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  1. #1
    Super-Profi-Petrijünger
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    Vergessene Köder

    Mahlzeit,liebe Petrigemeinde,

    In Zeiten von Boillies,Stickbaits,Troutbait u.s.w. möchte ich den "vergessenen Ködern" mal eine Plattform bieten.

    Was ist z.B. mit Bleikopfspinnern,weissen Erbsen oder dem guten alten Zwiebackteig?
    Wird damit noch geangelt oder gehören oben genannte Beispiele in die Urzeit?

    Ich kann mich noch erinnern das wir vor 25 Jahren mit Teig aus "Anona- Grieß" richtig gut gefangen haben.Den gab´s glaub ich nur in der DDR und war schon mit Zucker versetzt.
    Also was ist mit Kartoffel und Co ?
    Wird der gute alte Heintz - Blinker noch benutzt?

    Kramt mal ein wenig in eurem Gedächtnis und erzählt was über die "vergessenen Köder" !
    Und stellt eventuell noch ein Foto mit rein,ist für unsere Jungangler vielleicht auch interessant,denn viele dürften die alten Sachen nicht mehr kennen.

  2. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei Omnilux für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Hi

    Fische sehr gern mit " alten " Ködern, als der Indian Wobbler von DAM jetzt wieder auf den Markt kam habe ich mich gefreut wie Bolle. Blinker gehören in jede Köderbox, genauso wie der BIG S oder der gute alte Spinner und Bleikopfspinner benutze ich an den Talsperren sehr gerne.

    Gruss
    Olli

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  5. #3
    Profi-Petrijünger Avatar von angelyunkie
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    Zitat Zitat von Omnilux Beitrag anzeigen
    Mahlzeit,liebe Petrigemeinde,

    In Zeiten von Boillies,Stickbaits,Troutbait u.s.w. möchte ich den "vergessenen Ködern" mal eine Plattform bieten.

    Was ist z.B. mit Bleikopfspinnern,weissen Erbsen oder dem guten alten Zwiebackteig?
    Wird damit noch geangelt oder gehören oben genannte Beispiele in die Urzeit?

    Ich kann mich noch erinnern das wir vor 25 Jahren mit Teig aus "Anona- Grieß" richtig gut gefangen haben.Den gab´s glaub ich nur in der DDR und war schon mit Zucker versetzt.
    Also was ist mit Kartoffel und Co ?
    Wird der gute alte Heintz - Blinker noch benutzt?

    Kramt mal ein wenig in eurem Gedächtnis und erzählt was über die "vergessenen Köder" !
    Und stellt eventuell noch ein Foto mit rein,ist für unsere Jungangler vielleicht auch interessant,denn viele dürften die alten Sachen nicht mehr kennen.



    Nette Idee!!!
    Wir angelten meist mit Handangeln.(Schwimmer,Wirbel,Vorfach bebleit,Haken)
    Dann kam ein stück Rinde vom Brot dran und gut.So fingen wir damals unsere Karpfen.Wir wussten ja nicht mal das es Angelläden gibt,geschweige den irgendwelche Köder.Wir kannten Brot,Wurm,Blinker...das wars.
    Da gabs noch keine Boilies und co.Wenn wir Teig machten kam da alles rein was uns Mama in der Küche hergab.Da war alles mögliche drin,egal hauptsache das Zeug klebte am Haken.
    Aber am besten fingen wir damals immer mit Schwimmbrot unsere Karpfen.

    gruss
    Tommy

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  7. #4
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Maestro
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    Ein sehr guter Köder, der auch heute noch bombig am Forellensee funktioniert,in der kalten Jahreszeit, ist fetter Speck.In Fetzen geschnitten und geschleppt oder einfach an der Posenmontage.

    Oder Karpfen anfüttern am Kanal, ein alter Kartoffelsack, gefüllt mit steinharten Brötchen vom Vortag,ein Stein in den Sack zum beschweren. Dann wurde das Ding am Seil ins Wasser gelassen, und das Seil wurde an einer Spundbohle oder Leiter befestigt.Die Brötchen wurden langsam weich, und gaben dauerhaft Geruchsstoffe und Stückchen frei.Die Karpfen kamen dann und saugten sich die weich gewordenen Brötchen aus dem Kartoffelsack.So kann man einen Angelplatz günstig und lange attraktiv machen.

    Als Köder diente dann ein Teig aus eingeweichtem Weißbrot,Haferflocken, Vanillezucker und Knödel sowie Kartoffelpüreepulver.Oder total versalzene Kartoffeln.

    Gruß
    Frank

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  9. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von angelyunkie
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    Zitat Zitat von Maestro Beitrag anzeigen
    Ein sehr guter Köder, der auch heute noch bombig am Forellensee funktioniert,in der kalten Jahreszeit, ist fetter Speck.In Fetzen geschnitten und geschleppt oder einfach an der Posenmontage.

    Oder Karpfen anfüttern am Kanal, ein alter Kartoffelsack, gefüllt mit steinharten Brötchen vom Vortag,ein Stein in den Sack zum beschweren. Dann wurde das Ding am Seil ins Wasser gelassen, und das Seil wurde an einer Spundbohle oder Leiter befestigt.Die Brötchen wurden langsam weich, und gaben dauerhaft Geruchsstoffe und Stückchen frei.Die Karpfen kamen dann und saugten sich die weich gewordenen Brötchen aus dem Kartoffelsack.So kann man einen Angelplatz günstig und lange attraktiv machen.

    Als Köder diente dann ein Teig aus eingeweichtem Weißbrot,Haferflocken, Vanillezucker und Knödel sowie Kartoffelpüreepulver.Oder total versalzene Kartoffeln.

    Gruß
    Frank







    Ja genau,so ähnlich war unser Teig auch!!!

  10. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei angelyunkie für den nützlichen Beitrag:


  11. #6
    Ja ich weiß...
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    Also Kartoffeln kenn ich ja. Aber warum versalzen?

  12. #7
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Maestro
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    Zitat Zitat von Micha 85 Beitrag anzeigen
    Also Kartoffeln kenn ich ja. Aber warum versalzen?
    Weil Karpfen gesalzene Köder lieben.

  13. #8
    Ja ich weiß...
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    Gut zu wissen. Danke.

  14. #9
    Petrijünger
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    Danke Omnilux, mit Zwiebackteig nach Originalrezept von Papas Kumpel Udo (OK nur Zwieback + H2O) habe ich meine ersten Rotfedern im Plauer See mit einer Bambusrute gefangen. Tolle Erinnerung, hatte einen riesen Spass dabei.

  15. Der folgende Petrijünger sagt danke an rolling stone für diesen nützlichen Beitrag:


  16. #10
    Zander -Jürgen Avatar von zanderjuergen
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    [quote=Omnilux;526118]Mahlzeit,liebe Petrigemeinde,
    Kramt mal ein wenig in eurem Gedächtnis und erzählt was über die "vergessenen Köder" !



    ja, einfallsreich waren wir, für teure Wobbler, Twister oder Blinker war kein Geld da..
    mit selbstgefertigten Bambusstangen und Schwimmer aus Weinkorken und Hühnerfeder gings ans Wasser


    als Kinder haben wie neben Würmer immer Heuschrecken gefangen, mit diesen wibbeligen Tierchen konnte man vom Rotauge über Döbel und Schleie fast alles fangen..

    auch mit Fliegen oder Mücken fingen wir jede Menge Forellen

    mit Nacktschnecken wurde die Aale gefangen, und das sogar sehr gut.

    Bei den Haselnusssträucher nahmen wir immer die Haselnüsse mit den Löchern mit, die fetten Maden darin waren auch immer tolle Köder. Ebenfalls die Maden aus den Ameisenhaufen, für Rotaugen ideal.

    Für Karpfen benutzten wir überwiegend gekochte Salzkartoffeln oder selbstgem. Knödel..

    usw usw usw

    und es war eine tolle Zeit...............................

    Gruß Jürgen
    Geändert von zanderjuergen (04.06.2012 um 20:43 Uhr)

  17. Folgende 7 Petrijünger bedanken sich bei zanderjuergen für den nützlichen Beitrag:


  18. #11
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    So sieht übrigens der klassische Heintz - Blinker aus (für unsere Gummifreaks)
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  19. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Omnilux für den nützlichen Beitrag:


  20. #12
    Profi-Petrijünger
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    der gute, alte heintzi... wenn auch nur ein büschel kraut im teich war, mit dem heintz hat man das garantiert erwischt.

    ich habe früher auch unheimlich viel mit kartoffel auf karpfen geangelt, und sehr gut gefangen. ich kann mich an eine zeit an meinem hausgewässer erinnern, als es schwerer war, eine plötze, als einen karpfen zu fangen. aber das hatte wahrscheinlich weniger mit den kartoffeln zu tun




    I dont always talk to art students, but when I do, I ask for large fries.

  21. #13
    Petrijünger
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    Ich kann mich noch gut erinner wir nahmen immer ein eingeweichte Brötchen / Weißbrot und mischten ein bisschen Mehl bei damit es noch besser klebte. Damit fingen wir früher schon einige stattliche Barsche und auch Karpfen mit.
    Es bissen auch schonmal ein paar Hechte darauf an.

  22. Der folgende Petrijünger sagt danke an ryanmayer für diesen nützlichen Beitrag:


  23. #14
    Zander -Jürgen Avatar von zanderjuergen
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    Zitat Zitat von Omnilux Beitrag anzeigen
    So sieht übrigens der klassische Heintz - Blinker aus (für unsere Gummifreaks)

    Ja, Omnilux, der alte HEINTZ-BLINKER

    das gute Stück hatte ich auch .....
    weißt du noch , wie alt der ist ?

    Gruß Jürgen


    PS: ich muss mal nachschauen, ein paar Altertümer hab ich auch noch....

  24. #15
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    Der Heintz-Blinker wurde 1906 von Dr. Karl Heintz erfunden.

    Er ist also schon weit über 100 Jahre alt und hat sich in seiner Form kaum verändert.Und er fängt immer noch.....
    Die Idee kam Karl Heintz übrigens beim Lachsfischen in Norwegen.

  25. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Omnilux für den nützlichen Beitrag:


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