Brandungsangeln -  Brandungsangeln Anfängerfragen

aber zum thema pendelwurf sage ich nur youtube, anbei ein link direkt dort hin http://www.youtube.com/results?search_query=pendulum+cast&search_type=

dat sieht heftig aus - da ist unsereins schon froh wenn die Montage mit nem Ablegewurf dahin kommt wo es ansatzweise hin soll ;-) Man beachte das zweite Video -> is jaanz einfaaach! :-)
Ich hatte den Link aber auch gerade wegen dem guten Lexikon der Seite in den Thread gemacht - ich kürz das mal...
 
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Diesmal hab ich an einem kai geangelt - die Brandungsrute ist da für Anfänger total fehl am Platze - zu steif und zu unhandlich.

Petri erst mal zu den Erfolgserlebnissen.

Eines mußt Du noch beachten:
Lege niemals eine Brandungsrute auf einen harten Untergrund ab und auch nicht pur über eine Stein- oder Betonkante.
Irgendwann, wenn Du das Auswerfen beherrschst, zeigt Dir die Brandungsrute mit einem lauten Krachen, dass das nicht gut war.

Bei hohen Gewichten kommt ein plötzlicher Zug von über 15 Kilo auf die Schnur. Das muß eine Brandungsrute problemlos aushalten. Ein Haarriß wirkt sich dabei verheerend aus.
 
na ich uebe schon den pendulum habe vor meinem haus ne GROSSE wiese... so halb bekomme ich hin, trau mich aber nicht richtig durchzuziehen aus angst um meine angelspitze:erschrock uebrigens der ablegewurf ist gar nicht soo schwierig! brauchst halt gute baitclips :spass


by the way: nicht alle brandungsruten sind stocksteif es gibt durchaus aus dort verschiende haertegrade der angelspitze, was ne jaanz gute ist ist die von abu carcia "enticer", die ist recht flexibel an der spitze und recht gut fuer anfaenger, geht bis max. 6oz mit ihr kommste auch weit mit 50gr. ein freund von mir hat eine und mit der hab ich schon geworfen ablegewurf und auf knapp 100 meter gekommen

greez
icefischer
 
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Petri erst mal zu den Erfolgserlebnissen.

Eines mußt Du noch beachten:
Lege niemals eine Brandungsrute auf einen harten Untergrund ab und auch nicht pur über eine Stein- oder Betonkante.
Danke dir!
Das ist schon klar, bei dem Foto vom minidorsch sieht man schon, das die Brandungsrute da schon ihr Nest im Futteral gefunden hatte.
der ablegewurf ist gar nicht soo schwierig! brauchst halt gute baitclips

Ich find den sogar einfacher als den "gewohnten" über kopf wurf, ich konnte da besser ein Gefühl für den Wurf entwickeln.
 
Naja, es gehört am Anfang schon etwas Mut dazu, die Rutenspitze 20cm über dem Boden zu bewegen :)
Dazu kommt bei einer Stationärrolle noch der gewaltige Zug auf den Wurffinger.
In den Videos ist zu sehen, dass die Surfcaster mit Multirollen werfen, die wie an einer Fliegenrute montiert werden.

Dass größere Problem ist die Auswahl der Wirbel. Sicherer ist es, ohne Wirbel zu angeln. Mache ich aber auch nicht und habe schon ein paar Wirbel beim Anzug in der Mitte durchgerissen.

Mein Post ist auf icefischer gemünzt.

Tomas
Beim Spinnangeln legst Du doch auch nicht den Blinker ab. Warum also beim Brandungsangeln ?

Ich glaube, ich muß etwas erklären, sonst verwirren Euch die 20 cm Bodenfreiheit. :)

Was hier allgemein als Pendelwurf bezeichnet wird, ist nämlich keiner. Es ist lediglich der Überkopfwurf ohne Ablegen.
Ablegen hat den Nachteil, dass der Angler im Dunkeln nicht sieht, wo das Blei zu liegen kommt. Habe damals einen Kollegen ins Krankenhaus gebracht, der sich das Blei an den Hinterkopf geschmissen hat, weil es hinter einem Stein hängen blieb. Auch sollte der Strand ein wenig gefegt werden, um nicht unnötig die Algen wieder zurück ins Meer zu befördern.

Ich erklär den Pendelwurf in dem anderen Trööt.
 
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Tomas
Beim Spinnangeln legst Du doch auch nicht den Blinker ab. Warum also beim Brandungsangeln ?

Es viel mir so leichter ein gefühl für den richtigen zeitpunkt des loslassens der Schnur zu entwickeln - ist schwer in Text zu beschreiben. Der vergleich ist aber gut - ich denke ich konzentrier mich da eher besser auf den Wurf.
Köder und Rute sind beim Spinnangeln leicht und kurz im Vergleich - eine Brandungsrute mit entsprechendm Gewicht kann nicht einfach aus dem Handgelenk geworfen werden - taumelnd haltend rausschlenzen führt zu nicht so dollen ergebnissen.
Das Ganze abgelegt am Boden, und gestreckt, ist gleich viel besser in der Fingerspitze, die die Sehne hält, zu fühlen, schon bevor der rechte Arm sich gen Himmel bewegt. Ich bin da auch viel schneller in der passenden Bewegung und kann 2 Schritte im richtigen Zeitpunkt machen.
 
Schritte ??
Wer hat Dir das denn gezeigt. Dass vergiss ganz schnell wieder.
Hier und da habe ich am Strand beobachten können, dass einige Angler meinen, das Gewicht mit Anlauf rauswerfen zu können.:augen Unsinn.

Fester Stand ist das A und O für weite Würfe. Erst wenn das Gewicht auf die Reise geschickt wurde ist ein Ausfallschritt erlaubt.

Kleiner Tipp:
Nimm die Brandungsrute zum Meerforellenblinkern mit, dann bekommst Du schneller ein Gefühl für die Kombination Gewicht-Angelrute.
 
@rumpel,

danke fuer deine theor. beschreibung des wurfes, zum thema swifel ich habe da eine etwas andere kostruktion siehe bild, dort wo das gewicht auf dem bild haengt ist mein pullyrig angebracht, und da gibst nur 2 moeglichkeiten a.) sie haelt die beschleunigung aus, oder b.) es reisst alles ab, meine hauptleine betraegt 20 kilo und zur sicherheit hab ich immer ne shocklleaderleine von 50 kilo als vorleine beides sind geflochtene leinen, shockleader schon alleine aus dem grund der sicherheit wegen den wenn jemand in der naehe steht und das ding abreisst, will ich nicht die person sein die das ding ab bekommt, da ich meistens zwischen 5 und 6 oz gewichte benutze.und ist ja auch besser wenn man mal stecken bleibt, und ich muss sagen seit dem ich shockleader benutze ist noch nix abgerissen!



@thomas
keine ahnung wer dir das gesagt hat mit anlauf werden, aber lass deine beine auf dem boden und velagere dein koerpergewicht in eine fliesenden bewegung in den wurf, alles andere ist nonsens und hilft nicht wirklich auf weitere distanzen zu kommen

greez
icefischer
 

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Ich baue meine Vorfächer selbst und spanne sie mit ca. 18 Kilo. Dann weiß ich, was ich habe.
Ich oute mich als Mono-Freak, weil man mit Mono in bestimmten Situationen viel weiter werfen kann und die Shockleader nicht so stark in den Finger reißt.

Z.B. für die Angelei auf Plattfisch an einem hindernisarmen Sandstrand reicht eine 20er Mono als Flugschnur völlig aus. Die macht aufgrund der geringeren Reibung im Vergleich mit Geflecht viele Meter mehr. Falls ein kräftiger Dorsch beisst, wird er locker ausgedrillt.
Einige Geflechtangler sind in dem Fall schon auf 8er Zöpfe als Flugleine runtergegangen.

Für Anfänger empfehle ich als Anfangsschnur eine durchgehend 40er Nylon, bis sie einigermassen geradeaus werfen können.
 
Das passt absolut zu meinen bisherigen kleinen Ausflügen in diese Welt des angelns - ich habe immernoch die 35ziger Mono Schnur drauf, die eigentlich zum Dorschangeln bestimmt ist, reicht fürs erste ganz sicher.
20ziger find ich allerdings heftig dünn - für nen Einsteiger zählt da auch viel Vertrauen ins Gerät, ich würd da sagen lieber dicker und nen Fisch weniger. Bei Vorfächern hab ich mich auf meinen Angelladen verlassen und die fertigen genommen.
Mit Knoten sollte sich jeder etwas beschäftigen - mir ist einer beim Auswerfen aufgegangen, glücklicherweise fiel die Montage hnter mir in den Sand ;-)
Ich mache im moment den ganz einfachen doppelten Schlaufenknoten, wie in mir mein Opi früher schon beibrachte. Aufgegangen ist (weiß den richtigen Namen grad net) der Süsswassertypische "6 bis 7 mal rumdrehen und durch die entstandene Öse ziehen" Knoten.
Bleie hatte ich Anfangs zu wenig, man muss sich doch der jeweiligen Witterung anpassen. Ist aber abhängig von dem, was jeder so im Angelkasten hat an schwergewichtigen.
 
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Nicht nur abhängig vom Angelkasten, sondern auch von den Brandungsruten.
Jede Brandungsrute hat ein optimales Wurfgewicht im Zusammenhang mit dem jeweiligen Angler.
An diese Bleigewichte gewöhnt man sich mit der Zeit und wirft fast ausschliesslich nur noch mit diesen die optimale Weite.
Mit meiner Technium (WG 250g) werfe ich mit 160g am Besten und mit meiner Backcaster (WG ca.300g nach oben offen) brauche ich 180g minimum.
Mehr Gewicht oder weniger kostet Weite.

Meine Angelkiste sagt als Sollbestand folgendes:
130g als Driftblei
150g zum Urlaubsangeln
160g, 170g, 180g, 200g, je nach Windstärke
220g, 250g, wenn kaum noch Wasser zwischen den Wellen ist.

Die Werte beziehen sich aber nur auf mein Tackle.
 
lol,

hab nur gewichte von 150 bis 175 gr. glatte und krallenbleie, mit den komm ich bestens aus, von mono bin ich persoenlich ueberhaupt nicht begeistert weil die sich bei mir gerne verknuddelt, was mir bisher mit ner geflochtenen noch nie passiert ist(vielleicht bin ich auch nur zu bloed zum werfen!)

aber @ rumpel, sind gewichte um die 200gr. nicht nur fuers boots angeln? also nicht werfen sondern runterlassen??
 
Beim Bootsangeln teste ich zuerst das 220g Blei, das stimmt :)
Dafür bauchte ich an der friedlichen Ostsee bisher keine Kralle.

weil die sich bei mir gerne verknuddelt, was mir bisher mit ner geflochtenen noch nie passiert ist
Das liegt an dem kugelgelagerten Schnurlaufröllchen.
Da eine monofile Schnur beim Einholen nur sehr wenig Reibung in den Rutenringen erzeugt, werden die Schnurlagen bei geringen Wurfgewichten zu locker.
Beim nächsten Auswurf werden mehrere Lagen gleichzeitig durch die Ringe gejagt.
Ein hohes Gewicht erhöht die Schnurspannung beim Einholen zwangsläufig und die Lagen auf der Spule werden fester. Wichtig ist auch, dass immer mit "voller Pulle" eingekurbelt wird um den Widerstand zu erhöhen. Hängt ein Fisch am anderen Ende, haben sich die Gedanken um eine festere Schnuraufwicklung erledigt.

Das Geflecht erzeugt genügend Reibung in den Führungsringen, um die Schnurlage stramm genug zu wickeln.
Schon mal eine Geflochtene ohne kugelgelagertes Schnurlaufröllchen mit Fisch eingeholt :confused: Das geht ja gar nicht :augen
 
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