Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    Profi-Petrijünger Avatar von fw77
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    Erst Frust, dann Lust

    Dieser Tag war der erste Tag den komplett mit Spinnangeln verbringen wollte. Vorher habe ich nur eine Handvoll kurze Versuche mit einem wie auch immer in meine Kiste gekommenen Spinner gemacht. Ein Barsch war meine bis dahin einzige "Beute". Da am Hausgewässer meines Vereins, in den ich nach langer Angelabstinenz diese Jahr eingetreten bin, vor einigen Jahren Zander besetzt wurden, wollte ich mein Glück mal auf Raubfisch versuchen.

    Ich habe mir am Wochenende vor dem Trip, für den ich extra Urlaub genommen habe, 3 Gufis und einen 3er Mepps sowie Stahlvorfächer gekauft. Weil das nicht sehr viel ist, das Geld aber knapp, lieh ich mir die Kunstköderbox meines Cousins. Als Rute musste meine 3,60m Grundrute mit WG 30-70g herhalten. So ausgerüstet konnte es los gehen. Gegen 7.30 am Wasser angekommen wurde die erste vielversprechende Stelle mit einem Gufi und anschließend 3er Mepps abgesucht, da ich hier auf Wurm schon Barsche knapp unter 30 fangen konnte. Nichts. Auch der Zweite Versuch an einer Steinschüttung blieb erfolglos. Die dritte Stelle, eine ca. 1 hohe Steilkante wurde zunächst mit dem 3er Mepps abgeworfen. Nach einem Köderwechsel auf einen 4er DAM hatte ich meinen ersten Kontakt. Harte Schläge kündeten etwas größeres an. Dann war noch ein kurzer Oberflächenkontakt mit großen Platsch zu verzeichnen und dann war die Schnur schlaff. Ich hätte heulen können. Schon hatte ich’s versaut. Ein weiterer Wurf wurde sofort wieder mit einem Angriff beantwortet. Dies mal schaffte ich den Fisch nicht mal bis an die Oberfläche. Weiter Würfe waren erfolglos. Wechsel auf einen 5 Spinner von Balzer (man hat mein Cousin eine tolle Köderbox ) Wieder brachte einer der ersten Würfe den ersehnten Kontakt und nach kurzen Drill kam ein Hecht zutage. Ich hätte ihn auf über 65 geschätzt. Als ich mich nach Kescher Bücke macht es platsch und der Hecht ist weg. Das habt Ihr alle schon erlebt und wisst wie ich mich jetzt fühlte. Meine weiteren Versuche blieben hier blieben erfolglos. Ein paar Stellen weiter biss endlich der erste Barsch auf den Mepps, ein 45iger Hecht und ein weiterer Barsch folgten und wurden wieder in Ihr Element zurückbefördert.

    Weitere Anstrengungen mit allen möglichen Ködern und unterschiedlichen Stellen waren erfolglos. Als ich vor der Frage stand das Laichschongebiet des Teiches zu umrunden und auf die andere Seeseite zu laufen oder wieder zurück und noch mal auf den verlorenen Hecht zu angeln, entschied ich mich für letzteres. Ich hatte noch den am kurz vorher gekauften Gufi am Vorfach und machte an dieser Stelle den ersten Wurf. Peng, da hatte was zugepackt. Kurze harte Fluchten. Aber an der nicht gerade sensiblen Grundrute kein Problem. Wieder kam ein Hechtkopf zum Vorschein. Diesmal konnte ich Ihn landen. Mein erster größerer Hecht mit seinen 76 cm wird mir immer in Erinnerung bleiben.

    Abschließend vermute ich, dass ich es immer mit demselben Fisch zu tun hatte. Was meint Ihr dazu?
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    Geändert von fw77 (11.10.2006 um 21:23 Uhr)

  2. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei fw77 für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
    KarpfenFreak Avatar von KarpfenFan2007
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    Man das hast doch aber gut was gefangen
    Das du die anderen nicht landen konntest ist zwar schade,aber andere wiederum konntest du landen,und das ist doch auch ok.

  4. #3
    Sonntagsangler Avatar von Sonntagsangler
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    Erst mal Dickes Petri!!!
    Ja das kann schon sein . War heute bei meinem Hausgewässer und habe dort eine Forelle zwei mal hintereinander gefangen. Vermutlich hat es bei deinen nicht gelandenen Fischen nicht so viel Aufregung verbreitet so das sie noch einmal zugepackt haben. Beim nächsten Mal fängste auch die Anderen. ^^

    Gruß Sonntagsangler

  5. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Egal ob es der selbe war oder nicht, Du hast ihn fangen können und das zählt.
    Petri und weiter so.
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

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