Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Räuchern von Stremeln und Karbonaden

    So, mal wieder geräuchert
    Stremellachsforelle natur und Stremellachsforelle mit einer fein geschroteten
    bunter Pfefferauflage geräuchert.
    Dann noch einige Scheiben, Karbonaden sagt man andernorts dazu, von der Lachsforelle.
    Warm geräuchert über Buchenholz mit einer Auflage von einigen Salbei, Lavendel,
    Liebstöckel und Rebholzzweigen.
    Gruss Armin
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  2. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Harzer für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Petrijünger
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    Das sieht verdammt lecker aus. Die Beschreibung liest sich wie ein 5 Gänge Menü. Klasse find ich ja, dass du Rebholzzweige zu Räuchern nimmst.
    Sind das trockne oder frische?
    Geht das auch im Tischräucherofen zu machen?

  4. Der folgende Petrijünger sagt danke an Matjes Frank für diesen nützlichen Beitrag:


  5. #3
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Es sind trockene. Wenn ich im Spätherbst meine Rießlingstöcke runterschneide
    hebe ich mir immer ein kleines Bündel auf das ich dann über den Winter abtrocknen lasse.
    Leider wird meine Art zu Räuchern in einem Tischräucherofen etwas schwierig sein, denn ich verwende ja auch nur reines Buchenholz, drei Jahre abgelagert und ohne Borke oder stockige Stellen.
    Keine Späne, schon gar keine gekauften Mischungen, da ich da nie sicher sein kann was da so alles reinkommt.
    Keine Späne heißt auch das mein Holz in kleingehackten Scheiten eingechoben wird.
    Gut, ich nehme nicht immer nur rein Busche.
    Bei Heringen beispielsweise nutze ich auch gern Erle.
    Rot oder Schwarzerle können da gut verwendet werden.
    Zu den Aromen zu sagen wäre das ich Salbei, Rosmarin, Thymian, Lavendel und co. alles selbst frisch im Garten zu Verfügung habe, da ich auch oft koche und möglichst immer frische Kräuter aus eigener Zucht verwende.
    Gekaufte aus dem Supermarkt sind oft laffig und welk. Ohne richtige Würzkraft wie es so oft bei Großanbau mit viel Wasser und Dünger ist.
    Kräuter und andere Gewürze gebe ich jedoch nie direkt auf die Glut sondern immer nur auf eine kleine Stahlplatte die etwas erhöht über der Hitze angebracht ist.
    So verkohlen die guten Sachen nicht gleich, sondern geben ihre Aromen, die ätherischen Öle schon langsam und lang anhaltend ab, die dann dem Räuchergut die Würze und die Frische im Biss verleihen.
    Das Ergebnis ist wie immer, laut den Meinungen meiner Mitverkoster, alles Angler und zum Teil auch Selbsträucherer, hervorragend gewesen.
    Bei meiner Familie und Nachbarn brauch ich da gar nicht zu fragen.
    Nachbar steht immer gleich am Zaun und fordert seinen Rauchbelästigungsanteil Und bringt meist gleich ein Becks zum Abkühlen mit.
    Gruss Armin

  6. Folgende 4 Petrijünger bedanken sich bei Harzer für den nützlichen Beitrag:


  7. #4
    Petrijünger Avatar von Andy34
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    hallo harzer

    wie hoch ist deine räucher Temperatur ?

  8. #5
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Halte ich immer möglichst am unteren Level.
    Genaue Zahlen kann ich da nicht nennen da ich an
    meinem Gerät kein Thermometer habe und das alles rein nach Gefühl und Erfahrung mache.
    Wäre mal ne gute Sache son Thermometer, nicht zum Einstellen, sondern nur mal zu schauen wie so meine Gefühle liegen.
    Gruss Armin

  9. #6
    Petrijünger
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    Zitat Zitat von Harzer Beitrag anzeigen
    Nachbar steht immer gleich am Zaun und fordert seinen Rauchbelästigungsanteil Und bringt meist gleich ein Becks zum Abkühlen mit.
    Gruss Armin
    Solche Nachbarn hab ich auch...
    Allerdings benutze ich immer meinen Tischräucherofen.
    Meine Weinstöcke (natürlich nicht die ganzen Stöcke) hab ich geschreddert und dann als Späne hinzu gegeben. Ging auch ganz gut.
    Leider ist das Räuchern mit Wein ein wenig aus der Mode gekommen, bzw. in Vergessenheit geraten.
    Die Gewürze hab ich ebenfalls im garten...nur ists mir noch nie in den Sinn gekommen, diese zum Räuchern zu nehmen.

    Meistens -also immer- nehm ich Buchenspäne und dann Räucherzusatz.
    Letzteres ist eine Mischung aus Wacholderbeeren, Rotholz und Räuchernadeln...oberlecker, das Zeugs.

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an Matjes Frank für diesen nützlichen Beitrag:


  11. #7
    Profi-Petrijünger Avatar von Steff-Peff
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    Zitat Zitat von Harzer Beitrag anzeigen
    Halte ich immer möglichst am unteren Level.
    Genaue Zahlen kann ich da nicht nennen da ich an
    meinem Gerät kein Thermometer habe und das alles rein nach Gefühl und Erfahrung mache.
    Wäre mal ne gute Sache son Thermometer, nicht zum Einstellen, sondern nur mal zu schauen wie so meine Gefühle liegen.
    Gruss Armin
    Hi Armin,
    bei dem großen schwedischen Möbelhaus gibt es für knapp 9 € ein digitales Fleischthermometer. Da kannst Du eine obere Temperatur (z.B 100 °) einstellen und es piepst, wenn diese überschritten wird. Der Sensor ist über einen Steckkontakt via Kabel verbunden. Echt praktisches Gerät
    http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/20103016
    Gruß
    Stefan





    Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon
    (Gottfried Keller)

  12. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Steff-Peff für den nützlichen Beitrag:


  13. #8
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    Zitat Zitat von Steff-Peff Beitrag anzeigen
    Hi Armin,
    bei dem großen schwedischen Möbelhaus gibt es für knapp 9 € ein digitales Fleischthermometer. Da kannst Du eine obere Temperatur (z.B 100 °) einstellen und es piepst, wenn diese überschritten wird. Der Sensor ist über einen Steckkontakt via Kabel verbunden. Echt praktisches Gerät
    http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/20103016

    danke für den Tipp. Echt coole Sache. Ich hab in meinen Tischräucherofen ein kleines Loch reingebohrt und dort ein Bratenthermometer reingesteckt. Funktioniert auch bestens. Aber so ein elektrischer Piepser....macht natürlich was her. Hab da schon einige Ideen.

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