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  1. #1
    Petrijünger Avatar von Torrente89
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    Smile Ryobi Ixorne Baitcaster Testbericht

    Hallo an alle Petrijünger,

    da das fischen mit den Baitcastern aus den USA & Japan immer mehr auch nach Europa schwappt wollte ich mich diesem Trend stellen und mit dem Baitcasten anfangen. Nach einigen Wochen gründlicher Recherche in verschiedenen Internetforen habe ich mich dazu entschlossen nicht gleich hunderte von Euro in eine Kombi zu stecken, die zwar sicherlich ihren Preis wert ist aber für den Anfang sollte es auch mit einer relativ günstigen Kombination Erfolgserlebnisse geben. Ich habe mir letztes Jahr im November die Ryobi Ixorne Baitcaster und die DAM Quick Stick MP in 2,40m und 15-40g WG gekauft. Die Rute habe ich bewusst etwas länger gewählt, da ich an meinem Gewässer sehr häufig über Krautfelder ect. am Ufer hinweg kommen muss. Mein Einsatzbereich bei dieser Kombination betrifft das Spinnfischen auf Hecht, Zander und Barsch mit Gummifischen und Wobblern bis ca. 30g. Als Schnur verwende ich eine 0,06mm Whiplash Crystal. In meinem ersten Testbericht möchte ich Euch deshalb diese Rolle ans Herz legen.

    Zunächst zur Rolle und was uns der Hersteller verspricht: Superleichte Baitcast-Multirolle zum gefühlvollen Spinnangeln. Die perfekt justierbare Magnetbremse wirkt durch Permanentmagnete direkt auf die Spulenachse, was Perückenbildung beim Auswerfen zuverlässig verhindert. Durch die Freilauftaste ist problemlose Einhandbedienung möglich.

    Bezeichnung: Ryobi Ixorne Baitcaster LH

    Technische Daten:

    - 6 Edelstahl-Kugellager
    - Automatische Schnurführung
    - Durch Bohrungen gewichtsoptimierte Spule
    - einteiliger Aluminiumrahmen / Gehäuse aus Alu
    - unendliche Rücklaufsperre
    - fein dosierbare Fliehkraftbremse
    - Magnetbremse mit 10 stufen
    - Gut dosierbare Sternbremse
    - Linkshandbetrieb
    - Übersetzung 1:6,0
    - 0,25mm/180m Schnurfassung
    - Gewicht 270g


    Da ich auf dem Gebiet des Baitcastens ein absoluter Anfänger war habe ich mich erst mal in den Garten gestellt, um ein paar Würfe nach Anleitung aus einer Angelzeitschrift zu machen. Dies klappte dann auch nach ein paar Minuten mit 20g Übungsgewicht ganz gut, so dass ich mich nach unten hin arbeiten konnte. Nach ca. 1,5 Stunden des Übens konnte ich mit 10g schon ganz gute Weiten erzielen. Am Gewässer bin ich dann gleich durchgestatet und habe auch schon ein paar schöne Fische mit der Kombination gefangen. Der Drill und das Gefühl beim führen der Köder ist einfach viel intensiver und direkter. Da ich hier lediglich auf die Rolle eingehen möchte werde ich mich nicht weiter zur Rute äußern. Die Rolle ist auf jeden Fall ihr Geld wert. Eine Baitcaster, die ca. 70€ kostet kann ganz klar nicht mit einer Alphas oder Pixy mithalten aber mann kann je nach Einstellung und mit etwas Üben Köder mit ca. 8-40g gut werfen. Unter 10g kann man aber nur noch Weiten um die 10m erreichen. Im Drill ist die Sternbremse sehr gut zu erreichen und lässt sich schön dosieren. Ein Nachteil der Rolle ist ihr hohes Gewicht von ca. 270g, das jedoch auf die Bauweise komplet aus Alu zurück zu führen ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Schnur manchmal bei bestimmten Wurfgewichten in die unteren Lagen einschneidet. Dies behindert beim Fischen jedoch kaum, da dies nur selten vorkommt. Insgesammt kann ich ein durchweg positives Urteil zu diesem Modell abgeben und möchte es jedem, der mal in die Baitcasterrei schnüffeln möchte empfehlen.

    Bewertung:

    - Verarbeitung: = gut

    - Steifigkeit des Gehäuses: = sehr gut

    - Laufruhe: = gut

    - Schnurverlegung: = gut - befriedigend

    - Optik (relativ): = gut

    - Sternbremse: = sehr gut

    - Bremskraft: = gut

    - Magnetbremse: = gut

    - Fliehkraftbremse: = sehr gut

    - Handling: = gut

    - Preis / Leistung: = gut


    Fazit:
    Top Rolle für Anfänger und Fortgeschrittene mit gutem Preis/Leistungsverhältnis in der Preisklasse fast unschlagbar.

  2. Folgende 8 Petrijünger bedanken sich bei Torrente89 für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
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    Hallo,ich besitze auch die Ryobi Ixorne.Habe sie vor einiger Zeit mal als Angebot für 49,95 Euro geschossen( Hat mir ein "reisender Freund" aus Kaltenkirchen mitgebracht). Leider konnte ich die Rolle noch nicht in der Praxis ausprobieren .Mit Ende der Hechtschonzeit wird das dann nachgeholt.Die Rolle ist auch mit 0,06 Whiplash Crystal bespult.
    Nun hätte ich mal eine Frage zu der sog. Magnetbremse.Ich habe bisher mit einer Abu 6501 C gefischt.An dieser Rolle fehlt das Einstellrad für die Bremse,da sie mit einer mech. Fliehkraftbremse versehen ist.Nach verschiedenen Einstellungen mit dem Rad an der Ryobi konnte ich keinerlei Unterschiede im "Trockentest" durch die einzelnen Positionen bemerken.Wie wirkt sich diese Eistellmöglichkeit in der Praxis tatsächlich aus.Ist das ev.nur ein übertriebener Werbegag?

    Gruß, Ralle.

    Meine Bedenken wegen der Magnetbremse haben sich erledigt,siehe Beitrag 2.
    Geändert von Ralle65 (02.05.2009 um 20:45 Uhr)

  4. #3
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    Nachtrag und Bestätigung

    Hallo, habe gestern den Praxistest vollzogen.Mit Gummifisch und Bleiköpfen ab 28 Gramm ging es auf Hecht.Bei dem herrlichen Sommerwetter und z.Zt. kristallklarem Wasser tat sich bis auf einen "Untermaßigen" von 55 cm Fischmäßig nichts.Die Rolle aber war Spitze.Ich kann die Beschreibung vonTorrente 89 nur bestätigen.Besonders hervorheben möchte ich noch die geringen Toleranzen im Achsspiel.Ich konnte mit der Rolle im Gegensatz zu meinen bisherigen Multis absolut sorglos werfen. Kein überschlagen der Spule und dadurch keine Perrücken.Die Magnetbremse funktioniert wirklich.Die Ryobi Ixorne Baitcaster ist dadurch für "Multianfänger" sehr zu empfehlen.Mein Angelfreund ,der noch nie mit einer Multi gefischt hatte, kam nach 2 Würfen sofort damit klar. Eine gute Rolle für relativ kleines Geld.

    Gruß ,Ralle.

  5. #4
    Petrijünger Avatar von jerkking1
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    schmeist die auch köder bis zu 100 gramm??

  6. #5
    Coepenicker-Fishing-Devil Avatar von 270CDIT-Model
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    Hi Jerkking!
    Wie der Themenersteller schon schrieb Scheidet die Schnur ab einem bestimmten WG in die unteren Lagen ein,das dürfte sich bei 100g Ködern noch verstärken.
    Die Frage ist warum tut Sie das?
    Meiner Meinung nach liegt das nicht an der Rolle sondern an der Schnur.
    Gruß Frank.
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    für diese Welt.

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  7. #6
    Webhamster
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    Hi,

    interessant fand ich schon die Frage nach den 100g Koedern, auf Dauer spart man da mit der Rolle bestimmt kein Geld.
    Richtig interessant ist aber - da Du ja die Preisunterschiede ansprichst - das unterste Wurfgewicht. Hier macht leider der Preis die Musik und man kommt um teures Tackle nicht mehr drum herum. Versuche mal 5g oder auch 7g zu werfen ;-)

    Trotzdem vielen Dank fuer den Bericht. Ich wuenschte die Tatsachen wuerden anders aussehen...

    regards

  8. Der folgende Petrijünger sagt danke an zottel für diesen nützlichen Beitrag:


  9. #7
    Coepenicker-Fishing-Devil Avatar von 270CDIT-Model
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    Hi El Hechti!
    Das Aufwickelsystem ist Mitnichten immer das Selbe,denn viele Hersteller lassen jetzt die Schnurführung weg.
    Das mit der losen oder Festen Schnur stimmt,das passiert wenn man erst leichte und dann schwere Köder wirft.
    Es ist nur zu Verhindern indem man die Schnur nach den leichten Ködern einmal richtig Auswirft und dann mit den Fingern bremst beim Einholen.
    Gruß Frank.
    Sei Du selbst die Veränderung,die Du Dir wünscht
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    Mahatma Gandhi





  10. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei 270CDIT-Model für den nützlichen Beitrag:


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