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  1. #1
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    Schwarzmund Grundel in der Saar

    Guten Morgen, Hatte letzten Mitwoch mal wieder einen Aal Ansitz versucht und dabei innerhalb von 4 Stunden 25 Tauwürmer die Halbiert wurden also 50 Stck.
    verloren ohne auch nur einen Zupferer gemerkkt zu haben.
    Einzig hatte ich beim einholen eine kleine Schwarzmund Grundel an der Schwanzwurzel gerissen. Ohje dachte ich mir, das wird doch nicht der übeltäter sein?
    Also bin ich nun am folgenden Samstag nochmal los mit feinen Ruten, Haken und Blei sowie ein Päckchen Maden an die Saar. Nach 3 Stunden schwammen bei mir 65 Schwarzmund Grundeln im Eimer, und sage und schreibe NUR 3 Rotfedern.
    So nun apeliere ich an allen Saaranglern die mit 2 Ruten an die Saar gehen, nehmt bitte eine zum Hegefischen auf Grundel mit, ein Päckchen Maden kostet gerade mal ein Euro. Wenn genug gefangen wird, kann mann diese herlich in Bierteig zubereiten, das Schlachten ist auch nicht so schwer, Bauch öffnen, vom Waidloch aus bis zur Kehle, Kopf oberhalb bis zur Wirbelsäule einschneiden und dann richtung Bauch biegen und samt Innereien abziehen.
    Ein kleiner aber doch sehr schmackhafter Fisch, der in unseren Gewässern leider nichts zusuchen hat. Als Fischnahrung wird er noch nicht angenommen, zumindestens in der Saar, da müssen sich erst noch unsere Räuber dran gewöhnen aber als Fischfetzen geht er schon ganz gut.
    LG Thorsten

    Ach , kleiner Nachtrag, diese bitte nicht nur an die Saarangler sondern an allen Anglern wo die Grundel vorkommt.
    PS. vieleicht währe es ein Ansatz für die Fischereibehörde eine zusätzliche Rute zum Hegefischen zugenemigen gleiches auch für Angelvereine.
    Geändert von Thorsten66333 (06.07.2014 um 05:31 Uhr) Grund: Nachtrag

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  3. #2
    gesperrt Avatar von Fuerstenwalder
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    Zitat Zitat von Thorsten66333 Beitrag anzeigen
    vieleicht währe es ein Ansatz für die Fischereibehörde eine zusätzliche Rute zum Hegefischen zugenemigen gleiches auch für Angelvereine.
    Eine nett gemeinte Idee. Aber in vielen Bundesländern ist das Angeln mit nur zwei Ruten erlaubt, wer will da kontrollieren, ob mit der Made auf Grundel oder Schlei geangelt wird?
    Einen Text nicht verstanden? Klick :-)

    R.I.P. Guido

  4. #3
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    Da hast du recht, aber es muss eine Möglichkeit geben das es geduldet wird, ich habe übrigens von den 65 stück 6 Stück in mein riesen Aquarium reingetan und beobachte derren Verhalten.
    Sie sind nun gerade mal 1 1/2 Tage drin und fangen an ohne scheu mit samt den anderen Fischen ( Rotaugen / Federn und Karpfen) Ihr Revier zuverteidigen, eine fängt an sich ein Nest zubauen. Die brauchen überhaupt keine Eingewöhnungszeit und sind gleich voll bei der Sache und fressen auch schon.
    Echt beeindruckend sowas.
    Wenn da nicht einen Riegel vorgeschoben wird oder unsere Räuber diese nicht als Nährtier ansehen, dann gute Nacht Marie.
    Muss mich mal über die Gesetzeslage informieren ob das Einbringen von dort gefangenen Grundeln als abgeschlagene und geschnittenen Futtertier gesetzes Konform ist. Anscheinend sind unsere Räuber noch zu doof diese selbst zu fangen, sei es aus unwissen oder weil diese einfach so frech und selbstbewust sind das sich unsere Räuber nicht dran trauen. Vieleicht müssen die erst auf dem Geschmack gebracht werden.
    schönen Sonntag

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  6. #4
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    Die Fischereibehörde könnte auch 5 Ruten auf Grundeln genehmigen und jeder Angler seine entnehmen, so wäre der Erfolg trotzdem gleich null.

    Es ist im Moment nicht machbar mit irgendwelchen Fang- oder Besatzmaßnahmen die Grundelbestände abzusenken.

    Das sind Illusionen.

    da muss man etwas anders rechnen.
    Es ist keinesfalls so, dass ich mit dem Fang einer Grundel den Bestand langfristig um ein Exemplar verringere.

    Dazu müsste ich mehr Grundeln entnehmen als dass gleichzeitig nachrücken. Da ist aber ein Ding der Unmöglichkeit.

    Im Rhein können wir davon ausgehen, dass alle geeigneten Reviere auch besetzt sind. Gehen wir einmal davon aus, dass auf jedes erwachsene Tier 5 Tiere der nächstjüngeren Generation kommen. Davon hat nur einer die Chance ein Revier zu bekomen, der Rest ist Reserve, die nicht erwachsen werden wird.
    Wenn ich jetzt 4 Grundeln wegfange, würde der Bestand unverändert bleiben , ich habe ja gerade nur die Tiere entnommen, die ohnehin Reserve waren und das Erwachsenenalter nie erreicht hätten. Erst bei 5 entnommenen Grundeln hätte ich den Bestand um 1 Tier verringert.

    Auch bei dem Wunsch das mit Zanderbesatz zu regeln, stehen die nackten Zahlen im Weg. Es werden in ganz Europa nicht genug Zander gezüchtet um beispielsweise im Rhein eine Veränderung zu bewirken.

    Ich habe einen Bach untersucht, in dem Signalkrebse mit Reusen intensiv befischt wurden. Als Resultat zeigte sich, je mehr gefischt wurde, desto kleiner aber auch zahlreicher wurden die Krebse. Erst als dort alle grossen Männchen nach dem Fang wieder zurückgesetzt wurden sank die Anzahl deutlich. Diese grossen Männchen beanspruchen grosse Reviere und begrenzen die Anzahl der Krebse dadurch deutlich. Fange ich den Chef weg, können dort 4-5 kleinere Artgenossen leben.
    Dieser Effekt käme auch bei der Grundel zum tragen.
    Es ist deshalb in der derzeitigen Phase der Besiedlung völlig gleich, ob ich eine Grundel entnehme oder zurücksetze. Das Resultat ist in beiden Fällen das gleiche. Erst wenn der Bestand sich nach dem Top wieder nach unten bewegt, ist eine Befischung wieder sinnvoll.

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  8. #5
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Maestro
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    Wir haben letztens beim Vereinsangeln, ganze 6 Kilo Grundeln aus dem Wasser gezogen.

    Es gibt aber auch Stellen, zb betonierte Hafenbecken, wo die Grundeln sich nicht aufhalten, schätze mal dort haben sie keine Deckung.

    Die Biester werden wir nicht mehr los.
    Wer Fische nicht verwerten kann, sollte sie lieber zurücksetzen. Aber: Wer nur angeln geht um Fische zu schonen, der sollte mal über ein anderes Hobby nachdenken!

  9. Der folgende Petrijünger sagt danke an Maestro für diesen nützlichen Beitrag:


  10. #6
    Ballistic Separator Avatar von Dr. Fu Man Shu
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    Genau, erstmal abwarten wie sich das Ganze entwickelt. Ausrotten kann man die hier nicht mehr aber man muss auch schauen wie sich die Population entwickelt. Mehr kann es im Rhein jedenfalls nicht werden und ich weiß, dass sich alle Raubfische (Barsch, Zander, Wels (Hecht kommt ja am Niederrhein vergleichsweise selten vor)) auf Grundeln als Nahrung eingestellt haben. Ich finde seit ich hier angle in nahezu jedem Magen, der 3 genannten Arten mindestens eine Grundel. Die meisten Zander, die ich mitnehme haben sogar 2-3 frische Grundeln im Magen.

    Cool wäre, wenn die Evulotion den Grundeln so ca. 50 cm Gesamtlänge geben würde. Das wären krasse Raubfische. Dann müsste die kein Zander mehr fressen. Die Aufgabe würde ich dann gerne übernehmen

    @Maestro: bei 6 Kilogramm könnte man doch was sinnvolles damit anstellen, oder? Was habt ihr denn damit gemacht?
    "Tu was du musst, sieg oder stirb und lass Gott die Entscheidung."

  11. #7
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Maestro
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    Zitat Zitat von Dr. Fu Man Shu Beitrag anzeigen

    @Maestro: bei 6 Kilogramm könnte man doch was sinnvolles damit anstellen, oder? Was habt ihr denn damit gemacht?

    Die Grundeln bekommt immer ein Zoo.Werden also als Tierfutter genutzt.
    Wer Fische nicht verwerten kann, sollte sie lieber zurücksetzen. Aber: Wer nur angeln geht um Fische zu schonen, der sollte mal über ein anderes Hobby nachdenken!

  12. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Maestro für den nützlichen Beitrag:


  13. #8
    __________ Avatar von ToBo
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    Im Rhein fressen die Zander fast nur noch Grundeln.
    Alle die ich dieses Jahr gefangen habe, hatten Grundeln intus.

  14. #9
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    Dann werden wir das in nächster Zeit mal als Segen ansehen, haben Zander und Co ordendlich was zu fressen.
    Im übrigen schmecken die Biester sau lecker und haben kaum Gräten.

  15. #10
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Maestro
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    Zitat Zitat von Thorsten66333 Beitrag anzeigen
    Dann werden wir das in nächster Zeit mal als Segen ansehen, haben Zander und Co ordendlich was zu fressen.
    Im übrigen schmecken die Biester sau lecker und haben kaum Gräten.
    Ja, nur sind die Grundeln auch Raubfische, besonders der Laich der anderen Fische steht auf ihrem Speiseplan.Würde da nicht von Segen sprechen...
    Wer Fische nicht verwerten kann, sollte sie lieber zurücksetzen. Aber: Wer nur angeln geht um Fische zu schonen, der sollte mal über ein anderes Hobby nachdenken!

  16. #11
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    da hast auch wieder recht, dann kann man nur alternativ die bekannten Laichgründe unserer Raubfische vor den Grundeln schützen mit einer Art Zaun bis diese geschlüpft sind.
    Kostet wieder haufen Geld und Arbeit.
    Bleibt nur noch zu hoffen, das es sich selber reguliert und oder etwas vorkommt was diese Invasoren nicht vertragen.
    LG Thorsten

  17. #12
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Maestro
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    Zitat Zitat von Thorsten66333 Beitrag anzeigen
    Bleibt nur noch zu hoffen, das es sich selber reguliert und oder etwas vorkommt was diese Invasoren nicht vertragen.
    LG Thorsten

    Bisher vertragen die Biester leider alles.Und da sie zweimal im Jahr laichen, vermehren sie sich prächtig.Dazu suchen sie Schutz zwischen den großen Steinen,und kommen nur raus, wenn sie Nahrung erkennen.

    Wir haben hier zwei Arten, die Schwarzmund und die Kessler-Grundeln.Die Kessler-Grundeln fängt man sogar auf kleine Shad's, haben Zähne wie ne Forelle.

    Normales Grundangeln mit Wurm, Made oder Mais ist unmöglich.Aber, da die Grundeln keine Schwimmblase haben,kann man gut mit ner Bolorute und Pose über den kleinen Biestern angeln.

    LG
    Wer Fische nicht verwerten kann, sollte sie lieber zurücksetzen. Aber: Wer nur angeln geht um Fische zu schonen, der sollte mal über ein anderes Hobby nachdenken!

  18. #13
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    ja das ist eine lösung wenn die Strömung nicht so stark ist.
    Möglich währe noch auf Grund und dann mit Auftriebskörper zu fischen

    vG Thorsten

  19. #14
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Maestro
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    Zitat Zitat von Thorsten66333 Beitrag anzeigen
    ja das ist eine lösung wenn die Strömung nicht so stark ist.
    Möglich währe noch auf Grund und dann mit Auftriebskörper zu fischen

    vG Thorsten
    Ich war gestern an einer Stelle, die stark von Karpfenanglern beangelt wird.So große Grundeln hatte ich vorher kaum.Viele Grundeln um die 15-16 Zentimeter, alle mit ner riesen Wampe.Wir haben dann einige Grundeln aufgeschnitten, und die Biester waren voll mit Hartmais,Weizen und Hanf.Wenn die Karpfenangler da täglich Füttern, das ist für die Grundeln ein Paradies.
    Wer Fische nicht verwerten kann, sollte sie lieber zurücksetzen. Aber: Wer nur angeln geht um Fische zu schonen, der sollte mal über ein anderes Hobby nachdenken!

  20. #15
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    das ist ja eine beachtliche grösse um diese essbar zu verwerten. Man sollte dann wohl in diesem Fall das anfüttern unterlassen, damit die biester es etwas schwerer haben sich zu nähren und damit sich auch zu vermehren.
    ich bin noch immer der meinung, das wir eine schöne plage bekommen welche auch von normalen anglern unterstützt wird (anfüttern oder kein hege fischen)
    irgendwann wird das angeln wohl nur noch möglich sein wo keine grundeln sind, weil anders wird der spass und das ergebniss wohl ausbleiben.
    na dann warten wir es mal ab wie das weitergeht

    lg

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