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  1. #1
    Petrus höchstpersöhnlich
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    Gezielt auf Seeforelle im Baggersee

    hi miteinander!

    unser verein lfv-augsburg hat seit vielen jahren einen ca. 15 hektar großen und tiefen baggersee (lechfeldsee). weiss net ob den einer kennt.
    Naja auf jeden Fall ist es ein top-Salmoniden Gewässer, dauernd werden da Forellen und Saiblinge gesezt.
    Er is aber vor allem für seine Huchen und für die Seeforellen unter den Anglern in unserem Verein beliebt.
    Alles drum herum is kiesig un schaut relativ monoton aus:
    steil abfallende Ufer, sau tief(bereits in Ufernähe)
    alles Kies, auch nicht viel Kraut,
    das Wasser is total blau aber nicht besonders klar (woher kommt das?).

    Da wird drum rum gebaggert und die Landschaft besteht auch nur aus Kies und Kieshaufen.
    An einem Ende allerdings is eine Art kleiner Teich der Verbindung zum See hat,
    mit Uferbewuchs und Ästen im Wasser und Schilf..Da konnt ich schon einige Regenbogenforellen und Saiblinge fangen..Auch große Rotfedern und kleine Karpfen...Aber niemals eine Seeforelle ich denk dass die im eigentlichen See stehen oder?
    Obwohl trotz den vielen Futterfischen müsst sich auch dorthin mal eine verrirren oder net?
    Der "Teich" is ganz klein ca 25 auf 15 meter höchstens.

    Naja der Rest des Sees schaut so gleich aus, dass ich nicht weiss wo ich fischen soll...zumindest nciht auf Seeforellen. Nur Regenbogen.

    Wie kann ich gezielt auf die Seeforellen fischen, Boot is auch nicht erlaubt und der See is echt groß..
    In der nähe vom Teich is ein flacherer Bereich ansonsten gibt es nur steilabfallende und eher strukturlose Ufer ohne anhaltspunkt...und es is überall sehr tief!
    Es halten sich an manchen Ufern Laubenschwärme auf...Soll ichs vlt. da probieren? oder weiter draussen...und dann am Grund, im Mittelwassser oder knapp unter der Oberfläche?.
    Bei den Köfischwärmen hab ichs auch schon probiert, mit spinner und kleinen Wobblern.
    Ich weiss nicht aber wenn ich da so mit meinen Wobblern und Spinnern 20-30 Meter rauswerf in einen See wo fast alles gleich ausschaut komm ich mir relativ hilflos vor und hab da nicht so große Zuversicht ...
    Soll ich vlt. mit Sbiru und kleiner Laube zupfen?
    Oder am Grund mit tiroler Hölzl?
    Sagt mal bitte wie ihr an sonem See mit welchem Köder, wo zu welcher Tageszeit fischen würdet^^..wenns geht.
    wär echt cool wenn ihr mir weiterhelfen könntet!
    danke schon mal im Vorraus
    Rick

    aja ich hab auch mal in dem teich nachtgefischt im april da ging nichts,
    dann hab ich mir ne 25cm Rotfeder ans Stahlvorfach gemacht ( 4er Drilling durchn Rücken raus)
    und hab ausserhalb von diesem Teich im See selber gefischt so um 10e, halb 11e.
    Ich hab den Köfi am Grund gezupft plötzlich gabs n Schlag und ich öffnete den Bügel und die Schnur ging von der Rolle!
    Natürlich hab ich den Fisch nich haken können,
    wegen der Drillingsgröße aber ich hatte kein anders Vorfach dabei.

    und ich hab eigentlich nur aus Spaß gezupft weil ich das Ende der Hechtschonzeit nciht mehr erwarten konnte.
    Das lustige is der See is so gut wie Hechtleer...
    Da wurd nach vielen Jahren nur ein Hecht mit knapp 2 Kilo gemeldet...

    und da wird so gut wie des ganze Jahr mit Kunstködern und kleinen Köfis gefischt. Zanderbestand auch schlecht. wurd seit 2 Jahren kein einziger gefangen...
    könnte das ne Seeforelle gewesen sein? nehmen die auch mal köfis in der größe? oder eher n Huchen?
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    Geändert von zAndAAzaar aka störfaktor (23.06.2008 um 23:32 Uhr)

  2. #2
    Petrus höchstpersöhnlich
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    da rechts unten is eben dieser kleine Teich mit Verbindung zum See

  3. #3
    Petrus höchstpersöhnlich
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    dankeschöön! also einfach mal paar sachen ausprobieren...was genau is denn ne raubfischhegene? werden da köfis an seitenarmen moniert?^^

  4. #4
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Ich würde, wenn ich die Gelegenheit zum Fischen an Eurem See hätte,
    mit Gummifisch, Drachkowichsystem mit totem Köderfisch oder auch mit
    einem Tiroler Bleikopf und kleineren Köfis angeln.
    Ansonsten ala perikles, vielleicht ich persönlich noch leichteres Zeug.
    So 20er Hauptschnur von Tubertini und langem 20er Fluocarbonvorfach.
    Dazu meine 3 Meter Meerforellenspinrute und natürlich bei der
    Güte der zu erwartenden Fische eine sauber arbeitende Rolle mit
    fein justierbarer Frontbremse, wie meine neue Red Arc von SPRO.
    Ach so, wo am See? Also wie er aussieht, der See, würde ich mir die
    Zeit nehmen rund rum genau abzuklopfen.
    Auf jeden Fall zuerst am Ufer mit auflandigem Wind anfangen.
    Die leichte Angetrübtheit des Wassers sowie seine Farbe, kommen
    vom sogenannten Schlirf, den der Lech mitsamt dem Kies der
    heutzutage abgebaut wird, vor Urzeiten aus den Bergen mitgebracht
    hat.
    In den Alpen wirst Du des öfteren Seen finden, die genau die gleiche
    Farbe haben.
    Gruß Armin
    Geändert von Harzer (24.06.2008 um 06:31 Uhr)

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an Harzer für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #5
    Petrus höchstpersöhnlich
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    jo perikles,

    aber das problem ist ich darf nicht mit dem Boot fischen!
    wie soll ich dann Dropshotten?
    ich denk einen Köfi am Drako oder am Tiroler Hölzl ist das beste oder?
    Wie groß sollt ich den wählen?
    Nach der Köfigröße im See richten?
    Das Problem ist auch ich weiss nicht wo die stehen deswegen wollt ich ja ne Vermutung von euch.
    Also was meiint ihr, sind die Seefos Freiwasser oder Grundräuber? Oder beides...?

    Sind die auch oft in Ufernähe?
    Vom Seeforellenfsichen hab ich echt wenig Ahnung^^ muss ich zugeben.

    Gruß Rick

  7. #6
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Der See wird, wie fast alle Kiesabbauten, steil abfallende Ufer bis ins Tiefe haben.
    Also kannste da auch prima vom Ufer aus Dropshotten.
    Er wird auch wannenförmig und damit eintönig strukturiert sein, das heißt das der
    Fisch überall stehen kann.
    Auf jeden Fall werden sich die großen Räuber wie Seefos und Huchen an den
    Aufentaltsorten ihrer Futterfische halten, respektive ihnen folgen.
    Die Kapitalen werden fast immer, außer in der kalten Jahreszeit, tief stehen und
    nur zum Rauben oder Nachts höhere Wasserschichten aufsuchen.
    Also heißt es runter zum Grund oder gesichtete Futterfischschwärme befischen.
    Mit dem Wind im Gesicht, da dieser Nährtiere zusammenschiebt und aufs
    Ufer zu treibt.
    Die Futterfische wie beispielsweise Lauben wissen das auch und sie werden sich
    in diesem Bereich aufhalten um zu fressen, was wiederum die Räuber auf
    den Plan ruft.
    Keine Angst vor Hängern, denn wenn der Betreiber des Kiesabbaues keinen
    Schutt verklappt, gibts in solchen Seen kaum Hindernisse.
    Und wenn schon, denn in diesem Fall heißt es mal wieder: nur wer wagt, gewinnt.
    Da gehört zum Erfolg auch eine gewisse Risikobereitschaft.
    Noch eine Köderempfehlung meinerseits. Um möglichst effektiv große Bereiche
    abfischen zu können, kannst Du auch auf große, eigenschwere Kunstköder
    zurückgreifen.
    Das sind die Effzet Blinkerreihe und der altbewärte Heintz Blinker.
    Und da nach Deinen Angaben auch Huchen besetzt sind, könnte auch
    der Hochenzopf über Grund gezupft, funzen.
    Gruß Armin

  8. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Harzer für den nützlichen Beitrag:


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