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  1. #1
    Boiliesternekoch
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    Graser bei Kraut

    Hallo zusammen,

    bin gerade zurück von unserem zweiten Jugendcamp (nein, so jung bin ich nicht mehr ;-) ) und leider ist unser See dieses Jahr so verkrautet wie nie zuvor. Es war nahezu unmöglich, eine Sandbank oder einen Bereich zu finden, wo bei Kraut teilweise 2-3 hoch auf dem Grund stand. Es sei denn, man findet den Spot mit Faulschlamm...
    ich bin erst seit 2 Jahren im Verein, aber in Gesprächen mit anderen wurde klar, dass es von jahr zu Jahr immer mehr Kraut wird, zumindest gefühlt. Den Grund will man wohl auch schon ausgemacht haben: Anschwemmungen von den angrenzen Felder und der Überlauf aus der Rur, die wiederum viele bewirtschaftete Auengebiete durchfließt und von den Äckern bei Hochwasser so einiges mitnimmt.

    Nun kam die Idee auf, Graser zu besetzen. Bei 21 ha und Wassertiefen von bis zu 15 m sicherlich ein sportliches Unterfangen, aber die Wortführer sprachen von ca. 200-300 Fischen a 3 kg für den Anfang.
    Macht das tatsächlich Sinn?
    Stimmt es, dass ein Graskarpfen tatsächlich das Doppelte seines Körpergewichts an Bewuchs täglich vernichtet?

    Danke für Tips und Hinweise!

    VG
    Thomas
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  2. #2
    Allroundschneider Avatar von Regulator87
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    Dachte Graser sind eine Idee der 80er und längst widerlegt, da sie zwar bei entsprechender Wassertemperatur einiges fressen, es aber logischerweise auch wieder raus muss und die Belastung für das Gewässer Plus-Minus-Null sein dürfte.
    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats einfach gemacht!

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  4. #3
    Boiliesternekoch
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    Kann gut sein, daher ja die Frage hier im Forum.
    Ich habe schon gegoogelt, aber da finde ich alles und nichts.
    Vielleicht gibt es hier im Forum jemanden, der die Besatzmassnahme schon hinter sich hat und Ergbnisse berichten kann.
    ---------------------------
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  5. #4
    Bitschubser Avatar von OliverH86
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    Denk mal weiter - was passiert wenn das Kraut weg ist? Was fressen die Graser dann?

    Sobald dieser Punkt erreicht ist, will man die Graser wieder raus haben. Läuft doch überall so...
    Gruß Oli

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  7. #5
    Boiliesternekoch
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    Ich denke, das Kraut kommt immer wieder, die fressen ja nicht die Pflanze komplett, sondern nur das, was wächst, oder?
    Der See ist eine alte Kiesgrube, die früher gar kein Kraut hatte, klares Wasser und Kiesboden, ideales Zandergewässe, mittlerweile gibt es sie kaum noch.
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  8. #6
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    Das mit den Grasern klappt nicht weil dein Teich ist zu tief das er sich im Frühling schnell erwärmt
    Besorg Dir 2-3 Elche das würde klappen

  9. #7
    Boiliesternekoch
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    Elche... schon klar...
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  10. #8
    .
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    Zitat Zitat von kingfisher61 Beitrag anzeigen
    Das mit den Grasern klappt nicht weil dein Teich ist zu tief das er sich im Frühling schnell erwärmt
    Besorg Dir 2-3 Elche das würde klappen
    Deiner Logik entsprechend kämen dann wohl eher Giraffen in Frage

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  12. #9
    Dackel Fischer Avatar von theduke
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    @ HTK ich bin von deinen Beschreibungen etwas verwirrt. Du sprichst von einem Krautproblem, doch was haben Felder und Auengebieten damit zu tun? Auch werden Auenbereiche gar nicht oder nur wenig bewirtschaftet. Zudem ist Faulschlamm kein Spot, sondern wird von Fischen oft gemieden, denn dieser gast Amonium aus, der sich durch Anerobe Bakterien und ohne Sauerstoff bildet. An solchen Spots herrscht oft ein erhöhter Nitritgehalt, der zwar durch Wasserumwälzung nicht extrem ist, aber Fische bemerken dies. Bitte kläre mich auf, was du also genau meinst.

    Graskarpfen einzusetzen ist zwar eine Möglichkeit, bringt man aber zuviel ein, wird deren Kot den Bodengrund und das Wasser noch mehr belasten, und es könnte ein totaler Wasserpflanzen-Kahlschlag stattfinden. Somit wären auch Laichzonen stark in Gefahr, die andere Fischarten dringend benötigen. Bringt man zu wenig Graser ein, ist hinter ihnen schon wieder alles nachgewachsen.

    Nun weiter zu der Ernährung. Wenn es sich bei dem Kraut um Wasserpest handelt, bringt dann der Graser einen Erfolg? Aus eigener Erfahrung kann ich mit 9 Graskarpfen auf 1ha Wasserfläche folgendes sagen. Er vernichtet jeden einzelnen Rohrkolben Typha Familie, aber keine Seerosen. Er frisst zwar die Wasserpest, wer einen Graser aber schonmal beim fressen beobachtet hat, der weiß wie rabiat er sein kann. Jeder kleine Trieb der Wasserpest, welche abbricht, bildet innerhalb weniger Tagen neue Triebe. Das wäre also so, als würdest du den Giersch im Garten haben, und mit der Erdfräse die Beete bearbeiten, es entsteht eine Hölle.

    Nun kommt der letzte Punkt. Ich kann nicht alle Bundesländer kennen, aber in vielen ist ein Besatz von Fischarten mit Genehmigungen verbunden, und da der Amur keine heimische Fischart ist, darf er in Seen nicht besetzt werden. Was wenn die Graser mal ca 100cm lang sind, keine Hardcore-Grünfresser mehr sind ? Die wenigsten Angler nehmen sie mit, denn die wissen nicht was gut schmeckt. Danach Jungfischbesatz? Also sag dein Verein, er soll die Finger davon lassen.
    Gruß Wolfi
    http://wolfsangler.de.tl/
    Das Angeln macht aber nur soviel Spass, solange die Natur auch passt.

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  14. #10
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    Hallo,

    der besagte See liegt an der Rur in NRW.
    Nach der Beschreibung kommt nur nur 1 Baggersee in
    Frage.

    Dann ist es nicht sehr clever im Internet über einen gesetzwidrigen Besatz zu berichten, da sich leicht ableiten lässt, welcher Verein gemeint ist.
    Der Besatz mit Grasern ist in NRW eindeutig gesetzwidrig.
    Der Vorstand wird sich freuen über dieses Posting.

    Das Verbot den Graser zu besetzen macht 2-fach Sinn, zum ersten ist er eine eingeschleppte Art, zum zweiten ist dieser Fisch in der Lage, ganze Gewässer umzugestalten.

    Euer Baggerloch ist ein See des Hecht-Schleientyps, d.h. viele Unterwasserpflanzen und ganz klares Wasser. Graser vertilgen zwar die weichen Unterwasserpflanzen, sie geben die Nährstoffe aber über den Kot wieder ins Wasser ab. Ohne Wasserpest und Co. stehen diese jetzt den Schwebalgen zur Verfügung und diese explodieren im Bestand, bis hin zur Algenblüte mit Sauerstoffunterversorgung. Der See wandelt sich zum See des Brassentyps, trübe und ohne Pflanzen.
    Starke Karpfen oder Brassenbestände verstärken diese Entwicklung durch ihre Wühltätigkeit noch.

    Beim Graserbesatz gibt es bezüglich des Erfolgs nur 2 Möglichkeiten. Entweder sehe ich übehaupt keinen Effekt oder alle Pflanzen sind weg.

    Warum ist das so?
    Im Laufe des Sommers wächst Wasserpest so schnell, dass die Graser keine Chance dagegen haben. Die Entscheidung fällt im Frühjahr, wenn die ersten Sprossen kommen. Wenn die Graser es jetzt schaffen, bereits die jungen Triebe zu fressen, war es das mit den Pflanzen.
    Schaffen sie das nicht, haben sie auch im Sommer keine Chance mehr.

    Es ist mit Graserbesatz nicht möglich Pflanzen nur teilweise zu dezimieren, egal wie viele oder wenige man besetzt. Zudem werden aus 100 kg Junggrasern in wenigen Jahren 1.000 kg Fressmaschinen. Die Fressleistung steigt also sehr schnell sehr stark an.
    Es gibt hier nur alles oder nichts und bei alles hat man nachher auf jeden Fall ein anderes Gewässer.

    Die Rur ist es übrigens nicht Schuld, dass eure Pflanzen so gut gedeihen.
    Deren Nitratgehalt liegt unter dem eures Sees.
    Da stellt sich mir die Frage, wer hier wen belastet.

    Vielleicht mal das Füttern etwas zurückfahren.

    Winde

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  16. #11
    Boiliesternekoch
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    Zunächst einmal Danke für die Infos.
    Hätte nicht gedacht, dass man hier so viel erklären/rechtfertigen muss ;-)

    Zur Klarstellung:
    Ich frage hier nicht als Vertreter des Vorstandes, da bin ich nämlich nicht aktiv. Insofern wird sich der Vorstand auch nicht freuen.
    Meine Frage hat sich ergeben, als wir Angler am See saßen und uns über "das Kraut" unterhalten haben. Dann kam die Frage nach den Grasern. Also habe ich sie hier gepostet und erhoffe mir Erhellung, so geschehen. ;-)
    Uns war nicht klar, dass der Besatz von Grasern gegen bestehende Gesetze verstößt.

    Das mit dem Faulschlamm: Wollte ja nur andeuten, dass diese Spots (im Sinne von Plätzen, nicht im Sinne von fängigen Spots) die einzigen sind, die krautfrei bleiben.

    Zur Rur und Auengebiet: Komm vorbei und du siehst die Trecker Dünger ausfahren, keinen Steinwurf vom See entfernt. Und sobald es Hochwasser in der Rur gibt, dann wird Wasser kontrolliert in den See geleitet und an anderer Stelle wieder ausgeleitet. Ich gehe stark davon aus, dass dadurch einiges an Nährstoffen im Wasser verbleibt. Das Futter, das eingebracht wird, ist eher bescheiden im Vergleich, was eingeleitet wird. Vor einigen Jahren gab es wohl eine Untersuchung der Rur und der Nährstoffgehalt war deutlich erhöht zu Zeiten des Hochwassers. Die Quelle muss ich noch mal suchen, habe ich nicht parat.

    Das "Baggerloch" ist übrigens 21 ha groß ;-)

    Habe aber nun verstanden, dass Graser nicht der Weisheit letzter Schluss sind.
    Am besten vielleicht mal ein paar Jahre Füttern komplett verbieten?
    ---------------------------
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  17. #12
    Boiliesternekoch
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    Schade, dass man dir keine PN zuschicken kann. Würde mich freuen, mich mal genauer mit Dir zu unterhalten zu diesem Thema. Blockst du alles ab?

    Zitat Zitat von Winde Beitrag anzeigen
    Hallo,

    der besagte See liegt an der Rur in NRW.
    Nach der Beschreibung kommt nur nur 1 Baggersee in
    Frage.

    Dann ist es nicht sehr clever im Internet über einen gesetzwidrigen Besatz zu berichten, da sich leicht ableiten lässt, welcher Verein gemeint ist.
    Der Besatz mit Grasern ist in NRW eindeutig gesetzwidrig.
    Der Vorstand wird sich freuen über dieses Posting.

    Das Verbot den Graser zu besetzen macht 2-fach Sinn, zum ersten ist er eine eingeschleppte Art, zum zweiten ist dieser Fisch in der Lage, ganze Gewässer umzugestalten.

    Euer Baggerloch ist ein See des Hecht-Schleientyps, d.h. viele Unterwasserpflanzen und ganz klares Wasser. Graser vertilgen zwar die weichen Unterwasserpflanzen, sie geben die Nährstoffe aber über den Kot wieder ins Wasser ab. Ohne Wasserpest und Co. stehen diese jetzt den Schwebalgen zur Verfügung und diese explodieren im Bestand, bis hin zur Algenblüte mit Sauerstoffunterversorgung. Der See wandelt sich zum See des Brassentyps, trübe und ohne Pflanzen.
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    Beim Graserbesatz gibt es bezüglich des Erfolgs nur 2 Möglichkeiten. Entweder sehe ich übehaupt keinen Effekt oder alle Pflanzen sind weg.

    Warum ist das so?
    Im Laufe des Sommers wächst Wasserpest so schnell, dass die Graser keine Chance dagegen haben. Die Entscheidung fällt im Frühjahr, wenn die ersten Sprossen kommen. Wenn die Graser es jetzt schaffen, bereits die jungen Triebe zu fressen, war es das mit den Pflanzen.
    Schaffen sie das nicht, haben sie auch im Sommer keine Chance mehr.

    Es ist mit Graserbesatz nicht möglich Pflanzen nur teilweise zu dezimieren, egal wie viele oder wenige man besetzt. Zudem werden aus 100 kg Junggrasern in wenigen Jahren 1.000 kg Fressmaschinen. Die Fressleistung steigt also sehr schnell sehr stark an.
    Es gibt hier nur alles oder nichts und bei alles hat man nachher auf jeden Fall ein anderes Gewässer.

    Die Rur ist es übrigens nicht Schuld, dass eure Pflanzen so gut gedeihen.
    Deren Nitratgehalt liegt unter dem eures Sees.
    Da stellt sich mir die Frage, wer hier wen belastet.

    Vielleicht mal das Füttern etwas zurückfahren.

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  18. #13
    Profi-Petrijünger
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    Zitat Zitat von HTK Beitrag anzeigen
    Schade, dass man dir keine PN zuschicken kann. Würde mich freuen, mich mal genauer mit Dir zu unterhalten zu diesem Thema. Blockst du alles ab?
    Ja! .....................................



  19. #14
    Niederrheinfischer Avatar von kaspersio carp
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    Also an meinem Vereinsgewässer hatten wir nun 7 Jahre ein sehr großes Krautproblem.
    Bei uns war es jedoch nicht die Wasserpestpflanze, sondern das so genannte Tausendblatt:



    Beim Tausendblatt ist es ebenfalls so, dass jeder kleine Trieb eine neue Pflanze bilden kann. auf einer Wasserfläche von 4 ha wurden damals ca. 300 Graskarpfen eingesetzt und es hat keinen Erfolg gebracht.

    Ich bin nun das 8. Jahr im Verein und dieses Jahr ist das erste Jahr, in dem das Kraut (Tausendblatt) nicht geboomt ist und wirklich dezimiert im Vergleich zu den Vorjahren, im Gewässer vorkommt.
    Man sagt das Tausenblatt kommt und bleibt dann für ca. 7 Jahre, nach den 7 Jahren fehlt dann ein Nährstoff im Gewässer, weshalb die Pflanze sich dann nur noch geschwächt ansiedelt.
    Eine andere Theorie ist der lange harte Winter.
    Jedoch war der Sommer so gut, dass das Tausendblatt hätte explodieren können aufgrund des warmen Wassers etc.

    Fazit: Da jedes kleine Zipfelchen des Tausendblatts bzw. der Wasserpest eine neue Pflanze bilden kann.
    Ist der Einsatz von Graskarpfen keine Lösung, um mit den unerwünschten Wasserpflanzen fertig zu werden.

    Fishing Connection Niederrhein
    Die Homepage für niederrheinische Angler!


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  21. #15
    Dackel Fischer Avatar von theduke
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    @ kaspersio Das Tausendblatt ist nicht so Bruchanfällig wie die Wasserpest, somit weniger Vermehrung durch Bruchstücke. Es braucht durch die " Nadelblätter " mehr Licht, und verträgt auch nicht immer Ablagerungen von Schwebstoffen auf den Blättern. 2012/13 hatten wir auch keinen harten Winter, er war zwar sehr lang, aber wie die letzten Jahre war er im Dez. und Jan auch zu warm. Die Regenkälte Ende April bis Ende Mai machte es aber aus, denn dies verhinderte eine Explosion dieser Pflanzen, denn die Gewässer erwärmten sich nicht. Die Hauptwachstumsphase blieb 2013 aus = Der Mai macht alles Neu, war nicht vorhanden.
    Gruß Wolfi
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