Ergebnis 1 bis 11 von 11
  1. #1
    Petrijünger
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    Karpfen in den sehr heißen Wochen

    Hi. Jetzt wos so extrem heiß ist stehen die karpfen ja tagsüber im seichten Wasser das ist klar. Aber wo sind sie nachts? Bleiben sie da auch im seichten oder ziehen sie in die tieferen Stellen? Wegen sauerstoff und so.
    Der See an dem ich bin ist zudem leider ein sehr beliebter Party und badesee, wo sich die karpfen tagsüber wohl zu einer kleinen Insel die weiter weg ist und wo es flach ist zurückziehen (vermute ich).

  2. #2
    CarpCrack
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    Wie du schon sagtest, tags über werden sie im flachen stehen. Nachts werden sie sich in eine Tiefenschicht zurück ziehen in der die Temperatur konstant ist, aber so hoch wie möglich. Kühlt es sich in der Nacht stark ab? Oder geht es nur ca. 5° runter? Wenn es stark abkühlt stehen sie tiefer, wenn es nicht so stark schwankt dann eher flacher, weil es dort wärmer ist und trotzdem konstant. Wie tief ist dein See? Kennst du die sogennante Sprungschicht also wo diese in deinem Gewässer ist?
    Das wären hilfreiche informationen.

  3. #3
    Petrijünger
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    Also die durchschnittliche tiefe liegt bei ca 2,5-3,5 Meter. 5 Meter ist das tiefste.
    Ich kenn einige der plateas.. aber die haben damit wenig zu tun oder?

  4. #4
    Profi-Petrijünger
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    Wenn immer Badebetrieb herscht, solltest du versuchen geau da Abens und Nachts zufischen.
    Das aufgewühlte Wasser zieht die Fische magisch an. Wir hatten vor Jahren zwischen den Badegästen und auch Nachts an diesen Stellen die besten Fische und nicht nur karpfen.
    Gruß Andreas

  5. #5
    Petrijünger
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    Laut deiner Postleitzahl angelst du in Hirschaid am Neubertsee oder? Ich war erst letzes Wochenende dort Nachtangeln. Bei dem Wetter ist es halt echt viel los weil so viele Leute dort sind und viele auch betrunken und aufdringlich sind. Naja aber so ist es ja immer dort. Ich fange dort Nachts immer gut entweder auf der linken Seite vom See, kurz nach der DLRG oder wie die da heißen oder rechts vom See wo der Zaun von der Firma INA ist. Karpfen konnt ich immer so 30m vom Ufer fangen. Dort war es immer so um die 3m tief. Mit einer Mais-Made-Kombination hab ich da sehr gute Erfahrung gemacht. Probier es auch mal auf Aal mit Tauwurm.

  6. #6
    Petrijünger
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    Also praktisch in Ufernähe wo die badegäste noch stehen bzw laufen können? Legt sich das nicht sehr schnell wieder?


    Ja genau da fische ich, kenne auch die beiden stellen und war die letzten male an der einen Tod hab auch ganz gut da gefangen (2-4 pro Nacht, allerdings dort nur bis 21 Pfund und Ca 120 Meter draußen). Heute wollte ich mal wieder eine andere Stelle probieren.
    Wurm geht an dem See eigentlich echt immer was auf aal aber wenn ich mein Boot hab bin ich mehr der karpfenangler.
    In welcher Größenordnung fängst du mit Mais und maden?

  7. #7
    Allroundschneider Avatar von Regulator87
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    Warum wird vermutet, dass die Fische bei warmen Tagen im flachen Wasser stehen?
    Logisch wäre es doch, wenn man sie im tiefen Bereich sucht, denn dort ist das Wasser kühler und es kann somit mehr Sauerstoff gebunden werden.
    Wir sind ja schon etwas länger nicht mehr im Frühjahr, wo die Fische die Wärme im Flachwasser aufsuchen.
    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats einfach gemacht!

  8. #8
    Petrijünger
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    Ja hab manchmal 30m vom Ufer gefangen aber auch auch mal so um die 80m. Wenn es außenrum laut war dann lieber weiter weg vom Ufer. Muss man an dem Tag dann schauen. Ich hab dort 3 Jahre eine Jahreskarte gehabt. Mit Boilies und Pellets hab ich jetzt nicht den großen Erfolg gehabt, wollte aber auch nie lange anfüttern weil ich schon ein Stück von Hirschaid wohne. Wie gesagt am besten einen sechser Karpfenhaken, ein Maiskorn und 3 Maden. Ich angle immer mit der Feederrute. Muss man halt mit Brachsen rechnen, weil es dort von denen viele gibt. Aber das stört mich nicht. Weniger als 5 Aale pro Nacht waren es nie.

    Mein größter Karpfen war dort aber nur 8kg. Die größen wollten leider nicht
    Geändert von Brachsenfänger (04.08.2012 um 10:35 Uhr)

  9. #9
    Petrijünger
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    Weil im flachwasser meistens durch Photosynthese mehr sauerstoff ist.
    Zumindest bis zu dem Punkt an dem Algen den sonneneinfall ins Wasser reduzieren, aber an dem See an dem ich fische haben wir das Problem zum Glück nicht.

    Also ich muss sagen im neubertsee bin ich mit mais und maden auf karpfen nicht sehr erfolgreich..
    Und hab auch noch von keinen großen erfolgen damit gehört.. mit boilie läufts dafür umso besser, auch ohne füttern vor dem eigentlichem ansitz.

  10. #10
    Moderator / Tinca-Fan Avatar von angelhoschi76
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    Ich suche die Karpfen im Sommer an Stellen, an denen sie Nahrung im Überfluß finden. Das sind bei mir im See verschiedene Stellen, die im Sommer immer Fische bringen:

    Zum einen der Zulauf, da dort immer Nahrung eingespült wird, das Wasser einen höheren Sauerstoffgehalt hat und auch ein paar Grad kühler ist als im übrigen See. Dort ist es sehr flach, nur ca. 0,80 – 1m tief. Das spielt aber keine Rolle, dort lassen sich fast ganzjährig (bis auf den tiefsten Winter) immer Fische fangen.
    Mein 2. Anlaufpunkt ist eine Muschelbank. Über Wasser sieht diese Stelle sehr unscheinbar aus, aber unter Wasser hat es jede Menge Teichmuscheln. Dort ist es mit 2m auch nicht sonderlich tief, aber gerade bei viel Wind sind dort immer Fische unterwegs. Bei Windstille sind die Fänge dort nicht ganz so gut.
    Weitere heiße Stellen sind überhängende Äste, oder ins Wasser gestürzte Bäume. In den ganz flachen Bereichen, wo sich die Karpfen tagsüber gerne sonnen, habe ich im Sommer noch nicht besonders gut gefangen. Dort gingen am mir ehesten noch Schleien an den Haken.

    Das kann von Gewässer zu Gewässer aber schon wieder ganz stark unterschiedlich sein. Am aller wichtigsten ist meiner Meinung nach viel am Wasser zu sein und auszuprobieren. Die oben genannten Stellen habe ich auch nicht einfach so entdeckt, da steckt auch die eine oder andere miese Fangsaison dahinter

    Ergänzung: Ich weiß von Kollegen, dass auch in den tieferen Breichen bei 4 – 5m im Sommer, gerade in den frühen Morgenstunden, gut gefangen wird. Dort habe ich es selber selten gezielt versucht; da ich an meinen Stellen erfolgreich bin sehe ich auch keinen Grund dort zu fischen. Abends und im ersten Drittel der Nacht (meine Hauptangelzeit) laufen meiner Erfahrung nach die flachen Bereiche bis 3m auch im Sommer sehr gut.
    Geändert von angelhoschi76 (06.08.2012 um 15:24 Uhr) Grund: Ergänzung
    Viele Grüße
    Angelhoschi76


    Heute ist Angelwetter... denn angeln kann man bei jedem Wetter!

  11. Der folgende Petrijünger sagt danke an angelhoschi76 für diesen nützlichen Beitrag:


  12. #11
    Petrijünger
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    Stimmt. Ich fische zur Zeit meistens auf einer kiesbank die eine durchschnittliche tiefe von 1,90-2,30 hat und ich hab da nen Hügel gefunden wo es etwa 1,50 sein dürfte. Meine zweite rute hab ich letzte Woche an ner schlammigen Stelle von ca 2 Meter abgelegt und außer nem kleinen wels von 84 cm nichts gefangen. Mal schaun vielleicht leg ich nächste Woche mal eine mit Wurmbündel auf wels aus. Ist Schlamm da allgemein gut oder war das Zufall? Und kann ich da mit meiner normalen karpfenmontage (saftey clip rig) nur eben mit anderem hacken fischen?

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