Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Question Fisch giftig durch Umweltverschmutzung?

    Moin Kollegen,

    wollt nicht in den Umfrage Thread vom Spezi posten,deshalb hier mal meine Frage zum Fischverzehr.Konnt soweit diesbzgl. auch nix finden.

    Hab mal gehört bzw gelesen das Fische,grad Raubfische aus diversen Flüssen doch recht stark mit Giften wie Schwermetalle etc belastet sein könnten.Es ging dort um die Elbe...
    Kann man gewissenslos Fische aus solch stark genutzten Flüssen essen oder lieber nicht?Wenn ja wieviele? 1pro Woche?

    Natürlich sind viele Flüsse mittlerweile sauberer geworden,wie z.B. die Werra,dort soll ja der Kalisalz-anteil stark zurück gegangen sein.

    Gruss
    Marcel

  2. #2
    Profi-Petrijünger
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    ich weis nicht mehr genau wann es war aber es war mal so dass man sehr wenig fisch aus der elbe essen sollte.
    ich denke schon dass durch chemie und co. die fische darunter leiden!

  3. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei F&I-Golfer für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Forellenfan Avatar von Karpfenschreck
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    Zitat Zitat von Mac 27 Beitrag anzeigen

    Natürlich sind viele Flüsse mittlerweile sauberer geworden,wie z.B. die Werra,dort soll ja der Kalisalz-anteil stark zurück gegangen sein.

    Gruss
    Marcel


    Hallo, also das die Werra sauberer geworden sein soll halt ich für ein Gerücht nach meinen Infos soll noch mehr Salzlauge eingebracht werden.

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an Karpfenschreck für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Profi-Petrijünger
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    Ja Karpfenschreck,davon hab ich auch gehört das wieder mehr eingeleitet werden sollte.Glaube aber das wurde verworfen.
    Beim letzten Ansitz,leider vor 3 Jahren,konnt man sogar einige Bachforellen fangen.Das zeugt eigentlich von keiner so üblen Wasserqualität.

  7. Der folgende Petrijünger sagt danke an Mac 27 für diesen nützlichen Beitrag:


  8. #5
    Carphunter 666
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    Moin Mac,

    eigentlich sind alle Flüsse schon deutlich sauberer geworden, so dass eigentlich kaum noch Gefahren bestehen.
    Sicherlich sind Fische in einigen Gewässern stärker belastet als in anderen.
    Aber wenn du den Verzehr von Fischen aus solchen Gewässern nicht übertreibst (1 pro Woche), dann ist dann ungefährlich.

    Beispiel: Bei mir in der Region gibt es nen kleinen Kanal, da hat zu Ost-Zeiten die gesamte Industrie der Stadt ihre Abwasser eingeleitet.
    Mittlerweile ist der Kanal so gut wie sauber und es besteht keine Gefahr beim Verzehr mehr.
    MfG Patrick

  9. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Carp-Patrick für den nützlichen Beitrag:


  10. #6
    BadBoy Avatar von Erich49
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    Also ich kann nur von der Elbe sprechen und dort war sogar eine zeitlang der Verzehr der Fische untersagt, mittlerweile ist die Elbe wieder recht sauber, aber man sollte auf jeden Fall den Verzehr von grundlebenden Fischen einschränken...gerade Aal und Waller nehmen durch ihre Lebensgewohnheiten die meisten Giftstoffe, wie eben Schwermetalle auf...aber bisher ist noch keiner meiner Kollegen durch den Verzehr von 4-5 Aalen und Wallern pro Jahr gestorben

  11. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Erich49 für den nützlichen Beitrag:


  12. #7
    Profi-Petrijünger
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    Ich denke es müssen nicht nur Grundlebende Fische sein,Raubfische wie Hecht,Zander usw sind möglicherweise viel stärker betroffen,durch das Fressen der Fische die diese Stoffe aufnehmen.Dadurch sammeln sich die Stoffe gehäuft im Körper der Raubfische an. (Vermutung)

  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an Mac 27 für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #8
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Moinsen!
    Die deutschen Flüsse sind auf jeden Fall deutlich sauberer geworden. Dafür dürfen wir dankbar sein. Ein schönes Beispiel ist der Rhein bei Duisburg. Als ich damals (mit 24 Jahren) anfing zu angeln, stank das Wasser wie eine chemische Fabrik. Trotzdem gab es darin Fische ohne Ende u. zwar großwüchsige u. gesunde Fische. Nur essen konnte u. durfte man sie nicht, wenn man nicht eine Vergiftung riskieren wollte.
    Heute kann man Rheinfische wieder essen. Aber selbst heute noch wird empfohlen, nicht mehr als eine bestimmte Menge (ich glaube ein Kilo) pro Woche zu verzehren u. das, obwohl wieder Lachse u. Mefos aufsteigen. Das spricht für eine gute Wasserqualität. Länger dauert es aber, bis die Belastung des Gewässergrundes sich erledigt hat. Das ist wohl heute noch nicht ganz der Fall. In anderen großen Strömen wird es sich wohl ähnlich verhalten.
    Mein Rat wäre: Sollten bei einem Gewässer Zweifel bestehen, besser keinen Fisch daraus essen.
    Gruß
    Eberhard

  15. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  16. #9
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Ich mach mich da immer im Net schlau, versuche dort die neusten Infos zu bekommen (für die Elbe)
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  17. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Spaik für den nützlichen Beitrag:


  18. #10
    Petrijynger Avatar von yog_
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    also laut internet darf man 2kg fisch aus der elbe pro woche bedenkenlos essen. im rhein hier wurde ein verzehrverbot für aale rausgegeben, weil die dioxionbelastung in einigen stichproben das doppelte der unbedenklichen menge betrug. diese empfehlung ist aber nur vorbeugend, richtig bedenklich ist der seltene verzehr von ein paar hundert gramm in wirklichkeit nicht. auch brassen über 45 cm sollte man nicht essen, laut ministerium, aber wer isst diese viecher schon...
    gruß!

  19. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei yog_ für den nützlichen Beitrag:


  20. #11
    Torsten1
    Gastangler
    Bedenkenlos würde ich nie Fische in mich reinhauen,besonders aus Flüssen wie Elbe, Rhein usw.
    Häng mal ne PDF von Sachsen an.Ist von 2006.
    Gibt noch viele mehr.
    Eins noch.
    Mit den Richtlinien die einen " bedenkenlosen " Verzehr bescheinigen,wäre ich mehr wie vorsichtig.
    Wer sich mal schlau macht wie diese Grenzen verwässert werden,von EU Seite kommt ins grübeln.
    @yog
    im rhein hier wurde ein verzehrverbot für aale rausgegeben, weil die dioxionbelastung in einigen stichproben das doppelte der unbedenklichen menge betrug. diese empfehlung ist aber nur vorbeugend, richtig bedenklich ist der seltene verzehr von ein paar hundert gramm in wirklichkeit nicht.
    Das ist die schwächste Aussage die ich je gelesen habe.
    Mach Dich erstmal schlau,was Dioxine für Wirkungen haben.
    Sind ja locker vom menschlichen Körper abbaubar.
    Die Verwandten PCB`s auch.Nicht wahr ?
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien

  21. Folgende 8 Petrijünger bedanken sich bei Torsten1 für den nützlichen Beitrag:


  22. #12
    Von der Tacklefront Avatar von Angeljoe Jonas
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    Tatsächlich sind alle langsam wachsenden Arten und "Alttiere" natürlich theoretisch besonders belastet, da sich hier über einen langen Zeitraum Giftstoffe wie Dioxine etc. im Knochengerüst (Gräten), im Fettgewebe aber auch im Muskelfleisch ablagern können.
    Es kommt dadurch zu einer Akkumulation der Schadstoffe, gerade wenn der Körper diese nicht verstoffwechseln kann. Biologisch betrachtet ist das bei allen "schlechten Nahrungsverwertern" problematisch. D.h. solche Fische, die relativ viel Futter zu sich nehmen und wenig eigene Körpermasse damit aufbauen.
    Bei Raubfischen kann es eben auch ein Problem werden, wenn diese wiederum bereits belastete Fische fressen, die ggf. ihrerseits wiederum vorher Fische gefressen haben etc. etc. Auch Muscheln sind da z.B. schwierig, da sie das Wasser permanent filtern und dann aber auch Nahrungsgrundlage für andere Arten sein können.
    Das Problem der Schadstoffbelastung hat man aber in vielen Lebensmitteln und z.B. auch im Geflügel-, Schweine- oder Rinderfleisch, nur wird dieses (hoffentlich!?) strenger kontrolliert.
    Einzig sinnvolle Strategie ist eben ein maßvoller Verzehr. Fisch ist auf der anderen Seite aber auch ein sehr gesundes Lebensmittel mit vielen sehr gesundheitsfördernden Stoffen (Omega3 etc.).
    Gerade Völker, die sehr viel Fisch zu sich nehmen (Bsp. Japan), haben oft bestimmte Krankheitsbilder wesentlich weniger häufig ausgeprägt, allerdings ist die Festlegung auf einen Faktor als Ursache sicherlich zu kurz gegriffen.
    Viele Grüße aus Berlin von der Tacklefront.
    jonas

  23. Der folgende Petrijünger sagt danke an Angeljoe Jonas für diesen nützlichen Beitrag:


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