Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    Petrijünger Avatar von Andy34
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    Wie Schlau ist die Schleie ?

    Ich angle schon einige male auf Schleie und konnte schon so einige überlisten, aber wird es von Jahr zu Jahr im schwieriger im gleichen See auf Schleie zu angeln ?


    Ich glaube nicht wenn die Schleie mit Made gefangen wurde, das sie keine Maden mehr frisst !



    Der Hecht wird ja auch immer Vorsichtiger und in manchen Seen erkennte er die Wobbler an der Artikel Nr.



    Gruß Andy

  2. #2
    Allrounder Avatar von Tacklebrother
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    Zitat Zitat von Andy34 Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht wenn die Schleie mit Made gefangen wurde, das sie keine Maden mehr frisst !
    Das glaube ich auch nicht. Ich denke, dass es eine Frage der richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Meine Vermutung ist, dass Schleien auf regelrecht festen "Pfaden wandeln" und daher nur zu bestimmten Zeiten an bestimmten Stellen anzutreffen sind.
    Noch im letzten Jahr konnte ich an ein und demselben Gewässer zwischen 7:15 Uhr und 8:00 Uhr an der selben Stelle mehrere Schleien überlisten (zu späterer Uhrzeit keine einzige mehr). Dieses Jahr habe ich dort noch keine einzige Schleie gefangen, habe aber beobachtet, wie an anderer Stelle zu einer anderen Zeit 2 Schleien gefangen wurden.
    Vermutlich ändern sich diese Fressrouten mit der Zeit, so dass man nach ein paar Erfolgen andere Stellen suchen muss. - Aber das kann ich nicht belegen, es ist nur eine Vermutung...
    Geändert von Tacklebrother (19.06.2011 um 13:57 Uhr)
    "Erzähl Leuten, die dich kennen, kein Anglerlatein und schon gar nicht Leuten, die die Fische kennen." - Marc Twain

  3. Der folgende Petrijünger sagt danke an Tacklebrother für diesen nützlichen Beitrag:


  4. #3
    Petrijünger
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    mhh wo du es sagst fällt mir auf das ich auf schleie eigentlich immer an der selben stelle angele und auch da das von dir beschriebene ereigniss eintritt alle schleien ( auch wenn es nich wirklich viel sind die wir bei uns im see noch haben... dank waller) die ich fange beissen immer abends zwischen 9 und halb elf danach beissen nur noch die aale ud hin und wieder mal ein anderer kamerad naja auf jeden fall stimme ich deiner vermutung zu
    in diesem sinne petri heil

  5. #4
    Petrijünger
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    Also bei mir haben die Schleien in einem Privat weiher immer auf maden gut gebissen aber ob das zu vergleichen ist...

  6. #5
    aka Dr.Esox Avatar von TeamBockwurst
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    ...ist es . Mir gehen beim Köfi stippen nämlich regelmäßig gute Schleien an den Haken.

    Ausschlaggebend dafür ist wohl die passende Stelle an der die Schleie eh wühlt und der fressdruck. Gibts mehrere, und vor allem viele, Arten mit der die Schleie ihr Futter teilt bleibt ihr nichts anderes übrig als alles zu fressen bevor es die anderen tun.

    Das sind zumindest meine Beobachtungen.



    Grüsse

  7. #6
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Schleien fangen ist keine Hexerei. Nur die guten oder größeren Exemplare sind nicht so einfach zu überlisten.
    Schlauer als andere Fische? Wohl nicht, nur sind sie mit zunehmendem Alter vorsichtiger, heimlicher.
    Erfolg zu haben liegt wohl in erster Linie daran das Gewässer sehr gut zu kennen und den Fischbestand natürlich.
    Schleien sind sehr Druckempfindlich. Sie nehmen Erschütterungen kleinster Art in Ufernähe war und das wars dann auch schon für Stunden.
    Große und kapitale Schleien lieben nicht das Gewusel von anderen Arten am Futterplatz.
    Sie mögen lieber die behäbige, langsame Art der Futteraufnahme.
    Wer schon mal erlebt hat wie lange eine große Schleie mit einem fetten Tauwurm rumspielen kann bis sie ihn wirklich nimmt weiss das.
    Ähnlich wie beim Barsch sind kapitale Schleien keine "Schwarmfische" sondern eher Einzelgänger.
    Zur Laichzeit natürlich nicht mehr, aber dann steht die Nahrungsaufnahme im Hintergrund und wir Angler sollten dann auch Abstand nehmen und die Fische schonen.
    Jahreszeitlich gesehen ist das Frühjahr bis zur Laichzeit die beste Fangsaison.
    Wetter und wärmebedingt liegen dann viele Fische auf engerem Raum zusammen. Und das Nahrungsangebot ist auch noch nicht allzu üppig.
    Nach der Laichzeit zerstreuen sich die Fische und es ist auch viel natürliche Nahrung in typischen Hecht und Schleiengewässern vorhanden.
    Dann sollte man beoachten. Nämlich wenn die Schleien auf ihren Zügen den Boden durchgründeln entstehen typische Blasenspuren und Teppiche.
    Diese sind sehr feinperlig und blubbern nicht.
    Es ist richtig das Schleien wie Karpfen Futterspuren haben und auch immer wieder die gleichen Plätze ansteuern.
    Wer diese Plätze kennt und sich vorsichtig anpirscht und sich auch sonst ruhig
    verhält wird immer wieder ein Exemplar fangen können.
    Große Schleien mögen deftige Happen.
    Tauwürmer, Mistwurmbündel oder Boilies sind selktiv die Köder für Kapitale.
    Gruss Armin

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