Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    Gesperrt Avatar von nepomuk
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    Exclamation Standorttreue des Aals

    Den gleichen Tröt habe ich schon einmal eingestellt.
    Mit den Worten das er ein Wanderfisch sei,
    bekam ich lediglich ein Bedauern für meine Unwissenheit.
    Der Aal ist, wenn er ein gutes Nahrungsangebot hat,
    bis zu seiner Abwanderung,
    Standortbezogen!

    Swen

  2. Der folgende Petrijünger sagt danke an nepomuk für diesen nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Raubfischangler Avatar von Aalschreck
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    Hallo Swen.

    Soll dieser Beitrag eine Auferstehung des alten Berichts sein oder möchtest Du die getroffene Aussage untermauern?

    Falls es ein komplett neuer Bericht sein soll, wäre erstmal wichtig zu klären, ob es sich um Fließ- oder Stehgewässer (oder beide Gewässerarten) handeln soll, auf die sich die Frage/Aussage konzentriert.

    MfG
    Markus
    Aalschreck
    Ich wünsche Dir/Euch immer eine KRUMME RUTE, DICKE FISCHE und viel PETRI HEIL!!!



  4. Der folgende Petrijünger sagt danke an Aalschreck für diesen nützlichen Beitrag:


  5. #3
    Die Ostsee ruft! Avatar von Regenbogenforelle17
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    Wie wäre es denn im Fließgewässer? Interessiert mich jetzt ja doch

    mfg Steffen

  6. Der folgende Petrijünger sagt danke an Regenbogenforelle17 für diesen nützlichen Beitrag:


  7. #4
    Raubfischangler Avatar von Aalschreck
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    Hallo Steffen.

    Im Fließgewässer spielen viele Faktoren eine Rolle.

    Die Aale bilden keine Ausnahme, wenn es darum geht, viel Nahrung zu sich zu nehmen und dafür nicht viel tun zu müssen. An Kanten, Buhnen, Kehrströmungen, Altarmen, Plateaus, Löchern usw. sammelt sich an einigen Stellen mehr Nahrung wie woanders, das sind Ecken, die bevorzugt von Aalen und anderen Flossenträgern aufgesucht werden. Größere Aale nennen solche Hotspots dann ihr Eigen, man könnte auch Revier sagen.

    Bei jedem Hochwasser, gerade in Fließgewässern, werden die Karten jedes Jahr neu gemischt. Wo letztes Jahr noch eine Sandbank war, ist dieses Jahr nichts mehr, und die Topstelle ist weg.

    Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass nicht alle Aale ihre Laichwanderung antreten, einige unterdrücken diesen Trieb und sie bleiben in ihren Gewässern bis sie auf natürlichem Weg verenden oder wir ihnen auf die Schuppen rücken.

    In der Nähe der Küste wirst Du überwiegend männliche Tiere Fangen. In den Flussläufen, die viele 100 Kilometer von der Küste entfernt sind, sind Fische über 50cm und mit Gewichten von über 500g überwiegend Weibchen (es gibt natürlich auch Ausnahmen).

    John Thomas Sidley, mein großes Vorbild, hat Versuche mit anderen Anglern und Wissenschaftlern durchgeführt und er hat ganz klar beweisen können, dass Aale, gerade die Großen, Reviertiere sind. Das ist sowohl in Fließ- als auch in Stehgewässern der Fall.

    In Fließgewässern ändern sich nur ständig die Verhältnisse und denen passt sich der Aal (jeder andere Fisch auch) an. Deshalb ist es sehr schwierig in Fließgewässern von Standorttreue zu sprechen.

    MfG
    Aalschreck
    Ich wünsche Dir/Euch immer eine KRUMME RUTE, DICKE FISCHE und viel PETRI HEIL!!!



  8. Folgende 9 Petrijünger bedanken sich bei Aalschreck für den nützlichen Beitrag:


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