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  1. #1
    Profi-Petrijünger Avatar von buntschuh
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    Was darf ein Pächter bestimmen?

    darf der pächter eines gewässers bestimmen, welche art von booten auf diesem zulässig sind?

    hypothetischer fall: ein frei zugängliches DAV-gewässer, pächter ist angelverein XY.

    laut gesetz und auskunft beim regionalen gewässeramt dürfen auf dem see ruder-, falt-, ponton-, schlauch- und sonstige boote ohne motorbetrieb sowie kanus/kajaks eingesetzt werden.

    der pächter sagt aber: nö, nur ruderboote, alle anderen wollen wir hier nicht haben.

    darf er das?

    ratlose grüße

  2. #2
    Im Swimbaitfieber Avatar von fishingfreak
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    Hallo Buntschuh,

    ich hatte mich mit diesem Thema letztens mit dem Herrn XY aus der Geschäftsstelle Potsdam unterhalten.

    Grundsätzlich ist es so das der Pächter die Bestimmung festlegt. Er muss sich dabei im Rahmen der Gesetzte bewegen, kann diese aber ohne weiteres verschärfen (jedoch nicht lockern).

    Jetzt ist die Frage wer ist Pächter?

    1. Möglichkeit: die Pacht läuft über den DAV Brandenburg und der Verein XY für die Betreuung zuständig

    2. Möglichkeit: ein Verein XY pachtet das Gewässer und stellt das Gewässer dem Gewässerfonds des DAV zur Verfügung

    Lt. Aussage der Geschäftsstelle sind alle Mitglieder im DAV gleich, heißt Klauseln wie z.B. das Gewässer P14-xxxx darf nur von Vereinsmitglieder des Vereins Schwachköppe e.V. mit dem Boot befahren werden sind ungültig!

    Jedoch gibt es Ausnahmen, z.B. Naturschutzgebiete wo nur registrierte Boote benutzt werden dürfen.


    Aufgrund deiner letzten Beiträge gehe ich davon aus das du ein Problem zwecks Belly hast.

    Wäre mal interessant wie sich das gestaltet!

    Auf deine Aussage:
    " nö wir wollen nur Ruderboote"
    theoretisch möglich, rechtlich zu schwammig!

    Nen Schlauchboot/ Kajak etc. sind in meinem Auge auch Ruderboote wenn kein Motor dranhängt.

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an fishingfreak für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
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    Zitat Zitat von fishingfreak Beitrag anzeigen
    Lt. Aussage der Geschäftsstelle sind alle Mitglieder im DAV gleich, heißt Klauseln wie z.B. das Gewässer P14-xxxx darf nur von Vereinsmitglieder des Vereins Schwachköppe e.V. mit dem Boot befahren werden sind ungültig!

    Hast Du Dich überhaupt mit der Geschäftsstelle unterhalten? Anscheinend nicht! Nicht nur anscheinend, sondern offenkundig nicht!

    Gewässerordnung des DAV:

    4.6.1. Benutzungsbefugnis
    Soweit nichts anderes bestimmt wurde, ist die Benutzung von Booten und Wasserfahrzeugen einschließlich sog. Bellyboote, zum Angeln gestattet. Die Befugnis zur Benutzung von Booten und Wasserfahrzeugen beinhaltet die Befugnis zur zeitweiligen Benutzung eines Uferbereiches als Liegeplatz. Die Benutzung des Liegeplatzes darf die Dauer von 24 Stunden nicht überschreiten. Für die Benutzung von Booten und Wasserfahrzeugen, deren Transport zum Gewässer und die Benutzung von Liegeplätzen gelten die Bestimmungen nach 1.2, 1.8, 2.1 und 2.4 entsprechend. Der Angler ist nicht verpflichtet, sein Boot bzw. Wasserfahrzeug beim Angeln zu verankern. Das Schleppangeln darf von Fahrzeugen, die unter Segeln oder mit Motorkraft fahren, nicht ausgeübt werden (§ 4 Abs. 2 BbgFischO).
    Wenn der betreuende Verein durch die Mitgliederversammlung beschließt, keine Boote zuzulassen, dann darf er das tun. Und warum dürfen wir sowas tun? Weil sich Angler - vornehmlich aus Berlin - nie an irgendwelche Regeln halten! Die Berliner "zaubern" sich nämlich ihre Rechte selbst herbei. Ich sage jetzt nichts zu Mitgliedern aus der Fisch-Hitparade, aber Eure Kollegen haben den Ruf aller Berliner so richtig in den Dreck gezogen! Da werden Netze, Reusen und sonstwas ausgelegt.

  5. #4
    Spitzenbrecher Avatar von stadtangler
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    Vielen Dank für die pauschale Verunglimpfung der Berliner Angler.
    Da hilft es auch nix, wenn du die FiHi-Mitglieder ausnimmst.

    Vom allgemeinen Reusenauslegen habe ich zuletzt aus Meckpomm gehört, als sich ein Angler über die braven Idioten aus Berlin lustig machte. In seinem Verein sei es ganz selbstverständlich, das jeder Reusen auslege. Dieser Kollege hat sich zwar schnell wieder verabschiedet, die Aussage aber war getan.

    Oder schau mal in die Uckermark, abgesehen vom ganz selbstverständlichen und geduldeten Schwarzangeln ist das Wort "waidgerecht" über weite Strecken völlig unbekannt. Beispiele erlebe ich bei fast jedem meiner häufigen Besuche dort oben.

    Dass es in Berlin bei einer geschätzten Anzahl von 150.000 Anglern auch diverse schwarze Schafe gibt, erklärt sich wohl von selbst. Aber verglichen mit anderen Regionen sind es hier weder mehr noch weniger.

    Also lass bitte dieses blöde "ich, der gute vom Dorf, ihr, die bösen aus der Stadt" einfach sein. Ich kann es einfach nicht mehr hören

  6. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei stadtangler für den nützlichen Beitrag:


  7. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von buntschuh
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    Zitat Zitat von fishingfreak Beitrag anzeigen
    Aufgrund deiner letzten Beiträge gehe ich davon aus das du ein Problem zwecks Belly hast.
    nein, ausnahmsweise nicht. das mit dem belly ist höchstamtlich geklärt

    es ging um den einsatz von falt- und schlauchbooten und dass der pächter sagt, dass er die nicht auf dem see haben will. wiederum an einem anderen see der pächter, ein berufsfischer, meint, er dürfe dies an seinem see gar nicht bestimmen und ja, boote aller art seien daher bei ihm zugelassen. dieser (scheinbare) widerspruch zwischen pächter A und pächter B hat mich irritiert.

    Zitat Zitat von Gewässerwart Beitrag anzeigen
    Weil sich Angler - vornehmlich aus Berlin - nie an irgendwelche Regeln halten! Die Berliner "zaubern" sich nämlich ihre Rechte selbst herbei. Ich sage jetzt nichts zu Mitgliedern aus der Fisch-Hitparade, aber Eure Kollegen haben den Ruf aller Berliner so richtig in den Dreck gezogen! Da werden Netze, Reusen und sonstwas ausgelegt.
    diese ausgewogene meinung ist wirklich ganz großes kino!

    das erinnert mich an diese unseligen debatten, wie frech sich russen an unseren gewässern benähmen und wie sagenhaft vermüllt die alles zurückließen. angeblich, wohlgemerkt.

    der böse ist immer der andere.

    ich war letztens an einem brandenburger see angeln, für den man zwingend ein boot benötigt. zu 95% angeln dort ansässige vereinsmitglieder. wenn ich an diesem see zufällig eine aalschnur aus dem wasser ziehe und beim angeln zwei perücken aus angelsehne hochziehe (die dort offenbar jemand reingeschmissen hat), dann waren das vermutlich berliner, die das dort jeweils versenkt haben, ja?

    ich würde mal behaupten, anständiges benehmen hängt nicht von der wohnadresse ab, sondern ob jemand über gesunden menschenverstand verfügt. schwachmaten gibt es hier wie dort, in berlin ebenso wie andernorts.

    für manche angler scheint es nichts schlimmeres zu geben als andere angler. schade eigentlich.
    Geändert von buntschuh (25.05.2012 um 15:04 Uhr)

  8. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei buntschuh für den nützlichen Beitrag:


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