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  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Angelspezialist
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    Peinliche Angelerlebnisse

    Hallöchen Petrifreunde,

    hier sind wir ja unter uns (voll anonym...), daher wäre es doch die ideale Gelegenheit die peinlichsten Angelerlebnisse (zur Erheiterung der Angelkollegen) Preis zu geben. Was meint Ihr?

    Ok, es fällt mir schwer, aber ich mache mal den Anfang mit einer Geschichte, die mir noch heute soooooo peinlich ist.

    Tja, an einem wunderschönen Sommerabend saß ich an unserem Vereinsgewässer an einem absoluten Karpfen-Hotspot, wo ich Tage zuvor einen vermeintlichen Rekordkarpfen im Drill verlor. Mit der gleichen Angelmethode saß ich nun an der gleichen ufernahen Stelle und hoffte auf den gleichen Karpfen. Nach einigen Stunden ohne Biss setzte sich mein Vereinskollege Hermann, aus dem Vorstand, links neben mich und wollte sehen, wie ich es fertig bringe immer wieder die dicksten Karpfen im Verein zu fangen. Ich war mir meiner Sache wirklich sicher, der Monsterkarpfen müsste jeden Moment beißen. Daher und aufgrund der bereits vergangenen Schneiderstunden war ich schon etwas angespannt. Meine Gedanken waren, wohin taucht die Pose wohl ab, nach links wo kein Hindernis den Drill stören würde, oder nach rechts, wo der Karpfen in Sekundenschnelle das verwachsene und mit versunkenen Ästen verseuchte Schongebiet erreichen könnte. Und nebenbei gesagt, das Angeln im Schongebiet ist unserem Vereinsgewässer streeengstens verboten. Weiter dachte ich: wird der Anhieb auch richtig sitzen, beisst auch wirklich der Opakarpfen oder nur ein kleiner Nachkömmling. Beim beobachtenden Hermann hatte ich bereits kräftig geprahlt, dass er jeden Moment Zeuge eines vereinsgeschichtlichen Erlebnis werden würde - ist auch irgendwie meine (berechtigte) Art...

    Und dann geschah es endlich, die Antennenpose tauchte schön gleichmäßig seitlich ab. Ob Ihr’s glaubt oder nicht, ich erkenne das Gewicht der Karpfen schon beim Biss. Das ist er! Mist, ich hab’s gewusst, die Schnur läuft nach rechts direkt auf’s Schongebiet zu. Kurz überlegt. Ok, jetzt muss ein kräftiger Anhieb gegen die Schnurrichtung erfolgen, Schnurkontakt nicht verlieren und sofort Gegenhalten - die Schnur ist stark genug gewählt, dürfte also kein Problem sein. Gedacht und getan. Meine starke Rute peitschte mit voller Wucht nach links gegen den Lauf der Schnur. Der „König der Fische“ war bombenfest gehakt - starke Gegenwehr. Klasse! Ein Glücksgefühl war in mir, denn der alte Moosrücken war mir schon so gut wie sicher - bei der perfekten Ausrüstung und dem einwandfreien, kraftvollen Anschlag.

    Tja, das Glücksgefühl zerbröckelte von einer Sekunde auf die nächste, als ich strahlend und prahlend nach links schaute und anstatt in ein erstauntes Gesicht des Vorstandsmitgliedes zu sehen, diesen mit schmerzverzerrtem Gesicht und mit beiden Händen vor dem Gesicht verschränkt, sich am Boden windend, hinter seinem umgefallenen Stuhl vorfand. Oh Gott..., ich hatte ihm die Rute beim Anschlag mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen. Ich war erst wie gelähmt.

    Nach einer ersten Hilfe beim Kollegen – er war glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt - saß der Karpfen natürlich längst im versunkenen Geäst des Schongebietes fest, wo er wahrscheinlich mit der Schnur so lange Slalom geschwommen war, dass er den genauen Weg zurück niemals wieder finden hätte können.

    Das ist mir vorher und nachher niemals passiert. Inzwischen sind ungefähr 15 Jahre vergangen, aber Hermann hält seltsamerweise nach wie vor beim Angeln einen Sicherheitsabstand zu mir. Froh war und bin ich, dass er nie jemandem erzählt hat, wem er das blaue Auge zu verdanken hatte.

    Ich hoffe Ihr erzählt es nicht weiter...

    Und nun seit Ihr dran.


  2. #2
    Gesperrt Avatar von Hornhechtejäger
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    Na das kann ich mir vorstellen, dass du da am liebsten im Erboden versunken wärst.
    Mir war mal saupeinlich als ich einen Wahnsinnsfisch am Haken hatte und die ganzen Vereinskollegen zusammenrief um den Drill und später den Fisch zu bestaunen. Ich war mir sicher einen riesigen Graskarpfen am Haken zu haben und schätzte ihn auf sicher mehr als 50 Pfund, so schwer wie der sich einholen ließ. Aber als er endlich an der Oberfläche auftauchte, war das Gelächter, von inzwischen um die 30 Mann um mich rum, riesengroß. Was da auftauchte war kein meterlanger Graskarpfen sondern ein dicker, schwerer, fauler Ast...

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  4. #3
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    Auweia... ein schwerverletzter beim angeln, najo kann schon mal passieren bei einem Biss durchdringt eben pures adrenalin den Körper man konzentriert sich nur mehr auf das wesentliche und alles andere nimmt man gar nicht mehr wahr...

    Also dann komm ich mal zu einer Geschichte betrifft mich zwar nicht selber aber egal... ich war noch ein kleiner Petrijünger und ging mit ein paar Kollegen zum Nachtangeln, damals wussten wir noch nicht wirklich viel über das kapitel angeln und so und gingen wir eben mit Leuchtschwimmer und Wurmbündeln auf in den Kampf
    Es war eine ruhige Sommernacht es tat sich nicht wirklich viel... bis zum Zeitpunkt als eine Pose eines Anglerkollegen untertauchte...gespannt sahen wir alle wie die Pose langsam untertauchte(immer noch nach all den Jahren das schönste gefühl ) und riefen unserem Kollegen zu er solle mal die Rute in die Hand nehmen und beim richtigen zeitpunkt einen kraftvollen Anhieb setzen.
    gesagt getan in der dunkelheit nam er die Rute in die Hand und beobachtete die Pose um im richtigen moment bereit zu sein. nach einer kurzen Zeit tauchte die Pose wieder ab - er schlug an - doch hatte er die falsche rute in die Hand genommen...loooooooool - nach kurzer Enttäuschung war das gelächter riesengross....gggg ....... mfg

  5. #4
    Petrijünger
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    Tja, die einen verletzen andere, die anderen sich selbst:

    Ich fischte an einem kleinen See sowohl mit der Feederrute, als auch flach mit der Pose (vielleicht beißt ja eine Forelle). Während ich die Feederrute neu beköderte, beobachtete ich weiterhin die Pose. Aus dem Augenwinkel konnte ich sehen, wie die Spitze der Feederrute unregelmäßig ausschlug. Reflexartig setzte ich einen kräftigen Anhieb. Und der Fisch hing: im Finger!!! Dummheit tut weh, das weiß ich jetzt.

  6. #5
    Sei immer fair Avatar von Walter Schroeder
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    Wir waren in Dänemark zum Heringsangeln,wie es dann so ist stehen die Angler dicht bei dicht nebeneinander.Unter anderem stehen die Dänen zwischen um ihre Wintervoräte aufzufüllen.Es sind allerdings nur Hobbyfischer.Beim ausholen der Rute mit dem System
    (5 Haken) hat er die Richtung verfehlt und landete mit den Haken am Ohr eines bekannten Berliner.Resultat haken abschneiden und ins Krankenhaus.Fazit man sollte immer auf seinen Nachbarn achten.

  7. #6
    Petrijünger
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    Mal wieder ausgraben das alte Teil hier:

    Ich war damals noch frei von jeder Sünde, ich besaß weder den Fischereischein noch hatte ich Freunde mit denen ich hätte in die Disco gehen könne, was ich in dieser Nacht aber besser getan hätte....

    Es war am Rasenteich (künstlich abgelgt ca.0,8ha klein), ich wollte eigentlich nur joggen gehen, als ich einen Bekannten beim Angel antreffe, also kurz dazu gesetzt und unterhalten, gegen 23:30 Uhr zog der Kollege dann einen wunderschönen Raubaal aus dem Tümpel, der allerdings den Haken doch ziemlich tief geschluckt hatte, also Aal waidgerecht versorgt und in einem Eimer abgelegt nach ner halben Stunde, nahm ich Kraft meiner Wassersuppe den Aal in die Hand und versuchte den Haken zu lösen, der Aal, der allerdings immernoch lebte wollte den Haken aber unbedingt behalten und biss mir so dehr in den Finger, dass ich ihn ohne Hilfe nicht mehr ab bekam.... omg war das peinlich.... und weh getan hat es auch

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  9. #7
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von PBMaddin86
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    Ich war mit 14 immer total von lagen Stippen begeistert also zu mAngelladen geganegn eine 8 Meter lange Rute geholt und an den Rhein ( kleiner) Seitenarm gegangen! Vorher fragte mich der Angelladenbesitzer den ich seit ich 1 Jahr alt bin kenne ob ich wüsste wie man damit alleien fischt ich natürlich ja ja logisch bin ja kein Deppp etc.

    Wie musste es kommen genau an dem Abend mussten alle alten Haaaasen auch an den Rhein an diese Stelle gehen und natürlich gerade wo se bei mir angekomemn sind um zu schauen ein Biss ich total überreagiert und wusste nicht genau was ich nun mache um den Fisch ins Netz zu bekommen weil die rute ja so lang ist! Meine knaller Idee war einfach die Stippe zusammen zeiehn und dann den Fisch landen! Ich noch gesag das ist bestimmt ein großer seht mal wie die Angel sich biegt! Am Ende hatte ich den Fisch und den dazugehörigen peinlichen Auftritt für mich gepachtet!

    Es mus so Affig ausgesehehn haben das ich heute, wenn ich mal länger zum schwätzen im Angelladen stehe noch nach 7 Jahren aufgezogen werde !!!!!

    Mittlerweile kann ich mit ner Stippe umgehen auch wenn ich se nur zum Köderfische angeln benutze !!!!

    PS: Srry für Schriftfehler habs schnell getippt weil ich net so die Zeit habe aber trotzdem mein Werk preisgeben wollte... hoffe man kann es lesen!

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an PBMaddin86 für diesen nützlichen Beitrag:


  11. #8
    Carphunter Avatar von Alroundangler
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    Mein peinlichstes Erlebnis war als ich mit meinem Vater in Brandrübel/Thüringen am Stausee angeln war.Ich hatte einen ca. 60 Pfündigen Karpfen an der Angel und kurz vor meinem Kescher ist die Schnur gerissen!Ich hab den Karpfen auf ca. 60 Pfund geschäzt weil ich ihn gesehen habe!Nich das jemand fragt!
    Gruß

  12. #9
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Schneiderchen
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    Wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu Sorgen.Immer wieder schön zu Lesen das auch anderen Anglern so manches Missgeschick passiert.
    Das Peinlichste was mir mal Passiert ist ich hab mir eine Teure Rolle gekauft für meine Spinnangel.
    Hab mich tierisch gefreut, weil sie etwas günstiger und auch runtergesetzt war im Preis.
    Zuhause Stolz wie Oskar meinem Schatz mein Schnäppchen Präsentiert.Abends noch meinen kleinen Rucksack gepackt.
    Alles mögliche kontrolliert, hab ich genug Stahlvorfach, wirbel,Papiere welche Blinker ,Wobbler und Gummifische nehme ich denn morgen mit.
    Alles eingepackt und am nächsten Morgen Losgestiefelt, ganz Heiß die neue rolle auszuprobieren.
    am Wasser schnell den rucksack auf rolle raus an die Angel und dann der Hammer ob Ihr das glaubt oder auch nicht.
    Bin Losgezogen mit der neuen Rolle und keine Schnur drauf ich hätte im Erdboden versinken können.
    kann mir vorstellen wie ihr Jetzt Lacht und dann die Kommentare ja ja Frauen und Angeln.
    Aber das ist auch nie wieder vorgekommen und heute kann ich selbst mal Herzhaft Drüber Lachen.
    Carmen.
    Es grüßt dich ganz lieb eine Anglerin aus Runkel an der Lahn.

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  14. #10
    Sandro Probst Avatar von Hechtspezialist
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    also Carmen das amusiert mich jetzt schon bißchen,
    wie kannst du das nur vergessen? Naja aus Fehlern lernt man ja.
    In diesem Sinne
    Petri
    *fishing is flow*

  15. #11
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von Schneiderchen
    Wer den Schaden hat braucht für den Spott nicht zu Sorgen.Immer wieder schön zu Lesen das auch anderen Anglern so manches Missgeschick passiert.
    Das Peinlichste was mir mal Passiert ist ich hab mir eine Teure Rolle gekauft für meine Spinnangel.
    Hab mich tierisch gefreut, weil sie etwas günstiger und auch runtergesetzt war im Preis.
    Zuhause Stolz wie Oskar meinem Schatz mein Schnäppchen Präsentiert.Abends noch meinen kleinen Rucksack gepackt.
    Alles mögliche kontrolliert, hab ich genug Stahlvorfach, wirbel,Papiere welche Blinker ,Wobbler und Gummifische nehme ich denn morgen mit.
    Alles eingepackt und am nächsten Morgen Losgestiefelt, ganz Heiß die neue rolle auszuprobieren.
    am Wasser schnell den rucksack auf rolle raus an die Angel und dann der Hammer ob Ihr das glaubt oder auch nicht.
    Bin Losgezogen mit der neuen Rolle und keine Schnur drauf ich hätte im Erdboden versinken können.
    kann mir vorstellen wie ihr Jetzt Lacht und dann die Kommentare ja ja Frauen und Angeln.
    Aber das ist auch nie wieder vorgekommen und heute kann ich selbst mal Herzhaft Drüber Lachen.
    Carmen.
    Über so was lachen wir doch nicht
    Ne war gelogen
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

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  17. #12
    Petrijünger
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    ich war vor 2-3 Jahren mal in Dänemark zum hechtangeln.. wir sind dort mit einem Ruderboot auf einen kleinen See gefahren nach ca. 1 1/2 Stunden hatte ich den den ersten biss. ich schlug an doch leider ins leere.. ich warf die stelle noch 2-3 mal an bekam auch wieder einen biss.. schlug wieder an.. der Anschlag ging wieder ins leere.. ich traf aber meinen Kumpel der das Gleichgewicht verlor und ins Wasser viel... wo durch das Boot zu schwanken anfing.. was mich mein Gleichgewicht kostete.. und NAJA WIE SOLL ICH SAGEN?! ******e war das Wasser kalt.. -.-........... nachdem ich meine Rute vom Grund wieder hatte.. und wir beide wieder im Boot saßen fingen wir an zu lachen.. und uns auf dem Heimweg zu machen ohne Hecht und und 2tage später total krank aber es war lustig wie nie.. :D

  18. #13
    Allrounder Avatar von Tacklebrother
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    Habe vor Jahren beim Barschangeln vom Boot aus einen Köderwechsel vorgenommen: Angeltasche öffnen, den Wobbler nach Wahl aussuchen, Stahlvorfach befestigen. Und damit ich im Boot ja nicht auf das gute Stück trete, schon mal den Wobbler mit Stahlvorfach ins Wasser werfen, bevor man sich zum Auswerfen richtig im Boot hinstellt...
    Leider hatte ich das Stahlvorfach mit dem Wobbler nicht an der Hauptschnur festgemacht - so sah ich in etwa einem Meter Tiefe das letze Mal die Flanken des sinkenden Wobblers aufblitzen, bevor er für immer vom See verschluckt wurde.
    Mein damaliger Angelkumpel erinnert mich in schwachen Stunden immer noch an diese Geschichte und erstickt dann fast vor Lachen.

    Tacklebrother
    "Erzähl Leuten, die dich kennen, kein Anglerlatein und schon gar nicht Leuten, die die Fische kennen." - Marc Twain

  19. #14
    Sandro Probst Avatar von Hechtspezialist
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    Servus,
    als alles anfing, dh das erste mal das ich nach bestandener Fischerprüfung mit 15 Jahren dem Fischereiverein Pilsensee-Wörthsee beitrat und am Pilsensee am Ende des Sees, Richtung Herrsching, auf Karpfen ansas, da passierte das lustige Malheur. Es war an diesem Tag ziemlich grau in grau vom Wetter ziemlich viel Wolken am Himmel. Ich fütterte die Karpfen mit Mais an der Schilfzone an und da ich wissen wollte ob sich paar Spiegler an der Futterstelle rumtrieben kletterte ich den naheliegenden Baum hoch von dem ich auch eine gute Aussicht über die Futterstelle hatte . Und jetzt kann jeder schon erahnen was passierte, der Ast war doch nicht so dick wie ich vorher angenommen hatte und so krachte ich 4m tief in den Gott sei Dank schlammigen weichen Boden . Es passierte nix, außer das meine Klamotten naß wurden, meine Eltern mich abholten und ich mich ausgezogen im warmen Auto Richtung nachhause unter die warme Dusche begab. An dieser Stelle konnte ich schon einige Spiegler verhaften, vielleicht werde ich beim jährlichen Königfischen vom Verein mein Glück dort wieder versuchen
    In diesem Sinne Petri Heil & tight lines.
    Geändert von Hechtspezialist (18.01.2008 um 19:15 Uhr)
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  20. #15
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
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    Da hab ich auch einen auf Lager, das war als der junge Steffl bei einer Landesmeisterschaft teilnahm, da bin ich nach der Platzwahl in meinen Sektor gedüst und mit meinen Klamotten (Kiepe/Rutenfutteral/Eimer/Plattform/Kescher....) vom Auto zu meiner Platznummer, am Ufer des "kürzesten" europäischen Stromes.

    Wenn ich an das Geschleppe denke, da musste man schon par mal gehen bis alles am Wasser war

    Dann ging es erst los, Plattform aufbauen, Futter nachfeuchten, Ruten aufstecken, Köderboxen und Messlatte, Setz- und Unterfangkescher, Geschirr auswählen und montieren.....

    Ich fühlte mich eigentlich ganz fit, es war einer der Tage an dem man das Gefühl hat - heute kann ich den ersten und zweiten Durchgang gewinnen.

    Plötzlich höre ich den Startschuss - für mich war der irgendwie um mehrere Minuten zu früh - links und rechts neben mir wird ausgeworfen und ich saß noch nicht mal auf meiner Kiepe.

    Da wurde ich kurz etwas hektisch (sah meinen Nachbarn nach zu urteilen ganz witzig aus - die lachten alle), hat aber alles gut geklappt und nach par Minuten war auch mein Schwimmer an seiner Stelle.

    Die Fische ließen nicht lange auf sich warten und nach ca. 1,5 Std. war ich laut "Buschfunk" einer der Besten im Sektor. Rotaugen, Brassen und Güstern wanderten fast im Minutentakt über den Kescherrand - geil.

    Wie die Fische kamen, so ging das Futter und der Eimerboden war schon gut sichtbar, da kam wieder so ein "Funkruf" der andere zieht gerade dicke Pletten (Brachsen), eine nach der anderen.

    Langsam wurde ich nervös, der Futtereimer leer und der am Endplatz zog eine nach der anderen - was mach ich nur?

    Da ist doch noch etwas Futter in der Kiepe dachte ich, stehe auf, öffne die Kiepe und dann geschah es, die Plattform gab vorne nach und ich kippte rückwärts mit der offenen Kiepe in die Fluten der Donau.

    Nicht nur dass sich einige Zuschauer köstlich amüsierten, auch andere Kollegen wunderten sich über die vorbeitreibenden Posen während ich versuchte soviel zu retten wie möglich - vergebens.

    Ich möchte gar nicht aufzählen was alles weg war, aber dass ich den Setzkescher ausgerechnet nur noch am letzen Ring greifen konnte(da war er verankert), das war der Gipfel.

    So stand ich dann ohne Fisch, mit geschrumpftem Equipment und klatsch nass auf der Steinschüttung. Der folgende Weg zu "Siegerverhöhnung" war lang, hart und ich bekomme es auch 20 Jahre später noch manchmal erzählt.

    Petri heil
    Stephan

  21. Folgende 13 Petrijünger bedanken sich bei Stephan Wolfschaffner für den nützlichen Beitrag:


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