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  1. #1
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    Das Festsetzen des Aals

    Hallo liebe Angler
    Da ich ja begeisterter aal Angler bin und ich auch relativ oft das Problem hab das der aal sich festsetzt sich also irgendwo ranschlängelt und nicht mehr einzuholen ist wolt ich euch mal fragen was ihr tut wenn euch das passiert

  2. #2
    Weißfischfan Avatar von Peter85
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    Ein Trick der gelegentlich ganz gut funzt ist "Telegrafieren". Dabei hältst Du ordentlich Druck auf der Leine (aber mit Gefühl) und klopfst mit dem Handrücken oder einem harten Gegenstand auf den Rutenschaft. Die Vibrationen pflanzen sich bis ins Fischmaul fort und haben schon den ein oder anderen meiner Aale auf den Platz des zweiten Siegers verwiesen. Ansonsten gilt: Einfach schneller sein und es erst gar nicht soweit kommen lassen. Wenn einer am Haken hängt dann nichts wie raus damit. Wer beim Aalangeln hat sonst öfter mal das nachsehen.

    Grüssle,
    Peter
    Ein Dankeschön an Jeden, der letztes Mal seinen Angelplatz sauber verlassen hat

  3. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Peter85 für den nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Pikehunter Avatar von jewe68
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    Wir haben früher als Bengels immer ne Harke beigehabt und haben den Aal aus dem Kraut oder aus den Seerosen geharkt... das würde ich heute natürlich nicht mehr tun,der Natur zuliebe,also schnell sein und Kompromisslos drillen, ansonsten wie mein Vorredner schon schrieb... Telegraphieren
    Sei du selbst,denn alle anderen gibt es schon(Oskar Wilde)

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  5. #4
    Fortgeschrittener
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    Ich hab gehört eine Möglichkeit soll auch sein das man die Rute erstmal liegen lässt und abwartet und nach einer Stunde wieder ein Versuch startet

  6. #5
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Spaik
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    Zitat Zitat von AalJonas Beitrag anzeigen
    Ich hab gehört eine Möglichkeit soll auch sein das man die Rute erstmal liegen lässt und abwartet und nach einer Stunde wieder ein Versuch startet
    Es gibt nur eins was wirklich hilft, Anhieb und raus mit dem Kumpel......ohne Stop
    Ich bin nur dafür verantwortlich was ich sage, nicht dafür, was du verstehst.

  7. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Spaik für den nützlichen Beitrag:


  8. #6
    AnRheiner
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    Da bin ich absolut dabei. Nach dem Biss nicht lange zögern und kompromisslos auf´s Trockene kriegen. Je länger man wartet, so höher die Wahrscheinlichkeit, dass er sich festsetzt.

    Wenn es trotzdem passiert - telegraphieren.

  9. #7
    Weißfischfan Avatar von Peter85
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    Zitat Zitat von AalJonas Beitrag anzeigen
    Ich hab gehört eine Möglichkeit soll auch sein das man die Rute erstmal liegen lässt und abwartet und nach einer Stunde wieder ein Versuch startet
    Ich geb Dir schriftlich, dass Du dann, wenn am anderen Ende tatsächlich ein Aal gesessen haben sollte, Deinen Haken nach einer Stunde mit 99%iger Wahrscheinlichkeit blankgeputzt wieder bekommst - ohne Aal
    Ein Dankeschön an Jeden, der letztes Mal seinen Angelplatz sauber verlassen hat

  10. #8
    Pikehunter Avatar von jewe68
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    Zitat Zitat von Peter85 Beitrag anzeigen
    Ich geb Dir schriftlich, dass Du dann, wenn am anderen Ende tatsächlich ein Aal gesessen haben sollte, Deinen Haken nach einer Stunde mit 99%iger Wahrscheinlichkeit blankgeputzt wieder bekommst - ohne Aal
    Warum sollte das so sein
    Denke eher das sich der Aal stranguliert und elendig verendet
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  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an jewe68 für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #9
    Allround-Angler Avatar von Flossenjäger
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    Zitat Zitat von AalJonas Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Angler
    Da ich ja begeisterter aal Angler bin und ich auch relativ oft das Problem hab das der aal sich festsetzt sich also irgendwo ranschlängelt und nicht mehr einzuholen ist wolt ich euch mal fragen was ihr tut wenn euch das passiert
    Wenn der Aal sich bereits festgesetzt hat und das Telegraphieren (bei gespannter Schnur mit den Fingerknöcheln auf das Ruten-Endstück klopfen) erfolglos bleibt, gibt es nur noch die Möglichkeit, die Schnur von einem anderen Winkel her zu ziehen, so wie bei einem Hänger. Dabei gehst du als Uferangler so weit es geht nach links, dann wieder nach rechts, dabei möglichst einen Ufervorsprung oder eine Anhebung aufsuchen. Das wiederholst du 2 mal. Dabei Rute heben und senken und die Schnur beim Wechseln lockern. Bei dieser Methode bemerkst du auch, ob nur die Schnur (z.B. unter einem Stein oder einem Ast) festklemmt. Wenn du die Möglichkeit hast, von der entgegenüberliegenden Seite zu ziehen oder senkrecht, wäre das der Idealfall. Geht aber nur, wenn du entw. ein Boot hast, durch das Gewässer waten kannst oder unproblematisch an die andere Uferseite gelangst.

    Hat sich der Aal bereits um einen starken Ast o.ä. Hindernis verwickelt, hilft nur noch das Kappen der Schnur, dann besteht wenigstens noch die Chance für den Aal, sich zu befreien, da du den Druck von der Schnur nimmst.

    Da dir das wohl öfter passiert, würde ich an deinem Gewässer die Montage von Grund (horizontal) auf Schwimmer (vertikal) ändern und mit langer Rute fischen. So siehst du, wohin er abzieht und ziehst nach dem Anhieb den Aal nicht durchs Kraut o.a. Hindernisse, sondern hebst ihn sozusagen aus dem Wasser.

    Gruß!
    Du kannst den Hahn zwar einsperren, die Sonne geht dennoch auf.

    Sapere ande
    Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
    (Immanuel Kant)


  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an Flossenjäger für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #10
    Weißfischfan Avatar von Peter85
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    Zitat Zitat von jewe68 Beitrag anzeigen
    Warum sollte das so sein ...
    Da ich mich ungern auf einen nächtlichen Zweikampf im Dunkeln mit ungewissem Ausgang einlasse, landen meine Aale sofort nach dem Landgang erst mal im ausbruchsicheren Wassereimer. Das Vorfach wird dabei am Maul gekappt. Wenn ich etwas später dann in den Eimer gucke, sehe ich oft die Haken ausgespien auf dem Eimerboden liegen.

    Noch eine andere Erfahrung: Aale die man beim Ausheben einen Augenblick zu lange an der Leine durch die Luft baumeln lässt, kommen häufig wieder ab.

    Deshalb habe ich den Eindruck Aale werden sich selbst überlassen einen Haken recht gut wieder los - zumindest wenn er im Maul sitzt. Ist nur meine persönliche Erfahrung. Mag bei Dir vlt. wieder anders sein.

    Grüssle,
    Peter
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  15. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Peter85 für den nützlichen Beitrag:


  16. #11
    Pikehunter Avatar von jewe68
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    @Peter85

    Nein...ist okay...da stimme ich dir zu...wußte nicht auf was du hinaus wolltest
    Auch wenn ein Aal tief geschluckt hat zersetzt sich der Haken in kurzer Zeit.
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  17. #12
    AnRheiner
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    Oh, bis sich die Haken zersetzen dauert das ziemlich lange. "Kurze Zeit" ist hier leider Augenwischerei. Du kannst ja mal, nur um eine Vorstellung zu bekommen, einen Deiner Haken in ein Eimer mit Wasser legen und gucken wann er so bröselig geworden ist, dass er relativ leicht zerbrochen werden kann. Je nachdem was für Haken du benutzt, rosten die auch erst einmal fast gar nicht. Wir reden hier nicht von Tagen, eher von Wochen und Monaten.

    Was allerdings durchaus richtig ist, dass einige Haken, allgemein gesprochen, nicht speziell Aal, aus der Wunde herausfallen. Plakativ würde man es beim Menschen als herauseitern bezeichnen. Auch ist es gut möglich, dass Gewebe um den Haken herumgebildet wird (abkapseln) und dieser so den Fisch nicht mehr stört. Bei den meisten Fischen, denen ein solcher Haken aber aufgrund des Größenverhältnisses tief den Rachen versperrt, ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, dass die eher verhungert sind, als der Haken verrostet oder abgekapselt ist.

    Aale sind da aber ein wenig anders als andere Fische - sehr speziell. Es gab mal eine russische Forschung zum Thema Aal und Haken. Dabei kam heraus, dass Aale den Haken durch die Haut nach aussen transportieren. Schwer faszinierend. Der Artikel dazu ist schon ewig alt...weiß gar nicht wo ich ihn gelesen habe. Leider weiß ich aufgrund der Zeit auch nicht, ob das immer noch Stand der Wissenschaft ist.

  18. #13
    Pikehunter Avatar von jewe68
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    Soweit ich weiß hat ein Aal ebenso Magensäure im Magen wie jedes andere Tier und wir Menschen auch,warum also sollte ich den Haken also ins Wasser legen...glaube dein Beispiel haut nicht ganz hin.

    (Wobei ja mit kurzer Zeit auch nicht ein zwei Tage gemeint sind)

    Desweiteren habe ich geschrieben,wenn der Haken tief geschluckt ist,also tief ist bei mir nicht der Rachen...nur mal so nebenbei
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  19. #14
    Träger Ehrennadel Gold Avatar von Vielfischangler
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    Der Haken wächst aus dem Aal heraus. Es ensteht eine Beule die aufplatzt. Danach wird der Haken abgestreift.

    VFA
    http://www.fisch-hitparade.de/signaturepics/sigpic43177_1.gif

  20. #15
    Profi-Petrijünger
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    Gibt es zu diesen Theorien mit dem Herauswachsen und co. irgendeinen wissenschaftlichen Artikel oder so? Nicht das ich es bestreuten will, aber ich hab schon zuviel von diesen Geschichten über den Aal gehört, aber noch nie irgendetwas stichhaltiges dazu gelesen, sodass ich diesen Theorien doch mit großer skepsis begegne.

    mfg Mali

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