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  1. #1
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Ron17
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    Angeln an einer Schleuse?!

    Hallo zusammen!

    Ich habe mal eine Frage bezüglich dem angeln an Schleusen.
    Vor ein paar Jahren war ich mal in Irland eine Woche Urlaub machen, der Vater eines Arbeitskollegen wohnt dort direkt an dem größten See in Irland und ich dachte da fliegst mal eben hin, bischen angeln. Dort angekommen dachte ich nur, man wie und wo will man bei so einem riesigen Gewässer nur angeln?!?! Aber mein "Guide" meinte nur lass mich mal machen und fuhr los, angehalten hat er an einer Schleuse, auf der einen Seite der See und auf der anderen ein relativ kleines Flüßchen. Zu meiner Überraschung packte er dann tiefgefrorene Barsche als Köder aus, man bekam den Haken nur mit Mühe überhaupt in den Fisch und meinte schmeiss mal rein zur Flußseite... Also dort herschte so eine Strömung und Wirbel, wäre man reingesprungen wäre man definitiv ersoffen und nie wieder rausgekommen. Also ein Riesen-Plastikei als Pose rangebastelt und ab gings...
    Was soll ich sagen 30min später hatte ich meinen ersten Meter-Hecht in meinem Leben gefangen. Und so fingen wir eine Woche lang jeden Tag in 2-4 Std. 3-5 Hechte, nie weniger. Dazu habe ich dann mal noch spasseshalber einen kleinen blau-weißen Wobbler rangemacht und von der Brücke aufs Wasser gelassen, der sprang durch die extremen Verhältnisse ja nur an der Oberfläche rum, trotzdem fingen wir so 3 schöne Bachforellen auf diese kuriose Art.

    Was ich eigentlich damit sagen will, ich hätte wohl auf jeden Fall selber im See bzw. an der Stelle zur beruhigten Seeseite hin geangelt. oder wenn im Fluß dann 100m weiter wo er eigentlich viel eher ein ruhiges Bächlein wurde... Aber in der reißenden Strömung der Schleuse zu angeln wäre mir nicht in den Sinn gekommen.

    Liegt das nun an meinem mangelnden Wissen über solche Techniken oder ist das doch wirklich eher ungewöhnlich? Angelt jemand von euch auf diese Art??

    Gruß, Ron!

  2. #2
    Karpfenfischer
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    Zitat Zitat von Ron17 Beitrag anzeigen
    Liegt das nun an meinem mangelnden Wissen über solche Techniken oder ist das doch wirklich eher ungewöhnlich? Angelt jemand von euch auf diese Art??

    Gruß, Ron!
    Das ist wirklich nicht ungewöhnlich. Ich kenne einige Angler, welche (fast) nur in Gebieten mit starker Strömung fischen. Dazu gibt es auch viele Berichte, spezielle Montagen und einige Videos: Hier
    Ich angele nicht wirklich speziell in solchen Bereichen, da es an meinen Gewässer solche "übertriebenen" Strömungsbereiche gar nicht gibt. Wobei ich sagen muss, das ich an den Schleusen des Neckars (natürlich mit entsprechendem Abstand) gerne mit der Spinnrute untwerwegs bin.



    Angler-Michi

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an Angler-Michi für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Petrijünger Avatar von Blinkerbraut
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    Also ich weiss jedenfalls das Angeln auf Zander an SChleusen wohl ganz gut geht...Im Kanal vor allem die Bereiche stromabwärts,so nah an der Schleuse wie erlaubt,meistens darf man ja nur 100m davon entfernt.
    Bei anfänglicher Dämmerung würd ichs probieren oder inner Morgenstund. Köderfarben können wichtig sein, vor allem wenn das Wasser nicht ganz trübe ist.An Steinpackungen kann man denk ich gut angeln, da wo die Fischbrut sitzt.
    "Wer viel in sich trägt, brauch wenig von außen!"

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an Blinkerbraut für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Ron17
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    100m entfernt?! Damit fällt das "Schleusenangeln" ja schon komplett aus...

    Was halt so faszinierend war, es war vielleicht 10m breit und wir haben die Köder auf Spannung direkt von der Brücke runtergelassen, also haben wir wenn überhaupt einen Bereich von 10x10m Meter beangelt, (und zwar in der tosendsten Strömung oder eher im Sog) und dann die für mein Empfinden enorme Anzahl von Hechten auf so wenig Platz...!!! Nagut die haben sich da wohl auch alle gegenseitig gejagt und gefressen, fast jeder Fisch hatte Bisswunden, einem 70er Hecht fehlte gar die halbe Schwanzflosse und die Wunde sah sehr frisch aus...

    Auf jeden Fall konnte ich mir nicht vorstellen in Deutschland eine Schleuse zu finden an der Ähnliches möglich ist, aber scheinbar ist es hier ja auch gar nicht erlaubt.

  7. #5
    . Avatar von Lorenz89
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    Zitat Zitat von Ron17 Beitrag anzeigen
    Liegt das nun an meinem mangelnden Wissen über solche Techniken oder ist das doch wirklich eher ungewöhnlich?
    Unwissenheit und mangelndes Vertrauen ist das!
    Es gibt wohl kaum einen Angler der sofort beim Anblick einer sehr stark strömenden Stelle mit besonderen Fangergebnisen oder sogar überhaupt Fisch,rechnen würden!
    Die einen probieren es dann halt trotzdem früher oder später von sich aus,auch wenn das Vertrauen fehlt,andere machen erstmal einen Bogen drum,bis sie von irgendeiner Erfahrung/Erlebnis oder Aussage eines Anglers dazu bewegt werden solche Stellen mal zu befischen...


    Bei mir wars nicht anders und ich zweifel heute noch an gewissen Stellen (zu bestimmten Bedingungen) wenn ich ankomme,bis zum ersten Biss/Nachläufer,dann machts *klick*
    MfG Lorenz

  8. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Lorenz89 für den nützlichen Beitrag:


  9. #6
    Petrijünger Avatar von Resiii93
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    Ich wohne auch direkt an einer Schleuse, es ist sehr verschieden da spielt auch manchmal das Wetter eine Rolle,mal bekommst du Fisch auf Fisch mal sitzt du aber auch da und fängst gar nichts.

    Und ich denke das so eine Strömung auch gut ist da wenn die Schiffe an einem vorbei fahren kommen ja wellen und die Wellen könnten dann auch mal immer wieder die Fische zu den Anglern ans Ufer treiben.

  10. #7
    Karpfenangler Avatar von sascha05
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    nicht ganz richtig aber ok

    an einer schleuse sammelt sich viel fütter an deswegn stehen die fische dort in der nähe
    Petri Heil an euch
    Gruß Sascha

    http://www.fisch-hitparade.de/signaturepics/sigpic48051_4.gif

  11. #8
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Moin!
    Unterhalb der Ruhrschleuse Duisburg habe ich vor vielen Jahren meine ersten "Schleusenerfahrungen" gesammelt. Damals gab es noch keine Feeder, Picker oder dergl., sondern wir haben mit unseren Teleskopruten u. leichtem Zeug gefischt. Damit konnte man während des auslaufenden Schleusenwassers überhaupt nicht fischen, weil es schneller wegschwamm, als man werfen konnte.
    Wenn aber die ausfahrenden Schiffe weg u. das Schleusentor wieder geschlossen war, konnte man dort jede Menge Fische fangen. Ist ja auch klar! Im Schleusenauslauf war das Wasser in regelmäßigen Abständen kräftig in Bewegung, was dazu führte, daß immer aufgewirbeltes Futter herumtrieb. Das zog natürlich die Fische an. Wir haben sogar im Januar bei Eiseskälte unterhalb der Schleuse Karpfen gefangen. Von wegen Winterstarre! Die Burschen waren sehr agil u. beißfreudig. Wir haben`s zwar damals nicht probiert, aber daß dort auch Raubfische sein mußten, ist mir im nachhinein völlig klar, denn die folgen ja immer ihren Beutefischen. Insofern ist ein Schleusenauslauf immer einen Versuch wert.
    Gruß
    Eberhard

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