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  1. #1
    Petrijünger
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    Verliere jeden Hecht

    Hallo Gemeinde,

    ich bin total verzweifelt. An Hechtbissen mangelt es mir nicht.
    Allerdings konnte ich noch nicht einen Hecht landen!

    Die Hechte sind augenscheinlich immer gut gehackt. Der Drill klappt auch bis zum
    Ufer.
    Dann kommt der entscheidende Moment!!!
    Jeder Hecht nimmt dann Anlauf, springt aus dem Wasser, schüttelt sich und weg ist er. Hechte von 30 cm bis 110cm, alles dabei.

    Bisher habe ich noch keine Ahnung wie ich mich genau in diesem Moment verhalten sollte.
    War sonst immer auf Spannung, aber anscheinend reicht das nicht.

    Habt ihr Ideen?


    Zur Ausrüstung.
    Ich selbst angle erst seit 2 Jahren. (Und immer noch kein Hecht gelandet!!!)
    Nicht zu harte bzw zu weiche Hechtrute.
    Geflochtene Schnur.
    Ich angle mit einem relativ schweren Gummifisch, ca 80g.
    Die Haken sind scharf. Zumindest sehe ich das der Hecht schön gehakt ist.




    Für alle Anregungen und Tipps bin ich sehr dankbar.

    Grüße

    Steppi

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger
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    Also zum einen: ich hoffe, du immst ein stahlvorfach und die hechte sind nicht deswegen weg. Ich denke, es liegt daran, dass zuviel spannung auf der schnur ist, wenn der fisch näher kommt. Zum anderen musst du, je näher der fisch kommt, umso tiefer die rute absenken...dann springen sie eigtl kaum noch und können den haken abschütteln.
    Grüße und petri chris

    Gesendet von meinem HTC One mini mit Tapatalk

  3. #3
    Petrijünger
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    Vielen Dank schon mal!

    Stahlvorfach hatte ich vergessen zu sagen. Klar habe ich. Gummifisch wird immer fein und sauber abgeschüttelt.

    Dann darf ich aber mit der Rute nicht Richtung Hecht zeigen, sonst nutze ich doch nicht die Aktion der Rute aus und habe evt. je nach Schwimmrichtung des Fisches keine Spannung mehr?

  4. #4
    Spitzenbrecher Avatar von stadtangler
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    Oft versäumt man es, nach einem Biss einen kräftigen Anschlag zu setzen, weil man davon ausgeht, dass der Fisch gut gehakt ist. Der Haken sitzt dann relativ locker im Kiefer und der Hecht kann sich im Drill freischütteln.

  5. Der folgende Petrijünger sagt danke an stadtangler für diesen nützlichen Beitrag:


  6. #5
    C&R Avatar von roland_p
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    Versuchst du eine Handlandung oder mit Kescher?

    Grüße
    Roland



  7. #6
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    Mit Kescher.

  8. #7
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    Hast du einen Angstdrilling montiert? Das gibt zusätzliche Sicherheit. Der beste Tipp ist wirklich, die Rute muss nach unten gehalten werden, umso dichter er kommt, das verhindert das Springen. Ein langer Kescher ist auch eine gute Hilfe.

  9. #8
    Petrijünger
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    Angstdrilling ist dran. Wie gesagt, gehakt ist er ja.
    OK. Fahre später nochmal raus und werde dann meine Rute fleißig nach unten halten. ;-)

  10. #9
    Einfach nur Angler Avatar von Pablo
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    Ich würd auch sagen, dass es wohl an der Spannung liegt. Wenn sich die Rute stark durchbiegt verspürt der Hecht ordentlich Druck und gibt diesem durch Sprünge aus dem Wasser nach. Dieser Sprung lässt die Rute zurückschnellen was der bekannten "wie bekomm ich meinen Köder beim Hänger wieder frei"-Methode gleichkommt. Da der Hecht noch ordentlich mit dem Kopf wackelt, bekommt er den Köder häufig gelöst. Die 80g des Köders erleichtern dies zudem.

    Hatte so ein ähnliches Phänomen mal beim Karpfenfischen. Biss um Biss und nie einen der Karpfen gelandet. Ich hab die Montagen umgebaut, die Schnur gewechselt... letztendlich lags irgendwann einfach an dem Druck den ich mir selbst gemacht hab. Hat ein Karpfen gebissen dachte ich sofort "hoffentlich verlier ich den nicht wieder". Dies führte dazu, dass ich den Fisch zu hart gedrillt hab und er das Grundblei und die Spannung zur Flucht nutzte.

    Somit mein Tipp die Ruhe bewahren und nicht zu viel Spannung auf die Rute in Boots-Ufernähe. Ein Angstdrilling würde auch helfen. Bei diesen bin ich der Ansicht, dass sie nur bei Verwertungsabsicht eingesetzt werden sollten (aber da sind wir schon Off-Topic).

  11. #10
    zeefix
    Gastangler
    Zitat Zitat von Pablo Beitrag anzeigen
    Dieser Sprung lässt die Rute zurückschnellen was der bekannten "wie bekomm ich meinen Köder beim Hänger wieder frei"-Methode gleichkommt.
    Hey hey hey, so bekannt ist die Methode noch nicht, falls du das jetzt gemeint hast

    @ St3ppi

    Es kann allerdings auch an deiner Rute liegen. Ich habe in den letzten 3 Monaten eine neue Rute getestet, die ziemlich strff ist und in der Spitze nicht unbedingt sensibel ist. Die hat zwar ein hartes Rückgrat, aber beim Bootfischen gibt sie mir in der Nähe zu wenig nach.

    Ich habe auch schon einige Hechte aufgrund der zu harten Spitze verloren. Sie gibt nicht schnell genug nach und federt den Sprung nicht ab...bzw haben sich die Hechte am Boot und bereit zur Landung mit dem Letzten Schlag noch befreien können.

    Für mich ist klar, dass die Rute wieder weg kommt....kann also auch daran liegen.

    Viele Grüße

  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an zeefix für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #11
    Blechschwinger Avatar von Tommy80
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    Du musst im Drill Spannung halten, allerdings dem Hecht auch Fluchten ermöglichen. Rollenbremse im Drill ruhig öffnen, aber nicht zu schwach einstellen. Meist dauert ein Hechtdrill nur 1-2 Minuten, weil Hechte gar keine große Ausdauer haben. Ich verliere Hechte nur, wenn ich die Spannung zum Fisch direkt vor dem Kescher nicht aufrecht halte (der Klassiker: Umdrehen um den Kescher zu greifen) oder der Fisch, weil ich dessen Größe falsch eingeschätzt habe, nicht richtig gedrillt ist, dann kommt nämlich die Schüttelaktion und er ist weg. Die Sprungaktionen, bei denen der Hecht mit der Schwanzflosse tanzt, kommen ja eher direkt nach dem Biß. Würde es dabei schon schief gehen, liegt's klar am harten Vorgehen/Gerät.

  14. Der folgende Petrijünger sagt danke an Tommy80 für diesen nützlichen Beitrag:


  15. #12
    Profi-Petrijünger
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    Verzichte auf den Jighaken und bau dir ein Stinger mit Drillingen.
    Ob 1 oder 2 musst du wissen, wobei man bei 80g Gummis schon 2 nehmen kann. Die beiden Drillinge bringst du so an, dass sie sich im Falle eines Bisses leicht lösen können.
    Entweder du stichst die Drillinge nur ganz leicht in den Gummi ein oder du biegst den angelöteten Haken 90 Grad zum Hakenschenkel, zwickst den Widerhaken ab und versenkst diesen Dorn dann im Gummi.
    So kann der Hecht beim Schütteln das Gewicht des Köders nicht mehr direkt um die Hakstelle als Drehpunkt verwenden.

    Ich glaube nämlich, dass es bei dir an zu schwachem Anhaun i.V. mit starren Haken am Köder liegt.

    Auf Hakenschärfe achten!

    Je näher der Hecht kommt, desto flacher hältst du die Rute.
    Also seitlich drillen.

    Den Drill vorm Ufer nicht zu stark forcieren.

    Undn bisschen bumsmäßiger anhaun

  16. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Gilberto für den nützlichen Beitrag:


  17. #13
    Einfach nur Angler Avatar von Pablo
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    Zitat Zitat von zeefix Beitrag anzeigen
    Hey hey hey, so bekannt ist die Methode noch nicht, falls du das jetzt gemeint hast
    Genau das war mein Gedanke.
    Gesagt, getan, gelöst

    Hoschi kannte die Lösemethode wohl ebenfalls (als sein Sohn nen Hänger hatte kamen wir drauf ) daher dachte ich, ich wär einer der wenigen Ahnungslosen.

  18. Der folgende Petrijünger sagt danke an Pablo für diesen nützlichen Beitrag:


  19. #14
    Dackel Fischer Avatar von theduke
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    Die einzige richtige und beste Antwort die ich hier nachvollziehen kann, ist die von Thommy und von zefix mit der Ruten-Parabolic.
    Auch die Hakenspitze vergisst man vielleicht auch mal um deren Schärfe zu überprüfen.

    Der ausgeübte Druck im Drill sehe ich nicht als Grund, denn gerade Hechte bis 70 max 80cm sind Sprungfreudig, bei den größeren ist das eher selten der Fall.
    Gruß Wolfi
    http://wolfsangler.de.tl/
    Das Angeln macht aber nur soviel Spass, solange die Natur auch passt.

  20. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei theduke für den nützlichen Beitrag:


  21. #15
    Profi-Petrijünger
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    Zitat Zitat von theduke Beitrag anzeigen
    Die einzige richtige und beste Antwort die ich hier nachvollziehen kann
    Wasn Satz, Duck of Death

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