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  1. #1
    Fischmessias
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    Immer weniger Aale!

    Hi,

    ich beangel seit circa 10 jahren die Wupper(Fließstrecke) zwischen Hämmern und Hückeswagen. Das ist Oberhalb der Wuppertalsperre. Ich kenne die Problematik immer weniger Aalfänge, jedoch ist es seit circa 5 Jahren sehr krass geworden. Früher(als ich 16 war) habe ich jede Nacht(bis 23-24h) mindestens einen Aal gefangen. Manchmal auch bis zu drei Stück. das ist nicht viel, aber die Wupper ist hier auch noch eher schmal und schon recht nah an der Quelle. Aber man kann sagen bei jedem Ansitz einen Aal-auch fast an jeder Stelle.

    Seit circa 4-5 jahren geht nichts mehr! Vor drei jahren habe ich nocheinmal zwei Aale gefangen, aber das scheint mir heute ein Zufall gewesen zu sein. Ich habe letztes und dieses jahr nicht Einen Aal gefangen! Dieses jahr war ich circa 10 mal unterwegs auf Aal- Nichts!

    Wie kommt das, es kann ja nicht sein, dass man vor 5 Jahren immer Aale fing und jetzt keinen mehr.

    mein "früher" soll sich nicht so anhören, wie: Früher war alles besser- viel mehr Fisch etc., wie es einige rentner gerne mal sagen.
    Aber es ist wirklich sehr auffällig.

    Ich glaube jedoch nicht, dass dies nur auf die rückläufige Aalpopulation zurückzuführen ist.

    Was meint ihr?

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von D@nny
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    Also das die Aalbestände rückläufig sind,ist ganz klar, anhand von Statistiken mehrmals schon nachgewiesen.Früher war alles besser,hmmm,klar war alles früher besser,liegt bei mir aber auch an der Tatsache,das ich früher nicht verheiratet war,keine Familie hatte,berufliche und andere Aufgaben waren als Schüler noch nicht da,dem zu folge hatte ich auch mehr Zeit.
    Jeden Tag war ich draussen und fing auch meinen Fisch.Im gegensatz zur heutigen Zeit,wenn ich nur alle zwei Wochen einmal draussen bin,was soll man da erwarten,das man Fänge an einem Wochenendtag,von einer gesamten Woche nachholen kann.

    Der zweite Punkt ist das Wetter,man schaue sich doch mal den jetzigen jahrhundert Sommer an und den Sommer vor fünf jahren,das das Wetter dieses Jahr den Fischen mächtig auf den Magen geschlagen ist,sehe ich hier im Forum aus allen ecken Deutschlands.

    In den wenigsten Fällen versuche ich den Schneidertag dem Fischbestand oder irgend welchen Techniken zu zu schreiben.Fang ich mal garnichts ( was noch nie der Fall war) bzw.wenig,gibt es viele Ursachen,falsche Stelle,falscher Köder,falsche Jahreszeit bzw.Wetterbedingungen....
    Bei den letzten Versuchen auf Aal,habe ich jedesmal, mindestens einen guten gehabt und kann daher nicht klagen.
    Geändert von D@nny (08.08.2006 um 11:57 Uhr)

  3. #3
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Kann ich auch nicht sagen das es ein schlechtes Aal-Jahr ist.
    Haben einige sehr gute fangen können, dagegen war im letzten Jahr nichts.
    Schieben wir es aufs Wetter, so haben wir was, was Schuld ist.
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  4. #4
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    Früher wurden bestimmt nicht so viele Glasaale abgefangen. Jährlich 600 Mio. für den Europäischen Markt, + dem was noch zu den Asiaten geht.
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  5. #5
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    Zitat Zitat von Bastifantasti
    Hi,

    ich beangel seit circa 10 jahren die Wupper(Fließstrecke) zwischen Hämmern und Hückeswagen. Das ist Oberhalb der Wuppertalsperre.

    Ich glaube jedoch nicht, dass dies nur auf die rückläufige Aalpopulation zurückzuführen ist.

    Was meint ihr?
    moin,

    das die Aale immer weniger werden muß wohl nicht diskutiert werden. Tatsächlich ist der Bestand aber noch nicht so gering, dass man nun gleich gar keine mehr fängt. Im Gegenteil habe ich dieses Jahr so viele Aale gefangen, wie schon seit Jahren nicht mehr. Das liegt sicher auch an dem Gewässer das ich befische. Dieser Bach hat einen unverbauten Zugang zum Rhein.

    Aus deinem Text geht hervor, dass du "Oberhalb der Wuppertalsperre" angelst. Bedeutet das, dass dort nur Besatzaale leben? Wann wurde denn besetzt und wieviel? Kam irgendjemand auf die geniale Idee Welse in das Gewässer einzusetzen?

    Ich kann nur vom Rhein sagen, dass bis heute jeder Versuch einen Aal an den Haken zu bekommen gescheitert ist. Stattdessen werden die Köder (Tauwürmer) nachts sofort wenn sie naß werden von Babywelsen inhaliert.

    Gruß Thorsten

  6. #6
    Fischmessias
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    Hi Thorsten,

    In unser Gewässer wurden noch nie Aale besetzt. Die Wupper fließt ja bekanntlich auch in den Rhein. da sind zwar ein paar Staustufen vor, aber das hindert Aale in der regel nicht daran Flußaufwärts zu ziehen. Welse gibt es hier nicht. Die Wupper ist 3-max 5 Meter breit und durch künstliche Gumpen gibt es einige Vertiefungen(bis 3m tief). Auch stehen viele Sträucher im Wasser(Weiden) an denen man früher super Aale fangen konnte.

    Nichts mehr seit ein paar Jahren

  7. #7
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Thunfisch
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    Hi Bastifantasti,

    so wie du deinen Flußabschnitt beschreibst, sieht es bei mir auch aus. Allerdings habe ich mir grade mal mit Google-Earth den Flußverlauf angeschaut: Bei der Größe des Stauwerks (Talsperre) frage ich mich wirklich wie da ein ungehinderter Aufstieg vom Rhein möglich sein soll.
    Wenn es noch nie einen Besatz gegeben hat, und wenn es möglich ist, dass durch Verbauung in den letzten Jahren ein ungehindeter Aufstieg der Aale nicht mehr möglich ist, dann würde das erklären, warum seit ein paar Jahren "gar nichts mehr geht".
    Im übrigen scheint mir für die Welse das Gleiche zu gelten wie für die Aale: auch in meinem Bach machen die sich langsam breit und wandern aus dem Rhein den Bach hoch.
    Deckt sich deine Erfahrung mit den Aalen mit den Ergebnissen anderer Angler?

    Gruß Thorsten

  8. #8
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von Bastifantasti
    Hi Thorsten,

    In unser Gewässer wurden noch nie Aale besetzt. Die Wupper fließt ja bekanntlich auch in den Rhein. da sind zwar ein paar Staustufen vor, aber das hindert Aale in der regel nicht daran Flußaufwärts zu ziehen. Welse gibt es hier nicht. Die Wupper ist 3-max 5 Meter breit und durch künstliche Gumpen gibt es einige Vertiefungen(bis 3m tief). Auch stehen viele Sträucher im Wasser(Weiden) an denen man früher super Aale fangen konnte.

    Nichts mehr seit ein paar Jahren
    Wenn es wirklich von jetzt auf hier aufgehört hat mit Aal, dann kann es nur an einer Verbauung liegen.
    Besteht denn noch die Möglichkeit das Aale aufsteigen können?
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  9. #9
    Fischmessias
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    Ich kenne die Verbauung in Wuppertal nicht, aber die Wuppertal-/vorsperre werden jedes Jahr auf das gleiche Level/Pegel wie die Wupper, wo ich angel, gebracht. Die Aale könnten jedes Frühjahr mindestens 2-3 Wochen ungehindert aufsteigen! Von der Vorsperre in mein Gewässer geht dies auch, wenn nicht aufgestaut ist-dort gibt es sumpfiges Terrain welches die aale nutzen könnten. Und in der Vorsperre wird weiterhin Aal gefangen. Andere Angler habe ich noch nicht gefragt-werde ich aber auf der nächsten Sitzung mal tun. Letztes Jahr wollte ich net fragen, da ich nur 4-5mal war. Aber jetzt schon 10mal.

    Das kuriose ist echt, dass man vor 5-6 Jahren beim Jugendangeln(da war ich noch Jungangler) mit 10 Jugendlichen(wo die Hälfte richtig schlechte Verlegenheitsangler sind) locker 10-20 Aale fing. Es ist wie verhext

  10. #10
    Southern Carp Hunter Avatar von Aalglöcken
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    Hi Leute,
    Mein Verein kann da mit dem Aalfang nicht klagen ! Mein Dad und ich fangen regelmäßig Aale! Wenns mal gut läuft so zwischen 5-9 Aalen! Die Schussen( mittelgrosser Fluss ,langsam Fließend) hat ein hervorragender Aalbestand! Dadurch das die Schussen in den Bodensee mündet können die Aale ohne Probleme aufsteigen! Ja ich muss zu geben die größeren Aale fangt man nur noch selten! Aber dafür gibt es unmengen an Schuhbendeln! (Bezeichnung für kleine Aale zwischen 30-.40 cm) ! Naja werde mal wieder auf Aale gehen, dann muss es aber auf hören zu regen ! Dann gibst ein schönen Bericht!



    Gruss Andre

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an Aalglöcken für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #11
    Allroundangler Avatar von Cliffhänger
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    Red face **Immer weniger Aale schwimmen in unseren Gewässern!

    Moin,
    es ist leider so: Immer weniger Aale schwimmen in unseren Gewässern!

    Der Aalfang mit Reusen in der Oberen Hunte im Weser-Ems-Gebiet wurde schon Mitte der 80er-Jahre eingestellt, weil sich die Erkenntnis durchsetzte, dass die Aalfänge immer mehr zurückgingen, weil einfach kaum noch welche da waren!

    Wurden in der Aalfangstation des Landesfischereiverbandes Weser-Ems in Herbrum an der Ems in den 50er-jahren noch jährlich 4 to Setzaale gefangen und verteilt, so ging der jährliche Fang Mitte der 80er-Jahre auf unter 1 to zurück. 1994 waren es nur noch 70 kg (!), diese Zahlenrelation muss man sich mal zu Gemüte führen. Ich denke, später hat man es gar nicht mehr versucht!

    Wer noch sehr jung ist und nicht weiß, welche Mengen früher beim nächtlichen "Pieren" gefangen wurden, der kann sich kein Bild davon machen, wie es damals mit dem Aalfang ausgesehen hat!

    Über die Ursachen des Aalrückgangs kann man nur spekulieren: Angeblich sollen ja die "Feinschmecker-Angewohnheiten" der Franzosen und Portugiesen eine große Rolle spielen, die Ökos behaupten, es läge an der weltweiten Umweltverschmutzung und an der Klimaveränderung -
    an uns Anglern liegt´s sicher nicht!

    Munter bleiben, Ohren anlegen und durch -
    die Wahrheit liegt meistens in der Mitte.....aber wer weiß das schon?
    CLIFF

  13. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Cliffhänger für den nützlichen Beitrag:


  14. #12
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    Zitat Zitat von Bastifantasti
    Hi,

    ich beangel seit circa 10 jahren die Wupper(Fließstrecke) zwischen Hämmern und Hückeswagen. Das ist Oberhalb der Wuppertalsperre. Ich kenne die Problematik immer weniger Aalfänge, jedoch ist es seit circa 5 Jahren sehr krass geworden. Früher(als ich 16 war) habe ich jede Nacht(bis 23-24h) mindestens einen Aal gefangen. Manchmal auch bis zu drei Stück. das ist nicht viel, aber die Wupper ist hier auch noch eher schmal und schon recht nah an der Quelle. Aber man kann sagen bei jedem Ansitz einen Aal-auch fast an jeder Stelle.

    Seit circa 4-5 jahren geht nichts mehr! Vor drei jahren habe ich nocheinmal zwei Aale gefangen, aber das scheint mir heute ein Zufall gewesen zu sein. Ich habe letztes und dieses jahr nicht Einen Aal gefangen! Dieses jahr war ich circa 10 mal unterwegs auf Aal- Nichts!

    Wie kommt das, es kann ja nicht sein, dass man vor 5 Jahren immer Aale fing und jetzt keinen mehr.

    mein "früher" soll sich nicht so anhören, wie: Früher war alles besser- viel mehr Fisch etc., wie es einige rentner gerne mal sagen.
    Aber es ist wirklich sehr auffällig.

    Ich glaube jedoch nicht, dass dies nur auf die rückläufige Aalpopulation zurückzuführen ist.

    Was meint ihr?
    Mir geht es wie Dir, ich fische selbst schon seit ca. 14 Jahre auf Aal und seit 2006 nichts mehr. Die ganzen Jahre lief es wirklich super aber seit Mitte 2004 ging das Desaster los, es wurden immer weniger Fänge und 2006 war alles vorbei. Ein absolutes Rätsel.
    Werde dieses Jahr wieder alles versuchen mal sehen ob es dieses Jahr klappt. Selbst ich als erfahrener Aalangler weis keinen Rat mehr habe schon alles mögliche ausprobiert selbst mit einer Aalreuse die lag 2 Wochen im Wasser und nicht ein Aal.

    Gruß Jens

  15. #13
    Petrijünger Avatar von Fisherman11
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    Bei uns geht auch nicht mehr viel

    Hallo,
    ich selbst befische die Leine bei Hannover und 2006 wurden hier laut Fangstatistik gerade mal 38 KG Aal gefangen. Davon habe ich leider keinen abbekommen. Finde jedoch, dass es nicht viel war.

  16. #14
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    Hallo mal noch eine Frage zum Aal sind die Aale schon jetzt im Frühjahr da und beißen sie auch?????
    MFG

  17. #15
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    Zitat Zitat von Tobias Christian
    Hallo mal noch eine Frage zum Aal sind die Aale schon jetzt im Frühjahr da und beißen sie auch?????
    MFG
    Hallo

    Hier an der Mosel habe ich immer wenn das Wasser so ab 8 Grad hatte die ersten Aale gefangen.

    Versuch macht Klug....

    Petri
    Heiko
    Meine Reviere
    Rhein:
    Rechtes Ufer von Stromkilometer 544,2 bis 573,0
    Linkes Ufer von Stromkilometer 546,0 bis 575,5
    Mosel: Gesamt

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