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  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Köderfisch ans Vorfach

    Hallo,
    frage ist wie ich einen Köderfisch am besten auf das vorfach bringe weil mir der Fisch meistens zerreist wenn ich das Stahlvorfach dur das Weidloch ziehe. Gibts da tricks zur abhilfe oder einfach grundsätzlich durch den Rücken?

  2. #2
    Raubfischfreak & Releaser
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    Exclamation Gut montiert

    Hi,
    Frage ist worauf du angeln möchtest!Der Hecht nimmt den KöFi mit der Kopfseite zuerst und der Zander mit der Schwanzseite zuerst! Ich montiere meinen KöFi meistens mit 2 Drillingen am Stahlvorfach. Einen Drilling am Kopf und einen etwas hinter der Mitte des KöFi`s.Dann binde ich noch einen Bindfaden fest um die Schwanzwurzel damit das Stahlvorfach eng anliegt und beim Werfen nichts verrutschen kann! Das war meine Methode für Hecht auf Grund! Für Hecht auf Pose nehme ich auch ein Stahlvorfach mit 2 Drillingen.Den einen Haken befestige ich durchs Maul des Fisches und den anderen direkt unter der Rückenflosse(direkt unter der Wirbelsäule,das gibt mehr halt). Bei Zander auf Pose verwende ich ein Kevlarvorfach und einen Drilling,diesen steche ich direkt vor der Schwanzflosse durch und fetig! Zander auf Grund habe ich mir etwas bei den Karpfenanglern abgeschaut! Ich schneide mir von einem Köfi den Schwanz ab und montiere den auf ein langes Haar,so bekommt man selbst vorsichtig beißende Zander an den Haken! Hoffe es war hilfreich!

    Mfg
    Pike

  3. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Pike Catcher für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Drillinge...?

    Bei Stellfischmethoden (mit Pose) reicht mir ein Einzelhaken völlig aus...auch auf Zander mit Rückenköderung.
    Die Anschläge funktionieren trotzdem, obwohl er anders greift und schluckt als ein Hecht...ich mag halt keine kleinen verangeln, die vor dem Anschlag erstmal tiefer schlucken müssen. Lieber gleich anschlagen, wenn's abgeht...

    Ausnahmen davon (Drilling, Anköderung) mach' ich nur beim Wallerfischen.

    Die Haarmethode auf Zander hab' ich auch getestet, zu meiner Zufriedenheit, bis mir der dritte von 3 Hechten beim Biss das Haar durchgetrennt hat...geht vernünftig also nur in Gewässern ohne Hechte. Und ist meistens nicht einmal notwendig...so mein Testergebnis. Die Zander greifen auch so zu...und bleiben hängen


    Thomas

  5. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Thomsen für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Profi-Petrijünger
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    Haare?

    Wie funktioniert das mit dem haar und was ist ein Haar?

  7. #5
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    Lightbulb Ein Versuch !

    Hi Fixefax,
    Hast du bestimmt schon einmal gesehen! Das sind die Vorfächer die man normalerweise zum Boiliefischen verwendet. Versuche es mal ganz einfach zu erkären:
    Ein ganz normales Vorfach mit Haken ist dir sicherlich bekannt,doch das besondere an einem Haarrig(Haarvorfach) ist das am Schenkel des Haken die Schnur(das sogenannte "Haar") weiter geht und ca 2 - 3 cm unter dem Haken endet,am Ende der Schnur ist eine kleine Schlaufe eingeknotet.Mit einer KöFinadel oder Boilienadel zieht man dann den Köder auf das Haar auf.Der Köder wird dann so montiert das der Haken selber frei bleibt.Das heißt also der Köder wird auf das Stück Schnur unter dem Haken aufgezogen und durch einen Stopper vor dem verrutschen gesichert(als Stopper kann man nehmen Streichholz oder extra Boiliestopper).Dieses Sytem ist gut für vorsichtig beißende Zander(Karpfen).Der Köder wird eingesaugt ohne das der Fisch einen Haken spürt,sich aber nach der Inhalation des Köders quasi selber hakt! So wie mir bekannt stammt das "Haarrig" aus England.Zu diesem Thema können dir die Karpfenangler unter uns mit sicherheit besser weiterhelfen als ich,der "NUR" ein kleiner Raubfischangler ist! Hoffe ich konnte dir aber trotzdem weiterhelfen und dir das System verständlich machen!

    MFG
    Pike :wink

  8. Der folgende Petrijünger sagt danke an Pike Catcher für diesen nützlichen Beitrag:


  9. #6
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Haar...

    Das Haar ist ein ein paar Zentimeter langes Stück dünne monolile Schnur. Damit wird der Köderfisch an den Haken angebunden.

    Die Methodik stammt prinzipiell von den Karpfenanglern, die hatten das Problem, Hartmais oder Boilies anzuködern.
    Lösung war, den Köder mit der Ködernadel auf's Haar aufzuziehen und das Haar dann einfach an den Haken anzubinden.

    Außerdem versprach man sich noch etwas Anderes davon: bei einem extrem vorsichtigen Biss entgeht die dünne Monofile (Haar) den Rezeptoren an der Maulregion des Fisches. Der Köder wird ahnungslos inhaliert, der zeitlich leicht verzögerte Anschlag setzt den Haken dann in der vorderen Maulregion.

    Wie gesagt: prinzipiell funktioniert das auch beim Raubfischangeln (sagen wir Barsch und Zander)...nur Hechte sollten besser nicht in der Nähe sein.


    Thomas

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an Thomsen für diesen nützlichen Beitrag:


  11. #7
    Petrijünger Avatar von Florian Heimgartner
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    Wenn du den Köderfisch aktiv fischen willst empfehle ich dir einfach das Vorfach, komplett ohne Ködernadel, dürch die Kiemen zu ziehen und den hinteren Drilling des Vorfachs einfach hinten an der Seintelinie des Fisches einzuhängen. Wenn du ihn dann durchziehst dreht ers sich zwar aber darauf stehen die Hechte in meinem Gewässer total, aber du darfst ihn nur ganz langsam reindrehen und ein bisschen zupfen denn dann sieht er aus wie ein kranker Fisch.

    Berichte mir bitte wenn du auch damit Erfolg oder Miserfolg hattest.

    Petri Heil

  12. #8
    Raubfischfreak & Releaser
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    Hallo Florian,
    wenn du so deinen KöFi montierst dreht er sich ununterbrochen!Außerdem krümmt er sich beim werfen extrem und lässt sich so nur noch absolut unnatürlich führen!Ich vermute mal das das selbst den dümmsten Hechten auffällt wenn da so ein Fisch rotiert kommt das da was im Busch ist!Über arbeite dein Methode besser nochmal!zu deinen Fängen:Ausnahmen bestätigen die Regel!!!

    MFG
    Pike

  13. #9
    Petrijünger Avatar von Florian Heimgartner
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    Natürlich darf man ihn nicht zu schnell führen dann dreht er sich echt unnatürlich. Man darf nur ein sehr kleines Blei vor das Vorfach montieren dass man den Köder total langsam führen. Man darf natürlich keine Gewaltwürfe damit machen.

    Bei mir Funktioniert das wirklich prima, und hab schon etliche Hechte damit gefangen. Ich konnte sie beim Anbiss sogar schon beobachten, sie nehmen den Köder ohne Rücksicht.

  14. #10
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von Thomsen
    Das Haar ist ein ein paar Zentimeter langes Stück dünne monolile Schnur. Damit wird der Köderfisch an den Haken angebunden.

    Die Methodik stammt prinzipiell von den Karpfenanglern, die hatten das Problem, Hartmais oder Boilies anzuködern.
    Lösung war, den Köder mit der Ködernadel auf's Haar aufzuziehen und das Haar dann einfach an den Haken anzubinden.

    Außerdem versprach man sich noch etwas Anderes davon: bei einem extrem vorsichtigen Biss entgeht die dünne Monofile (Haar) den Rezeptoren an der Maulregion des Fisches. Der Köder wird ahnungslos inhaliert, der zeitlich leicht verzögerte Anschlag setzt den Haken dann in der vorderen Maulregion.

    Wie gesagt: prinzipiell funktioniert das auch beim Raubfischangeln (sagen wir Barsch und Zander)...nur Hechte sollten besser nicht in der Nähe sein.


    Thomas
    Seit wann ?? Ich kenne es nur geflochten oder aus Zahnseide!

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