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    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Smile Forellenfischen - meistens kommt es anders

    Forellenfischen- meistens kommt es anders

    Mein Vater und ich wurden von seinem Onkel (mein Großonkel) mehrmals im Jahr zum Angeln im brauereieigenen Forellenbach eingeladen .
    Da Onkel Karl damals noch in der Brauerei als Braumeister tätig war, konnte er mehrmals im Jahr Angler zum Fischen in diesen schönen Forellenbach mitnehmen , einen Teil der Salmoniden mußte man abgeben , dafür zahlte man nix fürs Angeln .
    Der Name des Baches ist mir nicht mehr geläufig , er befindet sich im Landkreis Altötting , aber die Erlebnisse sind mehr als nur eine schöne Erinnerung .
    Leider haben sie ihn vor ein paar Jahren verpachtet und der neue Pächter gibt keine Karten usw aus, schade eigentlich .
    An besagtem Tag fingen mein Vater und Onkel Karl einige schöne Forellen , bei mir wollten sie nicht so richtig , ich fing ständig untermaßige oder solche die das Maß gerade erreicht hatten.
    Am nächsten Wehr setzte ich mich auf die Mauer und baute meine Angel um.
    Wurmmontage runter , kurzes Stahlvorfach ( Onkel Karl riet mir dazu) und einen Spinner drauf .
    Der Besitzer sagte noch ,daß jeder Hecht der gefangen wird auch entnommen werden muß .
    Am ersten Wehr hatte ich bereits einige Würfe gemacht , aber noch keinen Erfolg gehabt , als irgendetwas unter dem Busch hervorgeschossen kam und meine Rute sich ganz schön gebogen hatte.
    Ich rief um den Kescher und mein Onkel kam sofort, ich wußte noch nicht was ich da an der Angel hatte , Karl schon , er hatte ihn bereits gesehen.
    Um so erstaunter hatte ich geschaut , als er gekeschert wurde.
    Mein damals erster Hecht hatte 52 cm und knapp 3 Pfund.
    Mittags fuhren wir zum Essen heim , den Tante Maria hatte was gebrutzelt .
    So gegen 4 Uhr nachmittags gingen wir den Rest der Strecke ab und ich konnte nochmals 2 Hechte zum Anbiß verleiten , neben ein parr schönen Forellen .
    Als wir dann zur Brauerei fuhren um einen Teil der Beute abzugeben , sah der Besitzer die Hechte und fragte mit welchen Ködern diese erbeutet wurden .
    Da er die Hechte im Lokal verkaufen wollte gab er mir für 2 Hechte 30 DM , vor 20 Jahren viel Geld für einen Jungangler, nur meinen Erstgefangenen bekam er nicht !!!
    Was er auch verstanden hatte und uns auf ein weiteres Angeln einlud .
    So konnten wir damals 6mal im Jahr in diesem Bach in Begleitung unseres Onkels angeln.
    Unvergeßlich, aber leider nicht mehr möglich !

    mfg Jacky1

  2. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Jack the Knife für den nützlichen Beitrag:


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