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Thema: Motorboote

  1. #1
    Spinner Avatar von fwmachine
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    Motorboote

    Hallo in die Runde.


    In der letzten Angelsaison hatten wir desoefteren " Besuch" von einem Motorboot. Ich will hier keine Streitdiskussion ausloesen. Ich moechte nur gerne (im besten Fall von einem Motorbootfahrer) einmal erklaert bekommen, wie sich so ein Fahrer verhalten muss. Stichwort Maximalgeschwindigkeit, Uferabstand...

    Hintergrund ist eben ein nicht so angenehmer Kontakt mit einem solchen Zeitgenossen gewesen, der es fuer noetig hielt, in 35 Minuten 11 mal an unserem Platz zu kreuzen, sodass die Wellen zwischen 30-40 cm waren. Ich habe aufgrund Unwissenheit meinen Mund gehalten.

    Ueber eine fundierte Aussage waere ich echt dankbar.
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  2. #2
    aka Dr.Esox Avatar von TeamBockwurst
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    Ahoi,

    es gilt Wellenschlag zu vermeiden- dies geht aber nicht immer und bei jedem Boot.

    Generell kann ich so oft kreuzen wie ich will, im Grunde würde es mich - wäre ich nicht selbst Angler - nicht einmal interessieren was am Ufer abgeht.

    Solange sich der "Kapitän" an die Geschwindigkeiten hält kannst Du ihm nix, Uferabstandsregeln bestehen nur an geschützten Uferzonen oder Fischereinetzen.


    Baubedingt -meist fahren so etwas die die nen ganz kurzen Pen** haben- gibt es wie gesagt Boote die nur für den Küstenbereich gebaut wurden (Bayliner). Daher können diese Boote nur sehr schwer langsame Fahrt halten und ziehen ne ordentliche Welle. Das sind genau diese Boote die den Ufern schaden- und all ihren Bewohnern und Besuchern.


    Grüße


    € es gab mal einen Kodex -gelehrt in meiner Fahrschule- schade nie dem schwächeren. Leider wird das allzu häufig vergessen.
    Geändert von TeamBockwurst (29.02.2012 um 13:49 Uhr)

  3. #3
    Profi-Petrijünger
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    Hallo,
    so kann man dazu garnichts sagen. Sog- und Wellenschlag sind in der Nähe liegender Boote und in Häfen zu vermeiden.
    Also: Wo war "dein Angelplatz". Kanal, schiffbarer See, schiffbarer Fluß, Meer, in der Nähe von geschützen Bereichen ( Schilfgelege )?
    Danach kann man etwas sagen.
    Gruß und Petri

  4. #4
    Spinner Avatar von fwmachine
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    Wie immer (fast zumindest....) an der Lahn.

    Die Geschwindigkeit wurrde ich auf etwa 10-12 kmh schaetzen. Das allerdings, nachdem er abgebremst hatte. Jeder weiss natuerlich, dass durch dieses apruppte abbremsen ejne noch staerkere Welle entsteht..... Vorher hat er mit Sicherheit 15-20 kmh drauf gehabt.
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  5. #5
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    Naja aber bei 10- 12 kmh darfst du dich auch nicht zu sehr aufregen, wie schnell darf man denn da fahren?

  6. #6
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    Hallo,
    die Lahn ist schiffbar. Manchmal gelten Geschwindigkeitsbeschränkungen. Angler ( wie ich es auch bin ) vergessen gern, dass es nicht in erster Linie Angelgewässer sind, sondern von verschiedenen Nutzern frequentiert werden. Der Bootsverkehr genießt, soweit mir bekannt, dabei Vorrang.
    Es gibt eben Menschen, denen es Freude bereitet, ihr Boot einfach zu bewegen. Dabei geht es nicht um einen Zweck - sondern einfach ums Bootfahren. Das hat dann auch nichts mit "dicke Hose" zu tun. Angler können sich das häufig nicht vorstellen und verbinden Bootfahren ( wie ich ) eben grundsätzlich mit dem Ziel dadurch Angelplätze zu erreichen.
    Nebenbei: Ein Gleiter - und das sind die meisten Freizeitboote - machen am wenigsten Wellen,. wenn sie gleiten - also etwas schneller fahren. Sobald sie gezwungen sind langsam - also Verdrängerfahrt zu machen - schieben sie dicke Wellen.
    Der Bootsfahrer wollte dir also kaum etwas schlechtes. Belangen kannst du ihn sowieso nicht. Sollte an dem Ort eben gerast werden, kann die Wasserschutzpolizei dort messen.
    Gruß
    HansH

  7. Der folgende Petrijünger sagt danke an fofftein für diesen nützlichen Beitrag:


  8. #7
    Spinner Avatar von fwmachine
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    Ich kann ja auch nur betonen, dass ich die Baelle flach gehalten habe

    Es uebersteigt nur mein weltoffenes Verstaendnis, dass ein Motorbootfahrer, der zeischen 2 Schleusen seinen Bootsanlegeplatz hat, die 3 km auseinander liegen und an den Enden Wendemoeglichkeiten haben, in kuerzester Zeit den Angrlplatz so oft querte, dass ich anstatt Grundangeln eher Spinnangele.

    Die Vermutung ist mehr als naheliegend, ( ich habs auch schon gesehen) dass exakt die 500-1000 m an der Angelstelle genommen werden, weil dort ne Eisenbahnstrecke und ne Autobahn sind und dementsprechend der Geraeuschpegel den Motorlaerm uebertoent.... .
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  9. #8
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    Zitat Zitat von TeamBockwurst Beitrag anzeigen
    Ahoi,

    es gilt Wellenschlag zu vermeiden- dies geht aber nicht immer und bei jedem Boot.

    Generell kann ich so oft kreuzen wie ich will, im Grunde würde es mich - wäre ich nicht selbst Angler - nicht einmal interessieren was am Ufer abgeht.

    Solange sich der "Kapitän" an die Geschwindigkeiten hält kannst Du ihm nix, Uferabstandsregeln bestehen nur an geschützten Uferzonen oder Fischereinetzen.


    Baubedingt -meist fahren so etwas die die nen ganz kurzen Pen** haben- gibt es wie gesagt Boote die nur für den Küstenbereich gebaut wurden (Bayliner). Daher können diese Boote nur sehr schwer langsame Fahrt halten und ziehen ne ordentliche Welle. Das sind genau diese Boote die den Ufern schaden- und all ihren Bewohnern und Besuchern.


    Grüße


    € es gab mal einen Kodex -gelehrt in meiner Fahrschule- schade nie dem schwächeren. Leider wird das allzu häufig vergessen.
    Ui ui ui, du lehnst dich sehr weit aus dem Fenster.

    Ein Boot, dass in Verdrängerfahrt ist macht immer eine Bug und Heckwelle.

    Wenn das Boot zwischen 15 und 20 km/h gefahren ist so ist der Führer des Bootes in schwerer Verdrängerfahrt gefahren.

    Das Boot stand dann kurz vor dem "gleiten" beim Gleiten entsteht gar keine Welle, da das Boot nur noch auf dem Wasser liegt und nicht in diesem.

    Dieses ist die wirtschaftlichste Fahrweise.

    Wenn ich nicht in Gleitfahrt bin, schiebt sich mein Boot mit 10 km/h durchs Wasser -----ohne Bug und Heckwelle so sollte es sein.

    Warum das Boot nun so oft bei dir vorbei kam, kann ich mir nur mit Fahren üben erklären.

    Es ist auch nicht immer Möglich den Schnüre auszuweichen, ---Untiefen, Buhnen und sonstiges.

    Ich für mich fahre immer einen Bogen um die Angler und nehme Gas weg, so sollte es sein

    Und bitte behaupte nicht ich habe einen kurzen, ich glaube nicht, dass du das beurteilen kannst.

    Allerdings hat mein Boot 2 Motoren mit 3,8 L Hubraum und je 170 PS.

    Gruß

    Karsten

  10. #9
    aka Dr.Esox Avatar von TeamBockwurst
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    ...ja, lehne ich mich, wieso auch nicht - fahre ja nun lang genug im Binnenbereich herum.

    90% der BAYLINER User fällt nun einmal in die Prolofraktion. Bei diesen Gleitbooten gibt es keine Verdrängerfahrt. Da gibts nur Plumpsfahrt und Gleitfahrt.

    Die Boote sind für den langsamen Geradeauslauf nicht gebaut worden, dafür gibt es reine Verdränger oder wenigstens Halbgleiter. Diese beiden Bootstypen machen im übrigen keine Welle in der Verdrängerfahrt- minimale Wellenkämme vielleicht.

    Wer nun im Kanal seinen Bayliner bewegt muss Gas geben um auch nur ansatzweise gerade fahren zu können- das Boot kämpft sich quasi selbst gerade. Ohne Schub wäre man nur am lenken. Tja, und genau das und der entstehende Wellengang nervt andere Menschen- Angler wie auch andere "Kapitäne"
    Geändert von TeamBockwurst (29.02.2012 um 20:09 Uhr)

  11. #10
    Profi-Petrijünger Avatar von Brassenboy
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    Also meines Wissens haben grundsätzlich Sportbootführer, ob mit muskel- oder motorbetriebenem Gefährt unterwegs, auf die Ausübenden der Angelfischerein bzw. Soprtfischerei rücksicht zu nehmen und diesen Vorrang zu gewähren. Ausnahmen gelten dabei nur an Stellen, an denen keine Rücksicht genommen werden kann, zum beispiel an einer engen Brücke, da hat der Angler dem Bootsverkehr das passieren zu ermöglichen, und nicht quer vor die Brücke zu werfen. Mit Berufsschifffahrt sieht das natürlich auch wieder anders aus, die haben immer Vorrang. Ich habe mich aus gegebenem Anlass vor einer Weile mal damit auseinandergesetzt, da mir die Situation mit der Brücke widerfahren ist, und ich war der Bootsführer.
    ! Que captures a muchas pescas !

    Rechtschreibfehler sind special effects meiner Tastatur und dienen dem endadäinmend der Befölgerunk

    Ich kann auf über 456 Sprachen schweigen!!!

  12. #11
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    Völliger Schwachsinn und mega dummes Gesabbel.

    Aber das ist auch OT..

    Dafür gibt es Course-Keeper und sonstige Hilfsmittel.

    Mein Boot fährt auch langsam geradeaus, vieleicht liegt es aber auch daran das es eine Searay ist Du sprachst ja von Bayliner

    Und bitte noch einmal, schere nicht alle Bootsfahrer über einen Kamm.

    Gruß

    Karsten

  13. #12
    hechtfischer
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    Zitat Zitat von TeamBockwurst Beitrag anzeigen
    ...ja, lehne ich mich, wieso auch nicht - fahre ja nun lang genug im Binnenbereich herum.

    90% der BAYLINER User fällt nun einmal in die Prolofraktion. Bei diesen Gleitbooten gibt es keine Verdrängerfahrt. Da gibts nur Plumpsfahrt und Gleitfahrt.

    Die Boote sind für den langsamen Geradeauslauf nicht gebaut worden, dafür gibt es reine Verdränger oder wenigstens Halbgleiter. Diese beiden Bootstypen machen im übrigen keine Welle in der Verdrängerfahrt- minimale Wellenkämme vielleicht.

    Wer nun im Kanal seinen Bayliner bewegt muss Gas geben um auch nur ansatzweise gerade fahren zu können- das Boot kämpft sich quasi selbst gerade. Ohne Schub wäre man nur am lenken. Tja, und genau das und der entstehende Wellengang nervt andere Menschen- Angler wie auch andere "Kapitäne"

    Kopfschüttel

  14. #13
    aka Dr.Esox Avatar von TeamBockwurst
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    Präzisiere doch mal das "Mega dumme gesabbel"

    Ob Bayliner oder Searay- es ist auf dem Wasser wie auf der Straße. Der schwächste fliegt!


    Klar gibts Ausnahmen, wie überall. Dennoch- und das beweisen etliche betriebsstunden in der wasserreichstem Region Deutschlands- interessieren sich nur die wenigsten freizeitkapitäne für das wohl anderer.

  15. #14
    hechtfischer
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    Zitat Zitat von TeamBockwurst Beitrag anzeigen
    Präzisiere doch mal das "Mega dumme gesabbel"

    Ob Bayliner oder Searay- es ist auf dem Wasser wie auf der Straße. Der schwächste fliegt!


    Klar gibts Ausnahmen, wie überall. Dennoch- und das beweisen etliche betriebsstunden in der wasserreichstem Region Deutschlands- interessieren sich nur die wenigsten freizeitkapitäne für das wohl anderer.
    Das liegt daran, dass man bei Euch keinen Führerschein benötigt. In NRWE und den Niederlanden ist das Pflicht.

    Ein Verdränger, wie der Name schon sagt verdrängt Wasser, dadurch entstehen Wellen.

    Ein Stahlboot mit 5 Tonnen Gesamtgewicht verdrängt ( ca 7-9 m Lang) verdrängt dann 5 qm Wasser wo sollen die denn hin --ohne Welle

    Das Wasser wird vorne am Bug geteilt und nach oben weggedrückt, dadurch entsteht zwangsläufig eine Bugwelle.

    Durch den Sog der Schraube entsteht ein Unterdruck, beim Wiederaustreten des Wassers an die Oberfläche entsteht ebenfalls eine Welle.

    Beide Wellen werden mit zunehmender Fahrt größer. Datt is in der Physik so.

    Auch in den neuen Bundesländern

    Ich bin 60% des Jahres in den Niederlanden zum Fischen und Boot fahren. Es gab noch nie Ärger mit den Anglern.

    Selbst hier am D-E-K dort wohne ich direkt habe ich noch nie das oben genannte erlebt.

    Gruß aus Münster

    Karsten

  16. #15
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    Klar verdrängen verdränger Wasser ...das tun Gleiter aber auch. Verdränger heben die Wellen aber in der Regel durch ihre körperform auf. Wir haben zb eine 12to stahlyacht in der Familie die bis 14kmh nahezu wellenfrei verdrängt. Kanalfahrten sind daher ein Genuss- auch für uferangler

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