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  1. #1
    Fliegenfischer
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    Flüssiger Werfen

    Servus Leute

    wie bekomme ich es hin flüssiger zu werfen.
    wie bekomme ich es hin das der rückschwung genau so ist wie der vorschwung??????????? bei mir knallt das immer im vorfach und ich weiß nich wie ich es besser machen kann!!!!

    Danke euch

  2. #2
    Fliegenbader Avatar von trietze
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    Hi Max,

    wie ich in deinem anderen Trööt schon schrieb, glaube ich, dass das Problem an deinem Timing liegt.
    Wenn es beim Rückschwung, wie du schreibst, im Vorfach knallt, dann ist die Flugleine noch nicht komplett gestreckt und du setzt schon wieder zum Vorschwung an.
    Das nennt man Peitsche und knallt eben.
    Wenn du da noch eine Trockenfleige ans Vorfach knüpfst, dann ist sie bei jedem Knall verloren.

    Versuche einfach mal den Vorschlag von Fliege2 zu beherzigen und mache die Schwünge mal mit ca. 10 Meter Schnur vor dem Körper - seitlich nach rechts und links.
    So bekommst du ein Gefühl dafür, wie sich die Fliegenrute bei komlett gestreckter Flugleine+Vorfach anfühlt.
    Erst dann, wenn das Gefühl da ist, wieder zum Überkopfwurf wechseln.
    Und immer schön Geduld haben und auf des Gefühl achten, das wird schon.

    Fliegenwerfen und -fischen hat viel mit Gefühl zu tun .

    Herzliche Grüße,
    Thomas
    Geändert von trietze (05.01.2012 um 21:39 Uhr)

    Herzliche Grüße Thomas

    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
    (Zitat:Albert Einstein)



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  4. #3
    Carpfishing 4 life Avatar von Störfan
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    Hi,
    Versuch doch mal beim Rückschwung über die Schulter nach hinten zu schauen und erst dann den Vorschwung zu machen, wenn die Schnur gestreckt ist. Dadurch knallt es nicht mehr, du wirfst weiter und das Vorfach streckt sich beim Aufkommen auf dem Wasser.
    Wenn das klappt, entwickelst du immer mehr ein Gefühl dafür, dass du auch ohne nach hinten schauen merkst, wann die Schnur gestreckt ist.

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  6. #4
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Hallo Max,

    gewöhn dir das "nach hinten sehen" garnicht erst an. Klar, du kannst dass machen, ist aber letztendlich verpulverte Energie. Wirf vor dem Körper und du wirst sehr schnell ein Gespühr für die Leine entwickeln. Nimm dir Zeit beim Werfen. Einer der größten Fehler beim Werfen ist das zu schnelle Vor-bzw Rückschwingen. Und denke an den "Scheibenwischer". Der macht den ganzen Wurf kaputt. Jeder Zentimeter Bogen in der Spitze überträgt und potenziert sich in die Schnurspitze. Da kann recht schnell ein Meter Differenz ins Vorfach kommen.

    Viel Erfolg, Fliege 2
    Geändert von Fliege 2 (06.01.2012 um 13:12 Uhr)

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  8. #5
    Carpfishing 4 life Avatar von Störfan
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    Es geht doch nicht ums Angewöhnen, sondern darum, dass er erstmal ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt entwickelt und es erstmal hinbekommt. Wenn das klappt, guckt man automatisch nicht mehr nach hinten.
    So war es zumindest bei mir, als ich mit dem Fliegenfischen angefangen habe.

  9. #6
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Störfan, glaub mir, ich weiss was ich tue. Klar, deine Erfahrungen im Fliegenfischen sind von besonderem Wert, aber ich denke, nach den paar Tagen die ich mit der Fliege fische, kann ich einem Anfänger schon etwas helfen.

    Fliege 2

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  11. #7
    Fliegenbader Avatar von trietze
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    Hi Jungs,

    ich bin, wie Fliege2, auch kein Verfechter des Schulterblickes.
    Warum ist das so??
    Die Erklärung ist ganz simpel. In dem Moment, wo man über die Schulter schaut um den Rückschwung zu beobachten, verdreht man den ganzen Oberkörper und lenkt damit den Wurf aus.
    Fleige2 hat schon Recht!! Jeder Zentimeter seitlicher Bewegung der Rutenspitze hat enorme Auswirkungen auf die Flugbahn der Leine.
    Wenn man sich die Technik des Schulterblickes erst einmal angewöhnt hat verlässt man sich 1. mehr auf seine Augen, als auf sein Gefühl und 2. ist der daraus resultierende Wurffehler schwer wieder zu korrigieren.
    Deshalb gar nicht erst angewöhnen!!!

    Ich habe mir extra angewöhnt, den Fuß der Wurfhand nach vorn zu stellen, um den Schulterblick damit noch zu erschweren.
    Und mir hat geholfen, wenn ich der Meinung war, jetzt ist der richtige Zeitpunkt für den Vorschwung, noch ein Sekündchen warten und dann erst den Vorschwung einleiten. So habe ich gelernt lange genug zu warten, damit die Leine plus Vorfach genug Zeit zum strecken hat.

    Nichts geht über das richtige Gefühl beim Werfen.

    Ich empfinde das "Nach Hinten Schauen" eher als unnatürliche Bewegung, da man ja beim Werfen ein Ziel vor seinen Augen anwerfen möchte.
    Und wann treffe ich ein Ziel am besten? Wenn ich es nicht aus den Augen verliere .
    Geändert von trietze (06.01.2012 um 15:33 Uhr)

    Herzliche Grüße Thomas

    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
    (Zitat:Albert Einstein)



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  13. #8
    Carpfishing 4 life Avatar von Störfan
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    Zitat Zitat von Fliege 2 Beitrag anzeigen
    Störfan, glaub mir, ich weiss was ich tue. Klar, deine Erfahrungen im Fliegenfischen sind von besonderem Wert, aber ich denke, nach den paar Tagen die ich mit der Fliege fische, kann ich einem Anfänger schon etwas helfen.

    Fliege 2
    Behauptet doch niemand das Gegenteil, ich sage nur, dass es bei mir geklappt hat. Darf ich ihm denn keinen Tipp geben bzw. ihm versuchen zu helfen, mit dem, was bei mir funktioniert hat??
    Werde ich ja wohl noch dürfen....

  14. #9
    Petrijünger Avatar von Jones007
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    Moin

    Ich behaupte mal das das zurück schauen nicht schlimm ist. Den als ich die Ausbildung zum Fly Casting Instructor bei der FFF gemacht habe haben wir alle zurück geschaut die Ausbilder und die Auszubilden.Den man muß sich nur immer sagen Kurze Schur Kurze Pause Lange Schnur Lange Pause




    Gruß aus Kiel und immer Stramm Band

    Jones007(Jens)
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