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  1. #1
    Petrijünger
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    Was ist das für Fisch, Giebel ?

    Mein Bekanter hat einen Zuchtsee das er von seinem Onkel geerbt hat und seit Jahren steht es nur rum. Nach dem ich ihm angeboten habe den wieder für Zucht herzurichten , wollte er auch wissen was drinne ist.

    Ich durfte da angeln und alles mitnehmen, was ich fangen konnt .auser paar Karpfen.

    Habe nur auf Made geangelt und dabei kammen immer diese Fische raus die auf dem fotos zu sehen sind.

    Ich dachte erst das sind Karauschen jeztz bin ich am überlegen das es Giebel sind.

    Was sind das für Fische

    Und die haben so ein Stachel an Rückenflösse hab mich bei fast jedem 2tem gestochen.

    Also ich habe ca. 20-30 stück gefangen und lebend nach Hause gebracht danach hab ich die Fische an einen See gebracht wo ich öfters angeln gehe und die alle da reingelassen. (Hoffe mein Verein wird nicht sauer sein)

    Was ich da noch rausgefischt habe war ein ca. 50 cm. Schupenkarpfen denn ich bald essen werde und das andere hab ich wieder reingelassen.

    Es waren 1 Schupenkarpfen ca. 5 cm. lang auf 8er Hacken einen Spiegelkarpfen ca. 15 cm. genauso eine Schleie und noch einen schupenkarpfen ca. 25 cm. lang.

    Und gezüchtet wurden da nur Spiegelkarpfen


    Naja und seit dem bin ich auch auf der suche nach einem kleinem See zu pachten wo ich mit meinem Sohn angeln kann und paar Fische züchten
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  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger
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    Mach lieber keine Fischzucht, wenn du unbekannte Fische einfach in fremde Gewässer einsetzt. Ist nur ein gutgemeinter Rat.

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  4. #3
    Petrijünger
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    Auf dem See ist sonst nichts lös nur paar Rotaugen und der rest wurde von netten Schwarzangler rausgefischt , hab sogar gehört das da paar polnische kolegen mit Netzen erwischt wurden und überhaupt wenn ich da vorbeifahre ist da immer einer der versucht schnell abzuhauen.

    Es war von einem Jahr auf anderen und schon waren keine Fische mehr da

  5. #4
    Profi-Petrijünger Avatar von BudhaBreze
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    Moinsen liviel,

    Zitat Zitat von liviel Beitrag anzeigen
    Ich dachte erst das sind Karauschen jeztz bin ich am überlegen das es Giebel sind.

    Was sind das für Fische

    Also ich habe ca. 20-30 stück gefangen und lebend nach Hause gebracht danach hab ich die Fische an einen See gebracht wo ich öfters angeln gehe und die alle da reingelassen. (Hoffe mein Verein wird nicht sauer sein)

    also mMn sind es tatsächlich Giebel. Wobei deren Unterscheidung zur Krausche oftmals wirklich schwierig sein kann.

    Ich meine mal gelesen zu haben, dass man bei frisch getöteten Giebeln ein schwarzes (statt bei der Karausche transparentes) Bauchfell erkennen könnte...

    Allerdings tust Du weder dem Verein(sgewässer) noch Dir einen Gefallen damit Fische um- bzw. einzusetzen, zumal Du diese obendrein ja auch nicht eindeutig bestimmt hast. Weiter kommentieren mag ich das jetzt nicht....

    Zitat Zitat von Chris88 Beitrag anzeigen
    Mach lieber keine Fischzucht, wenn du unbekannte Fische einfach in fremde Gewässer einsetzt. Ist nur ein gutgemeinter Rat.

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    ...den Gedanken hatte ich auch gerade.

    Grüsse & Petri
    Stefan
    ...nichts gefangen ist auch geangelt!

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  7. #5
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Hechtforelle
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    Schade das man die Rückenflosse nicht sehen kann. Ist sie eher nach innen oder außen gewölbt? Beim Giebel ist sie leicht nach innen gekrümmt, bei einer Karausche leicht nach außen.
    MFG, Nicki

  8. #6
    Dackel Fischer Avatar von theduke
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    Mein Bekanter hat einen Zuchtsee das er von seinem Onkel geerbt hat und seit Jahren steht es nur rum.
    Was ist ein Zuchtsee? Und was fällt es dem Es ein, dort einfach nur herum zu stehen? Dummer See du.
    Bekanntes Kinderlied.
    Das See, das steht im Walde nur herum.

    Giebel und Karausche? Keine Artenbestimmung anhand der Fotos möglich. Schuppenzahl der Seitenlinie nicht zählbar, Rückenflosse nannten andere schon. Es fehlt zwar den Fleck am Schwanzansatz, dieser kann aber auch bei einer Karausche nur bedingt vorhanden sein.
    Giebel und Karausche sind Carassius Gattungen, denke Kreuzung möglich.

    Und die haben so ein Stachel an Rückenflösse hab mich bei fast jedem 2tem gestochen.
    Bestimmt ein Giebel-Stachelrochen

    Was ich da noch rausgefischt habe war ein ca. 50 cm. Schupenkarpfen denn ich bald essen werde und das andere hab ich wieder reingelassen.
    Und der Karpfen hatte keinen Stachel? Dann war es ein Weihnachtskarpfen Kaktus, der besitzt keine Stacheln.

    Ich würde mir wünschen das endlich mal alle Bundesländer eine richtige Fischkunde in der Prüfung einführen. Um das zu lernen bricht man sich doch keinen Stachel ab,...meine keinen Zacken aus der Krone
    Gruß Wolfi
    http://wolfsangler.de.tl/
    Das Angeln macht aber nur soviel Spass, solange die Natur auch passt.

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  10. #7
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    Die Fische sind eindeutig bestimmbar. Dazu brauche ich weder die Flossenformeln, noch die Schuppenformel.

    Die gezeigten Fische sind eindeutig als Giebel bestimmbar.
    Sowohl beim ersten, wie beim zweiten Bild.

    Da genügt ein Blick auf die Schwanzflosse.

    Diese ist bei der Karausche sehr rund und in der Mitte nur wenig eingebuchtet. Anders beim Giebel, hier sind die beiden Enden der Schwanzflosse deutlich spitzer zulaufend und die Einkerbung der Schwanzflosse ist deutlich tiefer.

    Einzelne Adelige fanden die Anfrage wohl unter ihrer Würde und meinten den Themenstarter durch den Kakao ziehen zu müssen.
    Das zeugt schon generell nicht von guter Erziehung.

    Wenn man dann aber selber eine Schote nach der anderen bringt wird es peinlich.

    1. Die Art ist anhand der Fotos nicht bestimmbar.

    Ich würde sagen, es hat doch gerade prima geklappt.

    2. Kreuzung zwischen Giebel und Karausche sind möglich.

    Teilweise richtig, jedoch besteht die Masse der Giebelbestände bei uns nur aus Rognern, die sich mittels Jungfernzeugung vermehren, dabei entsteht immer nur ein Clon der Mutter, niemals ein Hybrid.

    Welche Merkmale sprechen denn für Hybride? Genau so wie auf den Fotos muss ein Giebel aussehen.

    Die Diagnose "Hybrid" kann man auch übersetzen mit, "Ich habe keine Ahnung was es sein könnte".

    3. Der Giebel-Stachelrochen

    Mit dieser Aussage des Fängers alleine hätte man den Fisch bestimmen können. Nur Giebel haben einen verhärteten 1. Strahl in in der Rückenflosse, wie auch der Karpfen. Die Flosse der Karausche ist weich.
    und ohne den verhärteten 1. Strahl.

    Da kann ich nur sagen:
    Gelacht statt nachgedacht

    4. richtige Fischerkennung soll eingeführt werden.

    Das sehe ich ähnlich

    5. Der schwarze Fleck auf der Schwanzwurzel ist bei der Karausche nur bedingt vorhanden.

    Bedingt richtig, bei einigen Karauschenstämmen kann der schwarze Fleck
    ganz fehlen, das ist aber bei Fischen wie auf den Fotos immer der Fall.
    Wenn überhaupt, tritt der Fleck nur bei ganz jungen Tieren auf, das ist genau so wie bei der Schleie.

    Aufgrund ihrer Grösse, können unsere Fische keinesfalls den Fleck haben.

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  12. #8
    Weißfischfan Avatar von Peter85
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    Tippe auch auf Giebel, bin mir aber nicht 100pro sicher. Täuscht das nur, oder hat der Fisch auf dem mittleren Bild einen Bartfaden am Maul? Könnte evtl. auch ein Egel sein, schwer zu erkennen...
    Ein Dankeschön an Jeden, der letztes Mal seinen Angelplatz sauber verlassen hat

  13. #9
    Petrijünger Avatar von ramper
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    Also ich würde sagen es ist ein giebel habe mich noch mal schlau gemacht

    Der Giebel ist ein typischer, meist hochrückiger und bartelloser Karpfenfisch mit einer silbrig schimmernden, graugrünlichen Grundfärbung, mit aufhellendem Verlauf von der Rücken- zur Bauchseite. Der Körper ist komplett beschuppt, wobei die Schuppenränder über einen hell abgesetzten Rand verfügen. Das Seitenlinienorgan ist vollständig und deutlich ausgeprägt. Alle unpaarigen Flossen sind dunkelgrau, Brust- und Bauchflossen graugrünlich mit milchiger Membran. Die homocerke Schwanzflosse ist gegabelt. Öffnet man die Leibeshöhle frischtoter Giebel, stellt man fest: das Bauchfell ist fast schwarz pigmentiert.[1] In seltenen Fällen ist die Bauchfellfarbe des Giebel silbrig glänzend – aber niemals wie bei der Karausche durchsichtig.[2]
    Giebel erreichen in der Regel Gesamtlängen um 40 Zentimeter; Einzelfälle größerer Exemplare sind zwar beschrieben, aber unbelegt. Giebel besitzen, wie alle Karpfenfische, keinen Magen. Ihre Kiefer sind zahnlos, im Rachenraum sitzen jedoch kräftige Schlundzähne. Die mit dem weit vorstülpbaren Maul aufgenommene Nahrung wird zwischen diesen Schlundzähnen und einer ihnen gegenüber liegenden, sehr massiven knöchernen Kauplatte, dem sogenannten Karpfenstein, zerkleinert. Die eigentliche Verdauung findet im Darm statt. Giebel gehören zu den Ostariophysi, die als gemeinsames Merkmal über den Weberschen Apparat verfügen, der sie zur Aufnahme akustischer Reize befähigt. Mit Hilfe dieses knöchernen Gebildes werden mit der Schwimmblase aufgefangene Schallwellen zum Innenohr geleitet.
    Eine Verwechslung mit der ebenfalls bartellosen Karausche, (Carassius carassius (Linné) 1758), die deutlich dunkler und kontrastreicher gefärbt ist und deren Körper massiver erscheint, ist kaum möglich.

    Quelle Wikki
    Geändert von ramper (09.10.2014 um 21:42 Uhr) Grund: quelle bennant

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