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  1. #1
    Profi-Petrijünger
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    Widerspruch Zander Köderfischmontage

    Hallo Leute,

    ich schaue mir gerade DvDs über das Zanderangeln mit Naturködern an.
    In der einen DVD wird gesagt, der Zander frisst den Köderfisch mit dem Schwanz voran, deshalb wird der Köderfisch mit einem Einzel/Drillinghaken am Schwanz oder Rückrat befestig, um besser anschlagen zukönnen.
    Der Haken kann sich mit drehen und besser fassen.

    DVD 2: Zieht der Mann den Köderfisch komplett auf und lässt den Haken aus dem Maul schauen.
    ... Der Sprecher der DVD sagt: der Haken kann gut im Zandermaul fassen.

    Was ist nun richtig? wenn der Zander nun doch mit dem Schwanz voran schluckt dann kann der Haken nicht "gut" fassen.


    Was ist daran nun richtig und was falsch !

  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Holtenser
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    Hi

    Raubfische fressen im Normalfall die Beute mit dem Kopf voran das soll verhindern das sich beim schlucken die Kiemdeckel der Mahlzeit aufstellen und der Beutefisch sich im Schlund verhakt. Dies könnte das Todesurteil für den Räuber sein.

    Gruss
    Olli

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an Holtenser für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
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    So kannte ich das auch nur!

  5. #4
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    Zander fressen den Köderfisch normalerweise mit dem Kopf voran, da ihnen der Köderfisch sonst im Hals steckenbleiben würde. Ich zieh den Köfi meistens aufs Vorfach und lasse einen Haken aus dem Maul schauen, und befestige den zweiten in der Seite des Köderfisches.

  6. #5
    Petrijünger
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    Bei meinen Erfahrungen kann ich sagen, das oftmals der Köderfisch erstmal weggetragen wird - deshalb sollte der Zander auch sogut wie keinen Widerstand spüren.

    Zum Fressen dreht er das Fischchen um, um es mit dem Kopf voran dann zu fressen.

    Mit dem Anschlagen warte ich auch immer erst einen Moment bis er zum zweiten mal Schnur nimmt. In der Regel sitzt der Anschlag dann auch!

    Dies gilt für Stillgewässer - bei Fließgewässern wie dem Rhein verhält es sich ein wenig anders. Hier werden die Köder oftmals direkt genommen. Beim Haken lösen ist ganz klar zu sehen wie der Schwanz noch teilweise aus dem Zandermaul heraushängt ;-)

    Liebe Grüße

  7. #6
    Carpfishing 4 life Avatar von Störfan
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    Wie schon gesagt, wird der KöFi meistens kurz weggetragen und dann im Maul gedreht, sodass er mit dem Kopf voran geschluckt werden kann. Viele Angler setzen jedoch den Haken am Schwanz, damit kleine Fische bzw. allgemein die Fische nicht verangelt werden und der Haken immer vorne sitzt.

  8. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Störfan für den nützlichen Beitrag:


  9. #7
    Boiliesternekoch
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    Wie sieht es denn aus, wenn ihr mit Köderfischfetzen arbeitet?

    Ich nehme oft nur den Schwanzteil eines Rotauges oder eines Barsches und ziehe mit der Ködernadel den Haken vom Schwanz nach "vorne" auf, so dass die Spitze dann an der Schnittkante rausschaut.

    Dann sollte es doch egal sein, wie der Zander den Köder nimmt, oder?

    Das mit dem Widerstand kann ich wohl nachvollziegen, denn bei einer Bleimontage hat man unheimlich viele Fehlbisse, am besten ganz ohne Gewicht arbeiten, Wirbel, Stahlvorfach und Köderfischfetzen reichen aus.
    ---------------------------
    Diskutiere oder streite nie mit Dummen; erst ziehen sie dich auf ihr Niveau und dann schlagen sie dich mit ihrer Erfahrung!

  10. #8
    Petrijünger
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    Bei Fischfetzen ist es nicht sooo relevant - Schnittkante geht in Ordnung, ich hingegen fische nur mit ganzen Köfi´s und Aroma

    Mit Fetzen hatte ich eher selten Erfolg, gerade was die grösseren Zander-Exemplare angeht.
    Ich bin nicht die Signatur, ich mach hier nur sauber.....

  11. #9
    Allroundschneider Avatar von Regulator87
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    Mit Fetzen hab ich mehr Karpfen als Aal oder Zander gefangen.

    Ganze Köfis auf Zander/Hecht wie oben schon gesagt, an der Schwanzflosse abstehend.
    Bei Wels und größeren Köfis Einzelhaken durch Maul/Schädel und drilling in Afterflossennähe.
    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats einfach gemacht!

  12. #10
    Profi-Petrijünger
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    Zitat Zitat von Regulator87 Beitrag anzeigen
    Mit Fetzen hab ich mehr Karpfen als Aal oder Zander gefangen.[...]

    genau so habe ich früher auch meine karpfen gefangen. durfte damals an meinem gewässer nur auf raubfisch angeln. habe dann einfach mit kartoffeln angefüttert und mit fetzen geangelt, das hat super auf karpfen geklappt.

    aber mal back to topic: Haken aus dem maul schauen lassen! hält gut, wenn der fisch den köfi im maul dreht. ansonsten kannst du auch den haken in den rücken stechen, so dreht er sich je nachdem, wie der fisch den köfi nimmt.




    I dont always talk to art students, but when I do, I ask for large fries.

  13. #11
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    Hallo,
    welche Hakengröße verwendet Ihr?
    Ich hab im letzten Jahr mehrfach auf Zander versucht. Leider immer ohne Erfolg.
    Nach kurzem Run haben sich die Kollegen immer verabschiedet.
    Ich hatte dazu 30'er Hauptschnur, 20g Laufblei, als Vorfach dünnes Stahl.
    Die KöFi's hab ich aufgezogen, wobei der Haken vor der Rückenflosse saß.
    Hab's mit Einzelhaken G1 bzw. Drilling G8 versucht.
    Danke.
    ottto

  14. #12
    Profi-Petrijünger
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    wenn du kannst, dann verzichte doch auf das stahl. die jungs sind ziemlich misstrauisch.




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  15. Der folgende Petrijünger sagt danke an D3rFabi für diesen nützlichen Beitrag:


  16. #13
    Zander -Jürgen Avatar von zanderjuergen
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    Zitat Zitat von ottto Beitrag anzeigen
    Hallo,
    welche Hakengröße verwendet Ihr?
    Ich hab im letzten Jahr mehrfach auf Zander versucht. Leider immer ohne Erfolg.
    Nach kurzem Run haben sich die Kollegen immer verabschiedet.
    Ich hatte dazu 30'er Hauptschnur, 20g Laufblei, als Vorfach dünnes Stahl.
    Die KöFi's hab ich aufgezogen, wobei der Haken vor der Rückenflosse saß.
    Hab's mit Einzelhaken G1 bzw. Drilling G8 versucht.
    Danke.
    ottto

    ja otto, so kanns einem beim zanderangeln ergehen.

    ich glaube aber nicht, das es bei dir an der montage liegt, deine erfahrungen habe ich in den anfängen des zanderangeln auch gemacht. vielmehr verabschieden sich die stachelritter in aller regel meist nach kurzem run, wenn man dem räuber nicht genügend zeit gibt, sich den köder zu nehmen. kommt der anschlag zu früh, hat man (zumindest hier in unseren gewässern) fast nur fehlbisse.
    nachdem ich dem zander 30-40 m schnur gebe u abwarte, das der zander den köder voll genommen hat (geschluckt) habe ich so gut wie keine fehlbisse mehr.
    dabei ist es auch nicht entscheidend, ob der haken hinterm kopf, im mund, am rücken oder in der schwanzspitze sitzt; die hauptsache ist, das er den köder aufnimmt und frisst.

    gruß juergen

  17. Der folgende Petrijünger sagt danke an zanderjuergen für diesen nützlichen Beitrag:


  18. #14
    Profi-Petrijünger
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    Hallo Zusammen,
    und vielen Dank für die Antworten.
    Beim nächsten Versuch werde ich mal länger warten. Vielleicht auch noch etwas feiner fischen.
    Gruß.
    ottto

  19. #15
    Profi-Petrijünger Avatar von spezi515
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    Hey Otto,

    wichtig ist auch das der Zander beim abziehen keinen Widerstand spürt.
    Ich stelle meinen Freilauf immer so leicht wie nur möglich ein. Wenn das nicht reicht, angel mit offenem Rollenbügel und klemm die Schnur mit einem Streichholz und einem Gummiband an der Rute fest. Stell die Rutenspitze in richtung Grund und dann sollte das eigentlich klappen.

    Petri

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