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  1. #1
    Kogha-Fan Avatar von Elias Eiling
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    Anleitung zum modernen Karpfenangeln

    Modernes Karpfenangeln

    Beim Modernen Karpfenangeln wird der Köder nie direkt auf dem Haken angeboten, sondern auf ein verlängertes Vorfach, das Haar, gezogen. Am besten eignen sich dafür Boilies, Pellets, Pop-Up's (schwimmender Boilie), Frolic, ... . Diese Köder werden am häufigsten verwendet. In der Regel benutzt man beim Modernen Karpfenangen, nur harte Köder (wie ebend aufgeführt), weil man ja speziell nur auf Karpfen fischen möchte. Da die Karpfen gegenüber anderen Fried-, bzw. Weißfischen über sogenannte Schlundzähne verfügen. Diese Schlundzähne ermöglichen dem Karpfen harte Nahrung aufzunehmen und sie anschließend im Schlund zu knacken. Also kann man beim Modernen Karpfenfischen davon ausgehen, wenn etwas beißt, ist es ein Karpfen!

    Bei dieser Angelart verwendet man meist sehr schwere Wurfgewichte (ca. 80 g), um beim Auswerfen hohe Distanzen zu erreichn. Das Vorfach sollte aus multifiler (geflochtener) Schnur bestehen, die Hauptschnur aus monofiler Angelschnur bei einem Durchmesser von 0,30 - 0,40 mm.
    Die Ruten haben meist eine Länge von 3,60 m. Eine Freilaufrolle ist auf jedem Fall zu empfehlen, sowie ein elektronischer Bissanzeiger.
    Beim Modernen Karpfenangeln nutzt man den sogenannten Selbsthakeffekt aus. > Der Fisch nimmt den Köder auf und schwimmt weiter. Beim Schwimmen bemerkt er plötzlich einen Widerstand und schwimmt so schnell er kann drauf los. Das erzeugt dieses schöne, lange, laute PIEEEP. Jetzt ist der Fisch bereit zum Drillen! <
    Um dies zu erreichen werden ca. 10 - 15 mm nach dem Anti-Tangle-Blei, bzw. -Futterkorb ein Stopper angebracht.

    Natürlich kann man auf diese Art und Weise auch Mais am Haar präsentieren, wenn man nicht speziell auf Karpfen fischen möchte.
    Die Größe des Hakens, sowie der Durchmesser des Vorfaches und der Hauptschnur, hängt ganz allein von der zu erwartenden Fischart ab.

    Wenn ihr eure Boilies selber machen wollt, solltet ihr mal auf das Boilie-Rezept klicken. Diese Boilies haben mir schon den ein oder anderen Karpfen beschehrt!
    Viel Spaß beim Ausprobieren und viele Petri-Grüße!

    (Quelle: Gezeichnete Boilie-Montage im Anhang aus Angelmaganzin - "Blinker" vom 6/2005 abfotografiert und bearbeitet!)
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Elias Eiling (20.05.2006 um 19:22 Uhr)

  2. Folgende 9 Petrijünger bedanken sich bei Elias Eiling für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Spinnangler Avatar von Spaik
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    Dann verrate uns doch mal wer das geschrieben hat und woher Du es hast.
    Du solltest den Autor auch nennen, auch wenn er Google heisst
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  4. #3
    Kogha-Fan Avatar von Elias Eiling
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    Hallo Spaik!
    Das habe ich selber geschrieben. Mussten vor kurzem in Informatik eine Web-Site machen. Da habe ich natürlich über's Angeln geschrieben. Dort habe ich es entnommen und hier in's Forum gestellt!

  5. #4
    Spinnangler Avatar von Spaik
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    Dein geschriebenes klingt sehr nach WULF PLICKAT!
    Sein Titel lautet auch so! Selbst der Schlußsatz kam mir bekannt vor. Deshalb meine Frage.
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  6. #5
    Profi-Petrijünger
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    hehe da steht auf das boilie rezept klicken wo denn?

  7. #6
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Hallo Elias,

    ein schöner Beitrag, finde ich, und für einen 16jährigen auch schon ein sich altersgemäß abhebender Schreibstil.

    Eines gefällt mir aber nicht bzw. ruft meinen Widerspruch auf den Plan: die postulierte Modernität des Karpfenangelns mit Boilie ... die ist inzwischen meines Erachtens überkommen und überholt.

    Ein Karpfenangler, der aus Erfahrung ein Gewässer im Überblick hat, wird immer zielgerichtet angeln, also keine Fische an seinen Angelplatz heranlocken müssen, denn: er kennt die Strecken, die seine Zielfische tagtäglich während der Nahrungssuche zurücklegen.

    Diese Pseudo-Modernität beim Karpfenangeln bedeutet vor allem: wenn ich nicht weiß, was die Fische täglich machen (und es mich nicht einmal wesentlich interessiert), verklappe ich einfach mal 30 kg Anfütterung an einen mir passenden Angelplatz, um die Zielfische an diesen zu gewöhnen.

    Ein Masseneintrag an Futter ersetzt das naturinteressierte Beobachten und Verstehen ... ausgesprochen negativ in meiner Bewertung.

    Was ich persönlich weiterhin davon halte, ist im Beitrag
    Gewässerreinigung 2006 Phase II
    unschwer abzulesen ...


    Thomas

  8. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Thomsen für den nützlichen Beitrag:


  9. #7
    Der Match- und Carpmaster Avatar von McRotauge
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    Wink Na Ja

    Ich habe so ne DVD von Askari ,,das Moderne Karpfenangeln".Und daher kommt der Text mir ziemlich bekannt vor.

  10. #8
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    genau die hzabe ich mir auch gestern erst gekauft !!!!!!! und dann sah ich disen beitrag naja wo muss man denn nun drauf klicken weil dort steht ja klickt aufboilie rezepte @ elias eiling

  11. #9
    Kogha-Fan Avatar von Elias Eiling
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    Hallo Mc Rotauge!
    Habe die DVD auch!!!

  12. #10
    Kogha-Fan Avatar von Elias Eiling
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    Hi Thomsen!
    Kann auch noch viel lernen.
    Achso, wegen dem Schreibstiel - schneide in den Deutschaufsätzen eigentlich immer ganz gut ab; daher vielleicht!
    ;-)
    Geändert von Elias Eiling (12.04.2006 um 19:02 Uhr)

  13. #11
    Kogha-Fan Avatar von Elias Eiling
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    Hi Angler>Hagen!!!
    Habe das Rezept auch in's Forum gestellt.
    Musst du mal suchen! ( heißt: "Boilie_Rezept")

  14. #12
    Kogha-Fan Avatar von Elias Eiling
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    An Angler>Hagen:

    Boilies (Karpfenköder) selbst gemacht!

    Zutaten:
    500g Weizengrieß
    300g Sojamehl oder Speisestärke
    200g Maismehl (Polenta)
    300g Milchpulver oder Milchflocken (Babynahrung)
    2 Päckchen Puddingpulver (Vanille)
    2 Fläschchen Back-Aroma (Vanille)
    2 Esslöffel Pflanzenöl
    4 Teelöffel Salz
    2 Teelöffel Backpulver
    10 rohe Eier

    Vorwort:

    Aus den obenstehenden Zutaten könnt ihr euch einen ganzen Eimer voller Boilies kochen, genauer gesagt etwa 500 Stück! Damit könnt ihr über mehrere Wochen hinweg anfüttern und fischen. Die Zutaten, die du dafür benötigst, sind in jedem Supermarkt zu bekommen und gar nicht teuer.

    Zubereitung:

    Zuerst werden die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel gründlich vermischt. Dann nehmt ihr euch eine zweite Schüssel, in der ihr die Eier, das Öl und das Back-Aroma miteinander verquirlt. Anschließend gebt ihr diese Mischung zu den trockenen Zutaten und rührt alles ordentlich mit einem Kochlöffel durch.. Wenn der Teig dann immer zäher wird, knetet ihr ihn von Hand kräftig durch, bis er sich „glatt“ anfühlt. Das kann ungefähr zehn Minuten dauern. Den fertigen Klumpen lasst ihr dann für etwa ein bis zwei Stunden ruhen.
    Die meisten von euch werden wohl keinen speziellen Boilie-Roller besitzen (ich zumindest nicht), es geht aber auch ohne.
    Aus dem Teig werden zuerst gleichmäßig dicke (ca. 2 cm.) Würste gerollt, die anschließend in kleine Stücke (1-2 cm.) geschnitten werden. Diese könnt ihr dann zwischen den Händen in kleine Kugeln rollen. Achtet darauf, dass die Kugeln möglichst gleich groß sind – ein Durchmesser von etwa 1,5 bis 2 cm ist genau richtig. Wenn ihr die Boilies am „Haar“ (Boilie-Montage) fischen wollt, ist es sinnvoll, die fertig gerollten Kugeln vor dem Kochen mit einem Zahnstocher o.ä. zu durchstechen, damit ihr sie später besser auf das Vorfach ziehen könnt. Damit die Kugel nicht zusammenkleben, legt ihr sie am besten auf Zeitungspapier.
    Der nächste Schritt ist besonders wichtig – und verrät, woher die Kugeln ihren Namen haben. Das Wort „Boilie“ stammt aus dem Englischen und heißt so viel wie „gekocht“ („boiled"). Das bedeutet also, dass ihr die Kugeln erst kochen müsst, ehe sieh sich Boilies nennen dürfen.
    Dafür gebt ihr die Kugeln in einen großen Topf mit kochendem Wasser. Nach etwa einer Minute kommen die Boilies an die Wasseroberfläche, allerdings müsst ihr sie dann noch zwei Minuten kochen lassen. Erst dann werden sie mit einem Sieblöffel abgeschöpft und für 12 bis 24 Stunden zum Trocknen auf Zeitungspapier gelegt. Die Boilies sind dann noch relativ weich, aber schon hart genug, um mit ihnen zu fischen. Damit sie so bleiben, verpackt ihr sie nach etwa fünf Stunden (luftdicht) in einem Plastikbeutel. Wollt ihr lieber härtere Boilies, braucht ihr nur die Trocknungszeit zu verlängern.
    Die fertigen Boilies solltet ihr schnell verbrauchen, also spätestens nach drei bis vier Tagen. Wenn ihr sie länger lagern wollt, könnt ihr sie (z.B. in 100-Gramm-Portionen) einfach einfrieren. Ist doch gar nicht so schwer, oder?

    Nachwort:

    Außer dieser Variante gibt es natürlich auch noch andere Rezepte, wie zum

    Beispiel:

    -Fischmix
    -Birdfoodmix
    -Tutti-Frutti, u.v.a

    Doch die gerade von mir erklärte, ist meiner Meinung nach die einfachste und günstigste Art Boilies herzustellen.

    (Das Rezept habe ich aus der Blinker 6/2005)

    Tschau und viele Petri-Grüße!!!

  15. #13
    Spinnangler Avatar von Spaik
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    @ Elias
    Bist Du eingefleischter Karpfen-Angler?
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  16. #14
    Kogha-Fan Avatar von Elias Eiling
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    @ Spaik:
    Würde ich nich behaupten, angel auch erste seit 3 Jahren regelmäßig!

  17. #15
    Spinnangler Avatar von Spaik
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    Du bist erst 16 und so ein Interesse
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