Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Question Unterschiede von Stationär- und Freilaufrollen

    Hallo,
    einfache Frage: Was ist der unterschied zqwischen einer Stationär und einer Freilaufrolle? ich will eigentlich Hauptsachlich auf Raubfische angeln was ist mir dann zu empfehlen?

  2. #2
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Einfache Antwort

    Hi Fixefax,

    bei Freilaufrollen hast Du die Möglichkeit, bei einem Biss trotz geschlossenen Schnurfangbügels Schnur ablaufen zu lassen. Dafür hast Du am hinteren Ende der Rolle einen Umschaltbügel (Freilauf ein/aus) sowie ein 'Bremssystem' für die Regulierung der Schnurfreigabe.

    Ob Du eine Freilaufrolle (Baitrunner) benötigst bzw. gebrauchen kannst, hängt von Deiner bevorzugten Angelmethodik ab.
    Bist Du begeisterter oder ausschließlicher Spinnfischer, ist der Freilauf für Dich unnütz, dafür schaffst Du Dir besser normale Stationär- oder Multirollen (Baitcaster) an.

    Angelst Du am liebsten mit Grundmontagen auf Raubfische, ist er etwas für Dich (der Freilauf).
    Auch abseits der reinen Grundangelei kann er Dir Vorteile einbringen, z.B. die Vermeidung von lästigen Schnurbögen bei ausgelegten (auch gespannten) Montagen. Oder den ersparten Ärger über einen verschlafenen Biss bei geschlossenem Bügel...


    Thomas
    Geändert von Thomsen (02.09.2005 um 11:05 Uhr)

  3. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Thomsen für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Raubfischjäger Avatar von Illex Master
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    Thomsen hat die Sache auf den Punkt gebracht.
    Von mir nur noch eine Empfehlung:
    Wenn Du wirklich nur mit Kunstködern angeln möchtest, würde ich Dir eine Multirolle (Baitcaster) empfehlen. Mit dieser Rolle hat man deutlich mehr Gefühl zum Köder, kann ihn besser führen und kann auch präziser werfen. Allerdings braucht man dafür etwas Übung, vor allem um Vernünftige Weiten zu werfen. Hat man den Dreh aber erst mal raus, wird man nie wieder eine andere Rolle für Kunsköder benutzen. Allerdings sei auch bedacht das die Anschaffung etwas preisintensiver ist, denn gute Multirollen sind teurer als vergleichbare stationäre. Auch eine extra Rute für Multirollen wird benötigt, da es sonst noch schwerer wird mit ihr zu fischen, denn die Multirolle befindet auf der Rute (d.h. die Ringe der Rute zeigen nach oben), die speziellen Ruten haben dann unten noch einen Griff für den Zeigefinger die einem das fischen mit Multis deutlich erleichtert.
    Das alles solltest Du vor dem Kauf bedenken.
    Petri Heil

    Kunstköder heißen nicht so weil sie künstlich sind, sondern weil es eine Kunst ist mit ihnen umzugehen!

  5. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Illex Master für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Aber....

    Danke sehr Illex,

    für einen Nicht-Eingeweihten besteht jetzt aber immer noch folgende Frage: warum soll ich mir, sofern begeisterter Spinnfischer, das schwierigere Werfen mit der Multi (Baitcaster) überhaupt antun...wenn ich mir die Wurfweite im Verhältnis zur Stationärrolle erst antrainieren muss?

    Wie und warum führe ich denn den Köder besser, da mein Problem doch ist, erst mal mit der Einstellschraube für's Wurfgewicht klarzukommen (fast Garantie für Schnurverwirrung....).

    Lass' Fixefax das gleich auch mal wissen.....



    Thomas
    Geändert von Thomsen (03.09.2005 um 15:23 Uhr) Grund: Typo

  7. Der folgende Petrijünger sagt danke an Thomsen für diesen nützlichen Beitrag:


  8. #5
    Raubfischjäger Avatar von Illex Master
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    Das ist richtig, deshalb ist ja auch Übung mit Multis erforderlich.
    Wenn man sich aber auf Kunstköder spezialisieren möchte und fleißig übt, hat man doch einige Vorteile gegenüber einer stationären, wie schon oben beschrieben. Ich möchte sie auf jeden Fall nicht mehr missen. Aber das ist natürlich auch, wie viele Sachen, Geschmackssache. Ich kenne viele Kunstköder Kollegen und jeder schwört auf seine Rolle, egal ob Stationär oder Multi.
    Habe aber gerade in einem anderen Beitrag gelesen das er hauptsächlich mit Pose und Köfi angelt, deshalb hat sich das mit der Multi auch schon erledigt.

    Gruß
    Illex
    Petri Heil

    Kunstköder heißen nicht so weil sie künstlich sind, sondern weil es eine Kunst ist mit ihnen umzugehen!

  9. #6
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Gestreckte Schnur....

    Hi Illex,

    ich sag' mal, worauf ich hinauswollte.....es gibt einen riesengroßen Vorteil beim Spinnfischen mit Baitcastern...der nicht auf Geschmack beruht.

    Jeder Spinnfischer, der nicht auf getreckte Schnur achtet, verpasst 'ne Menge Anfasser...also Bisse.

    Beim Wurf mit dem Baitcaster besteht der Vorteil, dass die Schnur bereits gespannt/gestreckt ist, wenn der Köder die Wasseroberfläche berührt.....jeder Biss, auch beim Absinken 5 cm unter der Wasseroberfläche, kann sofort mit einem Anschlag quittiert werden.....weil er bemerkt wird.

    Bei Stationärrollen wird erstmal der Schnurbogen nach dem Einwurf eingeholt, wenn nicht auch hier aktiv gebremst wird....und oft war es das bereits schon....und der Spinnfischer hat nicht einmal etwas bemerkt ... geht nach Hause mit 10 unbemerkten Bissen und denkt sich 'heute ging aber auch gar nichts...'.


    Thomas

    PS: Vielleicht können wir Fixefax ja zum Spinnfischen verführen....würde ihm bestimmt Spaß machen.
    Geändert von Thomsen (03.09.2005 um 15:48 Uhr)

  10. #7
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    Das mit dem Spinnfischen würde mir schon gefallen. Aber da müsste ich wohl meine gesmamte ausrüstung ändern. bis jetzt hab ich viele verschiedene methoden ausprobiert. hauptsachlich aber die Pose und sehr erfolgreich war ich auch nicht. Ich will gerne neues ausprobieren was ich mit meiner eher kleinen und nicht sonderlich berühmten Ausrüstung machen kann ich hab also von dem legenderen Zalt gehört und mit dem gedanken gespielt mir soein teil zuzulegen und einfach mal zu versuchen wie es sich anfühlt und dann zu sagen ja das mach isch oder nein das lieber nicht ich denke ich muss ausprobieren was ich will und mich dann entscheiden hauptsachlich erstmal richtung Raubfisch dann kommt es auch auf das Gewässer an das Wetter und so... könnt ihr mir vieleicht tiopps geben was empfehlenswert wäre?

  11. #8
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Rollen...

    Na denn mal los...erstmal Rollen also.

    Nach dem, was Du bisher erzählt hast, lohnt sich für Dich die Anschaffung einer mittelgroßen Freilaufrolle (etwa 4500er) zum Einsatz für's Zander- u. Hechtangeln, Grund- wie Posenmontagen.

    Der Markt ist natürlich voll mit verschiedenen Herstellern und Modellen, schau' Dich mal bei ebay um.
    Wenn es finanziell möglich ist, besorg' Dir gleich Qualität, z.B. Shimano US Baitrunner.
    Für angespannte finanzielle Lage hat vielleicht der eine oder andere Kollege aus dem Karpfensektor noch einen Tip für eine preisgünstige Alternative...
    Bzw.: hier findest Du auch schon was

    Zum Spinnfischen: gehe ich einfach mal davon aus, dass Du eine geeignete Stationärrolle hast, die Baitcaster-Modelle behältst Du für später mal im Hinterkopf, falls Du Kunstköderfischen gezielt weiterbetreiben willst. Auf die Rolle (Ersatzspule?) gehört etwa 15er Geflochtene, nimm' aber keine Fireline und ganz wichtig: überprüfe vorher, ob Du SIC-Ringe auf der Spinnrute hast. Wenn nicht, musst Du Dir noch eine vernünftige Spinnrute anschaffen oder kannst nicht mit Geflochtener angeln...
    Das gilt genauso für die Ruten/Rollen, die Du später für's Stellfischangeln benutzen willst....SIC-Ringe sind Pflicht bei Geflochtener.
    Ruten siehe anderes Thema...


    Thomas
    Geändert von Thomsen (04.09.2005 um 09:27 Uhr)

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