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  1. #1
    Petrijünger
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    Bisse ohne Spuren

    Hallo liebe Forengemeinde,

    hab ein ganz komisches phänomen und keine Erklärung dafür:

    Ich war jetzt 3 Tage lang jeden Abend an einem kleinen Fluss, der Fischbestand hat in dem Teilstück dieses Flusses sehr abgenommen anscheinend. früher war es undenkbar einen Wurm anzubeiten, waren doch Aitel und Rotaugen nur damit beschäftigt den Wurm zu zerstören.
    Jetzt gibt es folgendes Phänomen man kommt ans Wasser macht nen Wurm oder Köfi hin, es passiert bis zur Dunkelheit nix und dann gehts los, die Bissanzeiger schießen immer genau einmal in die Höhe und dann nix mehr. Wenn man Fühlung aufnimmt merkt man immer wieder man eine kurze heftige Atacke aber dann is der Spuk wieder vorbei.
    Kontrolliert man die Köder sieht man aber nicht die geringsten Bisspuren. Hab für die 3 Angeltage genau 3 Würmer gebraucht. Konnte auch keinen dieser "Bisse" verwerten.
    Wir haben vor paar Wochen mal nen 70cm Waller gefangen und hin und wieder mal nen Zander.

    Aber hat von euch jemand eine Idee welche Fische diese Atacken hervorrufen und vor allem wie man sie fangen könnte.

    Hab schon fast alles probiert:
    - Köder immer kleiner (war am Schluss bei Wurmstücken von 3cm am 14er Haken)
    - Köder auftreibend
    - ohne Blei mit freiem Schnurabzug

    Interessant ist vielleicht auch noch je größer der Köder ist, desto härter sind auch die atacken ... Aber auch bei Wallerködern (6-8 Tauwürmer) waren keine Spuren am köder zu sehen, die waren ebenso unversehrt...

    Tips? Ideen was Fischart und Möglichkeiten zum Fang angeht?

    Schöne Grüße
    Andi

  2. #2
    Der Karpfen - Noob Avatar von EAGLEausE
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    Also ich würde auf einen ganz sensiblen Zanderbiss tippen. Vielleicht riecht es schon den Braten, wenn er den Wurm im Maul hat.
    Viele Grüße aus Essen

    Thomas

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an EAGLEausE für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Petrijünger
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    Aber es geht ja aufs fischchen genauso eigentlich müsste man dann ja mal die zahnabdrücke sehen oder auch der Wurm zerkaut sein. Die Zander beißen auch alle wesentlich vorsichtiger und atackieren den Köder nicht so heftig. (Zumindest die die ich fangen konnte)

  5. #4
    Der Karpfen - Noob Avatar von EAGLEausE
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    Es ist immer schwierig eine genaue Diagnose zu stellen. Für einen kleinen Weissfisch war die Attacke bestimmt zu hart. Ein Aal hätte Spuren hinterlassen, er vermanscht den Wurm. Eventuell ein kleiner Aal. Hecht und Waller sind nicht die Typen die lange fackeln.
    Wie gesagt ein Zander. Vielleicht hattest du irgendwelchen Geruch an deinen Fingern ? Starke Zigarette oder so , was er sofort bemerkt hat..
    Viele Grüße aus Essen

    Thomas

  6. #5
    Petrijünger
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    Bin absoluter Nichtraucher und verwende auch wegen den Gerüchen schon kein Mückenspray.
    Aal und Weißfische scheiden aus. Wir tippen momentan eigentlich eher auf kleine Waller... können aber nicht nachvollziehen warum die den Köder nicht mal voll nehmen.

  7. #6
    Meefischlifischer Avatar von wallerseimen
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    Habt Ihr Krabben in dem Fluß?
    Mit fängigem Gruß
    Wallerseimen

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  8. Der folgende Petrijünger sagt danke an wallerseimen für diesen nützlichen Beitrag:


  9. #7
    Petrijünger
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    Nein is ein Fluss in Franken es gibt weder ein Krabben noch ein Krebsvorkommen.
    Außerdem müssten bei Krebsen nicht die köder auch Spuren aufweisen?

  10. #8
    Der Karpfen - Noob Avatar von EAGLEausE
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    Seinerzeit als ich noch an der Elbe gewohnt habe und dort viel auf Aal ging gab es dort Wollhandkrabben. Diese Viecher haben auch ziemlich an der Schnur gezerrt, jedoch war auch der Köder etwas zerschnitten von den Scheren. Außerdem war ab und an kein Haken mehr an der Schnur...einfach abgeknipst.
    Viele Grüße aus Essen

    Thomas

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an EAGLEausE für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #9
    Petri- u- Waidmann Avatar von Ruheangler
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    Schon mal an Mader, Waschbär oder ähnliches gedacht.
    Sind auf jedenfall alle nachaktiv und klever.

  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an Ruheangler für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #10
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Thunfisch
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    Hej Andi,

    wenn das Phänomen bei Dunkelheit beginnt, tippe ich auf Fledermäuse. Die fliegen knapp über der Wasseroberfläche und knallen ab und zu in die Schnur. Bei uns ist das so extrem, dass wir z.T. schon das Angeln eingestellt haben, weil eine vernünftige Bisserkennung nicht mehr möglich war. Das Glöckchen bimmelt einfach zu oft...

    Gruß Thorsten

  15. Der folgende Petrijünger sagt danke an Thunfisch für diesen nützlichen Beitrag:


  16. #11
    Petrijünger
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    Hab da auch schon dran gedacht, dass es sich um Fledermäuse handeln könnte habe deshalb extra die Rutenspitze unter Wasser gestellt, sprich ich hab nicht einen cm Schnur außerhalb des Wassers, daher denke ich ich kann alle "Nicht-Fische" ausschließen, vor allem spürt man wenn man auf Fühlung geht auch durchaus mal den ein oder anderen Ruck und der ist definitiv von Fischen aber wie gesagt halt immer nur ein Ruck nichts was man mit einem Anhieb quittieren könnte.
    Werd demnächst mal Wollfäden zwischen die Würmer hängen, wenns kleine Waller sind müssten theoretisch ja die Hechelzähne im Wollfaden hängen bleiben.
    Ansonsten hab ich glaub alles versucht.

  17. #12
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    könten gur karpfen sein

  18. #13
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von torben{spinnfischer}
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    Sers,
    ich tendiere zum Aitel. Das selbe konnte ich auch schon beim Nachtangeln an der Mangfall ausmachen. Oder es sind vorsichtige Aale.

    Mfg Torben
    ****************************************



  19. Der folgende Petrijünger sagt danke an torben{spinnfischer} für diesen nützlichen Beitrag:


  20. #14
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Ich hätte auch auf Fledermäuse getippt, das habe ich auch schon öfters erlebt

    Vielleicht schwimmen Dir auch einfach nur Fische in die gespannte Schnur, vielleicht sogar ein ganzer Schwarm.
    Beim Fischen mit GuFi merkt man auch immer schön, wenn man während der Führung gerade einen Friedfisch angerempelt hat ...

  21. #15
    ddominik
    Gastangler
    Wir hatten dieses Phänomen in den letzten Wochen vermährt. wir habe die Antwort darauf gefunden. Davor sei noch erwähnt, dass sich in der Regel Bisse von Fledermäusen gut unterscheiden lassen. Wenn eine Fledermaus gegen die Schnur fliegt, dann wippt die Rute seitlich. Beisst ein Fisch, dann schlägt sie nach vorne an.

    Zurück zum Phänomen. Wir hatten ebenfalls diese agressiven Bisse auf Wurm die kaum verwertet werden konnten. Bissspuren waren auch keine zu erkennen. Letztendlich konnten wir doch 3 Täter erwischen. es handelte sich hierbei um absolute Mini-Aale (zwischen 20 und max 30cm). Der Tauwurm war beistesn dicker als der Kopf der kleinen.

    Wir haben diese Situation im Main gehabt. wie gesagt, starke Bisse, kaum Köderverlust und dennoch in Leere gehauen= Mini-Aale

    Grüße
    Dominik

  22. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei ddominik für den nützlichen Beitrag:


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