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  1. #1
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Neues vom NABU, Hängepartie um Meeresschutz

    Hängepartie um Meeresschutz vorerst beendet

    Neue Schutzgebietsverordnungen müssen schnell mit Leben gefüllt werden

    Nach 18-monatigem Ringen treten nun sechs Schutzgebietsverordnungen für bestimmte Zonen der Nord- und Ostsee in Kraft. Ein kleiner, mühsamer Erfolg für den Meeresschutz – doch ausruhen kann man sich darauf nicht. Endgültige Regeln für Fischerei, Rohstoffabbau und Schifffahrt fehlen noch.

    Das Inkrafttreten der Verordnungen ist ein wichtiger Schritt nach vorne, doch die Arbeit für den Meeresschutz ist noch längst nicht beendet - Foto: Frank Derer

    28. September 2017 - Endlich ist es geschafft: Nach einer schier nie enden wollenden Hängepartie treten morgen die Verordnungen für insgesamt sechs Naturschutzgebiete in der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nord- und Ostsee in Kraft. Bereits vor über 18 Monaten hatte das Bundesumweltministerium die Entwürfe veröffentlicht - und seitdem streiten die beteiligten Ministerien für Fischerei, Verkehr, Wirtschaft und Forschung um den Schutz von Schweinswalen, Seevögeln und seltenen Lebensräumen. Die Ministerien forderten zusätzliche Ausnahmen für Angler oder Wissenschaft.

    Die Schutzgebebietsverordnungen sind ein wichtiger erster Schritt zum Schutz der Artenvielfalt an unseren Küsten. Gemeinsam mit anderen Umweltverbänden hält auch der NABU es für sinnvoll, dass die Freizeitfischerei in die Pflicht genommen wird und die Schutzgebiete teilweise für Angler gesperrt werden. Richtig es ist es auch, Vorhaben der wissenschaftlichen Forschung auf ihre Naturverträglichkeit gründlich zu prüfen.

    Trotz diesem wichtigen Schritt nach vorne, werden die Verordnungen allein nicht ausreichen. Denn noch gibt es zu viele Lücken und Schlupflöcher in den Verordnungen, die das folgende Schutzgebietsmanagement nun schließen muss, um Schweinswale und Seevögel effektiv zu schützen. Die neue Bundesregierung muss dieses zügig angehen. Insbesondere müssen die Berufsfischerei, der Rohstoffabbau und die Schifffahrt in den Schutzgebieten beschränkt und kontrolliert werden.

    Hintergrund Meeresschutzgebiete

    Formal sind rund 45 Prozent der deutschen Meeresflächen durch das Natura-2000-Netzwerk geschützt. Darunter sind die Schutzgebiete nach EU-Vogelschutzrichtlinie und FFH-Richtlinie zusammengefasst. Zehn Jahre nach ihrer Anerkennung durch die EU haben die Natura-2000-Gebiete in der Ausschließlichen Wirtschaftszone den rechtlichen Status von Naturschutzgebieten erhalten. Deutschland hatte bereits 2013 die EU-Frist zur Verankerung von konkreten Maßnahmen zum Schutz der Meere verpasst. Dieses Versäumnis ist Bestandteil eines Vertragsverletzungsverfahrens der EU-Kommission gegen Deutschland.


    Quelle. Newsletter NABU vom 29.09.2017

    https://www.nabu.de/news/2017/09/231...campaign=KW39_


    Fliege 2



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  3. #2
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Thunfisch
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    Richtig es ist es auch, Vorhaben der wissenschaftlichen Forschung auf ihre Naturverträglichkeit gründlich zu prüfen.
    Wer prüft nach welchen Kriterien? Wessen Definition von "Verträglichkeit" wird ggf. die Basis sein? Wie kann wissenschaftliche Forschung durchgeführt werden wenn schon "Schifffahrt" einen gravierenden "Eingriff" darstellt?
    Am besten zu Hause bleiben und NABU-Broschüren lesen...

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  5. #3
    Master of fatal Disaster Avatar von prinz1
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    Hallo!
    Ich weiß nicht, ob dieser Artikel bejubelt oder gnadenlos ausgepfiffen werden sollte.
    Meeresschutz ja!
    Aber NUR das Angeln zu verbieten, dafür Schiffahrt, kommerzieller Fischfang mit z.B. Schleppnetzen, Rohrleitungen oder Elektroleitungen jeder Art weiterhin zu erlauben, kann nicht Sinn und Zweck von Meeresschutz sein!
    Hier waren ideologisch verblendete am Werk. Oder es war nur ein Anfang, da wir Angler ja zu blöd sind, uns zu wehren!
    Der Rest der genannten Sachen kommt halt später dazu!?!?!?!
    Das kann und darf nicht so stehen bleiben!
    Uns Angler auszusperren mit der Begründung, wir machen Riffe kaputt (Beispiel), ist doch wohl ............ ich sags lieber nicht.
    Dagegen vorgehen kann jeder von uns! Informiert Euch hier: https://www.facebook.com/Anglerdemo/

    Ihr könnt auch gerne dieses Team unterstützen, wenn Ihr wollt.




    Danke!

    der prinz

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  7. #4
    Master of fatal Disaster Avatar von prinz1
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    Hallo alle zusammen.
    Ich hoffe, ich darf gerne nochmals alle an die Aktion der Angler-Demo erinnern, an ihren Kampf gegen absolut unsinnige Angelverbote in der AWZ der Ostsee.
    Helft bitte mit einer Spende, eine Klage gegen diesen Unsinn zu führen und hoffentlich auch zu gewinnen.
    Informiert Euch !
    Mit der Ostsee beginnt es, Euer Teich/See usw. kommt später vielleicht auch noch dran!

    www.paypal.me/LarsWernicke

    Gruß

    der prinz

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