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Thema: Fisch-Flucht

  1. #1
    Profi-Petrijünger Avatar von Bonita2000
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    Fisch-Flucht

    In "Der Raubfisch 4/05"

    Aufgrund der Kluma-Erwärmung flüchten nach Angaben von Wissenschaftlern viele Nordseefische in kältere Gefilde. In den letzten 25 Jahren ist die Nordsee durchschnittlich um 1 Grad wärmer geworden.

    Forscher von der East Angila-Universität im englischen Norwich haben jetzt die Verteilung von 36 Nordsee-Fischarten während der letzten Jahrzehnte ausgewertet. Die Ergebinisse geben Anlass zur Sorge: Der Lebensraum des Kabeljaus hat sich Beispielsweise schon jetzt 117 km Richtung Arktis verlagert, Schollen halten sich im Schnitt 105 km weiter nördlich auf. Viele Fischarten könnten in den nächsten Jahrzehnten sogar komplett aus der Nordsee verschwunden sein.



    Wie ist eure Meinung wird es eine Arten Abwanderung in der Nordsee kommen.

    Petri Heil

    Hansi

  2. #2
    Angelsüchtiger
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    ich denke schon das es zur Abwanderung einiger Fischarten kommen wird, aber ich glaube auch das neue Fischarten zuwandern werden. Ich weiß zwar nicht welche aber das regelt die Natur, nachdem wir Diese nun auch durcheinander gebracht haben.

  3. #3
    mariuswagener
    Gastangler
    die haben schon in der nordsee fischarten gesichtet, die eigentlich nur in subtropischen und tropischen gewässern vorkommen, und diese dann nicht in kleinen mengen, aber es ist wirklich traurig für die sportangler, denn diese müssen auf andere nicht so spektakulere fischarten ( wie die aus dem mittelmeer )ausweichen, aber auch für die berufsfischer, denn die verlieren nun vollkommen ihre grundlage zum leben. aber einer allein kann da nichts machen.

  4. #4
    Gesperrt Avatar von Thomsen
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    Klimaveränderungen ...

    Also, mein Mitleid mit den Berufsfischern hält sich ehrlich gesagt in eng gesteckten Grenzen...immerhin hat es dieser Berufszweig geschafft, etwa 90-95% aller ehemals vorhandenen Süß- wie Salzwasserbestände von Knochenfischen plattzumachen...ist alles hochtechnisiert, die sprichwörtliche Fischerromantik existiert schon lange nicht mehr.

    Globale Erwärmungen sind aber nichts Neues, das gab es, in erdgeschichtlichen Zeiträumen gedacht, schon öfters...und sie müssen nicht unbedingt anthropogener Natur (sprich vom Menschen verursacht) sein.

    Denken wir zum einen an die letzte Eiszeit, die noch nicht arg lange her ist und die meisten Seenbecken geschaffen hat...zum anderen an Zeiten, die durch sog. Faunenschnitte charakterisiert sind, etwa das
    - Kambrium in der Wende zum Ordovizium (vor etwa 500 Mill. Jahren) und
    - wesentlich markanter: die Zeitengrenze Kreide/Tertiär (vor etwa 67 Mill. Jahren); seinerzeit starben neben Ammoniten (Gruppe der Kopffüßer) noch die beiden Hauptlinien der Meeresreptilien sowie 90% (!) der Planktonfauna aus, dagegen nehmen sich die ehemaligen 100 Gattungen 'Dinos' an Land, die ebenfalls verschwanden, direkt gering aus.

    Bei letzgenannten Beispielen war der Mensch (ausnahmsweise) mal unschuldig...bestimmte Dinge entziehen sich aber durchaus (s)einer 'Regelung'.

    Daher können und müssen wir das erstmal in Ruhe abwarten und uns ggf. auf geänderte Bedingungen einstellen...ändern können wir eh' nichts daran.


    Thomas

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