Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1
    Profi-Petrijünger Avatar von Matue
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    Störe und Karpfen gemeinsam halten?

    Hallo zusammen,

    in unserem örtlichen Verein ist geplant, einige Störe in einen kleineren Karpfenteich zu setzen. Bisher ist dieser mit ca. 40 Karpfen besetzt. Hier sollen vier Sibirische Störe hinzukommen, die ca. 70 cm lang sind.

    Ich meine, mal aus Kreisen der Gartenteich-Liebhaber gehört zu haben, dass Störe nicht zusammen mit Kois gehalten werden sollten, da die Karpfenartigen im Winter ansonsten durch die Störe in ihrer Winterruhe gestört werden, da die Störe auch in kaltem Wasser (bei zugefrorenem Teich) aktiv bleiben und umherschwimmen.

    Was haltet Ihr davon, diese beiden Arten zusammen zu halten?

    Ich würde es halt schade finden, wenn die Karpfen im Winter aufgescheucht werden und so wertvolle Energie verschwenden und womöglich den Witner nicht überstehen...

    Matue
    Manche lernen´s nie - andere noch später...

  2. #2
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Zitat Zitat von Matue Beitrag anzeigen
    ........... Hier sollen vier Sibirische Störe hinzukommen, die ca. 70 cm lang sind.......Was haltet Ihr davon,.......Matue
    Eigentlich lebt der sibirische Stör in tiefen Bereichen großer Flüsse oder Seen. Da ist der kleine Karpfenteich nicht der richtige Ort für Störe, die ein Gewicht von über 60 Kilo erreichen können. Von daher denke ich, dass dieser Besatz falsch ist und nur der Befriedigung der Angler dient.

    Fliege 2

  3. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Fliege 2 für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
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    Zitat Zitat von Matue Beitrag anzeigen

    Ich würde es halt schade finden, wenn die Karpfen im Winter aufgescheucht werden und so wertvolle Energie verschwenden und womöglich den Witner nicht überstehen...

    Matue
    Zunächst einmal muß ich Fliege 2 recht geben!

    Weiterhin glaube ich, dass auch deine Befürchtung nicht ganz unberechtigt ist....

    Ihr müßtet doch eigentlich in eurem Verein einen Gewässerwart haben, der solche Fragen aufgrund seine absolvierten Lehrgänge aus dem FF beantworten
    können müßte...
    Außerdem wäre dieser aus hegerischen Gründen in der Pflicht, diese Art von Besatz zu untersagen, wenn deine (unsere) Befürchtung richtig ist.

    Manchmal geben leider Vereinsvorstände einigen wenigen Mitgliedern oder deren Drängen nach und erreichen leider dadurch das Niveau von so
    manchem "Forellen-Puff" !

    LG & Petri

    Wolfgang

  5. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Troutlover für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
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    Haben wir im Verein auch so, Störe und Karpfen zusammen funktioniert problemlos.

    das Aufscheuchen gibts nur in Garten- bzw Schwimmteichen -- da die Störe meistens Gewässerkanten oder am Rand entlangziehen stören sie in normalen Teichen und Seen mit verbünftiger Größe die Karpfen, die im Tiefen überwintern, nicht

  7. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei *Chorche* für den nützlichen Beitrag:


  8. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von Nachtschwärmer_80
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    [QUOTE=Troutlover;

    Manchmal geben leider Vereinsvorstände einigen wenigen Mitgliedern oder deren Drängen nach und erreichen leider dadurch das Niveau von so
    manchem "Forellen-Puff" !

    Ja so ist es leider auch bei uns: da werden immer Massen weiße Refos besetzt.
    Geändert von Nachtschwärmer_80 (29.03.2016 um 20:53 Uhr)

  9. #6
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    Bei ausreichend Platz ist das kein Problem, das ist aber von Gewässer zu Gewässer wieder unterschiedlich. Hat das Gewässer genug Nahrung für alle? Den die störe putzen richtig was weg. Hat es große wallerdrin (2m) ? Dann wird auch der ein oder andere kleine Stör es nicht überleben da die störe gerne durch ihr aufdringliches herum geschwimme die Waller Nerven und diese dann den Stör verletzen.
    Aber so an sich sollte man meiner Meinung nach wenn es geht so viel Arten Vielfalt wie möglich im Gewässer haben! Betonung liegt aber eindeutig auf ,,wenn es geht,, und nicht nur um Leute anzulocken.
    Das mit den weißen refos halte ich auch nicht schlimm nur muss es dort auch wieder passen, denn die weißen werden schneller Opfer von größeren Raubfischen und haben es selbst dadurchauch schwieriger daherzustolzieren das Gewässer halt auch wieder passen.
    Wie ein Vorredner schon sagte: dafür ist der gewässerwart zuständig und ich find es auch richtig wenn man dem seine Wünsche äußert.

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an Timchilli88 für diesen nützlichen Beitrag:


  11. #7
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Zitat Zitat von Timchilli88 Beitrag anzeigen
    Bei ausreichend Platz ist das kein Problem, das ist aber von Gewässer zu Gewässer wieder unterschiedlich. Hat das Gewässer genug Nahrung für alle? Den die störe putzen richtig was weg. Hat es große wallerdrin (2m) ? Dann wird auch der ein oder andere kleine Stör es nicht überleben da die störe gerne durch ihr aufdringliches herum geschwimme die Waller Nerven und diese dann den Stör verletzen.
    Aber so an sich sollte man meiner Meinung nach wenn es geht so viel Arten Vielfalt wie möglich im Gewässer haben! Betonung liegt aber eindeutig auf ,,wenn es geht,, und nicht nur um Leute anzulocken.
    Das mit den weißen refos halte ich auch nicht schlimm nur muss es dort auch wieder passen, denn die weißen werden schneller Opfer von größeren Raubfischen und haben es selbst dadurchauch schwieriger daherzustolzieren das Gewässer halt auch wieder passen.
    Wie ein Vorredner schon sagte: dafür ist der gewässerwart zuständig und ich find es auch richtig wenn man dem seine Wünsche äußert.
    Naja, viel geredet aber nicht viel gesagt.

    Ich weiss nicht, ob es konstruktiv ist, wenn ein kleines Gewässer (davon war anfangs die Rede) vollgepackt wird mit so vielen und dazu noch groß abwachsenden Fischen. Und das nur, weil es die Angler so wollen um fette Fische zu fangen.

    Fliege 2

  12. #8
    Karpfen-Fünfzigpfünder
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    Ach ja, ich glaube der herr nachtschwärmer meinte nicht "Massen weiße Rebos" (also Albinos) sondern Massenweise Rebos...

  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an *Chorche* für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #9
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    Fliege du und ich können doch mit so Grund Angaben wie ,,kleines,, Gewässer urteilen wenn wir vor dem pc sitzen oder??????????
    für mich ist klein 1 Hektar für andere vielleicht 10 Hektar.
    Und wer sagt das die störe drin bleiben bis die ausgewachsen sind?

    Denkt einfach ach mal daran das die Angler auch das Geld dem Verein bringen und es deshalb auch gerne sehen wenn sie was geboten bekommen, ich lass mal dahin gestellt ob es störe sein müssen oder nicht.

    Und wenn soll es soll es denn befriedigen??? Denn Reiher? Ich Tipp mal blind auf den angler
    Geändert von FM Henry (30.03.2016 um 06:28 Uhr) Grund: Mehrere Einzelbeiträge zusammengeführt. Bei kurzen Zeitabständen künftig bitte die Beitrag-Bearbeiten-Funktion nutzen, siehe Forenregeln

  15. #10
    Profi-Petrijünger Avatar von Matue
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    Zitat Zitat von Timchilli88 Beitrag anzeigen
    Bei ausreichend Platz ist das kein Problem, das ist aber von Gewässer zu Gewässer wieder unterschiedlich. Hat das Gewässer genug Nahrung für alle? Den die störe putzen richtig was weg. Hat es große wallerdrin (2m) ? Dann wird auch der ein oder andere kleine Stör es nicht überleben da die störe gerne durch ihr aufdringliches herum geschwimme die Waller Nerven und diese dann den Stör verletzen.
    Aber so an sich sollte man meiner Meinung nach wenn es geht so viel Arten Vielfalt wie möglich im Gewässer haben! Betonung liegt aber eindeutig auf ,,wenn es geht,, und nicht nur um Leute anzulocken.
    Das mit den weißen refos halte ich auch nicht schlimm nur muss es dort auch wieder passen, denn die weißen werden schneller Opfer von größeren Raubfischen und haben es selbst dadurchauch schwieriger daherzustolzieren das Gewässer halt auch wieder passen.
    Wie ein Vorredner schon sagte: dafür ist der gewässerwart zuständig und ich find es auch richtig wenn man dem seine Wünsche äußert.
    Danke für die bisherigen Antworten. Hierzu noch ein kleines Update:

    Das Gewässer ist wirklich nicht groß. Ich schätze es auf 50 m * 20 m mit einer Durchschnittstiefe von 1,50 m (ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob hier ein Besatz von 40 Karpfen und vier Stören passend ist). Waller hat es keine drin. So weit ich weiß, wird über die warmen Monate gefüttert, damit die Karpfen wachsen.

    Natürlich liegt die Verantwortung beim Gewässerwart. Ich bin mir eben nur nicht sicher, ob diese Entscheidung des Besatzes so sinnvoll ist und wollte deshalb einige neutrale Meinungen von Außen einholen.

    Matue

  16. #11
    . Avatar von Lorenz89
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    Zitat Zitat von Matue Beitrag anzeigen
    Natürlich liegt die Verantwortung beim Gewässerwart.
    Als Vorstand oder Mitglied tät ich dem was husten, wenn der eigenmächtig groben Unfug veranstaltet.

    Die (Notwendigkeit der) Zufütterung ist ein Indiz, dass in dem Gewässer und der Bewirtschaftung möglicherweise was falsch läuft.
    MfG Lorenz

  17. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Lorenz89 für den nützlichen Beitrag:


  18. #12
    Profi-Petrijünger
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    Als erstes, hat ein Sibirischer Stör hier nichts verloren, auch wenn das ein noch so interessanter Angelfisch ist. Der heißt ja nicht umsonst so.
    Es gibt aber noch einen weiteren Grund den Fisch nicht mit Karpfen zusammen zu halten. Die Karpfen sind am Futterplatz hochgradig überlegen.
    Störe sind schlechte Schwimmer, vor allem fehlt ihnen der Rückwärtsgang. Die müssen dann einen Bogen schwimmen. Zudem haben Störe einen IQ knapp über Schwimmbrot. Bei 40 Karpfen werden die nicht satt werden. Alleine aus dem Grund eine sehr zweifelhafte Maßnahme, vorsichtig ausgedrückt.

    Alve

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