völlig vernünftig verhalten, würden die Verfehlungen anderer reichen, ein Verbot zu erlassen.
    Da aber auch in Anglerkreisen, viele nachlässig/oberflächlich sind, bringt auch die gegenseitige Schuldzuweisung nichts.

    Hallo Dicker Mops

    Da man aber oft jahrelang auf eine Fischereikontrolle warten muss, wird sich daran auch nichts ändern
    Na dann ändere doch etwas an der Situation.
    Wende dich mal an den User „Alter Däne“.
    Der freut sich immer, wenn Angler die unzufrieden sind mit der Kontrolldichte, sich bei ihm melden und sich aktiv einbringen wollen, um eine Verbesserung zu erreichen.

    Hallo Bernd

    Mir gefällt ein Punkt nicht......Zelte am Wasser, was sonst
    Ich bin nun mal leidenschaftlicher Karpfenangler und Angler überhaupt, somit möchte ich mehrere Tage am Wasser verbringen.
    Dies geht ohne Dach über der Birne nicht, ich brauch nun mal einen gewissen Schutz.
    Klar, denn dieses Bedürfnis ist völlig logisch.
    Naja da landet man auch wieder beim Begriff „Zelt/Wetterschutz/Definition“.
    Mal abseits dieser ganzen Überlegungen.
    Nun möchte jeder Gewässernutzer dieses Privileg. Der Badegast will das ganze WE dort bleiben, die Familie beim Ausflug auch, der Jugendliche mit seiner Gruppe usw.
    Wie willst Du diese Interessen nun alle unter einen Hut bekommen, gleichzeitig aber auch noch die Natur/Tierwelt/Umfeld, möglichst schonen?
    Kann ich jetzt diese Genehmigung nur Anglern gestatten, die anderen Nutzerinteressen/Gruppen, lasse ich außen vor?
    Wie will man das plausibel begründen?
    Fragen über Fragen.

  25. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Torsten1 für den nützlichen Beitrag:


  26. #15
    bayrischer Berliner Avatar von Red Twister
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    Servus Torsten!

    Ja, meine Begründungen beruhen auf eigenen Erfahrungen.
    Diese müssen wir in unserem Verein leider im Moment machen.

    Das ist nun schon der Zweite Verein wo das von mir Geschriebene vollzogen wird.

    Im jetzigen Verein ist es so seit der Vorstand gewechselt hat.
    Da ich mit zwei aus dem Vorstand recht gut befreundet bin weiß ich, dass es so gelaufen ist.
    Die ältere Generation der Angler hat damit gedroht, dass sie alle austreten werden wenn diese Reglungen nicht in Kraft treten.
    Und da im Vorstand glaube ich acht Ältere Mitglieder und nur zwei jüngere sind war es sofort beschlossene Sache.
    In diesem Jahr sind davon nur die Gastangler betroffen, aber im nächsten Jahr sollen die Reglungen dann übergreifend auf uns ausgelegt werden.
    Dieses Jahr dürfen wir schon nicht mehr schleppen.

    Und das ganze obwohl der Verein an Geldnot leidet und sogar vor zwei Jahren schon 3 Kiesgruben abgeben musste.
    Und mit den neuen Reglungen wird noch mehr Geld verloren gehen, denn die Karpfen und Wallerangler die sonst gerne gekommen sind werden nun nicht mehr kommen. Ich habe mit einigen Telefoniert und jeder hat mir das bestätigt.
    Das sind im Jahr gut und gerne 1500 - 2000€ an Tages- und Wochenkarten. Das aber nur von denen die ich kenne.

    Weiter hat es für den Verein zur Folge, dass mindestens 6 Leute austreten werden. (mit mir)
    Macht dann wieder 1500 € verlust.
    Und es werden bestimmt noch einige mehr austreten, aber ich kann es nur sicher von mir und meinen Freunden sagen.

    Das meine ich mit meiner Aussage.
    Da wird gehandelt bevor darüber nachgedacht wird.

    Die Beschwerden über Boote, Bojen, elektrische Bissanzeiger, sogar gegen Rod Pod´s kamen ausschließlich von den älteren Vereinsmitgliedern.
    Und da diese leider die Oberhand haben wird auf unsere Wünsche, Vorschläge und Bedürfnisse keine Rücksicht genommen.

    Sicher ist es nicht zu pauschalisieren, aber ich habe schon so oft von ähnlichen Geschehnissen gehört, dass meiner Meinung nach doch etwas wares an der Sache ist.

    Das beste Beispiel ist, dass ein Neuer im Verein mal einen aus dem Vorstand nach einem Gewässer gefragt hatte und der darauf nur zu ihm meinte, dass er doch jemanden fragen soll, der am Wasser ist und angelt.
    Das ist für mich das was ich meinte: "Hauptsache ein Amt bekleiden"
    Wir haben dem Neuen dann die Gewässer gezeigt.


    Gruß Stefan
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