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  1. #1
    Petrijünger
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    Zander im seichten Vereinssee angeln

    Liebe Angelfreunde,

    dieses Jahr habe ich mir vorgenommen meinen ersten Zander zu fangen. Geangelt werden soll diesen Sonntag an einem unserer Vereinsgewässer:

    https://maps.google.de/maps/ms?ie=UT...,0.022316&z=15 (mittlerer Weiher)

    Der Weiher hat einen kleinen Zufluss und einen Abfluss. An seiner tiefsten Stelle in der Nähe des Mönch ist er knapp 2 Meter tief. Sonst eher 1 bis 1,5 Meter tief.

    Nun zu den Fragen eines blutigen Anfängers:


    1. An welcher Stelle würdet ihr angeln (siehe Google Maps Link)?
    2. Mit welcher Montage würdet ihr angeln?
    3. Mit welchem Köder würdet ihr angeln?
    4. Welche Haken würdet ihr verwenden?
    5. Zu welcher Tageszeit würdet ihr angeln?
    6. Welche Art von Bissanzeiger würdet ihr verwenden?

    Ich hoffe ihr belächelt meine Anfängerfragen nicht. Ich würde mich über qualifizierte Tipps, Meinungen und Erfahrungen freuen.


    Schöne Grüße aus München,


    Treep

  2. #2
    Vom Wasser großgezogen Avatar von stingray11
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    Ich würde mit der Spinnrute rumziehen.
    Anfangen würde ich an der Landzunge rechts unten,und den Uferbereich auf beiden Seiten gründlich abfischen sowie einfach mal raus ins Freiwasser.
    Mach n Mono oder Fluo Vorfach drauf mit ca 30-40 mm dicke , damit fange ich meine Zander am Rhein und die Schnur hat immer gehalten.
    Tagsüber Gummifisch und Abends /Nachts mit Wobblern.
    Lg tom
    Geändert von stingray11 (03.05.2013 um 13:10 Uhr)

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an stingray11 für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Petrijünger
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    Danke für die schnelle Antwort. Ich würde gerne mit Köderfisch angeln, da ich parallel auf Karpfen angeln will.

  5. #4
    ehemaliger Hirnazubi
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    Hallo, OK, also:
    1. Für Zander eignen sich gut Gummifische und vor allem Twister in Neonfarben. Angeln würde ich am Wald, denn da kippen Bäume ja auch gern mal ins Wasser. An ins Wasser gefallenem Holz halten sich Zander äußerst gern auf. Ich würde es zu diesem Monat zwischen 4 und 5 Uhr versuchen.

    2. Ebenfalls aus eigener Erfahrung lassen sich Zander auch gut mit Köderfischen überlisten. Dafür zieht man den Fisch am besten mit der KöFi-Nadel auf. Das alles legt man auf Grund. Ein klein wenig Gewicht kann auch nicht schaden...Hier als Tageszeit die Nacht wählen, die Rute auch über Nacht drin lassen. Die Rolle dabei geöffnet lassen, du kannst du Rute auch mit der sogenannten "Aalglocke" bestücken. Petri dann!
    Nette Anglergrüße
    grannie881





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  6. Der folgende Petrijünger sagt danke an grannie881 für diesen nützlichen Beitrag:


  7. #5
    __________ Avatar von ToBo
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    Zitat Zitat von grannie881 Beitrag anzeigen
    Die Rolle dabei geöffnet lassen, du kannst du Rute auch mit der sogenannten "Aalglocke" bestücken. Petri dann!
    Geöffneter Rollenbügel und ne Allglocke beisst sich irgendwie.
    Wenn die Glocke bimmelt, hat der Zander die Rolle komplett abgespult.

  8. #6
    ehemaliger Hirnazubi
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    Hat bei mir immer geklappt, zumindest auf Aal. Vielleicht benutzen wir verschiedene Glocken
    Nette Anglergrüße
    grannie881





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  9. #7
    __________ Avatar von ToBo
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    Soweit ich das kenne, befestigt man das Glöckchen an der Rutenspitze.
    Und wenn dan der Rollenbügel auf ist, dann "wackelt" die Rutenspitze nicht, oder so gering das das Glöckchen nicht arbeiten kann.
    Und bei Zander nimmt man ja nu nicht grad die feinste Rute die man so findet.

  10. #8
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    Mich würde die Landzunge im SO (falls die Karte Genordet ist) interessieren im Norden kleine Inselchen im Westen verlaufen ein paar Rinnen im SW in der Bucht sollten sich jetzt die Weißfische zum Laichen aufhalten.
    Einfach mal ein bisschen die Umgebung abklappern, da du ja auch noch auf Karpfen ansitzen willst hast du von dort aus ein weites Spektrum an guten Spots.

    Kleiner Köderfisch auf Grund, Pose oder Blei, entweder großer Einzelhaken und Fisch auffädeln oder zwei Doppelhaken (fällt grad nicht ein wie die genau heißen) und einen Haken in die Schwanzwurzel zweiten auf Höhe Brustflosse.

    Zur Zeit, da du ja eh auf Karpfen auch noch ansitzt deckt sich das doch recht gut einfach die Nacht durch Angeln

    Als Bissanzeiger entweder elektrischer bei offenem Schnurbügel oder eben Knicklichtpose.

    Aalglöckchen bei offenem Schnurbügel geht zur Not auch, einfach die Rute auf zwei Faulenzer waagerecht legen, Glöckchen mit Knicklicht ausrüsten, und vorsichtig knapp vor der Rolle einhängen. Bei nem Biss (oder Schnurschwimmer) fällt das Glöckchen runter und zeigt visuell und akustisch den Biss an und der Fisch kann trotzdem Schnur nehmen.

    Hab ich mal aus der Not heraus gemacht, da mir der elektronische Bissanzeiger ausgefallen ist, aber gerade am See für Zander und die vorsichtigen Bisse ne Alternative. Ich bevorzuge trotzdem Pose mit Knicklicht....

    Dann mal Petri für deinen Angelausflug hoffentlich fängst gleich nen schönen Stachelritter
    C&R Debatten Nerven und bringen nix!!!!

    Geht fischen und hört auf zu streiten!

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an Donau Fischer für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #9
    Profi-Petrijünger Avatar von gecko03
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    Zitat Zitat von stingray11 Beitrag anzeigen
    Tagsüber Gummifisch und Abends /Nachts mit Wobblern.
    gibt es dazu einen Hintergedanken warum untertags mit GuFi und Abends mit Wobbler?

  13. #10
    __________ Avatar von ToBo
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    Tagsüber stehen die Zander dicht am Grund, Abends dann ziehen sie in die oberen Schichten.
    Ob das allerdings auch bei so einem flachen Gewässer ist kann ich nicht sagen.

  14. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei ToBo für den nützlichen Beitrag:


  15. #11
    Vom Wasser großgezogen Avatar von stingray11
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    Ja , aber Tobo hat diesen ja gerade erklärt.

  16. #12
    ehemaliger Hirnazubi
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    Solltest du dort Steganlagen haben, bei mir stehen die unter unseren alten Holzstegen an den veralgten Tragepollern. Da war das Wasser einen Tag so klar, da konnte man bis zum Grund gucken. Übrigens, im klaren Wasser ist der Zander bei mir eher passiv, im trüben Wasser geht er häufiger auf Raubtour.
    Nette Anglergrüße
    grannie881





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  17. #13
    Angler Avatar von mikesch
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    Zitat Zitat von Digitalvoodoo Beitrag anzeigen
    ...
    Nun zu den Fragen eines blutigen Anfängers:


    1. An welcher Stelle würdet ihr angeln (siehe Google Maps Link)?
    2. Mit welcher Montage würdet ihr angeln?
    3. Mit welchem Köder würdet ihr angeln?
    4. Welche Haken würdet ihr verwenden?
    5. Zu welcher Tageszeit würdet ihr angeln?
    6. Welche Art von Bissanzeiger würdet ihr verwenden?

    ...
    Servus,
    zu 1.) Westhälfte des Gewässers, viele Kleinfische am Platz wären evtl. ein Vorteil.
    zu 2.) Mit Schwimmer.
    zu 3.) Mit totem Köderfisch, Rotauge od. Rotfeder bevorzugt aber eine Laube (sofern im Gewässer vorhanden) ca. 10 cm lang.
    zu 4.) Ryderhaken am sehr weichen Stahlvorfach, da auch ein Hechtbestand vorhanden ist.
    zu 5.) Sehr früh am Morgen (1 Std vor Sonnenaufgang oder wie es der Erlaubnisschein erlaubt) bis zum Sonntagsfrühstück und abends so lange es der Erlaubnisschein erlaubt.
    zu 6.) Siehe Pkt. 2, mit Knicklicht ausgestattet.

    Eine kleine Gegenfrage: "Was versteht dein Verein unter Gutfischen?"

    An die Anderen:
    -> Das Gewässer hat keine Inseln, das sind Krautbänke.
    -> Das Schilfgebiet darf nicht betreten werden, die "Halbinsel" im Südosten ist der Schwemmkegel des Einlaufs.
    -> Wo sind auf dem Bild Stege zu sehen?
    Fishing isn't a sport, it's a passion.

    Gruß
    Michael

  18. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei mikesch für den nützlichen Beitrag:


  19. #14
    Petrijünger
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    Euch allen nochmals vielen Dank für die vielen guten Antworten. Finde es immer wieder schön und wichtig, dass das Wissen auch mit Anfängern geteilt wird. Ich habe gestern ab 4:30 Uhr an dieser Stelle gesessen: https://www.google.de/mapmaker?ll=47...tbutton_normal

    Die Stelle liegt direkt an mehreren Seerosenfeldern und ich konnte dort schon Karpfen fangen, was mir gestern auch wieder gelang. Leider wollte sich aber auf meine Köderfischrute nichts rühren. Folgendes hatte ich probiert:


    • Ein etwa 10 cm langes Rotauge (letzte Woche eingefroren) mit der Ködernadel angeködert
    • Kleiner Drilling schaute beim Kiemendeckel raus
    • Weiches Stahlvorfach
    • Einen Aal-Feedersack mit zerstückelten Rotaugen als Bleiersatz
    • Den Aal-Feedersack an ein Anti Tangle Boom
    • Die Rute auf zwei Spieße gelegt, einer davon mit elektronischem
    • Kleines Aaalglöckchen in die Schnur gehängt
    • Schnurbügel offen, damit ein etwaiger Zander frei abziehen kann



    Ich habe die Montage an 2 Stellen ausprobiert. Von der Google Maps Markierung (siehe Link oben):


    1. Zuerst vom Ufer aus rechts direkt ans Ufer an die Büsche
    2. Später vom Ufer aus gerade aus in die Mitte des Weihers


    Leider hat sich gar nichts getan :-( nun frage och mich natürlich, woran das liegen kann:


    • Zu ungeduldig: es braucht einfach mehr Zeit, um einen Zander zu überlisten, Montage und Angelplatz sonst in Ordnung
    • Falscher Angelplatz: Wo könnte man sonst angeln an dem Weiher oben?
    • Falsche Uhrzeit: zu wenig Zeit in Dunkelheit: knapp eine Stunde nach Angelbeginn wurde es schon hell
    • Falsche Montage/Bissanzeige/Köder


    Habt ihr Ideen, was ich das nächste Mal besser machen könnte?

    Besten Dank im Voraus,

    Treep

  20. Der folgende Petrijünger sagt danke an Digitalvoodoo für diesen nützlichen Beitrag:


  21. #15
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    Mach mal folgendes:
    Zieh den Köderfisch mal nicht auf, sondern hak den Haken unter der Rückenflosse ein. Der Zander wird sich den dann von vorne reinziehen und den Haken genau im Maul stecken haben. Geeignete Köderfischgröße ist 8-20 cm, biete den Köderfisch knapp über Grund an, dazu ausloten. Als Pose reichen 10 Gramm vollkommen aus. Petri zum nächsten mal!
    Nette Anglergrüße
    grannie881





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