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  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Sind Karpfen wirklich so wählerisch?!

    Servus,
    ich habe schon viele Beiträge hier im Forum und im Internet über Karpfenköder gelesen. Es geht sogar soweit, dass Karpfen an jedem Gewässer einen eigenen Geschmack haben sollen.
    Nun stelle ich eine Behauptung auf, die ich nicht wirklich mit Fakten wiederlegen kann.
    Ich bin der Meinung, dass der Karpfen alles frisst! Ist der Karpfen am Spot, dann ist es ihm egal ob der Boilie nach Erdbeer oder Knoblauch duftet oder ob da Mais bzw. Wurm dran hängt.

    Auf eure Meinungen dazu bin ich sehr gespannt.


    Gruß
    Robert

  2. Der folgende Petrijünger sagt danke an seep für diesen nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Moderator / Tinca-Fan Avatar von angelhoschi76
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    Hallo seep,

    Mag ev. schon sein, dass Karpfen in bestimmten Gewässern bevorzugt auf eine gewisse Geschmacksrichtung beißen. Aber grundsätzlich ist der Karpfen ein Allesfresser, und ich habe sogar schon welche beim Aalangeln auf einen kleinen Köfi gefangen. Ich glaube, da will einen das Marketing der Köderhersteller auch etwas lenken und viele fallen ja auch darauf rein.
    Viele Grüße
    Angelhoschi76


    Heute ist Angelwetter... denn angeln kann man bei jedem Wetter!

  4. #3
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Maestro
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    Der Karpfen ist ein Allesfresser.Sind die Fische am Platz, nehmen sie jeden gängigen Köder.

    Es geht bei der Köderwahl, eher um die Vorliebe des Anglers selbst,dem Karpfen ist das alles egal.
    Wer Fische nicht verwerten kann, sollte sie lieber zurücksetzen. Aber: Wer nur angeln geht um Fische zu schonen, der sollte mal über ein anderes Hobby nachdenken!

  5. #4
    Profi-Petrijünger Avatar von BudhaBreze
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    Sers Robert,

    sehe ich genauso wie die Vorposter..wenn Karpfen am Platz sind, hauen die sich rein was grad angeboten wird..

    In einem unserer Vereinsseen (naja hat 2,5ha..ist dann wohl eher ein Weiher ) kann ich oft am Rollen / Schnalzen der Karpfen in den frühen Morgenstunden an bestimmten Stellen mehr oder weniger ablesen wo ein "Futterplatz" angelegt wurde. Mein Angelkumpan fischt dann dort immer mit Dosenmais oder dem Klassiker Mist / Tauwurm und fängt oftmals noch besser als die Boilieangler.

    Auch das mit kleinen KöFi´s hab ich selbst schon erlebt.

    Grüsse & Petri
    Stefan
    ...nichts gefangen ist auch geangelt!

  6. #5
    Profi-Petrijünger
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    Ich denke, dass Stinkerboilies und Pellets immer besser gehn als Süsse, ohne anzufüttern. Ich mein der karpfen schlürft den ganzen Tag in stinkendem Schlamm rum, zu der Geschmacksnote sind fischige/stinkige Sachen einfach stimmiger und natürlicher als Erdbeer und Vanille.
    Ich hab auch schon diverse Geschmacksrichtunge ausprobiert, süss wie herb, nach ein paar Jahren von Kurzansitzen ohne Anfüttern macht für mich die These Sinn. Auf Stinker geht einfach viel mehr.

    An Seen, wo regelmäßig Zentner von bunten Kugeln in allen Geschmacksrichtungen landen ist das wohl anders.

  7. #6
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    Die Frage habe ich mir auch schon gestellt, woher soll ein karpfen zB einen Ananas kennen und wissen die schmeckt ihm bei Ananas boilies. Denke auch das Muschel oder stinkende Geschmäcker besser gehen

  8. #7
    Dackel Fischer Avatar von theduke
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    Ich bin komplett anderer Meinung, denn wenn im Gewässer A der Köder Y fängt, muß der selbe Köder nicht auch am Gewässer B funktionieren.

    Fakten:
    2008 Skalka Stausee CZ:
    Ich fütterte einige Tage mit mein Lieblingsköder Frolic an, dazu Hartmais, Sojaschrot usw und es gab keine Bisse.
    Die Anfütterung mit Frolic verlagerte ich 10m nach Links, fütterte den alten Platz aber nun mit Halibutt Pellets an und die ersten Karpfen meldeten sich dann auch schon.
    Der nun verlagerte Futterplatz mit Frolic wurde weiterhin gemieden.
    2010 das gleiche Spiel am Vorstau Feisnitz, komisch aber im Vereinsgewässer Selb funktioniert Frolic ohne Probleme.

    In der FiHi gab es vor Jahren mal einen Thread wo man nach der billigen Frolic Variante von Aldi fragte, denke es nennt sich Rufus.
    Ich hab noch kein Gewässer beangelt wo das Zeug einen Fang bescherte.

    Karpfenköder:
    Hat nun nichts mit mein Beispiel des Frolics zu tun, es gibt aber noch eine andere Sicht der Dinge warum gewisse Köderarten nicht funktionieren.
    Haben die Karpfen mit gewissen Ködern immer wieder nur schlechte Erfahrung gemacht, wird er anfangen diese Köder zu meiden.
    Fische sind keine dummen Tiere und Karpfen sind keine Fressmaschinen und schon gar keine Wasserschweine die jeden Müll fressen der ins Wasser geworfen wird.

    OT Ich wandere mal etwas vom Thema ab, denn viele Fischarten sind oft extrem wählerisch.
    Viele bejubeln den Dendrobena Wurm, komisch die meißten Aale fing ich auf Laubwürmer aus dem Geschäft oder aus dem Kompost der Stadtgärtnerei. Im Fluss fängt Dendrobena gut, denn die Fische fressen dort anders als in stehenden Gewässern.
    Im Vergleich ist der Laubwurm aber klar im Vorteil.
    Gruß Wolfi
    http://wolfsangler.de.tl/
    Das Angeln macht aber nur soviel Spass, solange die Natur auch passt.

  9. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei theduke für den nützlichen Beitrag:


  10. #8
    Dackel Fischer Avatar von theduke
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    Ich denke, dass Stinkerboilies und Pellets immer besser gehn als Süsse, ohne anzufüttern. Ich mein der karpfen schlürft den ganzen Tag in stinkendem Schlamm rum, zu der Geschmacksnote sind fischige/stinkige Sachen einfach stimmiger und natürlicher als Erdbeer und Vanille.
    Absichtlicher Doppelpost.
    Da bin ich etwas anderer Meinung.
    Gerade Angler die sich wenig mit der Materie Fisch beschäftigen, gehen nach ihrer eigenen Nase und das ist auch die Strategie die von Herstellern der Boilies ausgenutzt wird.
    Karpfenköder müssen nicht stinken, der Geruch ist Zweitrangig, wenn nicht sogar totale Nebensache. Karpfen meiden oft sogar richtige schlammige Stellen, denn erstens ist im Schlamm Nitrit / Amoniak vorhanden, zudem findet er dort auch weniger Nahrung.
    Sind sandige Böden vorhanden, wird dies der Karpfen auch gezielt aufsuchen um Schnecken, Krebse und Muscheln zu knacken.
    Wer schon an Teich oder Fluss, bzw Dreikantmuscheln gerochen hat, der wird dort keinen fischigen "Stinkergeruch" riechen, sondern eher einen Geruch der an Algen erinnert und das nur wegen der Schale.
    Die Muschel selber riecht sehr dezent nach der Nahrung die sie filtert, mal mehr etwas nach Eisen, mal wie eine Art die an Kies erinnert usw.

    Die Grundvariante ist meiner Meinung nach viel wichtiger.
    Herb, Süß, Salzig, Bitter, Öle, Sauer und ggf. die Farbe.
    Gruß Wolfi
    http://wolfsangler.de.tl/
    Das Angeln macht aber nur soviel Spass, solange die Natur auch passt.

  11. #9
    Schnitzeltechniker/Rebell Avatar von Jack the Knife
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    Ich bin der Meinung, dass der Karpfen alles frisst!
    Er frißt auch alles, was natürlich im Gewässer vorkommt und (fast) alles was ins Gewässer eingebracht wird.

    Die Köderpalette mit denen ich Karpfen fangen konnte ist auch sehr groß, aber auf bestimmte Köder beißen vermehrt die kleineren bis mittleren Karpfen.

    Auf Boilies gabs meist weniger Fisch, dafür kaum Beifang und die größeren Karpfen.

    Allerdings konnte ich feststellen, daß er an manchen Gewässer Boilies fast generell meidet , egal welche Geschmacksrichtung und besser auf gewisse Partikel, Würmer und Maden beißt.
    Ob´s bei den Boilies an der Form, der Farbe oder der Zusammensetzung liegt kann ich nicht genau sagen, den leider schreibt kein Hersteller seine Zusammensetzung der Murmeln nieder, gefischt wurde mit günstigen und teueren Boilies.



    den Dendrobena Wurm
    Fange alles damit, gelegentlich werden auch mal Tauwürmer benutzt.


    woher soll ein karpfen zB einen Ananas kennen und wissen die schmeckt ihm bei Ananas boilies.
    Andersrum könnte man auch fragen, warum beißt ein Hecht in Bayern auf Makrele, Hering, Stint und sonstige Meeresfische als Köderfisch oder Fischfetzen, die kennt der ja auch nicht, da sie nicht natürlich in seinen Gewässern vorkommen, frißt sie aber trotzdem.
    Geändert von Jack the Knife (26.06.2014 um 22:46 Uhr)
    mfg Jack the Knife

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenige Leute damit beschäftigen.

    Henry Ford, amerikanischer Industrieller

    Pessimisten sind Optimisten mit negativer Erfahrung !

  12. Der folgende Petrijünger sagt danke an Jack the Knife für diesen nützlichen Beitrag:


  13. #10
    Petrijünger
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    naja, ich glaube nicht das der fisch da sehr große unterschiede macht.
    der mensch prägt sich so manche sachen ein die unsinn sind, kaffee + zigarette, essen und dann eine zigarette... mhmmmm wie gut, das passt immer oder?
    aber am ende raucht ein raucher eigentlich immer.
    da ist der fangerfolg denke ich ehr ein prägendes erlebniss für den angler.
    lecker vanille boilie und es beißt wirklich....
    es beißt 2-3 mal und schon ist der köder die ultimative waffe.
    der andere angelt mit wurm und es beißt auch, 1mal boilie oder mais probiert uns nichts
    muss ja nen blöder köder sein, wurm war also viel besser...

    am ende kommt es auf den zielfisch an und wie groß das spektrum des jeweiligen köders ist.
    mit der köderwahl kann ich natürlich sehr gut z.b. kleinere fische oder barsche usw. ausschließen. man kann aber das spektrum an fischen auch erhöhen.
    boilie ist halt ein sehr bequemer köder, wurm mais usw. "anstrengender"...

  14. #11
    Friedfischjäger
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    Hallo !

    Also ich denke das ein Karpfen jeden Köder nimmt den er auf seinem Futterplatz vorfindet . Dabei ist es egal ob der Boilie nach Erdbeere oder nach Fisch bzw Knoblauch riecht bzw schmeckt . Es ist eigentlich nur die meinung der Angler , das ein Karpfen bestimmte Boiliesorten bevorzugt .
    Also ich kann sagen ich fange an ein und der selben Stelle mit süßen genauso gut wie mit herben Boilies . Wenn ich mal schneider bleibe dann liegt es sicher nicht an den Ködern sondern am Wetter oder der Wassertemperatur oder anderen widrigen Umständen .

    MfG

  15. #12
    Profi-Petrijünger Avatar von gecko03
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    Zitat Zitat von theduke Beitrag anzeigen
    Karpfenköder:
    Hat nun nichts mit mein Beispiel des Frolics zu tun, es gibt aber noch eine andere Sicht der Dinge warum gewisse Köderarten nicht funktionieren.
    Haben die Karpfen mit gewissen Ködern immer wieder nur schlechte Erfahrung gemacht, wird er anfangen diese Köder zu meiden.
    Fische sind keine dummen Tiere und Karpfen sind keine Fressmaschinen und schon gar keine Wasserschweine die jeden Müll fressen der ins Wasser geworfen wird.
    das wurde wohl erst kürzlich von einer Karpfenzeitschrift widerlegt.

    Dort gab es wohl so eine Rechnung wie stark der aktuelle Köder einem Köder gleicht auf den der Karpfen bereits gefangen wurde. Das bezog sich auf Farbe, Größe, Form und Geschmack. War eine Stundenrechnung. Habe den Bericht nicht vorliegen, aber unterm Strich hieß es daß man davon ausgehen kann, daß der Köder 14 - 18 Stunden gemieden wird, danach soll der gleiche Karpfen wohl wieder auf den Köder beißen.

    edit: Karpfen sind generell Allesfresser, laut Berichten kann der Karpfen bis zu 60% seiner Körpergewichtes pro Tag fressen, bei Grasern soll die Rate noch höher liegen.
    Geändert von gecko03 (28.06.2014 um 13:34 Uhr)

  16. #13
    Einfach nur Angler Avatar von Pablo
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    Ich hab die Erfarhung gemacht, dass Karpfen sehr wohl auf manche Köder besser beißen als auf Andere.

    Beispiel:
    Zwei befreundete Angler und ich haben einen Futterplatz angelegt. Diesen haben wir mit zwei Sorten Boilies und weiteren Zutaten (nicht allzu große Mengen) 4 Tage befüttert. Am 5 Tag war dann Angeln angesagt. Jeder bestückte seine beiden Ruten mit je einer der gefütterten Boiliesorten (Selbstgedrehte Fischboilies und gekaufte Hühnerboilies). Die 6 Ruten wurden links, rechts und mittig, jeweils ufernah und etwas weiter draußen platziert. Im laufe des Tages bissen mehrere Karpfen, an verschiedenen Stellen. Jedoch kamen die Bisse größtenteils (ca.85%) auf die selbstgerollten Boilies. Wobei wir die Platzierung immer wieder änderten. Selbes Phänomen haben wir mehrere Male erlebt. An anderen Gewässern hingegen fingen diese selbstgedrehten Boilies schlechter als wiederum andere Köder. Weitere Einflussfaktoren kann ich einigermaßen ausschließen, da es sich bei meinen Beispielen um bissreiche Tage handelte (es gab auch Tage, wo kein Biss erfolgte oder zu wenige um ein Fazit daraus ziehen zu können).

    Daher bin ich der Ansicht, dass es doch Tendenzen zu bestimmten Ködern, Geschmäckern, Farben usw. gibt und diese auch von Gewässer zu Gewässer variieren.

    Trotz allem würde ich Karpfen auch als "Allesfresser" bezeichnen, sie fressen nur nicht sofort, permanent und in gleicher Menge.
    Geändert von Pablo (28.06.2014 um 21:35 Uhr)

  17. Der folgende Petrijünger sagt danke an Pablo für diesen nützlichen Beitrag:


  18. #14
    Dackel Fischer Avatar von theduke
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    Daher bin ich der Ansicht, dass es doch Tendenzen zu bestimmten Ködern, Geschmäckern, Farben usw. gibt und diese auch von Gewässer zu Gewässer variieren.
    @Pablo und genau das sind auch meine Erfahrungen.
    Damals meinten andere Angler es war halt einfach nur die falsche Stelle wo keine Karpfen ziehen! Komisch nur das eben den Futterwechsel Erfolg brachte.

    @gecko ich glaube keiner Studie die von einer Angelzeitschrift veröffentlicht wurde. denn oft sind diese gar nicht mit der Realität vergleichbar. Die suchen sich ein Gewässer aus, machen dort ihre Testreihen und schon stellen sie eine angebliche Studie auf.
    Zudem ist es von solchen Zeitschriften gar nicht zu belegen, denn dann müßte man ein Gewässer viele Jahre mit dem selben Köder unter Druck befischen und diese Behauptungen zu unterstreichen.
    Ich meine damit das sie ein Gewässer nehmen müssen wo eine ganz bestimmte Futterart nur noch selten von Karpfen gefressen wird, und dieses dann genau testen.

    Aber warum kamen bisher keine Antworten warum das Aldi Frolic der Marke Rufo nur sehr sehr selten einen Biss bringt, denn ich dachte Karpfen sind nicht wählerisch, und genau diesen Köder meidet der Karpfen an fast allen Gewässern, oder bringt nur wenig Erfolg.
    Das gleiche trifft auf Frolic mit Rind zu, denn wechselt man zu Frolic mit Geflügel ist der Erfolg geringer.
    Gruß Wolfi
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    Das Angeln macht aber nur soviel Spass, solange die Natur auch passt.

  19. #15
    Profi-Petrijünger Avatar von Wassy
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    Also ich bin auch der Meinung, dass viel zuviel Kult um die karpfenangelei getrieben wird! Wenn es wirklich so sein sollte, dass Karpfen extrem scheu und wählerisch sind, dann frage ich mich warum dann in vielen Gewässern ein und der selbe Karpfen immer wieder auf boilies gefangen wird.
    Dass es von Gewässer zu Gewässer leichte Unterschiede geben kann leuchtet mir auch ein, aber grundsätzlich denke ich auch, dass es nicht zwingend mit dem Köder zu tun hat wenn man mal Schneider bleibt.
    Passend zum Thema habe ich gestern Nacht auch einen siebenpfünder auf ausgelutschten dendrobena vermelden können.

    Beim Raubfischangeln ist es nichts anderes. Warum ist mein lieblingsköder mein lieblingsköder? Weil ich am meisten mit ihm Fische. Würde ich einen anderen gufi oder wobbler montieren, dann würde der mir auch Fische bringen.

    Meiner Meinung nach generell zuviel köderkult beim angeln.

  20. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Wassy für den nützlichen Beitrag:


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