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Thema: Methodfeeder

  1. #1
    Gummizuppler Avatar von Neutzel
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    Methodfeeder

    Hi @ all,

    wie die Überschrift schon verrät gehts ums Futterkorbfischen.
    Wie es sich gehört habe ich eine fragen weil ich mich noch nicht weiter damit befaßt habe und hoffe auf Eure Erfahrung.

    Einerseits gehts ums Futter: Normales Grundfutter wie fürs Drahtkörbchen oder eine klebrigere "Spezialmischung"?

    Andererseits: Da der Methodfeeder ja wie eine festbleimontage gefischt werden soll: Auf welche Art von "Kleinfischen" läßt sich das noch sinnvoll anwenden?

    Und zum Schluß: Welche Arten von Herstellern/Typen taugen was oder mit welchen seid ihr zufrieden/unzufrieden.

    Ich selbst habe mir schon zig angeschaut und wollte auf die von Behr bei Askari zugreifen, die sehen aber augenscheinlich nicht sehr funktionabel aus.

    Ich habe hier auch zig Freds via Suche gefunden, allerdings habe ich da nicht das gefunden was ich suchte.

    Vielen Dank
    mfg Jens


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    IG Thueringer Gewaesserperlen

  2. #2
    Carpfishing 4 life Avatar von Störfan
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    Also Futtermischung reicht normales Grundfutter. Ich fische damit meistens mit der Feederrute auf große schleien, Brassen und kleine Karpfen mit miniboilies. Große Rotaugen lassen sich damit auch fangen, dann allerdings mit anderen Ködern. Versuche dir mal ne gute Marke dafür rauszusuchen.

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an Störfan für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    ...
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    Schau dir mal das auf Youtube an.
    http://m.youtube.com/index?desktop_u...?v=Cp3F1FX31DQ
    Youtube ist wie ein buch.
    Es gibt auch eins von Matze Koch, da angelt er mit method auf Karpfen.

  5. #4
    Carpfishing 4 life Avatar von Störfan
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    So hab grad mal nachgeschaut, ich fische die von Fox, Korda und drennan, am besten find ich für den Einstieg aber erstmal die von Drennan
    http://www.friedfischen.de/Drennan-I...25g-Small.html

  6. #5
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Maestro
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    Bait Tech bietet sehr gutes Futter(und Köder) für die Method-Fischerei an.Meist mit Fischmehlanteil, was gerade Karpfen,Schleien und Brassen an den Platz lockt. Bait Tech Special "G" Green ,das Futter versetzte die Karpfen und Brassen im letzten Jahr, an meinem Gewässer, in einen regelrechten Fressrausch.

    Mini-Boilies und vor allem Mais in verschiedenen Geschmacksrichtungen bringen die Fische an den Haken.


    Preston und Drennan bieten sehr gute Method-Feeder an.

    Die Montage sollte nicht zu fein gewählt werden, denn Karpfen jeder Größe lieben den so angebotenen Köder.

    Mein schwerster Karpfen bisher wog knapp 30 Pfund, und so einen Fisch an der Feederrute zu drillen ist einfach ein Erlebnis.

    Viel Erfolg wünsch ich dir.


    Gruß
    Frank
    Geändert von Maestro (15.01.2012 um 09:15 Uhr)

  7. Der folgende Petrijünger sagt danke an Maestro für diesen nützlichen Beitrag:


  8. #6
    Feederer
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    Die Method Feeder nutze ich bei verkrauteten Gewässern, Seerosen- oder Schilffeldern, ansonsten ziehe ich den Futterkorb vor. Beim Method Feeder Fischen setze ich die Produkte von Drennan ein. Körbe und Mulden passen perfekt, kein Futter bleibt in der Mulde zurück und die Körbe sind optimal gefüllt. Dazu habe ich die passenden Vorfächer mit Haar und spikes um mit Mais, Softpellets und kleinen Boilies zu fischen und normale Vorfächer, die ich mir mit Haken von Drennan selbst binde, für Wurm, Made, Brot, Marshmellows und was sonst noch direkt auf den Haken kommt. Durch meine Körbe habe ich Feedergum laufen, um beim Biss etwas mehr Spielraum zu haben, da meine Vorfächer nur ca. 10 cm lang sind und ich mit geflochtener Schnur angele. Feedergum und Vorfach sind mit einem connector von Drennan verbunden, was einen schnellen Vorfachwechsel zulässt.
    Den Korb fülle ich von Hand zuerst zu 3/4 mit Futter, dann lege ich den Haken mit Köder oben auf und gebe die restliche Futtermenge in die Mulde und drücke den Korb mit Haken und Köder hinein. Durch leichtes Drücken auf den Boden der Mulde löst sich dann der gefüllte Korb.
    Beim Futter wechsele ich öfters und passe es dem Gewässer an, etwas trockener am Teich oder Weiher, eher etwas feucht am Fließgewässer, aber immer so, dass es beim Wurf und beim Eintauchen ins Wasser am Korb bleibt und sich erst am Grund langsam verteilt (vorab ein kleiner Versuch im Uferbereich schadet nie ). Bei Fertigfutter habe ich die besten Erfahrungen mit dem "Feedermix Gold" von Zammataro gemacht, zugegeben, kein Billigfutter, aber sehr fängig. Wichtig bei diesem und auch bei anderem Futter ist häufiges sieben und das Wasser erst nach und nach in kleinen Mengen zugeben. Auf jeden Fall gehört immer ein Anteil an Lebendfutter dazu, wie Maden, Caster und Wurmstücke. Flavours oder Aromen nutze ich nur äußerst selten, so dass ich dazu nichts sagen kann.
    Vieles von dem was ich heute mache, habe ich mir bei den Engländern abgeschaut. Auf Youtube gibt es eine Menge Videos über das Method Feeder angeln. Aber auch unsere deutschen Profis haben sehr gute Videos veröffentlicht ( z.B. Michael Schlögl ).

    Petri
    hennes

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  9. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei hennes59 für den nützlichen Beitrag:


  10. #7
    Super-Profi-Petrijünger Avatar von Hechtforelle
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    Zitat Zitat von hennes59 Beitrag anzeigen
    Die Method Feeder nutze ich bei verkrauteten Gewässern, Seerosen- oder Schilffeldern, ansonsten ziehe ich den Futterkorb vor. Beim Method Feeder Fischen setze ich die Produkte von Drennan ein. Körbe und Mulden passen perfekt, kein Futter bleibt in der Mulde zurück und die Körbe sind optimal gefüllt. Dazu habe ich die passenden Vorfächer mit Haar und spikes um mit Mais, Softpellets und kleinen Boilies zu fischen und normale Vorfächer, die ich mir mit Haken von Drennan selbst binde, für Wurm, Made, Brot, Marshmellows und was sonst noch direkt auf den Haken kommt. Durch meine Körbe habe ich Feedergum laufen, um beim Biss etwas mehr Spielraum zu haben, da meine Vorfächer nur ca. 10 cm lang sind und ich mit geflochtener Schnur angele. Feedergum und Vorfach sind mit einem connector von Drennan verbunden, was einen schnellen Vorfachwechsel zulässt.
    Den Korb fülle ich von Hand zuerst zu 3/4 mit Futter, dann lege ich den Haken mit Köder oben auf und gebe die restliche Futtermenge in die Mulde und drücke den Korb mit Haken und Köder hinein. Durch leichtes Drücken auf den Boden der Mulde löst sich dann der gefüllte Korb.
    Beim Futter wechsele ich öfters und passe es dem Gewässer an, etwas trockener am Teich oder Weiher, eher etwas feucht am Fließgewässer, aber immer so, dass es beim Wurf und beim Eintauchen ins Wasser am Korb bleibt und sich erst am Grund langsam verteilt (vorab ein kleiner Versuch im Uferbereich schadet nie ). Bei Fertigfutter habe ich die besten Erfahrungen mit dem "Feedermix Gold" von Zammataro gemacht, zugegeben, kein Billigfutter, aber sehr fängig. Wichtig bei diesem und auch bei anderem Futter ist häufiges sieben und das Wasser erst nach und nach in kleinen Mengen zugeben. Auf jeden Fall gehört immer ein Anteil an Lebendfutter dazu, wie Maden, Caster und Wurmstücke. Flavours oder Aromen nutze ich nur äußerst selten, so dass ich dazu nichts sagen kann.
    Vieles von dem was ich heute mache, habe ich mir bei den Engländern abgeschaut. Auf Youtube gibt es eine Menge Videos über das Method Feeder angeln. Aber auch unsere deutschen Profis haben sehr gute Videos veröffentlicht ( z.B. Michael Schlögl ).

    Petri


    Hallo Hennes,

    danke für die gute Erklärung. Das hört sich hier alles so interessant an, das ich mir auch einige Method Feeder von Drennan zulegen möchte.
    Ich habe da aber auch noch die ein oder andere Frage.

    1. Ich angle in stehenden Gewässern und muss nur ca. 30-40m weit werfen. Welche Gewichte empfiehlst Du?

    2. Jetzt speziell für Drennan gibt es kleine und große Formen, die aber das gleiche WG aufweisen. Wann ist welcher zu benutzen? Oder ist es einfach nur um zu bestimmen, wie viel Futter man an den Spot bringen will?

    3. Die WG-Angabe ist ja nur vom Korb. Was wiegt so ein Teil ungefähr wenn es befüllt ist?

    4. Warum ist es so wichtig das Futter vorher mehrmals zu sieben wenn es doch fest in eine Form gedrückt wird? Nur damit es sich gleichmäßig verteilt? Ich benutze ja auch Futter um an meine Köderfische zu kommen, habe mein Futter (auch selbst gemixt) habe ich noch nie gesiebt. Merkbar schlechter habe ich damit auch nicht gefangen.

    So das sind erst einmal alle Fragen.
    Es darf natürlich auch jeder andere der mit dieser Methode angelt, antworten.
    MFG, Nicki

  11. #8
    Gummizuppler Avatar von Neutzel
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    Hi,

    ich bin zwar nicht gefragt aber ein paar Antworten habe ich auch:

    zu 4: Durch das Sieben trennt man grobe Partikel und Klumpen raus damit der Fisch sich nicht sattfrißt. Außßerdem homogenisiert das Sieben die Masse wodurch sich die Feuchtigkeit besser verteilt und es wird "fluffiger".

    zu3: Das mußt Du selber rausfinden, kommt auf Korbgrösse/Gewicht Kombination an. In der Regel so das Doppelte...grob geschätzt.

    zu1: Probiers halt aus, Grundblei direkt an die Hauptschnur und Feuer
    ich werfe grundsätzlich im Stehen und ziehe recht agro durch...daher überwerfe ich teilweise Kollegen auch mit leichteren Gewichten, trotz meiner kurzen Ruten. Wenn ich die gleiche Rute +0,5 meter Länge hätte käme ich bei gleichem Gewicht schon wieder weiter. liegt also nicht nur am Gewicht...20 Gramm Korb + Futter sollten reichen, 30 Meter sind nicht viel.
    Probiers mal mit dem Grundblei und halbier dann das Gewicht was draufsteht weil in den korb noch Futter kommt.


    Ich hoffe das hilft Dir schonmal weiter....wobei man wirklich mal gefüllte Körbchen wiegen sollte
    mfg Jens


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  12. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Neutzel für den nützlichen Beitrag:


  13. #9
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    Zitat Zitat von Neutzel Beitrag anzeigen
    Hi,

    ich bin zwar nicht gefragt aber ein paar Antworten habe ich auch:

    zu 4: Durch das Sieben trennt man grobe Partikel und Klumpen raus damit der Fisch sich nicht sattfrißt. Außßerdem homogenisiert das Sieben die Masse wodurch sich die Feuchtigkeit besser verteilt und es wird "fluffiger".

    zu3: Das mußt Du selber rausfinden, kommt auf Korbgrösse/Gewicht Kombination an. In der Regel so das Doppelte...grob geschätzt.

    zu1: Probiers halt aus, Grundblei direkt an die Hauptschnur und Feuer
    ich werfe grundsätzlich im Stehen und ziehe recht agro durch...daher überwerfe ich teilweise Kollegen auch mit leichteren Gewichten, trotz meiner kurzen Ruten. Wenn ich die gleiche Rute +0,5 meter Länge hätte käme ich bei gleichem Gewicht schon wieder weiter. liegt also nicht nur am Gewicht...20 Gramm Korb + Futter sollten reichen, 30 Meter sind nicht viel.
    Probiers mal mit dem Grundblei und halbier dann das Gewicht was draufsteht weil in den korb noch Futter kommt.


    Ich hoffe das hilft Dir schonmal weiter....wobei man wirklich mal gefüllte Körbchen wiegen sollte

    Danke Neuzel,

    wie ich schon schrieb, nehme ich gerne Antworten von denen die damit schon Erfahrungen gesammelt haben.
    Zu Antwort 1
    "Probiers halt aus".
    Das genau wollte ich vermeiden. Die Teile sind nun einmal nicht ganz billig und da wollte ich einen Fehlkauf vermeiden. Deswegen wollte ich Erfahrungswerte.

    "Probiers mal mit dem Grundblei und halbier dann das Gewicht was draufsteht weil in den korb noch Futter kommt".
    Das verstehe ich nicht denn das Gewicht das auf dem Futterkorb steht ist doch das Reingewicht des Korbes. Wieso denn halbieren? Ferner denke ich das man die Flugeigenschaften eines Bleis nicht mit den eines Futterkorbes vergleichen kann (Volumen zum Gewicht).

    Zu Antwort 3
    Da hier einige mit den Dennan System angeln, dachte ich das es vielleicht mal einer gewogen hat.

    Zu Antwort 4
    Ok, jetzt bin ich schlauer. Aber ob es wirklich was bringt wenn es nach dem sieben fluffiger ist? Immerhin wird es wieder mit kraft zusammen gedrückt.
    MFG, Nicki

  14. #10
    Gummizuppler Avatar von Neutzel
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    Hi,

    klar, mit Grundbleien (die billig sind) statt mit einem Feederkorb zu werfen ist nicht 100%tig das Gleiche.
    Aber ich denke das kann man vernachlässigen; mit ruhigem Gewissen.

    Oder sagen wir mal so:
    Wenn Du mit Blei XX einen Probewurf machst und zufrieden bist weil Du auf die gewünschte Distanz kommst, wird das näher an der Wahrheit liegen als eine Empfehlung übers Internet ( wobei ich niemand sein Wissen und Erfahrung schmälern will).

    Gundbleie werfen:

    Du wirfst mit z.B. 50 gramm auf die gewünschte Distanz und Deine Rute, Schnur und alles paßt perfekt.
    Jetzt willst Du aber einen gefüllten Feeder werfen! Der darf dann keine 50 gramm netto mehr wiegen weil das Futter ja noch dazukommt

    Dann bist Du vll. schon bei 80 Gramm oder so....

    Daher: Probewurf mit Grundblei und dann was abziehen weil das futter ja auch noch was wiegt. Ich fische fast nur mit Eigenbaukörben im Stillwasser - großer Korb, wenig Gewicht.

    Als Beispiel: 20 Gramm Korb mit gut 70 Gramm Fassungsvermögen (Hab ich mit einer Federwaage gewogen, wird dqaher nicht ganz stimmen).

    Deshalb hab ich mal geschätzt das Du die Hälfte vom Grundblei abziehen sollst.

    btw.: Was hast Du denn genau vor, wenn man fragen darf?
    mfg Jens


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  15. #11
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    Neuzel,

    ich möchte mit der Drennan Method Feeder arbeiten. Genau zu diesen Teilen habe ich meine Fragen gestellt.
    http://www.angelzentrale-herrieden.d...od-Feeder.html
    MFG, Nicki

  16. #12
    Feederer
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    @ Nicki

    Die Wurfweite hängt nicht zuletzt von Deiner Rute ab. Wenn diese sich gut auflädt, schaffst Du die 40m mit einem 10g Korb. Dazu müssen auch die Verbindungsknoten, wenn Du mit einer Schlagschnur fischst, einwandfrei sein und dürfen an den Ringen nicht hängen bleiben. Ich mache in die geflochtene Schnur einen doppelten Schlaufenknoten und binde die Schlagschnur mit einem einfachen Clinchknoten dran.

    Du darfst beim Werfen mit der Feederrute keine Hemmungen haben, prüfe aber vorher, ob sich die Schnur nicht um die Spitze gewickelt hat ( bei den Kosten für eine neue Spitze habe ich das recht schnell gelernt ).

    Das Gewicht des Korbes hängt nicht nur vom Korbblei ab, sondern auch von der Menge und der Art des Futters. Ich schätze, dass je nach Korb max. 5-25 g dazu kommen.

    Über die Größe des Korbes entscheidet die Futtermenge und die Futtersorte die du einbringen willst. Bei der Futtermenge spielt die Jahrezeit und die Menge der Fische am Angelplatz eine Rolle. Im Winter solltest Du nur wenig Futter einbringen und wenn möglich auf Partikel verzichten. Im Sommer darfs etwas mehr sein, dann bringe ich auch Mais oder Pellets mit ins Futter. Große Körbe haben eine höhere Scheuchwirkung, bringen aber mehr Futter an den Platz. Kleine kannst Du fast geräuschlos an den Platz bringen, musst dabei aber öfter werfen um die gleiche Menge zu füttern. Da musst Du Deine Erfahrungen sammeln, aber mit etwas Gefühl für die Sache geht das ganz schnell.

    Beim Sieben trennst Du die großen Klumpen und Partikel aus dem Futter, oder zerkleinerst diese; dann werden die Fische nicht so schnell satt. Das Futter soll mehr locken und Appetit auf Deinen Köder machen und weniger die Fische sättigen. Du musst denen etwas bieten, weshalb ich ab und zu feines Maismehl oder Milchpulver untermische, vor allem wenn das Wasser trübe ist. Ist es klar, kommt Kakaopulver oder Melasse dazu. Versuche es auch mal mit Brausepulver ( Ahoi Brause - Typ Orange ) auf Rotaugen. Es gibt auch spezielle Futterfarben; ob die etwas bringen kann ich allerdings nicht sagen.

    Ich habe mich für Drennan entschieden, da die Körbe sauber verarbeitet und sehr stabil sind. Auch meine normalen Futterkörbe sind überwiegend von Drennan, Schlögl oder Zammataro. Du kannst Dir ruhig eine günstige Rute kaufen ( ich habe auch noch Glasfaser-Ruten im Einsatz ), aber ich würde nie an den Kleinteilen, wie z.B. Körben, Wirbel und Haken sparen.

    @ Neutzel
    Du schreibst weiter oben, dass Du nicht gefragt bist...
    Ich denke jeder sollte seine Erfahrungen und sein Wissen weitergeben, davon können wir alle etwas lernen. Meinen ersten Fisch habe ich vor über 40 Jahren aus dem Wasser geholt, lese viel und beschäftige mich auch sehr viel mit meinem Hobby, aber trotzdem will ich immer noch etwas dazu lernen. Vor allem von Dir und jedem anderen Forum-User. Dafür möchte ich mich an Dieser Stelle auch einmal bedanken, das es so ein aktives Forum gibt.

    Petri
    hennes

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  17. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei hennes59 für den nützlichen Beitrag:


  18. #13
    Gummizuppler Avatar von Neutzel
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    Ah, ok! Wobei ich 2,95€ nicht wirklich teuer finde...
    ...meine letzte Spinnrute ist teuer
    http://rutenbau-bochum.de/product_in...5e1fd3037a07d2



    Mußt Du auf die genannte Ditanz im Kraut fischen, ansonsten würde es ja auch ein "standard" Futterkorb tun?!
    mfg Jens


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    IG Thueringer Gewaesserperlen

  19. #14
    Feederer
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    noch ein Tip zur method feeder
    http://www.michaelschloegl.de/videos/
    hennes

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  20. #15
    Feederer
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    @ neutzel

    Gratulation zu der Rute!!!

    Petri
    hennes

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