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  1. #1
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Exclamation Das Anfütterungsproblem

    Hallo Kollegen,

    in diesem Thema wollen wir wir uns mit den ökologischen Folgen übermäßiger Anfütterung beschäftigen.

    Getreu unserem Credo zur 'Lösungsorientierung' wollen wir das Problem zuerst genau ausleuchten, um dann im zweiten Schritt Lösungsansätze zu entwickeln.

    Jeder kann und soll dazu seine Meinung sagen, dann schauen wir, ob wir imstande sind, gemeinsam ein vernünftiges Urteil zu bilden und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

    Die ersten 'Aufhänger' und Diskussionsansätze sollen folgende sein:

    "Anfüttern schadet unseren Gewässern" bzw. "Verzicht auf Anfütterung bedeutet aktiven Gewässerschutz"

    Nun haben wir unsere ersten Kernthesen für die Diskussion ... also munter heran an die Tastaturen.


    Thomas

  2. Der folgende Petrijünger sagt danke an Thomsen für diesen nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Profi-Petrijünger
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    Fische anlocken heist nicht Fische Füttern!! Leider ist die Gier nach Erfolg von manchen Anglern so groß, das Sie sich über Gesetzesgebungen und Vorschriften ja auch über Ihr Gewissen hinwegsetzen . Ohne jedoch zu ahnen das Sie sich selbst und dem Erfolg, sowie dem Gewässer Schaden. Wer das nicht glaubt sollte mal einen 10l Eimer Mais in seine gefüllte Badewanne (25°Wassertemperatur) tun und drei bis vier Tage warten, danach kann er dann gerne mal den PH-Wert messen. Nun werden einige sagen das ist ja kein Vergleich, weit gefehlt denn im See sind kaum Strömung und unendlich viel Fisch vorhanden, wer sollte das Futter das die Fische nicht aufnehmen denn verarbeiten? Untersuchungen haben ergeben das 2/3 des Gewässers meist Fischleer sind. Zumal nicht jeder Fisch auch das angebotene Futter frist! Wer also entsorgt die Futterreste? Also Fische locken nicht Füttern Ihr wollt doch fangen oder? Gruß Pitti
    http://www.seilnacht.com/Lexikon/Gewaess.htm
    Geändert von Pitti (25.01.2006 um 18:51 Uhr)
    Angeln macht Frei!

  4. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Pitti für den nützlichen Beitrag:


  5. #3
    Sei immer fair Avatar von Walter Schroeder
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    Aus meinen Erfahrungen muß ich meinen Vorrednern recht geben.Ich bin aber selbst der Meinung ,wenn der Fisch nicht beißen will,so kann ich zentnerweise Futter ins Wasser werfen,wenn er nicht will dann will er eben nicht.Ich persönlich füttere selten an.und fange auch meine Fische.

  6. #4
    Einzelkämpfer
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    Die Unvernunft des Massenhaften Anfütterns sehe ich immer wieder am Vordersee in Dobbrikow, wenn die Bootsstipper loslegen. Pro Stipper bis zu 40!!! Liter.

  7. #5
    Angeltouren Avatar von hamburger67
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    Bei meinen Heimatgewässer,kann man beobachten,das einige(nicht alle) Karpfenangler in einer Woche bis zu einen Zentner Futter ausgebracht haben,was zur Folge hat,das Jahrelange Winterstandplätze von Fischen nicht mehr aufgesucht werden,was eindeutig nachvollziebar ist,wenn man in normalen maßen,das Futter ausbringen würde hätten wohl die wenigsten Angler damit ein Problem,aber es sind immer irgendwelche "Experten"dabei,die andere Karpfenangler genauso damit schädigen,da der Boden dadurch systematisch kaputtgemacht wird. Petri

  8. #6
    Einzelkämpfer
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    Wir haben mal in Thüringen einen kleinen Stausee beangelt. Haben uns zuvor mit den Einheimischen unterhalten, und dabei auch den Stausee genau beobachtet. Haben dann auch eine super Stelle ausgesucht ( auf grund der Beobachtung ).
    In 7 tagen haben wir insgesamt ca. 2 Kg Angefüttert, und hat auch gereicht, sollte ja auch nur "Duftspur" vorhanden sein.
    Trotz der Aussage der Einheimischen " auf Boilie geht nie was ", haben wir mit Erdbeerboilie an je einer Rute gefischt. Und wir haben dort sehr gut gefangen,
    fast alle Karpfen in 60er und 70er cm. bereich. Die haben wir bei einem Älteren Einheimischen gegen Honig und Bienenmaden eingetauscht, und er hat uns auch Karpfen Geräuchert, was sehr lecker war.

  9. #7
    Profi-Petrijünger Avatar von ewaldsee
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    Bei uns wird es so gehandhabt
    Anfüttern Verboten!!!!!!!!!
    Das heißt reines Einbringen von Futter, ohne Ruten im Wasser zu haben, also sozusagen ein anlegen von Futter - und Angelplatz über Tage im Voraus.
    Der gröste Teil hält sich daran und der Rest die werden beobachtet verwarnd oder der Schein ist weg.
    MFG
    Ewaldsee

  10. #8
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Arrow Anfütterverbot an angelfreien Tagen

    Aha, da wurde also bereits die Notbremse gezogen ...

    Wie seht ihr das: ist ein solches Verbot unerlässlich, oder eher ärgerlich, da die eigene anglerische Freiheit (auch die, von allein vernünftig zu handeln) eingeschränkt wird?


    Thomas
    Geändert von Thomsen (09.04.2006 um 16:02 Uhr) Grund: Typo

  11. #9
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Wenn die Unvernunft so weiter geht wird ein Verbot unerlässlich sein.
    Ärgerlich wäre es schon, alle müssten wegen einige büßen
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an Spaik für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #10
    Petrijünger
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    Ich denke auch,dass eine Hand voll Anfütterung über Stunden genug sind.So legt sich jerder eine Futterspur die den Fisch anlockt.Liter oder halt Zentner Futter sollten einfach verboten werden.Bei uns im Verein ist es so geregelt und ich denke das sich fast alle daran halten.Wenn keine Bisse erfolgen nützen es halt nichts wie blöde zu füttern.

  14. Der folgende Petrijünger sagt danke an angelhelmut für diesen nützlichen Beitrag:


  15. #11
    Profi-Petrijünger Avatar von ewaldsee
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    Lightbulb

    Warum werden Verbote erlassen?
    Weil die unverbesserlichen sich nicht dran halten.
    Das Leben wäre so einfach wenn einige der Unverbesserlichen zuerst ihr Gehirn einschalten würden.
    MFG
    Ewaldsee

  16. #12
    Profi-Petrijünger Avatar von ewaldsee
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    Welches Futter finden Fische im Teich?
    In jedem Gewässer leben Insekten, Würmer, Krebse, Muscheln und Schnecken, die die Fische als Nahrung nutzen. In Teichen sind die wichtigsten Fischnährtiere kleine Planktonkrebse (Daphnien), Zuckmückenlarven und Schlammröhrenwürmer (Tubifex), da diese Arten massenhaft auftreten. Die Fische haben sich im Laufe ihrer Entwicklung über Millionen von Jahren an dieses Nahrungsangebot angepasst. Die Naturnahrung ist daher das hochwertigste Futter, das ein Fisch bekommen kann. Im Gegensatz zu den Wassertieren können Wasserpflanzen nur von einigen wenigen Fischarten direkt verwertet werden. Die Fischnährtiere, oder auch Naturnahrung genannt, entsprechen also dem Gras bei der Rinderweide. Übrigens: auch Raubfische fressen in den ersten Lebenswochen ausschließlich die Naturnahrung. Erst ab einer bestimmten Größe, z. B. beim Hecht ab 7 cm Körperlänge, beginnen sie damit, Fische zu fressen

    http://www.fisch.at/fuetterung.htm

    Hier ein Link zum Profi

    MFG
    Ewaldsee

  17. #13
    Petrijünger
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    oooopsi

    Da hab ich na richtige Lawine ins rollen gebracht!

  18. #14
    Quacksalber Avatar von Oldenburger_Master
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    moin
    vor 2 JAhren war ich mal bei einem Vereinsangeln an einem Kleinen See.Viele ANgler waren der Aufassung "wer viel Fangen will ,der muss auch viel rein werfen". Nun ja ich selbst hatte nur 2 liter PAniermehl mit Mais dabei.Während des Angelns warfen nun alle ihre ZIEGELGROßen Futterbälle ins wasser.ICh für meinen Teil hab während des gesamten Angelns nur 1 tennisballgroßen ball ins wasser geworfen (vielmehr brauchte ich nicht ),denn es hatte den anschein als würden alle Fische vor der Futterflut zu mir schwimmen. So fing ich eine große BRachsen,Plötze,Rotfeder usw nach der anderen.Am ende kam heraus dass die leute die viel angefüttert haben meist nur die kleinen Fische erwischt haben.DIe großen jedoch waren alle an meinem Angelplatz ;-)

  19. #15
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Achim P.
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    Wink Wer viel fangen will, muß auch viel einwerfen.....

    Zitat Zitat von Oldenburger_Master
    moin
    vor 2 JAhren war ich mal bei einem Vereinsangeln an einem Kleinen See.Viele ANgler waren der Aufassung "wer viel Fangen will ,der muss auch viel rein werfen". Nun ja ich selbst hatte nur 2 liter PAniermehl mit Mais dabei.Während des Angelns warfen nun alle ihre ZIEGELGROßen Futterbälle ins wasser.ICh für meinen Teil hab während des gesamten Angelns nur 1 tennisballgroßen ball ins wasser geworfen (vielmehr brauchte ich nicht ),denn es hatte den anschein als würden alle Fische vor der Futterflut zu mir schwimmen. So fing ich eine große BRachsen,Plötze,Rotfeder usw nach der anderen.Am ende kam heraus dass die leute die viel angefüttert haben meist nur die kleinen Fische erwischt haben.DIe großen jedoch waren alle an meinem Angelplatz ;-)

    Hallo Oldenburger,

    (hat zwar nichts mit dem angesprochenen zutun, aber ich antworte dir trotzdem auf dieses immer wiederkehrende Thema)...

    was du beschreibst, sind die Probs. welche beim sogenannten "Vereins u. Meisterschaftsangeln" auftreten...

    Wenn ich einen Platz weit unter meinen "Angelkollegen" bezogen habe, brauche ich fast kein Futter mehr einzubringen, das ist jedem "früheren "Wettkampfangler" klar...
    Mit dem eingebrachten "Futter" des oben genannten, habe ich den Vorteil des "Anfütterns" auf meiner Seite, das heißt ich brauche fast nichts mehr anzufüttern um die Fische an /auf ihrem Platz zu halten...

    Ab u. an mal einen kleinen "Ballen" das reicht vollkommen aus, das siehst du schon richtig...

    Man sollte immer "Futter" im % Verhältnis zu dem schon oberhalb eingeworfenen rechnen...

    Futtereinbringung, bei sogenannten "Wettkampfbedingungen" 3 zu 1,
    Das heißt, wenn dein über dir 3 Ballen einbringt, brauchst du nur noch Beizufüttern, also immer 1 Ballen (Vorausgesetzt ihr habt den gleichen Futtergrundsatz, ansonsten ist das anfüttern ohne bedeutung u. auch zwecklos)...


    PS: deshalb/deswegen darf sich ein Teilnehmer einer dieser Veranstaltungen nicht wundern, wenn er laut seines eingebrachten "Futters" (unter Vorbehalt)
    so gut wie nichts mehr Fängt...(Überfüttern bringt überhaupt nichts)...

    In diesem Sinne.....
    Geändert von Achim P. (23.01.2006 um 14:38 Uhr)
    In diesem Sinne...

    Viele Petrigrüße
    Achim


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