Ergebnis 1 bis 1 von 1
  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Angelspezialist
    Registriert seit
    25.02.2004
    Ort
    79379
    Alter
    47
    Beiträge
    20.820
    Abgegebene Danke
    7.904
    Erhielt 28.105 Danke für 5.945 Beiträge

    Neue Welsart entdeckt

    Quelle: diepresse.com 16.06.2005

    Forscher glauben, in Mexiko eine neue Familie der Welse entdeckt zu haben. Der Fisch könnte Experten Erkenntnisse über die Ursprünge dieser Art vermitteln.

    Forscher glauben in einem Fluss in Mexiko eine neue Welsart entdeckt zu haben, die einer völlig neuen taxonomischen Familie angehören soll. Es wäre erst die dritte Fischfamilie, die in den vergangenen 60 Jahren entdeckt wurde. Laut einem im Online-Wissenschaftsmagazin "Zootaxa" veröffentlichten Artikel erhielt der Wels den wissenschaftlichen Namen Lacantunia enigmatica aus der Familie der Lacantuniidae.

    Ungewöhnlicher Fund

    Die Namen wurden in Anlehnung an den Lebensraum des Fischs gewählt, den Lacantun-See im südmexikanischen Staat Chiapas. "Es ist ungewöhnlich, eine neue Familie zu finden", sagte die Biologin Maria del Rocio Rodiles, die Mitte bis Ende der neunziger Jahre einige Exemplare des seltenen Welses entdeckte. "Es ist auch ungewöhnlich, eine neue Spezies von Welsen dieser Größe zu finden."

    Rätselhafte Spezies

    Der Lacantunia enigmatica ist ein flacher Fisch mit dickem Schwanz, der etwa einen halben Meter lang wird. Den Zusatz "enigmatica" (rätselhaft) erhielt er, weil die Experten kaum etwas über seine Lebensgewohnheiten und Ursprünge wissen. Anders als ein "moderner" Wels weise der Lacantunia enigmatica Eigenschaften auf, die ihn als Abkömmling der frühesten Welse der Erdgeschichte erscheinen ließen, sagte Rodiles am Dienstag.

    Zur Zeit der Dinosuarier entstanden

    Die Universität von Texas erklärte, anatomische Studien zeigten, dass der Fisch das einzige Mitglied einer Gruppe sei, die möglicherweise zu Zeiten der Dinosaurier entstand. Man könne den Wels fast als "lebendes Fossil" betrachten, erklärte der Biologieprofessor und Wels-Experte Jonathan Armbruster.

    Von bisher bekannten Welsen unterscheidet sich der aus Chiapas in seinen Barthaaren, der Knochenstruktur seines Schädels und der Form seiner Luftblase. Bisher wurden lediglich etwa 32 der Tiere gefunden. Ihr Lebensraum liegt im Dschungelreservat Montes Azules und dessen Umgebung. Das Gebiet ist durch Holzfällarbeiten, Ackerbau und Viehzucht gefährdet.
    Schöne Anglergrüße
    Spezi

    *Du wirst keine neuen Meere entdecken, solange du nicht den Mut hast, die Küste aus den Augen zu verlieren.*

  2. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Angelspezialist für den nützlichen Beitrag:


Foren-Regeln Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
HTML-Code ist aus.

Lesezeichen