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  1. #1
    Petrijünger
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    Stippen im Fluss

    Hi. Leute

    Habt ihr Erfahrung mit Stippen am Fluss?

    -> Welche Montage habt ihr???
    -> Wie schwer die Pose???
    -> HAkenköder???
    -> Tipp für Lockfutter???



    Ich hoffe ihr gibt mir noch einpaar Tipps!



    MfG, Feederman

  2. #2
    Profi-Petrijünger Avatar von Kero
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    hey Feederman
    wie viel strömung hat der fluss den ??? ich kann dir schon mal ein tipp geben, wen du dein anlockfutter mischt dan kauf dir mal vom lidel eine packung käseflipps und haust es im futter mit rein. Dan alles durchen sieben und dan hast du wunder bares futter.


    gruss kero

  3. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Kero für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Petrijünger
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    Mein Fluss ist langsam fließend.!^^


    Okee das mit dem Käseflipps werde ich ausprobieren.

    mfg, Feederman

  5. #4
    Profi-Petrijünger Avatar von Kero
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    ich hätte dan nich eine all zu schwere pose genommen .
    so eine 2 gramm pose wäre genügend.

    lg kero

  6. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Kero für den nützlichen Beitrag:


  7. #5
    Petrijünger Avatar von schleie 1996
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    ich hatte ne schön leicht genommen so 1,5g kleinen haken und einfach mit made

  8. Der folgende Petrijünger sagt danke an schleie 1996 für diesen nützlichen Beitrag:


  9. #6
    Neuer Petrijünger
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    hallo!^^

    versuch doch ma was ganz anderes !^^
    wie wärs denn wenn du die pose einfach treiben lässt!^^
    hab ma davon gelesen und denke damit kann man im fluss gute fänge machen!^^

    also PETRI HEIL!!!!

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an *RuSsIaN* für diesen nützlichen Beitrag:


  11. #7
    Profi Allrounder Avatar von canislupo
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    Ich denke mal das könnte dich begeistern, es braucht allerdings ein bißchen Übung. Also nicht entmutigen lassen.

    Mit der Matchrute und dem Waggler im Fluss fischen

    Die Matchrute ist fast immer eine Steckrute, meistens dreiteilig. Sie ist beringt mit vielen kleinen Hochabstehenden Schnurlaufringen, bei einer 13“ Rute zwischen 13 bis 17 Ringe. Das hat den Vorteil, dass der Rutenblank sehr gut belastet wird und das die Schnur nicht an der Rute klebt.

    Der Rollenhalter besteht sehr oft aus zwei Schieberingen die auf dem langen Korkgriff von oben bis unten zu verschieben sind. Das ist deshalb so gemacht damit man die Rute, mit der daran befestigten Rolle, gut auswiegen kann.

    Die Standartrute sollte eine 13“ = 396cm Rute (1 ft = 30,48 cm) sein, weil eine längere zu unhandlich wird. Ich bevorzuge sogar eine 12“ Rute = 366cm weil sie einfach vom Gefühl her gut in der Hand liegt und man mit ihr schneller ist, wenn die Fische vorsichtig beißen.

    Zur Rolle ich persönlich mag Kapselrollen an der Matchrute, es kann aber auch eine Stationärrolle sein. Wichtig ist das sie nicht einen zu kleinen Spulendurchmesser hat und eine sehr fein einstellbare Bremse. Es gibt im Angelgerätehandel allerdings auch spezielle Matchrollen für diese Angelei. Sie haben einen großen Spulendurchmesser, aber eine flache Spule weil man ja mit relativ dünner Schnur fischt. Da man häufig auswirft und einkurbelt ist der Schnurdrall nicht so groß. Die Rollenübersetzung ist meistens auch sehr hoch, es gibt sogar Rollen die bei einer Kurbelumdrehung über sieben Rotordrehungen machen,

    Ich verwende meistens eine 14er Monofile Schnur, wenn man im größeren Fluss fischt und mit großen Friedfischen rechnen muss nimmt man eine 16er. Eine stärkere Schnur ist nach meinen Erfahrungen nicht nötig. Die heutigen Schnüre sind mittlerweile so stark das die 14er und 16er vollkommen ausreichen. Eine 14er hat heute ein Tragkraft von 2,8 kg eine 16er sogar 3,0 kg.

    Als Vorfachmaterial verwendet man Stärken von 0,08 mm bis 0,12 mm. Die Haken knote ich fast immer selber an, weil man dann flexibeler ist bei der Hakenwahl und der Vorfachlänge.

    Die Haken die ich verwende sind meisten ein Rundbogenhaken oder die Limerikform. Beide Haken haben einen mittellangen Schenkel und sind feindrähtig.

    Die Waggler die man zum Flussfischen verwendet sich normale durchgehende Pfauenfeder Waggler (Peacockwaggler), oder Waggler aus Sakandrasreed, meistens schwarz Lackiert, oder welche aus klarem Kunststoff mit roter oder gelber Spitze.

    Die Befestigung des Wagglers an der Schnur machen zwei große Bleischrote. Wenn z.B. auf dem Waggler 2 ½ AAA + steht, dann bedeutet das, dass der Waggler, 2 Schrote der Größe AAA, ein Schrot der Größe BB und ein oder zwei Schrote der Größe 3 trägt. Bei Peacockwagglern ist das mit der Tragkraftangabe sowieso ein bisschen ungenau, da man dort ein Naturprodukt hat.

    Die zwei AAA Bleie links und rechts neben die Öse der Pose auf die Schnur klemmen, das No 1 Blei direkt über das Vorfach. Nun klappt man das Vorfach hoch und drückt das BB Blei 10 cm höher als der Haken, auf die Hauptschnur. Das macht man deshalb damit man keine Tüddelmontage hat. Die Spitze des Waggler sollte ungefähr 10 -15 mm aus dem Wasser schauen.

    Zum Blei befestigen aber nie eine Zange verwenden, sondern sich englisches Tiefeingeschnittenes Weichblei besorgen. Das kann man mit den Fingern andrücken.
    Wer eine Zange oder die Zähne benutzt, macht aus seiner 14er Schnur schnell mal eine 10er, von der Tragkraft her.

    Hier einmal die Größen für englisches Schrotblei

    Swan 1,9 Gramm, SSG 1,6 Gramm, SG 1,2 Gramm, AAA 0,8 Gramm,

    AB 0,6 Gramm, BB 0,4 Gramm, No.1 0,3 Gramm, No.2 0,2 Gramm, No.3 0,1 Gramm


    Man kann zum Füttern nur Maden verwenden, dann schießt man mit der Madenschleuder nach jeder Drift des Wagglers, ca. 15-20 Maden auf die Futterspur. Ich persönlich ziehe die Verwendung von Futter und Maden vor.

    Das Futter wird so angefeuchtet, das wenn man Futterbälle einwirft sie nach ca. 4m – 5 m auf dem Grund sind. Das hat den Vorteil, dass man die Fische besser in der Futterspur halten kann und sie aus größerer Entfernung auf das Futter locken kann. Das zusätzliche Schießen mit Maden, bewegt die Fische dazu, immer wieder nach den Maden zuschnappen die auf sie zu schweben. So sind sie konstant am suchen und finden natürlich unseren Köder schneller.

    Nun zum Fischen, ich habe angefüttert, den Waggler so eingestellt das der Haken ca. 10 bis 15 cm über dem Grund hängt. Nun werfe ich aus und zwar überwerfe ich die Angelstelle und ziehe danach den Waggler an den Rand der Futterspur.

    Danach öffne ich die Rolle, sodass der Waggler eigenständig Schnur abziehen kann. Mit dem Zeigefinger kontrolliere ich den Schnurabzug, denn ich möchte keinen Schnurbogen zwischen Waggler und Rutenspitze. Durch die Strömung wird die Schnur zwischen Pose und Haken nun ab und zu hoch gedrückt, sodass der Haken mit dem Köder verführerische Auf und Ab Bewegungen macht.
    Der Waggler macht nun dadurch, dass er Schur abzieht, leicht wackelnde Bewegungen, (deshalb sein Name „Waggler“). Wenn nun ein Biss erfolgt wird der Waggler fast immer unter Wasser gezogen, es sei denn. ein Fisch hat den Köder in der Absinkphase genommen, dann stellt der Waggler sich nicht vollständig auf.

    Man braucht ein bisschen Übung für diese Angelmethode, allerdings wenn man sich eingefuchst hat, ist sie sehr erfolgreich und bringt manch guten Fisch ans Tageslicht.

    Ebenfalls ist sie im Stillwasser auch sehr erfolgreich, allerdings sollte man dort Waggler verwenden die eine dünnere Antenne haben.
    Ich fische seit meinem 6. Lebensjahr (mein Urgroßvater hat mich immer mitgenommen). Ich baue, verbessere, restauriere und repariere Ruten und Rollen.
    www.fruehauf-bramsche.de

  12. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei canislupo für den nützlichen Beitrag:


  13. #8
    Petrijünger
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    DAnke!

    MfG, feederman

  14. #9
    Profi-Petrijünger
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    Hi Canislupo
    Super Bericht den ich gut nachvollziehen kann,dankeschön.
    Werde ich hier am Main auch mal machen,denn wir haben hier richtig viel Friedfisch drin.
    Denke mal das die Methode auch auf Döbel superfängig ist.
    LG Peter

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