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  1. #1
    Kleiner Spinner Avatar von lastunas
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    Erfahrungsbericht Spinnerwolle am Drilling

    Hallo!

    Kleiner Bericht von mir zur Wolle oder Fäden am Spinnerdrilling.

    Da ich meine Spinner selber baue habe ich natürlich immer experimentiert, Spinnerblatt ist das Gleiche, handgedengelt auf 0,4 von 0,8 Kupfer, Form hat sich bewährt, er brummt unter Wasser was man an der Rute spürt.

    Gut, Blatt passt, also mit den Farben der Wolle gespielt, die Ersten waren rot., äusserst fängig, habe letztes Jahr in der Sommerhitze meine Besten und auch viele massige Fänge gehabt.

    Dann Wollexperiment, Rot gepaart mit Weiss, richtig Gelb, Gelb pur, was weiss ich, helle sichtbare Farben, wie wir wissen ist rot die Erste Farbe die unter Wasser unsichtbar wird, was soll ich sagen, fast null Bisse, selber Spinner, selbe Blattfarbe, es ging nichts.

    Dann kam der Tag, Spinner mit weiss rot, Todeskandidad, hatte nie nen Biss, eine Stelle 3 mal angeworfen, nix, 4. Wurf, selbe Stelle und Bahn, Grundkontakt und nen paar Algen oder Grünzeug am Drilling beim einholen, kaum zu glauben, lief nen massiger hinterher und knallte drauf, konnte ihn landen mit 62, aber

    aber, der war doch vorher auch schon in Wartestellung, habe dem das Teil 3 mal vor die Fresse gezogen und nada, sieht der nen Schattenläufer dreht er durch...........

    Was ich sagen will vermutet nicht steinigen, zu auffällig schreckt ab, ich vermute die Farbe de Spinnerblattes ist nur temporär von Bedeutung, würde gern mal nen Spinner mit 1m Länge bauen, aufälliges Blatt und dann halt nen roten Drilling, irgendwie werde ich nicht schlau , Gott sei Dank, sonst wäre der Reiz weg.
    Grüsse und Petri

    Auch ein erfolgloser Tag war ein naturverbundener Tag.

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  3. #2
    . Avatar von Lorenz89
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    Zitat Zitat von lastunas Beitrag anzeigen
    ..., wie wir wissen ist rot die Erste Farbe die unter Wasser unsichtbar wird,...
    Ne. Aus dem Rot wird ein Grauton.

    ...eine Stelle 3 mal angeworfen, nix, 4. Wurf, selbe Stelle und Bahn,...
    Der Fisch war vielleicht noch nicht da - eventuell wurde er vom Aufklatschgeräusch oder Druckwellen angelockt oder zog umher, vielleicht lag er passiv am Grund, stand mit dem Rücken zum Köder und drehte erst langsam, ... . Würde jeder Fisch gleich auf den nächstbesten Köder springen, dann wären unsere Gewässer leergefischt.
    MfG Lorenz

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  5. #3
    Kleiner Spinner Avatar von lastunas
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    Danke für euer Feedback, aber erklärt mit warum ich bei gleicher Spinnerkonstruktion mit den roten am Haken sagen wir "grau" sehr gut gefangen habe und mit dem Anderen fast nackig nach Hause bin trotz gleichem Konstrukt.?
    Grüsse und Petri

    Auch ein erfolgloser Tag war ein naturverbundener Tag.

  6. #4
    Blechschwinger Avatar von Tommy80
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    Hechte und Barsche sind Augenräuber. Rot spielt bei denen, meiner Meinung nach, durchaus eine Rolle. Allerdings gehen beide auch auf Spinner ohne Puschel. Bzgl. der Hechte: Die reagieren wie auch Barsch und Zander, schauen sich die Sache an, schwimmen hinterher, attackieren häufig auch nach Fehlbissen immer wieder, selbst in Größen über 70cm, meist aber eher die jüngeren Exemplare. Vergangenes Jahr fing ich einen "Krauthecht". Der 3er Spinner drehte sich über 4m kein bischen mehr, weil er eine irrsinnige Krautfahne hatte, das hinderte einen 75er nicht daran, doch noch zuzuschnappen. Als Reiz reichte vermutlich das noch etwas herumblinkende Spinnerblatt..

    Ich verwende für Drillinge bei Spinnern immer Schurwolle. Wenn man die mit einem Kunststoffschlauch am Haken befestigt, einmal durch's Öhr fädeln und dann den Schlauch darüber, kann man die Wolle ruhig ein Stück länger lassen. Zieht man den Schlauch dann Richtung Hakenbogen herunter und zieht die Wolle in Richtung Öhr (ein gutes Stück aus dem Schlauch heraus), ergibt sich über den Hakenspitzen ein praktischer Krautschutz. Im Gegensatz zu Drahtkonstruktionen bedarf der zwar mehr Pflege, dafür gibt's praktisch keine Fehlbisse.

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