Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 32
  1. #1
    Torsten1
    Gastangler

    Hobby-Angler im Visier der EU

    Bin vor Tagen über diesen Presseartikel gestolpert.

    http://www.ln-online.de/regional/ost...ier_der_EU.htm

    Bin ja kein Meeresangler,noch nicht,aber eigentlich doch sehr interessant.
    Es geht um einen Plan der EU,das auch Angler (Meeresangler) in Punkto Ihrer Fänge,überwacht werden sollen.

    Geplant im Entwurf der EU-Kontroll-VO-Fischerei.
    Hier nachzulesen.

    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/...721:FIN:DE:PDF

    Der Boots-Angler-Club e.V. hat nun eine Stellungsnahme verfasst und an wichtige Leute weitergeleitet um eine Änderung herbeizuführen.

    http://bootsanglerclub.de/wbb/wbb/in...6923756298b7f7

    Erste Stellungsnahmen gab es schon.Hier nachzulesen.

    http://www.bootsanglerclub.de/

    Dort auf der linken Seite auf Forum klicken,dann im Forum auf Bekanntmachungen und dort den ersten Artikel lesen.

    Meinen vollen Respekt,für solch einen Einsatz.
    Wie steht Ihr zum Plan der EU ?


  2. #2
    Forellenfan Avatar von Karpfenschreck
    Registriert seit
    22.03.2008
    Ort
    99846
    Alter
    47
    Beiträge
    166
    Abgegebene Danke
    461
    Erhielt 116 Danke für 60 Beiträge
    Wer braucht schon die EU ich jedenfalls nicht die machen doch eh nur mist.

  3. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei Karpfenschreck für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Joni Avatar von großspinner
    Registriert seit
    09.01.2009
    Ort
    27383
    Alter
    22
    Beiträge
    336
    Abgegebene Danke
    1.011
    Erhielt 202 Danke für 122 Beiträge

    Thumbs up

    Hey
    also erstmal danke das du das alles rausgesucht hastklatsch
    also ich habe 2 meinungen.
    einerseits hat die EU ja recht, damit die Meere nicht überfischt werden müsste das kontrolliert werden,etc.
    So wäre es wenn man drüber nachdenkt richtig.

    Doch andrerseits hääte ich keine Lust mehr auf solch ein angeln, man fühlt sich total kontolliert und so. das macht keinen spaß. es würde viele angler vergrämen, viele würden nicht mehr kommen.

    Jetzt muss jeder selber wissen wofür er ist. Ich kenn mich damit zu wenig ausm, um ein richtiges urteil zufinden.
    Aus der Sicht eines Anglers wäre es schlecht, aus der sicht jedes natürschützers richtig.
    Reinhören.

  5. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei großspinner für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Nachtangler Avatar von Herbert303
    Registriert seit
    17.06.2008
    Ort
    40549
    Alter
    56
    Beiträge
    1.203
    Abgegebene Danke
    3.899
    Erhielt 3.030 Danke für 685 Beiträge

    Talking

    Zitat Zitat von Karpfenschreck Beitrag anzeigen
    Wer braucht schon die EU ich jedenfalls nicht die machen doch eh nur mist.
    Welch erschreckend flacher, oberflächlicher und unqualifizierter Kommentar, der seines Gleichen sucht.
    Thekenphilosophie at it´s best.

  7. Folgende 11 Petrijünger bedanken sich bei Herbert303 für den nützlichen Beitrag:


  8. #5
    Super-Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    05.04.2007
    Ort
    0000
    Beiträge
    674
    Abgegebene Danke
    201
    Erhielt 340 Danke für 164 Beiträge
    Finde ich vollkommen ok
    Wer sich nichts vor zu werfen hat braucht sich doch darüber nicht aufregen .
    Kenne einige aus meinem Verein die diese Tour jedes Jahr dort hoch machen und sich und ihrer buckligen Verwandschaft die Tk fürs ganze Jahr füllen,auf die Masse der Leute die das betreiben gerechnet macht sich da bestimmt schon was bemerkbar

    MfG Nico

  9. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Barschfreak für den nützlichen Beitrag:


  10. #6
    In ewiger Erinnerung Avatar von Alter Däne
    Registriert seit
    24.02.2007
    Ort
    126
    Beiträge
    1.193
    Abgegebene Danke
    2.090
    Erhielt 2.256 Danke für 714 Beiträge
    Da haben sich die überbezahlten Damen und Herren wieder einmal was tolles einfallen lassen! Nicht genug, dass unsere Steuergelder in Brüssel für so wichtige Maßnahmen (über welche monatelang gestritten wird) wie: welche Krümmung muß eine Banane haben, dürfen krumme oder gerade Gurken in den Handel gelangen, welche Verpankungsgrößen müssen Nudeltüten haben....., verschleudert werden, nein nun wird auch noch zum "entscheidenden Schlag" gegen den Raubbau an den Fischvorkommen geblasen. Ich sage nur, dass ist SCHWACHSINN !!!!
    Wichtiger wäre aus meiner Sicht, dass die bestehenden Vorschriften für die Berufsfischer (und damit meine ich nicht nur die deutschen Fischer), wie Fangquoten, Maschengrößen der Netze usw. durchgesetzt werden. Die Vorschriften gibt es ja, deren Einhaltung wird aber kaum überprüft.
    Wir als Hobbyangler sind wohl kaum am Rückgang der Fischbestände schuld.

    Eine derartige Kontrolle ist nicht durchführbar. Und wenn es zu einigen Kontrollen käme, bei denen der Fang hochgerechnet würde auf alle Angler, wäre der nächste Schritt eine absolute Begrenzung der ohnehin dürftigen Fänge an Dorsch und Co. Somit würden viele Sportfreunde das Meeresangeln einstellen, was zur Vernichtung von Arbeitsplätzen auf den Kuttern führen würde, es würden z.B. dem Land Mecklenburg-Vorpommern Einnahmen in Größenordnungen entgehen (hier benötigt man eine "Ostseekarte" zum Angeln) usw.

    Mit der geplanten Maßnahme der EU wird meiner Meinung nach das Pferd von hinten aufgezäumt.

    Gruß

    Detlef

  11. Folgende 7 Petrijünger bedanken sich bei Alter Däne für den nützlichen Beitrag:


  12. #7
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
    Registriert seit
    26.07.2007
    Ort
    89
    Alter
    42
    Beiträge
    6.078
    Abgegebene Danke
    6.323
    Erhielt 10.798 Danke für 3.756 Beiträge
    Hi Leute ,

    ich finde die Idee der Kontrolle von privaten Anglern nicht verkehrt .

    Wenn man im Urlaub oder auf Ausfahrten manche Aussage hört , die meist wie folgt lauten :" Wir müssen Fleisch machen , damit sich der Urlaub/Ausflug rentiert !" , der hat in meinen Augen das falsche Hobby und sollte sich ein anderes suchen !

    Wie in einigen Angelzeitschriften dieses Jahr oder Ende letzten Jahres zu Lesen war , fangen nach Hochrechnungen einiger Forscher/Wissenschaftler die privaten Angler fast genausoviel oder sogar mehr Fisch wie die Industrie.

    Ich fände es für richtig , wenn es für Meeresfische auch Schonzeiten und Fangbegrenzungen gäbe , denn diese dienen den Erhalt einiger Fischarten , die sowieso reichlich befischt werden .

    mfg Jacky1

  13. Folgende 7 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


  14. #8
    passionate carp hunter Avatar von carp-friend
    Registriert seit
    04.08.2008
    Ort
    41564
    Alter
    26
    Beiträge
    301
    Abgegebene Danke
    195
    Erhielt 155 Danke für 92 Beiträge
    finde es auch vollkommen übertrieben wenn manche hochseefischer dutzende dorsche und anderen fische mitnehmen und das obwohl die meere doch sowieso völlig ausgeräuchert sind und wenn es solch eine einschränkung nicht gibt dann werden die fischer und kuttertouren fahrer für immer arbeitslos und nicht wie jetzt das sie "nur" mit weniger einnahmen rechnen müssen!
    kauft kein Land bei Ebbe!

    petri Ole

  15. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei carp-friend für den nützlichen Beitrag:


  16. #9
    Torsten1
    Gastangler
    Erstmal Danke für die Meinungen.
    Interessiert mich schon,obwohl ich kein Meeresangler bin.
    Leider absolut nicht Seefest,zumindest auf dem Meer.
    Ich steh da so ziemlich zwischen den Stühlen.
    Auf der einen Art frage ich mich,wie das Kontrollsystem funktionieren soll ?
    Mit welchen Aufwand.
    Zum anderen hoffe ich nicht,das es vordergründig eine Einnahmequelle werden soll.
    Natürlich sollten auch die Fänge der Angler erfasst werden.
    Ich frage mich bloß.
    Wo liegt das Problem,wenn Angler vollkommen freiwillig eine Fangmeldung führen würden,diese abgegben?
    Dann wäre doch schon ein Problem behoben.Oder seh ich das falsch.
    Rein Datenmäßig wäre es interessant.
    Aber Wir Angler,so denke ich,sind doch selbst in der Lage,das zu machen.
    Vor allem würde das dann solche Überlegungen der EU, als unnötig aufzeigen.

  17. Der folgende Petrijünger sagt danke an Torsten1 für diesen nützlichen Beitrag:


  18. #10
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
    Registriert seit
    26.07.2007
    Ort
    89
    Alter
    42
    Beiträge
    6.078
    Abgegebene Danke
    6.323
    Erhielt 10.798 Danke für 3.756 Beiträge
    Hi Torsten1,

    das mit den Kontrollen wäre so eine Sache , sicher , man könnte die Kutterangler oder anderweitige Bootsangler kontrollieren wenn sie im Hafen von Bord gehen .
    Die Brandungsangler direkt beim Angeln , egal ob Spinn-oder Ansitzangler .
    Da könnte zum Beispiel auch die Polizei zur See (mir fällt grad deren Name nicht ein)
    mit Helfen .
    Ein Ausfüllen von Fanglisten wäre ja schon mal ein Anfang , die evtl durch Pfandeinsatz geregelt wird .
    Den Interessant wäre es schon , was von Privatleuten aus dem Meer gezogen wird , unabhängig von der Fischart .
    Das wäre eine Sache , die könnte man auch ohne EU geregelt bekommen .

    Schonzeiten uä. wären aber trotzdem nötig , gerade während der Laichzeit , da Besatz im Meer nicht direkt möglich ist , wie in den Binnengewässern .

    mfg Jacky1

  19. Der folgende Petrijünger sagt danke an Jack the Knife für diesen nützlichen Beitrag:


  20. #11
    Joni Avatar von großspinner
    Registriert seit
    09.01.2009
    Ort
    27383
    Alter
    22
    Beiträge
    336
    Abgegebene Danke
    1.011
    Erhielt 202 Danke für 122 Beiträge

    Arrow

    Zitat Zitat von Torsten1 Beitrag anzeigen
    Auf der einen Art frage ich mich,wie das Kontrollsystem funktionieren soll ?
    Mit welchen Aufwand.
    Zum anderen hoffe ich nicht,das es vordergründig eine Einnahmequelle werden soll.
    Natürlich sollten auch die Fänge der Angler erfasst werden.
    Ich frage mich bloß.
    Wo liegt das Problem,wenn Angler vollkommen freiwillig eine Fangmeldung führen würden,diese abgegben?
    Dann wäre doch schon ein Problem behoben.Oder seh ich das falsch.
    Rein Datenmäßig wäre es interessant.
    Aber Wir Angler,so denke ich,sind doch selbst in der Lage,das zu machen.
    Vor allem würde das dann solche Überlegungen der EU, als unnötig aufzeigen.
    Genau das wäre doch mal eine Idee,schließlich muss man in vielen Vereinen(zumindest bei uns)auch eine Fangliste führen.
    Das Problem:Wenn man festlegen würde, das man nur eine bestimmte Anzahl von bestimmten Fischen fangen darf:IRgendwer oder viele würden sowieso wieder nichts aufschreiben und so tun als wenn sie nicht so viel mitgenommen haben, wie sie dürften.
    Aber das ist mittlerweile überall so. Ohne Kontrollen geht nix mehr.
    Wir machen uns mit betrügen überall unsere ganze Welt kaputt.
    Und dann beschweren sich diejenigen, die sowieso viel zu viel unnötig mit nach hause nehmen, dass man irgendwann garnichts mehr fängt.
    Die Idee ist gut.Wir müssten dazu aber alle viel mehr miteinander und nicht ständig gegeneinander arbeiten, man müsste ehrlich langsam anfangen, darüber nachzudenken, was wir alles am/im wasser kaputt machen.
    Wie gesagt, die Idee ist gut, ich habe nur starke Bedenken, dass das funktioniert weil viele einfach nicht ehrlich sind.Solche machen alles kaputt!!
    Gruß, Joni
    Reinhören.

  21. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei großspinner für den nützlichen Beitrag:


  22. #12
    Profi-Petrijünger Avatar von bonobo
    Registriert seit
    03.08.2007
    Ort
    5
    Beiträge
    372
    Abgegebene Danke
    1.135
    Erhielt 1.127 Danke für 246 Beiträge
    Kompliment Torsten1 für Deinen Beitrag. Schön recherchiert und mir bis heute völlig unbekannt!

    Zitat Zitat von Alter Däne Beitrag anzeigen
    Wichtiger wäre aus meiner Sicht, dass die bestehenden Vorschriften für die Berufsfischer (und damit meine ich nicht nur die deutschen Fischer), wie Fangquoten, Maschengrößen der Netze usw. durchgesetzt werden. Die Vorschriften gibt es ja, deren Einhaltung wird aber kaum überprüft.
    Letzteres ist genau der Grund, warum solch ein Vorschlag eingebracht wurde. Kernaussage dieser Verordnung ist: Bessere Kontrollen mit entsprechenden Sanktionen. Im Übrigen ist Polen einer der Initiatoren für diese Verordnung. Auch betrifft die geplante Verordnung vorwiegend die Berufsfischer. Die Freizeitfischerei wird „nur“ in Art. 47 erwähnt…

    Zitat Zitat von der Verordnung
    Freizeitfischerei
    1. Freizeitfischerei per Boot in Gemeinschaftsgewässern auf einen Bestand, für den ein Mehrjahresplan gilt, unterliegt einer Genehmigung, die der Flaggenmitgliedstaat für das betreffende Schiff erteilt.
    2. Fänge der Freizeitfischerei aus Beständen, für die Mehrjahrespläne gelten, werden vom Flaggenmitgliedstaat erfasst.
    3. Fänge von Arten, für die Mehrjahrespläne gelten, durch Freizeitfischerei werden auf die betreffenden Quoten des Flaggenmitgliedstaats angerechnet. Die betreffenden Mitgliedstaaten setzen einen Anteil ihrer Quoten fest, der ausschließlich für die Freizeitfischerei genutzt wird.
    4. Außer für philanthropische Zwecke ist es untersagt, Fänge aus einer Freizeitfischerei zu vermarkten.
    Mir stellen sich zu dieser Vorschrift viele Fragen:
    Zunächst, was ist ein Boot? Wird hier Art. 14 Nr. 1 analog angewandt? Dann müssten „nur“ Boote mit einer Länge ab 10 m Buch führen! Was ist mit dem Rest (kleine Boote, Brandungsangler)? Fraglich, wie die Fänge der Brandungsangler kontrolliert werden. Hier ist nur die Möglichkeit von Stichproben bzw. das Führen von Fanglisten gegeben. Letzteres muss selbstverständlich verpflichtend sein. Wer nicht einsendet, muss ein Bußgeld zahlen - alternativ einen hohen Pfand auf die Karten setzen. Auf freiwilliges Einsenden von Fanglisten würde ich nicht setzen! Auch muss eine Obergrenze der Fangzahlen im Jahr vorgeschrieben sein, denn anders kann die vorgeschriebene Quotierung nicht eingehalten werden! Wer legt auf welcher Grundlage die Obergrenze der Fangzahlen fest. Es gibt doch erst eine statistische Erhebung! Auch - wie von Großspinner angesprochen - führt ein Fanglimit im Jahr dazu, dass Angler nicht alles eintragen!

    Was mir aber viel mehr Kopfschmerzen bereitet ist der Bürokratiewahn, der da hinter steckt.

    Neben enormen Personalmitteln wird entsprechende Computer-Hardware und -Software benötigt, die eine automatische Datenverarbeitung und elektronische Datenübertragung erlauben. Diverse Schulungen sind notwendig! Dies alles muss über Steuern finanziert werden. In Dtl. verfügen wir zwar über eine entsprechende Infrastruktur (Fischereibehörden/Statistikstellen der Länder), aber um die Personalkosten kommen wir nicht herum! Und vor allem wie schaut es in anderen Mitgliedsländern aus!

    Mir gefiele eine Norm besser, die entsprechende Fanggebiete sperrt (Laichschonbezirke oder generelle Sperrung), das Mindestmaß einzelner Fischarten heraufsetzt (mind. eine Laichzeit mehr) und auch Schonzeiten enthält. Weiterhin brauchen wir ein Fanglimit pro Tag! Fanglisten sind nie verkehrt!
    Solch eine Regelung kostet im Vergleich kaum Geld, ist transparent und kontrollierbar!

    Hier noch weitere kritische stimmen zur geplanten Verordnung
    http://www.eftta.com/german/news_ind...SKU=2047259555

    Aber das letzte Wort ist noch nicht geschrieben. Parlament und der Europäische Rat müssen dem Ganzen noch zustimmen. Und vielleicht meldet sich ja auch unser Herr Stoibär noch zu Wort. Er ist verantwortlich für den Bürokratieabbau innerhalb der EU!

    Fazit:
    Fischschutz ja, Bürkratiewahn nein.

    Gruß
    Bono
    Geändert von bonobo (26.02.2009 um 10:51 Uhr)

  23. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei bonobo für den nützlichen Beitrag:


  24. #13
    Super-Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    13.08.2005
    Ort
    55469
    Beiträge
    526
    Abgegebene Danke
    817
    Erhielt 764 Danke für 247 Beiträge
    Liebe Kollegen,
    einerseits ist so eine Kontrolle vernünftig, (Ich betreibe fast nur Catch and Release)andererseits gibt es schon genug Kontrollen und unsinnige Gestzte nicht
    nur beim angeln auch sonst in allen Bereichen des Lebens.Für alle die die "EU" nicht mögen,
    kann ich nur sagen:Wenn die "greater Depression" in vielen Jahren vorbei sein wird (hoffendlich), wird es die "EU" schon lange nicht mehr geben!!!!!
    Petri Heil
    Marc Hartmann

  25. #14
    Profi-Petrijünger
    Registriert seit
    28.08.2007
    Ort
    16552
    Beiträge
    362
    Abgegebene Danke
    239
    Erhielt 384 Danke für 135 Beiträge
    Zitat Zitat von Torsten1 Beitrag anzeigen
    Wo liegt das Problem,wenn Angler vollkommen freiwillig eine Fangmeldung führen würden,diese abgegben?
    so sehe ich das auch - ich sehe häufig Werbung in Angelzeitschriften, wo mit wahnsinnigen Fängen geworben wird um darzustellen, das hier der beste guide zu finden wäre. 100Dorsche am Tag hatte ich erst vor kurzem gelesen - wer zum Teufel braucht 100 Dorsche für den Eigenbedarf?? Wenn das keine Fantasieangaben sind, ist das sicher eine Ecke, an der angepackt werden kann und sollte.
    Schon mit einer freiwilligen Angabe der Fangmengen - beispielsweise bequem per Internet - denk sicher der ein oder andere mal länger nach.
    Bei den Überlegungen der Gesetzgeber wird immer und grundsätzlich eher negativ herangegangen: Regeln, Kontrollen, Verbote
    Auf die Idee, das der großteil der Angler ein Interesse am sinnvollen weiterführen ihres Hobbys sind und dafür sogar freiwillig Dinge tun kommt da scheinbar keiner.

  26. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei tomas078 für den nützlichen Beitrag:


  27. #15
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Thunfisch
    Registriert seit
    06.12.2005
    Ort
    64625
    Alter
    56
    Beiträge
    2.295
    Abgegebene Danke
    7.999
    Erhielt 5.609 Danke für 1.635 Beiträge
    moin,

    zunächst sollte man die Überschrift ein wenig korrigieren: es geht nicht um alle Hobbyangler, sondern "nur" um Hochseeangler, also diejenigen, die mit organisierten Kuttertouren bspw. dem Dorsch nachstellen. Das innerhalb dieser Ausprägung unseres Hobbys tatsächlich eine relevante Menge an Fisch entnommen wird, ist zwischenzeitlich unbestritten und wurde sicher viel zu lange unterschätzt. Hier einen Kontrollhebel ins Leben zu rufen, finde ich nicht verkehrt. Zumindest hat man dann Zahlen in der Hand und muß sich nicht immer auf Schätzungen und Hochrechnungen berufen. Diese Statistik muß selbstverständlich vom Unternehmer (also i.d.R. dem Kutterbetreiber) geführt werden und kann nicht dem einzelnen Angler aufs Auge gedrückt werden.

    Ich habe nirgends einen Hinweis gefunden, dass auch Brandungsangler betroffen sind. An dieser Stelle endet der Sinn einer Überwachung und deren Kontrolle. Wer kann schon an jedem Uferabschnitt eine lückenlose Überwachung gewährleisten? Und kann das angesichts der doch eher geringen Fangmengen (das behaupte ich mal guten Gewissens) überhaupt Sinn machen?

    In einem Absatz aus der EU-Vorlage habe ich etwas interessantes gefunden, dessen Auswirkung mir noch nicht ganz klar ist:

    Artikel 101
    Sofortmaßnahmen

    1.Gibt es Hinweise, ... dass Fangtätigkeiten und/oder Maßnahmen eines Mitgliedstaats oder mehrerer Mitgliedstaaten der Gemeinsamen Fischereipolitik schaden oder das marine Ökosystem bedrohen und sofortiges Handeln geboten ist, kann die Kommission auf ausreichend begründeten Antrag eines Mitgliedstaats oder von sich aus Sofortmaßnahmen für einen maximalen Zeitraum von einem Jahr beschließen.

    2. Die Sofortmaßnahmen gemäß Absatz 1 sind der Bedrohung angemessen und können unter anderem Folgendes vorsehen:

    e) Verbot der Lieferung von lebenden Fischen für Fischzuchtanlagen in den
    Gewässern unter der Gerichtsbarkeit der betreffenden Mitgliedstaaten

    Uups, ist klar, was das nun wieder bedeuten kann?

    Gruß Thorsten

  28. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Thunfisch für den nützlichen Beitrag:


Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Foren-Regeln Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
HTML-Code ist an.

Lesezeichen