Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
    Registriert seit
    09.03.2005
    Ort
    82229
    Alter
    49
    Beiträge
    6.285
    Abgegebene Danke
    11.640
    Erhielt 17.973 Danke für 3.115 Beiträge

    Wink Nymphenfischen mit Bissanzeiger

    so mancher Purist, wird über diesen Beitrag den Kopf schütteln, aber jeder Fliegenfischer kennt das Problem beim Nymphenfischen, wenn man den Biss nicht rechtzeitig oder etwa garnicht sieht.
    Gründe dafür gibt es viele, einer der häufigsten ist, dass man die Spitze der Fliegenschnur nicht mehr beobachten kann, sei es, dass sie von der Strömung, dem Gewicht der Nymphe, aus Entfernungsgründen oder auch wegen der Lichtverhältnisse nicht auszumachen ist.
    In solchen Fällen verhilft ein Bissanzeiger zu einer wesentlich besseren Ausbeute.
    Es gibt viele verschieden Versionen, ich persönlich halte den "Butterfly Strike Indicator" wie man ihn auf englisch nennt für die Beste Version auf dem Markt.
    Dieser Bissanzeiger, hat auf der einen Seite ein "Sichtbüschel", bestehend aus Polypropylenfasern, die in ein Nylongeflecht eingezogen sind und am anderen Ende eine kleine Schlaufe. Es handelt sich um das gleiche Material wie bei den Loop´s, die man zum Verbinden der Fliegenschnur mit dem Vorfach benutzt. Der Vorteil dieser Bissanzeiger besteht darin, dass er sehr weich ist und auch bei der Verwendung von längeren Monospitzen (wg. Tiefe oder Fließgeschwindigkeit) problemlos durch die Ringe rutscht, so kann man den Fisch ohne Verrenkungen problemlos greifen oder keschern.

    Man kann sich diese Bissanzeiger auch relativ leicht selber bauen, genauso wie die Verbindungsschlaufen.
    Solch ein Nylongeflecht nutzt man auch als Nachschnur und ist im Handel z.B. von der Fa. Jenzi relativ günstig zu bekommen. Man nimmt einen Einfädler, wie man ihn für Garn beim Nähen benutzt, schiebt diesen etwa 3cm vor dem Gefl.-ende in das Geflecht und zieht damit das Ende nach innen, so dass eine Öse entsteht. Diese muß dann nur noch mit Sekundenkleber fixiert werden (Achtung: Beim Kleben das Geflecht spannen). Genauso macht man es mit den Polybüscheln, wenn das Geflecht voll ist wieder ein Tropfen Sekundenkleber und fertig.

    Die Montage wird wie auf den angehängten Grafiken vorgenommen.
    Jetzt können die Äschen und Forellen ruhig tief unten stehen, die Nymphen schwer sein......wenn Ihr den P.P.-Bissanzeiger vor dem Angeln gut fettet, dann werdet Ihr staunen welche Auftriebskraft er entwickelt.


    Petri Heil
    stephan
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Stephan Wolfschaffner (17.06.2008 um 08:01 Uhr)

  2. Folgende 16 Petrijünger bedanken sich bei Stephan Wolfschaffner für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Neuer Petrijünger
    Registriert seit
    27.10.2006
    Ort
    42349
    Beiträge
    1
    Abgegebene Danke
    0
    Erhielt 3 Danke für 1 Beitrag

    Sehr gute Idee

    Zitat Zitat von Stephan Wolfschaffner
    so mancher Purist, wird über diesen Beitrag den Kopf schütteln, aber jeder Fliegenfischer kennt das Problem beim Nymphenfischen, wenn man den Biss nicht rechtzeitig oder etwa garnicht sieht.
    Gründe dafür gibt es viele, einer der häufigsten ist, dass man die Spitze der Fliegenschnur nicht mehr beobachten kann, sei es, dass sie von der Strömung, dem Gewicht der Nymphe, aus Entfernungsgründen oder auch wegen der Lichtverhältnisse nicht auszumachen ist.
    In solchen Fällen verhilft ein Bissanzeiger zu einer wesentlich besseren Ausbeute.
    Es gibt viele verschieden Versionen, ich persönlich halte den "Butterfly Strike Indicator" wie man ihn auf englisch nennt für die Beste Version auf dem Markt.
    Dieser Bissanzeiger, hat auf der einen Seite ein "Sichtbüschel", bestehend aus Polypropylenfasern, die in ein Nylongeflecht eingezogen sind und am anderen Ende eine kleine Schlaufe. Es handelt sich um das gleiche Material wie bei den Loop´s, die man zum Verbinden der Fliegenschnur mit dem Vorfach benutzt. Der Vorteil dieser Bissanzeiger besteht darin, dass er sehr weich ist und auch bei der Verwendung von längeren Monospitzen (wg. Tiefe oder Fließgeschwindigkeit) problemlos durch die Ringe rutscht, so kann man den Fisch ohne Verrenkungen problemlos greifen oder keschern.

    Man kann sich diese Bissanzeiger auch relativ leicht selber bauen, genauso wie die Verbindungsschlaufen.
    Solch ein Nylongeflecht nutzt man auch als Nachschnur und ist im Handel z.B. von der Fa. Jenzi relativ günstig zu bekommen. Man nimmt einen Einfädler, wie man ihn für Garn beim Nähen benutzt, schiebt diesen etwa 3cm vor dem Gefl.-ende in das Geflecht und zieht damit das Ende nach innen, so dass eine Öse entsteht. Diese muß dann nur noch mit Sekundenkleber fixiert werden (Achtung: Beim Kleben das Geflecht spannen). Genauso macht man es mit den Polybüscheln, wenn das Geflecht voll ist wieder ein Tropfen Sekundenkleber und fertig.

    Die Montage wird wie auf den angehängten Grafiken vorgenommen.
    Jetzt können die Äschen und Forellen ruhig tief unten stehen, die Nymphen schwer sein......wenn Ihr den P.P.-Bissanzeiger vor dem Angeln gut fettet, dann werdet Ihr staunen welche Auftriebskraft er entwickelt.


    Petri Heil
    stephan
    Sehr gute Idee. Ich habe schon lange nach einer einfachen Lösung gesucht, die das Problem mit dem langen Vorfach löst.
    Hier noch eine Variante von mir:
    Ich nehme dickes Monofil, binde mit Hilfe eines Clinchknotens ein mehrfach gefaltetes Stück Wollfaden in gut sichtbarer Farbe ein. Das andere Ende des Monofils wird mit einer Schlaufe versehen.

    Petri Heil
    Charly1958

  4. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Charly1958 für den nützlichen Beitrag:


  5. #3
    Superprofi Petrijünger Avatar von Goderich
    Registriert seit
    03.10.2005
    Ort
    51067
    Alter
    35
    Beiträge
    1.129
    Abgegebene Danke
    955
    Erhielt 1.342 Danke für 506 Beiträge
    Ich hab da noch eine Möglichkeit:

    Man kann ein Stück weiches Mono zu einer Schlaufe legen und ein Büschel Bissanzeigerwolle an das offene Ende der Schlaufe klemmen. Dazu benutze ich eine Hechelklemme. Die Verbindung mit Bindegarn umwickeln und zwei Kopfknoten binden. Das Ganze mit einem ordentlichen Schlag Bindelack sichern und fertig ist der Bissanzeiger.

    Statt des Monofil geht auch geflochtenes Material oder ein Stück alte Fliegenschnur. Wichtig ist, dass das Material elastisch ist, damit der Bissanzeiger nicht Hakt.
    ...sagt Steffen

  6. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Goderich für den nützlichen Beitrag:


  7. #4
    Angelguide - Niederrhein Avatar von Torsten Rühl
    Registriert seit
    06.08.2004
    Ort
    46562
    Alter
    46
    Beiträge
    359
    Abgegebene Danke
    78
    Erhielt 404 Danke für 194 Beiträge
    Climax bietet fertige Vorfächer an, wo ein Bissanzeiger schon fertig installiert ist.
    Angeln schafft Freu(n)de

  8. Der folgende Petrijünger sagt danke an Torsten Rühl für diesen nützlichen Beitrag:


  9. #5
    Ex Avatar von Stephan Wolfschaffner
    Registriert seit
    09.03.2005
    Ort
    82229
    Alter
    49
    Beiträge
    6.285
    Abgegebene Danke
    11.640
    Erhielt 17.973 Danke für 3.115 Beiträge

    Talking

    hier hab ich mal einige Beispiele mit Bild und Beschreibung zu diesem Thema zusammengestellt.



    PVC- und Kork-Bissanzeiger kann man sich aus alten Posen bzw. Posenspitzen basteln.


    Des weiteren gibt es auch knetbare und aufrollbare Bissanzeiger


    Petri Heil

    Stephan

  10. Folgende 9 Petrijünger bedanken sich bei Stephan Wolfschaffner für den nützlichen Beitrag:


  11. #6
    Neuer Petrijünger
    Registriert seit
    13.01.2008
    Ort
    89073
    Beiträge
    2
    Abgegebene Danke
    0
    Bedankte sich 1x in 1 Beitrag
    Danke, bin neu.. ist echt gut, die Seite und die Tipps!

  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an Klaus Ritzmann für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #7
    Moderator Avatar von Fliege 2
    Registriert seit
    29.03.2007
    Ort
    1
    Beiträge
    2.542
    Abgegebene Danke
    5.820
    Erhielt 5.346 Danke für 1.711 Beiträge
    danke, habe das auch erst gerade gesehen. hilft mit echt weiter.

    fliege 2

  14. Der folgende Petrijünger sagt danke an Fliege 2 für diesen nützlichen Beitrag:


  15. #8
    Neuer Petrijünger
    Registriert seit
    17.06.2008
    Ort
    68239
    Beiträge
    2
    Abgegebene Danke
    0
    Bedankte sich 1x in 1 Beitrag
    Ich habe folgendes versucht.
    7cm Mono habe ich doppelt gelegt und mit einer kleinen Schlaufe geknotet.
    Jetzt sind noch die zwei Enden da, welche ich mit einem neonfarbenen Schnürsenkelstück ca. 3 cm in der Mitte verknotet habe.
    Das Schnürsenkelstück welches nun zu jeder Seite 1,5 cm lang ist, zusammenlegen und mit einer weiteren seperaten Mono soweit unten wie möglich an der Schlaufe der ersten Mono verbinden. Vorzugsweise mit einem Bloodknot. So kann man bis auf den letzen mm noch gut kontrollieren wo der Knoten zugezogen werden muss.
    Dannach mit Imprägnierspräy für Textilien besprühen und trocknen lassen.
    "Dann ist die Beer geschählt!"

  16. Der folgende Petrijünger sagt danke an Altneckarfischer für diesen nützlichen Beitrag:


  17. #9
    Neuer Petrijünger
    Registriert seit
    22.06.2008
    Ort
    6585
    Beiträge
    1
    Abgegebene Danke
    0
    Erhielt 0 Danke für 0 Beiträge
    Zitat Zitat von Stephan Wolfschaffner
    so mancher Purist, wird über diesen Beitrag den Kopf schütteln, aber jeder Fliegenfischer kennt das Problem beim Nymphenfischen, wenn man den Biss nicht rechtzeitig oder etwa garnicht sieht.
    Gründe dafür gibt es viele, einer der häufigsten ist, dass man die Spitze der Fliegenschnur nicht mehr beobachten kann, sei es, dass sie von der Strömung, dem Gewicht der Nymphe, aus Entfernungsgründen oder auch wegen der Lichtverhältnisse nicht auszumachen ist.
    In solchen Fällen verhilft ein Bissanzeiger zu einer wesentlich besseren Ausbeute.
    Es gibt viele verschieden Versionen, ich persönlich halte den "Butterfly Strike Indicator" wie man ihn auf englisch nennt für die Beste Version auf dem Markt.
    Dieser Bissanzeiger, hat auf der einen Seite ein "Sichtbüschel", bestehend aus Polypropylenfasern, die in ein Nylongeflecht eingezogen sind und am anderen Ende eine kleine Schlaufe. Es handelt sich um das gleiche Material wie bei den Loop´s, die man zum Verbinden der Fliegenschnur mit dem Vorfach benutzt. Der Vorteil dieser Bissanzeiger besteht darin, dass er sehr weich ist und auch bei der Verwendung von längeren Monospitzen (wg. Tiefe oder Fließgeschwindigkeit) problemlos durch die Ringe rutscht, so kann man den Fisch ohne Verrenkungen problemlos greifen oder keschern.

    Man kann sich diese Bissanzeiger auch relativ leicht selber bauen, genauso wie die Verbindungsschlaufen.
    Solch ein Nylongeflecht nutzt man auch als Nachschnur und ist im Handel z.B. von der Fa. Jenzi relativ günstig zu bekommen. Man nimmt einen Einfädler, wie man ihn für Garn beim Nähen benutzt, schiebt diesen etwa 3cm vor dem Gefl.-ende in das Geflecht und zieht damit das Ende nach innen, so dass eine Öse entsteht. Diese muß dann nur noch mit Sekundenkleber fixiert werden (Achtung: Beim Kleben das Geflecht spannen). Genauso macht man es mit den Polybüscheln, wenn das Geflecht voll ist wieder ein Tropfen Sekundenkleber und fertig.

    Die Montage wird wie auf den angehängten Grafiken vorgenommen.
    Jetzt können die Äschen und Forellen ruhig tief unten stehen, die Nymphen schwer sein......wenn Ihr den P.P.-Bissanzeiger vor dem Angeln gut fettet, dann werdet Ihr staunen welche Auftriebskraft er entwickelt.


    Petri Heil
    stephan
    Vielen Dank und Petri Heil!
    Matim46

Foren-Regeln Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
HTML-Code ist an.

Lesezeichen