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  1. #1
    meckelbürger Avatar von lenz40
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    Gewässersperre nach Besatzmaßnahme

    Hallo an Alle,

    wie würdet Ihr es sehen, wenn nach erfolgter Besatzmaßnahme das Gewässer für ein halbes Jahr für das Angeln gesperrt wird?
    Also ich persönlich würde es nicht schlecht finden. Vielleicht gibt es so etwas ja auch schon? Von Bayern weiß ich, daß nach dem Besatz für zwei oder vier Wochen das Gewässer gesperrt wird.
    Schreibt einfach mal Eure Meinung.

  2. Der folgende Petrijünger sagt danke an lenz40 für diesen nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Pikehunter Avatar von jewe68
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    Ein schönes Thema
    Ich persönlich würde es auch begrüßen wenn nach einer Besatzmaßnahme ein See vollständig für eine gewisse Zeit gesperrt wird.
    Die Fische hätten Zeit sich an ihr neues Umfeld zu gewöhnen und würden nicht eventuell jedes platschen mit Futter verbinden.
    Geändert von jewe68 (02.10.2013 um 14:44 Uhr)
    Sei du selbst,denn alle anderen gibt es schon(Oskar Wilde)

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  4. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei jewe68 für den nützlichen Beitrag:


  5. #3
    Boiliesternekoch
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    Zitat Zitat von jewe68 Beitrag anzeigen
    Ein schönes Thema
    Ich persönlich würde es auch begrüßen wenn nach einer Besatzmaßnahme ein See vollständig für eine gewisse Zeit gesperrt wird.
    Die Fische hätten Zeit sich an ihr neues Umfeld zu gewöhnen und würden nicht eventuell nicht jedes platschen mit Futter verbinden.
    Halte ich durchaus für sinnvoll, aber nicht durchsetzbar. Man stelle sich die Entrüstung vor, wenn ein Verein ein Gewässer besetzt (egal ob Flussstrecke oder See) und dann sperrt...
    ---------------------------
    Diskutiere oder streite nie mit Dummen; erst ziehen sie dich auf ihr Niveau und dann schlagen sie dich mit ihrer Erfahrung!

  6. #4
    meckelbürger Avatar von lenz40
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    Wäre mal eine Überlegung wert:
    Nicht nach dem Gesetz suchen sondern das Gewässer ruhen lassen bis der Fischbesatz sich von den in der Zucht antrainierten Gewohnheiten weitesgehend verabschiedet hat.

  7. Der folgende Petrijünger sagt danke an lenz40 für diesen nützlichen Beitrag:


  8. #5
    Never kill a barbel
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    Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, das es vorallem beim Forellenbesatz gar nicht so verkehrt wäre. Wie oft stehen die Forellen noch nach zwei Wochen dort wo sie "reingekippt" wurden. Wäre sicherlich eine Überlegung wert, obwohl ich ein halbes Jahr für recht lange halte.

  9. #6
    Profi-Petrijünger
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    Bei uns in Sachsen ist es sogar üblich , daß ein Gewässer nach dem Besatz min. 1 Monat gesperrt wird ( manchmal noch länger ) . Bei einem Gewässer wurde Anfang November besetzt und dann bis 31.3. gesperrt und dann auch regelmäßig kontrolliert. (siehe auch unter anglerverband-sachsen.de )

  10. #7
    Profi-Petrijünger Avatar von Lahriette
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    Zitat Zitat von HTK Beitrag anzeigen
    Halte ich durchaus für sinnvoll, aber nicht durchsetzbar. Man stelle sich die Entrüstung vor, wenn ein Verein ein Gewässer besetzt (egal ob Flussstrecke oder See) und dann sperrt...
    entrüstung? jeder angler mit nem funken verstand würde das begrüßen.
    Hier sitze ich einsam am Feuer
    und bete um Weißheit:
    um Ruhe, mich zu erinnern,
    oder den Mut, zu vergessen

    Charles Hamilton Aidé

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an Lahriette für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #8
    Pikehunter Avatar von jewe68
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    Zitat Zitat von HTK Beitrag anzeigen
    Halte ich durchaus für sinnvoll, aber nicht durchsetzbar. Man stelle sich die Entrüstung vor, wenn ein Verein ein Gewässer besetzt (egal ob Flussstrecke oder See) und dann sperrt...
    Könnte man in einer Mitgliederversammlung klären,letztendlich kommt es ja allen zu Gute!
    Geändert von jewe68 (02.10.2013 um 12:38 Uhr)
    Sei du selbst,denn alle anderen gibt es schon(Oskar Wilde)

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  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an jewe68 für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #9
    Träger Ehrennadel Gold Avatar von Vielfischangler
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    entrüstung? jeder angler mit nem funken verstand würde das begrüßen.

    Jahreskarte nen hunni und Gewässer ein halbes Jahr sperren. Bin gespannt wie du das, mit Verstand, bei normalverteilter Anglerschaft umsetzen würdest.

    Ich denke das...

    VFA
    http://www.fisch-hitparade.de/signaturepics/sigpic43177_1.gif

  15. #10
    Profi-Petrijünger
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    Alle regen sich auf wenn keine Fische drin sind, aber nach dem Besatz in einer Woche wieder alles rausangeln . Wer da KEIN Verständnis zu einer Gewässersperrung zeigt sollte nur am Forellenpuff angeln.

  16. Der folgende Petrijünger sagt danke an Modellbauer für diesen nützlichen Beitrag:


  17. #11
    Super-Profi-Petrijünger
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    Hier mal eine interessante Broschüre: http://www.vdff-fischerei.de/fileadm...t_al__2007.pdf

    gerade Punkt 6.2

    so geht es auch ohne Gewässersperrung.


    Gruß Jörg
    über Gewässermeldungen mit tatsächlichen Bestand an Karauschen,speziell Elbe/Elster-Kreis, wäre ich euch sehr dankbar.

  18. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Koalabaer für den nützlichen Beitrag:


  19. #12
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Thunfisch
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    jeder angler mit nem funken verstand würde das begrüßen.
    Hi,

    jeder Angler mit einem Funken Verstand würde da ganz anders rangehen.

    Alle regen sich auf wenn keine Fische drin sind, aber nach dem Besatz in einer Woche wieder alles rausangeln.
    Bedeutet im Klartext, dass der Tümpel ausschließlich mit fangfähigen Fischen besetzt wurde und das "Gewässer" in etwa die Größe einer Badewanne hat. Sonst wäre das gar nicht möglich.
    Wie wäre es alternativ damit: der Besatz hat ausschließlich mit nicht fangfähigen Fischen zu erfolgen. Das bedeutet erstens, dass die Fische mehr als ein halbes Jahr Zeit haben sich an die Verhältnisse zu gewöhnen. Zweitens findet eine echte Selektion statt, die den am meisten anpassungsfähigen Individuen einen echten Vorteil bringt. Drittens darf Besatz nicht als alleiniger Faktor betrachtet werden. Auch das Habitat als solches muss in eine "ganzheitliche Betrachtung" mit einfließen. Sonst passiert nämlich Folgendes: das, was "in einer Woche" wieder rausgeangelt wird, wird dann eben ein halbes Jahr später rausgeangelt. Mit Nachhaltigkeit hat das auch nix zu tun.
    Jeder, der Besatz halbwegs kritisch verfolgt, wird immer das Ganze im Auge haben. Soll ausschließlich für den Kochtopf des Anglers besetzt werden, spielt es überhaupt keine Rolle, ob der Fisch heute, morgen oder übermorgen wieder rausgezogen wird. Grade beim Besatz mit fangfähigen Fischen scheint mir das dass Hauptmotiv zu sein - vielleicht bis auf die seltene Ausnahme eines Besatz zum Zweck Laichfische einzubringen. Aber grade dann spielen Faktoren wie Struktur und Zusammensetzung des Lebensraum eine viel größere Rolle. Man müsste sich dann konsequenterweise zunächst die Frage beantworten, warum dort keine laichfähigen Fische in ausreichendem Maß vorhanden sind bzw. warum es keinen ausreichenden Nachwuchs gibt und in wie weit ein Besatz die Situation nachhaltig verbesser kann.

    Gruß Thorsten

  20. Folgende 8 Petrijünger bedanken sich bei Thunfisch für den nützlichen Beitrag:


  21. #13
    Profi-Petrijünger Avatar von jürgen W. aus T.
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    Gewässer sperren ist sehr schwer durchzusetzen, wer soll das kontrollieren und was macht man mit den Erwischten. Ich spreche da aus Erfahrung.

    Da ich bei uns die Fische bestelle und besetze, würde ich raten das meiste im Spätherbst zu setzen und vor allem erst nach ein paar Wochen sagen das besetzt wurde.

    Regenbogenforellen würde ich am liebsten gar nicht setzen, aber 2 x im Jahr muss das sein für das An und Abangeln. Die haben auch noch nach Wochen ihre Fresszeiten.

    Lieber Brut setzen, dann hat man auf Dauer richtig guten Fischbestand. Am Anfang Brut und was für den Haken, nach 3 Jahren nur noch Brut.

    Typische Forellengewässer wie Bäche und Flüsse die ganze Forellenschonzeit sperren. In unseren Bächen darf man nur 2 x pro Woche angeln. Wer auch eine Möglichkeit für andere Gewässer.

    Noch mal zu der Vorstandsschelte, ein Vorstand wird gewählt, wichtige Themen werden auf der Jahreshauptversammlung besprochen und beschlossen, jeder darf Anträge stellen, aber hin gehen müsst ihr schon.
    Schönen Tag noch Jürgen W. aus T.

    .................................................. ......................

    Mir ist egal wer dein Vater ist, wo ich fische gehst du nicht über das Wasser.



    Angelverein Lengerich

  22. #14
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Persönlich halte ich ein halbes Jahr für recht lang, vor allem dann, wenn der besetzende Verein sonst kein weiteres Gewässer besitzt. Die Maßnahme an sich halte ich aber für richtig, vor allem bei Besatz in einem stehenden Gewässer. Heute besetzen und am nächsten Tag das Angeln wieder frei geben, ist m. E. auf keinen Fall richtig. Was manche Vereine unter "Besatz" verstehen, ist sowieso haarsträubend. Meist handelt es sich doch um Fun-Besatz, der ausschließlich dazu dient, den Mitgliedern für kurze Zeit tolle Fänge zu ermöglichen. Mit Gewässer-Ökologie hat das natürlich nichts zu tun. Vor allem, da oft genug Fische besetzt werden, die in dem Gewässer nichts zu suchen haben. Aber die Jahreshauptversammlung beschließt mit mehr oder weniger (meist weniger) Sachverstand, für welche Art von Besatz die Vereinsgelder ausgegeben werden. Selbst ein geprüfter Gewässerwart, der die ökologischen Zusammenhänge kennt, wird überstimmt und kann seine Kenntnisse deshalb nicht zur Anwendung bringen. Wie Thorsten schon schrieb: bei reinem Fun-Besatz ist es unerheblich, ob das Gewässer für eine Weile gesperrt wird oder nicht. Die Sperre dient höchstens dazu, daß mehr Angler zum reichhaltigen Fang kommen und nicht nur die, welche eben an der Einsatzstelle sitzen. Ein Besatz jedoch, der unter ökologischen Gesichtspunkten erfolgt (worauf ich hier jetzt nicht näher eingehen will), sollte genügend Zeit bekommen, sich zu akklimatisieren und an die Gewässerverhältnisse an zu passen. Auf lange Sicht gesehen, haben da alle etwas davon.
    Gruß
    Eberhard

  23. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  24. #15
    Profi-Petrijünger Avatar von jürgen W. aus T.
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    Zitat Zitat von Eberhard Schulte Beitrag anzeigen
    Was manche Vereine unter "Besatz" verstehen, ist sowieso haarsträubend. Meist handelt es sich doch um Fun-Besatz, der ausschließlich dazu dient, den Mitgliedern für kurze Zeit tolle Fänge zu ermöglichen. Mit Gewässer-Ökologie hat das natürlich nichts zu tun. Vor allem, da oft genug Fische besetzt werden, die in dem Gewässer nichts zu suchen haben. Aber die Jahreshauptversammlung beschließt mit mehr oder weniger (meist weniger) Sachverstand, für welche Art von Besatz die Vereinsgelder ausgegeben werden. Selbst ein geprüfter Gewässerwart, der die ökologischen Zusammenhänge kennt, wird überstimmt und kann seine Kenntnisse deshalb nicht zur Anwendung bringen. ........................
    Gruß
    Eberhard
    Hi Eberhard, wahrscheinlich sind bei dem Thema auf einer Wellenlänge.
    Ich würde eher sagen die übliche Praxis ist der Fun Besatz, dieser Besatz ist weder ökologisch noch öknomisch sinnvoll.
    Ich bin der Obergewässerwart und ich entscheide was rein kommt, aber ich muss natürlich darauf achten das die Leute auch was an den Haken bekommen, sonst sind die Mitglieder unzufrieden.
    Über den Besatz wird nicht abgestimmt, sondern es wird informiert. Abstimmen über meine Arbeit können die Mitglieder alle 2 Jahre, dann können die mich wieder wählen oder es lassen.
    Versucht es wie ich oben geschrieben habe, der Kassierer wird begeistert sein und in einigen Jahren eure Mitglieder auch.
    Schönen Tag noch Jürgen W. aus T.

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  25. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei jürgen W. aus T. für den nützlichen Beitrag:


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