Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1
    Petrijünger Avatar von Jan1985
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    Auftreibende Grundmontage

    Hi,

    wollte mal eure auftreibende Montagen sehen, oder mal wissen wie ihr eure Köder auftreibend macht. Meine ist theoretisch ganz einfach aber leider bisher nicht noch nicht fängig , aber dazu komme ich gleich noch:

    Gewicht je nach Untergrund-Perle-Wirble-Vofach-Pilotkugel-stopper-Haken

    Was mich an der Montage stört ist die Pilotkugel die ab 2 Tauwürmern 15mm groß sein muss. Ich glaube selbst 3-4 Bienenmaden wurden von der 12mm großen nicht mehr getragen. Also keine unaufällige Köderpräsentation und deshalb glaube ich auch hatte ich bisher noch keinen erfolg. Da ich auch Raubfisch angel möchte ich den Köder nicht einfach auf Grund liegen lassen oder wäre das doch besser ?

    Wie macht ihr eure Köderauftreibend ? Hab hier kleine Styroporkugeln die ich bald mal probieren werde, allerdings glaube ich das ich von denen auch einige brauchen werde. Was hab ihr für erfahrungen mit der Montage ?


    mfg Jan

  2. #2
    Mefoschreck
    Gastangler

    Exclamation Also ich mache das so:

    Ich fertige mir zu Hause ein Auftriebsvorfach, das ich je nach Bedarf einsetzen kann. Als Schnur nehme ich Wallervorfach, da dies jedem Fisch gewachsen ist, egal worauf ich es gerade abgesehen habe. Auf dieses Material kommen eine Stopperperle, dann eine Unterwasserpose (später mehr dazu) und wieder eine Stopperperle. Die Perlen dienen dazu, daß ich die U-Pose verschieben und somit in verschiedenen Tiefen/ Höhen den Köder präsentieren kann. An einem Ende wird ein stattlicher Wirbel, am anderen Ende ein ebenso stattlicher Einhänger montiert. Als Länge haben sich ~ 100 cm als vorteilheft erwiesen.
    Der Reihenfolge sieht dann die gesamte Montage so aus (von der Rutenspitze aus gesehen): Hauptschnur, Casting boom (Anti tangle Röhrchen, etc) an dem das Blei hängt, Gummiperle als Knotenschoner, Einhänger. Dann das Auftriebsvorfach, also: Wirbel, Vorfachmaterial auf dem die verstellbare UW-Pose sitz, Einhänger. Hinten dran kommt dann je nach Zielfisch und/ oder Köder das eigentliche Vorfach.
    Einziger Nachteil, den ich bislang feststellen konnte: Wenn man zu kurze casting Booms benützt, kann sich der ganze Salat schon mal beim Wurf vertüdeln. Ich nehme, wenn dieses Teil zum Einsatz kommt, Casting booms für die Meeresfischerei. Zum Einen sind die sehr stabil, da zumeist aus Messing, zum Anderen weisen diese die notwendige Länge auf.
    Nochmals zu den Unterwasserposen: Die eigentlichen UW-Posen sind zumeist aus transparentem Material (z.B. von Drennan) und unverschämt teuer (so um die 4- 7 EUR!!!!!). Als Alternative kaufe ich billige Durchlaufposen, säge die überstehende Röhre oben und unten ab und tarnlackiere die ganze Sache mittels Sprühdosen.
    Hört sich alles kompliziert an, ist aber ganz einfach!

    Also: Versuch macht Kluch!

    Petri Heil!

    Mefoschreck

  3. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Mefoschreck für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Petrijünger Avatar von Jan1985
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    Hi,

    danke Mefoschreck. So wie's aussieht muss bald mal ne Pose dran glauben weil mein Angelshop nur 30g UWs hat und die brauche ich nicht wenn ich auf Forelle gehen möchte, hab diese für schwerere Köder mit im Koffer liegen.
    Eine andere Loesung ist nicht mehr mit lebenden Ködern, sondern mit schwimmenden Teigen zu angeln. Gibt mittlerweile welche für Aal und Barbe wie ich gesehen habe,dann könnte man wieder die einfache Montage nehmen und bräuchte keine Pilotkugel mehr. Aber für nen Köfi auf Grund gibt's für mich nur diese Montage wie du sie beschrieben hast. Ansonsten probiere ich die UW erstmal richtig aus, damit wird bestimmt was beissen.

    mfg Jan

  5. #4
    Profi-Petrijünger Avatar von Atrex
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    oder zieh eine kleine Wasserkugel aufs Vorfach.Das müsste klappen.

  6. #5
    xxx
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    Die Unterwasserpose ist ansich schon eine feine Sache,nur die Bisserkennung ist mir zu ungenau.Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit seinen Köder über dem Grund zu halten,ohne das die Montage abtreibt.Es handelt sich hierbei um das Angeln mit der Stellrute.Man kann so seinen Köder in gewünschter Wassertiefe halten,man hat eine optimale Bisserkennung da es sich hier um eine simple Posenmontage handelt und man kann so auch bei stärkerer Strömung angeln.(Kanal,Fluß)
    Die Rutenlänge sollte bei 6m liegen,bei Bedarf auch länger.Bei dieser Art des Angelns benutze ich auch gern eine Freilaufrolle.Da man die Sensiblität des Schnurabzugs den Strömungsverhältnissen optimal anpassen kann und den Anhieb sofort setzen kann.
    Gruss Mario

  7. #6
    Profi-Petrijünger Avatar von Gofi
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    Hallo Jan 1985,

    ich habe Deine Methode auch schon probiert. Dazu gab es irgendwann mal einen Bericht im Fernsehen von Dietmar Isaisch. In dem Bericht wurde gesagt, dass sich die Fische an der Auftriebskugel nicht stören.
    Nach meiner Einschätzung funktioniert das ganze nur in Verbindung mit einem Hardmonovorfach (normales Mono ist zu weich).
    Seit ich auf Hardmono umgestellt habe, hatte ich zumindest schon mal ein paar Bisse.
    Das ganze kann man auch langsam über den Grund zuppeln (geht auch mit Gufis ohne Blei, Würmern oder gefrorenen Köderfischen).
    Viel Spass beim probieren.

    M.f.G. Gofi

  8. #7
    Petrijünger Avatar von Jan1985
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    Hmmm, okay danke. Dann werd ich auch mit der Montage weiter fischen und mir nen Hardmono kaufen. Brauche sowieso noch welche für meine klein Wobbler. Ich find Ansitztangeln so (ent)spannend und dabei kann die Natur richtig auf sich wirken lassen. Eisvögel die über's Wasser jagen sind mit das schönste das ich bisher gesehen habe.


    In diesem Sinne, auf bald.

  9. #8
    Mefoschreck
    Gastangler

    Das ist so eine Sache....

    ....mit dem Hard-Mono: Das Zeug hat, wie Alles Vor- und Nachteile. Es ist sehr abriebfest und widersteht daher teilweise sogar Hechtzähnen, aber es ist auch recht steif, bewegungsunfähig. Diese Eigenschaften mögen zwar beim Spinnfischen gut und gewollt sein, aber beim Grundangeln halte ich diese eher für hinderlich. Dein Köder wird im Wasser präsentiert wie auf einem Schaschlikspieß. Wenn Du auf Aal angeln willst, wirst Du sicher recht wenige Bisse darauf bekommen. Der Grund: Aale sind ungemein sensilble Tiere, die sich an festen Montagen und Widerständen stören. Zumindest das "letzte Ende" kurz vor dem Haken (so um 20 cm) sollte aus sehr flexiblen und dennoch abriebfesten Material sein. Hier bietet sich starkes Dyneema an, oder eben Wallermaterial. Aber jeder nach seinem Fasson!
    Vergleiche dazu auch Fisch & Fang, Sonderheft 19, "So fängt man Aale".
    Zu den von Dir genannten Ködern kann ich nicht viel beitragen, außer, daß ich mir kaum vorstellen kann, daß man Aale mittels Köderpasten ala Forellenteig an den Haken locken kann. Aber: Ich wäre gespannt auf Ergebnisberichte dazu.

    Ein freundliches Petri Heil!

    Mefoschreck

  10. #9
    Petrijünger Avatar von Jan1985
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    Ja, das Hardmono fast so steif wie ne Spinnstange ist stimmt. Naja, muss mal sehen was fängiger ist. Den Aalteig gibt's bei der Angel-Domäne. Ich sehe da keine Probleme wenn der Teig den Aalen schmeckt, warum soll er nicht auch fängig sein?

    mfg JaN

  11. #10
    Julian Avatar von RauBFiscHprofi
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    ich würde styropor in die bauchhöhle schieben.

  12. #11
    Mefoschreck
    Gastangler
    Zitat Zitat von RauBFiscHprofi
    ich würde styropor in die bauchhöhle schieben.
    Naja, das kann auch in die Hose gehen, da, wenn das Styropor nicht richtig sitzt, der Fisch mit der Bauchseite nach oben schwimmen kann. Dann hat der eher ne Scheuchwirkung....
    Hier kann man sich behelfen, indem man ein Bleischrot unten in der Bauchhöle plaziert.

  13. #12
    Petrijünger Avatar von Oxfort
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    Quasi: Köfi mit Füllung !

    Ich schiebe das Styropor ins Maul vom derfisch, das funzt auch!
    Ich glaube beim Zander ist das sogar von Vorteil, wenn der Köfi Tod aussieht!?

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