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Thema: Farbenblind

  1. #1
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von PIKEHUNTER007
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    Farbenblind

    Hallo Leute!
    Hab da mal nee Frage:
    Der Zander ist doch ein Nachtaktives Tier und zu dem noch Lichtscheu,können die Eigentlich Farben Erkennen oder ist der Zander Farbenblind,Katzen sind auch Nachtaktiv und Farbenblind????
    Würde mich mal Interessieren.

    MFG

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Hallo

    Genau wie Katzen können auch Fische Farben sehen, bei Katzen gibt es allerdings eine Einschränkung, sie können die Farbe Rot nicht erkennen, diese Farbe und ihre Kombinationen und Schattierungen werden von Ihnen in unterschiedlichen Graustufen wahrgenommen.
    Genaugenommen ist das unterscheiden von Licht in verschiedenen Wellenformen (Farben) für Lebewesen die sich drei dimensional Bewegen (Fische) ein wichtiges Orientierungsmerkmal.
    Allerdings nehmen viele verschiedene Spezies Farben unterschiedlich wahr.
    Ob für einen Zander gelb wirklich gelb ist kann ich nicht sagen.

    Gruss
    Olli

  3. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Holtenser für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
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    Hi,laut Studien können Fische die Farbe rot in der Nacht bzw. in tiefem Wasser,dunklen Wasser am besten erkennen !
    Das liegt aber nicht an den Farben selbst sondern an der Lichtbrechung/reflektion oder sowas in der Art also denke ich nicht das es den Fisch interessiert ob etwas gelb oder rot,blau.... ist sondern daran wie gut die Farben unter verschiedenen Bedingungen erkennbar sind .
    Bei Quallen ist es übrigens genauso,kam vor kurzem im Fernseher,obwohl die nichtmal nen Hirn haben ::: !?

    MfG Nico

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an Barschfreak für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #4
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    Ich persönlich hab die Erfahrung gemacht, dass die AALE kein rotes Licht, jedoch jedes andere,
    erkennen können aufgrund von einigen Experimenten, die ein Freund von mir gemacht hat und eindeutig waren.

    Was mir aber speziell bei der Äsche aufgefallen ist, ist, dass sie ganz genau orange und rot z.B. auseinanderhalten können.
    Ist mir schon sehr oft aufgefallen.
    Hier ein paar Bilder von mir...

  7. Der folgende Petrijünger sagt danke an Friedfischer für diesen nützlichen Beitrag:


  8. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von bonobo
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    Zitat Zitat von Barschfreak Beitrag anzeigen
    Hi,laut Studien können Fische die Farbe rot in der Nacht bzw. in tiefem Wasser,dunklen Wasser am besten erkennen !
    Haste Du da was Greifbares oder liegt da eine Verwechslung vor? Das widerspricht jeder Farbenlehre. Dort wo kein Licht hinkommt, können auch keine Farben gesehen werden. Zumal die Farbe rot als erstes ausscheidet. Siehe folgenden Link.

    Ist doch auch logischer. Wenn die Farbe rot tatsächlich im tiefen Wasser oder gar in der Nacht sichtbar wäre, gäbe es keine Fische mit roten Flossen. Wer diese Farbe an den Flossen trägt (z.B. Barsch) wird doch sofort ausselektiert.

    Gruß
    Bono

  9. Folgende 5 Petrijünger bedanken sich bei bonobo für den nützlichen Beitrag:


  10. #6
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    Wo liegt dann die Logik bei kunterbunten Fischen ?
    Habe mich vielleicht etwas falsch ausgedrückt !
    Dieser Artikel stammt aus einer Fachzeitschift wo ich allerdings erst mein Kellerarchiv ausräumen müßte
    Mir ging es auch nicht darum das die Farbe selber erkannt wird sondern welche Farbe den stärksten Kontrast zur Oberfläche hat,schon mal Gedanken drüber gemacht warum der Großteil der Beifänger/Gummiköder beim Meresangeln rot ist
    wäre doch vollkommen unnütz in diesen Tiefen mit rot zu fischen,oder ?

    im übrigen sagt deine Grafik nicht das nen Körper in der Farbe rot in den Tiefen nicht mehr erkennbar ist sondern das in diesen Tiefen diese Wellenlänge aus dem Licht ausgefiltert wird,rot ist auch tiefer als schwarz zu erkennen

    nochmal langsam :
    Wasser-Lichtquelle ist die Oberfläche-Oberfläche sieht von unten meißt grünlich/bläulich aus-stärkster Kontrast zu diesen Farben ist rot-gegen einen hellen Hintergrund erkennt man dunkle Farben besser !

    bin bei meiner Antwort nicht vom allgemeinen Farben erkennen von Fischen ausgegangen sondern von dem was mir beim Raubfischangeln Vorteile verschafft und es stoßen mehr Räuber von unten nach oben auf den Köder als andersrum


    MfG Nico
    Geändert von Goderich (18.07.2008 um 11:41 Uhr) Grund: Was sollte denn die Frage? Klär mich bitte auf!

  11. #7
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    Im übrigen sind Fische nicht farbenblind sondern können sogar noch Uv-Strahlung sehen

    MfG Nico

  12. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Barschfreak für den nützlichen Beitrag:


  13. #8
    Profi-Petrijünger Avatar von bonobo
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    @Barschfreak:
    Also bei dem Punkt, dass Fische Farben erkennen können sind wir uns schon einmal einig, sonst gäbe es a) keine bunten Fische und b) bei einigen Fischen auch keine Fortpflanzung mehr. Zudem besitzen Fische in aller Regel auf der Retina im Augen sowohl Stäbchen (messen Helligkeit) und Zapfen (Farbwahrnehmung).
    Und das war ja hier die Kernfrage.
    Bei Tiefseefischen könnte es allerdings schon wieder anders "aussehen".

    Deine Fachzeitschriften lass mal im Keller. Ich meine mich erinnern zu können, so etwas gelesen zu haben. Jedoch mangelte es an Begründungen.

    Wo liegt dann die Logik bei kunterbunten Fischen?
    Zunächst leben diese Tiere bevorzugt im flachen Wasser, damit man ihre Färbung erkennt. Die Bedeutung der Farben ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Kurze Antwort darauf: Mimikry und Mimese sowie andere Kriterien wie Fortpflanzung und Nahrungskonkurrenz. Lange Antwort hier:
    http://www.starfish.ch/Korallenriff/Aussehen.html

    Schon mal Gedanken darüber gemacht, warum der Großteil der Beifänger/Gummiköder beim Meeresangeln rot ist.
    Weil eine entsprechende Nachfrage durch Angler vorhanden ist und sie unter Wasser grau aussehen und damit einem Fisch am Natürlichsten ähneln. Ich geh sogar so weit und sage, dass die vermeintlichen Schockfarben fangen, weil sie nicht schocken, sondern unter Wasser eine natürliche graue Färbung haben (entsprechende Tiefen vorausgesetzt).

    Wer schocken will, oder besser gesagt Signale senden will, der sollte mit weißen Ködern angeln. Signalisiert doch die weiße Farbe einen mit Bauch nach oben schwimmenden Fisch. Bei Dunkelheit bringt allerdings auch dieser Trick nichts mehr, da auch weiß ohne Licht nicht erkennbar ist. Jedoch ist die Farbe Weiß am Längsten sichtbar, da sie alle (Licht-) Farben beinhaltet (Bsp. Regenbogen - weißes Licht wird hier durch Wasser gebrochen).

    Ein weißer Twister leuchtet auch im tiefen Wasser noch - allerdings bläulich, da die Farben rot und grün schon gefiltert wurden. Das kann auch gerne zuhause simuliert werden. Dazu braucht ihr eine Weiße Wand (=weißer Twister), zum Vergleich eine große rote Fläche (=roter Twister) und eine Taschenlampe mit Blaufilter. Der Raum muss komplett abgedunkelt werden. Dann mit der Taschenlampe gegen die rote Fläche leuchten - es erscheint eine graue Fläche, die nur noch minimal blau leuchtet. Direkt danach auf die weiße Wand schwenken. Das Testergebnis sollte auch die letzten Zweifel beheben.

    Gruß
    Bono
    Geändert von bonobo (18.07.2008 um 13:58 Uhr) Grund: Ergänzung mit praktischem Beispiel

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  15. #9
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    hallo ich nehme immer blau weiße twister hab auch noch ne frage wie kann man selbst einen thread aufmachen

  16. #10
    Super-Profi-Petrijünger
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    Wie ich weiß hat der Zander sogar ein besser ausgebildetes Gehör als der Barsch und sehen tut er auch ganz gut,musst mal bissle googlen da findest bestimmt was

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