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  1. #1
    Petrijünger
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    Arrow Friedfischangeln am Rhein

    Hi! Ich habe mir den heutigen ziemlich sonnigen Tag ausgesucht, um mit meinem Freund angeln zu gehen.
    Wir wollen am Rhein angeln, doch wir können uns weder auf einen Platz noch einen speziellen Fisch einigen.

    Platzvorschläge:

    Neben / unter der Rheinbrücke
    Zwischen den Buhnen

    Ködervorschläge:

    Maden
    Mehlwürmer
    Pflanzliches

    Fischarten:

    Rotauge
    Rotfeder
    sonst nix geplant

    Hat jemand Tipps/Ideen wie wir uns am besten vorbereiten?

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Angelspezialist
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    Hallöchen Christoph,

    das ist eine gute Frage. Beim Friedfischangeln an einer unbekannten Flußstrecke sollte man an Gerät und Köder so viel wie möglich mitnehmen um sich auf die Situation abstimmen zu können.

    Es gibt meist gute Standardstellen, wie die von Dir besagten Brücken und Buhnen. Dabei kommt es aber wieder darauf an, ob diese oft gut zugänglichen Stellen nicht überfischt sind und wie der Wasserstand gerade ist. Mein Tipp zur Angelstelle: Schlagt Euch durchs Gebüsch (evtl. einige hundert Meter unterhalb der Standardstellen) und sucht Euch dort eine Stelle wo durch stark strukturierten Gewässergrund oder eine Bucht oder aus dem Wasser schauende Steinpackungen Kehrwasser und Strudel vorhanden sind. Dahinter stehen garantiert Friedfische.

    Was die Köder angeht sollte man den Zielfisch wissen (Brassen, Döbel, Rotauge etc.). Schaue dazu mal in unsere umfangreiche Ködertabelle. Und dann beginnt das ausprobieren. Wenn zwei Ruten erlaubt sind, kann man ja mal eine auf Grund legen und mit der anderen ein Schwimmerchen in die Strudel treiben lassen.

    Ich hoffe das hilft Dir ein bischen weiter. Bitte hinterher berichten.
    Schöne Anglergrüße
    Spezi

    *Du wirst keine neuen Meere entdecken, solange du nicht den Mut hast, die Küste aus den Augen zu verlieren.*

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an Angelspezialist für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Petrijünger
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    Hi! Also erstmal danke für deine Tipps!

    Und nun zum Bericht:

    Ich und mein Freund haben uns jeder 2 Angeln mitgenommen.
    Dann sind wir erstmal am Rhein entlanggelaufen.
    Plötzlich sahen wir einen Riesenschwarm Rotaugen - wow warn das viele!
    Da wir aber dort unmöglich angeln konnte, hatte mein Freund eine verrückte Idee:

    Er streute das Futter zum anfüttern ins Wasser,in der Hoffnung die Fische würden Folgen, bis wir an unserem Platz angelangt waren, dann schmiss er noch 2 Grosse Klumpen ins Wasser, diesmal waren auch Maden dabei.
    Erwartungsvoll warfen wir die Angeln aus.
    Und schon nach 5 Minuten hatten wir an 2 Angeln einen Biss.
    Aber, das war kein Rotauge!!!
    Zumindestens nicht bei mir.
    Ich Zog und zog - wow was sah ich da?
    Da hing ein Fetter Döbel an meiner Angel!!!
    Mein Freund rief nurnoch "Oh Shit der macht dir deine Angel kaputt!"
    Aber ich versuchte den Fisch zu mir zu ziehen.
    Als er ca. 2 Meter vor dem Kescher war, riss meinen Schnur und er war weg - der Erste Döbel meines Lebens!!! SHIT!!!
    Naja. Danach hatte mein Freund noch einige Bisse, die er aber nicht landen konnte.
    Nach ca. 3 Stunden schlug das Wetter um - Aus Sonenschein wurde strömender Regen.
    Wir brachen alles ab.

    Aber morgen werden wir wieder auf dem Weg anfüttern und die gleiche Stelle besuchen! Mein riesending von Döbel hat uns motiviert!

    ###Edit###
    Bin ja grad erst Zuhause, werde aber morgen mal deine Idee mit dem durch Gebüsch schlagen probieren - Bericht folgt!
    MFG Christoph

  5. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Angelspezialist
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    Na das klingt doch nach einem schönen Angeltag - toll!

    Sollte morgen die Sonne rausschauen, dann nimm mal Weißbrot für den dicken Döbel mit. Bei Sonnenschein im Frühjahr habe ich mit Schwimmbrot am durchgebundenen Haken (Bißanzeiger: Finger an der Schnur) die besten Erfolge auf Dickdöbel (kannst Du z.B. in 10 Jahre alten Angelzeitschriften wie AngelWoche oder Blinker von 1995 nachlesen: einseitiges Fanginterview, Fisch der Woche, Fisch des Jahres, Blinker-Hitparaden-Jahressieger [Angabemodus off]). Einfach Brotflocke ohne jeglichen Wiederstand auf der Oberfläche abtreiben lassen, jedoch mindestens 80 Meter von der Fangstelle entfernt sitzen, da die dicken Döbel sehr vorsichtig sind.

    Viel Spaß morgen.
    Schöne Anglergrüße
    Spezi

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