Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Kochtopfangler ;)
    Registriert seit
    31.08.2008
    Ort
    38690
    Alter
    44
    Beiträge
    678
    Abgegebene Danke
    1.906
    Erhielt 1.774 Danke für 424 Beiträge

    Wildtiere anfassen

    Moin,
    gehört zwar nicht unbedingt zum Angelalltag oder ähnlichem, aber ich
    habe auch dieses Jahr wieder 2 Feldhasenjunge zur Aufzucht bekommen,
    die von (unwissenden) Erntehelfern gefunden und herrumgereicht
    wurden!
    Deshalb die Bitte, sagt euren Kindern,Enkeln,Urenkeln usw das sie
    Wildtierjunge niemals anfassen dürfen, wenn sie welche finden und haltet
    euch bitte selber daran! Auch wenn sie niedlich anzusehen sind, anfassen
    muß tabu sein! Feldhasen zB haben keinen Eigengeruch, werden sie
    angefasst kann das die Mutter verschrecken und die Jungen krepieren!
    Auch wenn die Jungen scheinbar verlassen in der Sasse (Mulde) liegen,
    laßt sie liegen. Die Mutter kommt nur 1-2 x am Tag um sie zu säugen!
    Übrigens kann es als Jagdwilderei ausgelegt werden, wenn Wildtiere
    einfach so mitgenommen werden, um sie zu "retten"!
    Danke
    VG Sven

    Angeln 2011

    • 1 Eimer
    • 1 Kükenkiller
    • 0 Enten
    • 0 Sporttaucher
    • 0 vermoppte Fußgänger
    • 0 Fledermäuse
    • 3 Dosen gefutterte Ravioli
    • 4 gefütterte Ratten
    • 0 verjagte Hunde
    • 0 erschreckte Katzen
    • 2 gefundene Spaltbleie
    • 0 eingerissene Fingernägel
    • 8454523 gerauchte Zigaretten
    • 1 gebrochener Haken
    • 0 gebrochene Hacken



  2. Folgende 14 Petrijünger bedanken sich bei Nordharzer für den nützlichen Beitrag:


  3. #2
    Profi-Petrijünger Avatar von Paedn999
    Registriert seit
    24.04.2006
    Ort
    88250
    Alter
    45
    Beiträge
    148
    Abgegebene Danke
    268
    Erhielt 160 Danke für 75 Beiträge
    Hi Sven,
    dazu muß ich sagen das es manchmal auch anderst sein kann-im Grunde gebe ich Dir recht,Wildtiere nicht mitzunehmen,aber es gibt auch Anlässe die ein Eingreifen erfordern!
    Z.B.:
    vor 2 Jahren hatte ich eine kleine Krähe-ich geh morgens mit meinem Hund in den Garten und dort war der "Kleine" und die Eltern oben auf den Bäumen-die Eltern haben hier in der Stadt ihr Revier und schwirren jeden Tag um die Häuser herum - also ich den Hund wieder mit hochgenommen und ich konnte die junge Krähe den ganzen Tag vom Fenster aus im Garten sehen!Abends war Sie weg-ich dachte,ok wieder in die Bäume hochgekommen und gehe mit meinem Hund wieder runter in den Garten--keine Krähe mehr!Kurz bevor ich wieder nach oben gegangen bin,schaue ich wegen einem komischem Gefühl noch in den Bach der neben dem Haus verläuft und sehe da, die kleine Krähe auf einer Insel, die sich durch Müll dort gebildet hatte-komplett nass!!Dachte da musst helfen!!!Ich Watstiefel an und die 2-3 Meter die Mauer runter in den Bach mit einem Handtuch, um den Vogel zu holen-er ließ sich ohne Gegenwehr mitnehmen!Jetzt daheim kurz bevor es dunkel wird--was machst??Katzen um die Häuser,also habe ich beschlossen das er über Nacht dableibt!
    Ich habe im Internet nachgeschaut was ich machen kann (z.B. was er frisst),er machte den Schnabel zum Fressen nicht selber auf (musste ihn aufreissen) und ich wusste er muss wieder zu seinen Eltern.Am nächsten Tag habe ich ihn wieder in den Garten gebracht,die Elterntiere waren da,aber keiner ist zu Ihm runter.Am Abend wieder hochgenommen und da hatte er angefangen den Schnabel zum Fressen zuöffnen.Jetzt durch die Hilfe im Internet war es dann kein Problem mehr-ich habe ihn 3 Wochen jeden Tag frei im Garten laufen lassen und abends mit hochgenommen-nach 3 Wochen konnte er fliegen und ist dann eines Tages zu den Eltern hochgeflogen und die haben ihn dann noch monatelang weitergefüttert--war stressige Zeit,aber auch wunderschöne Zeit mit ihm!Er kam dann ein paar Monate später (war Oktober) an mein Fenster geflogen und holte sich dort kleine Happen ab,bis ich feststellte das er an alle Fenster fliegt und so musste ich das unterbinden und er kam dann nie wieder--bei seinen Eltern war er noch bis Januar (gefunden hatte ich ihn im Juni),danach war er weg und die Eltern hatten in dem neuen Jahr wieder ein neues Junges!Hoffe es geht ihm gut!!Habe nie eine richtige Beziehung zu ihm aufgebaut,weil ich wusste es bringt dem Vogel nichts später--er war immer auf meinem kleinen schwarzen Hund fixiert als Elternersatz!
    2.Beispiel:
    diesen Winter laufe ich nachts mitte Dezember mit meinem Hund gassie-was kommt mir auf dem Schnee entgegen--ein kleiner Igel mit ca.300 Gramm,ich weiß das Igel schon im November normalerweise Winterschlaf halten--also habe ich ihn mitgenommen-mein altes Meerschweinchenkäfig rausgeholt und Wurst und ein Ei ( hatte nichts anderes da) reingegeben--er nur noch am Fressen!Am nächsten Tag noch ein größeres Auslaufgehege dazugebaut-Antiflöhemittel gekauft-Zecken rausgenommen und wieder im Internet alle Infos geholt-im April habe ich ihn in meinem Garten ausgesetzt und eine Woche später kam er mir 5 Meter von seiner Fundstelle (300m ca.) nachts entgegen-bis jetzt habe ich ihn 4-5mal wieder getroffen.Als ich ihn freigelassen habe hatte er 1200 Gramm!

    In all diesen Fällen wurde ich das gleiche wiedertun!!

    Gruß,Patrick







  4. #3
    Kochtopfangler ;)
    Registriert seit
    31.08.2008
    Ort
    38690
    Alter
    44
    Beiträge
    678
    Abgegebene Danke
    1.906
    Erhielt 1.774 Danke für 424 Beiträge
    Moin,
    kann dir nicht widersprechen Ich hätte den Igel wahrscheinlich auch
    mitgenommen und wer kann sich schon rühmen eine kleine Krähe
    aufgezogen zu haben *daumen hoch*
    Mich ärgert die Dummheit einiger Menschen halt!
    Ich meinte gesunde Tiere, die augenscheinlich keine Verletzungen haben.
    Die beiden Hasen die ich dieses Jahr bekommen habe, sind Topfit und wären in
    der Natur viel besser aufgehoben als bei mir! Zumal man sich nicht 100%
    sicher sein kann, das die kleinen die richtigen Nährstoffe in der richtigen
    Menge etc bei der Handaufzucht bekommen und das kann sich halt auch negativ auf den
    Knochenbau auswirken. Unsere TA´s haben leider auch nicht sonderlich
    viel Ahnung was Feldhasen angeht und mir hat am Anfang auch das
    Internet geholfen! Das aufziehen selber macht mir nichts aus, unser Baby
    bekommt auch alle 5 Std seine Flasche, von daher ein Abwasch
    Nachdem die beiden gut 30 Gramm an den ersten 2 tagen verloren
    haben, haben sie jetzt 120 Gramm zugenommen!

    Geändert von Nordharzer (18.06.2011 um 00:29 Uhr)
    VG Sven

    Angeln 2011

    • 1 Eimer
    • 1 Kükenkiller
    • 0 Enten
    • 0 Sporttaucher
    • 0 vermoppte Fußgänger
    • 0 Fledermäuse
    • 3 Dosen gefutterte Ravioli
    • 4 gefütterte Ratten
    • 0 verjagte Hunde
    • 0 erschreckte Katzen
    • 2 gefundene Spaltbleie
    • 0 eingerissene Fingernägel
    • 8454523 gerauchte Zigaretten
    • 1 gebrochener Haken
    • 0 gebrochene Hacken



  5. Folgende 8 Petrijünger bedanken sich bei Nordharzer für den nützlichen Beitrag:


  6. #4
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
    Registriert seit
    12.07.2007
    Ort
    47495
    Alter
    74
    Beiträge
    3.910
    Abgegebene Danke
    16.060
    Erhielt 9.531 Danke für 2.855 Beiträge
    Moin!
    Vor Jahren fand ich an einem Herbsttag einen ganz kleinen Igel, der auf unserer Küchenwaage gerade mal 125 Gramm brachte. Um den Winter zu überstehen, hätte er zu diesem Zeitpunkt schon mindestens das doppelte Gewicht haben müssen (so sagte man mir). Habe ihm also eine Holzkiste auf den Balkon gestellt, diese dick mit Heu und Stroh gepolstert und ihn nach dem "Entflöhen" dort rein gesetzt.
    Wegen des Futters erkundigte ich mich in einer Zoohandlung. Dort bekam ich echtes Igelfutter. Außerdem kaufte ich Mehlwürmer. Er fraß von Anfang an ohne Probleme. Die Mehlwürmer waren für ihn so eine Art besonderes Leckerchen. Manchmal bekam er auch einen dicken Tauwurm. Mit dem "kämpfte" er dann. Er hat immer gewonnen u. jeder Tauwurm war bald nur noch Protein. Als er größer wurde, haben wir ihm sein Lebendfutter nicht mehr auf dem Schälchen serviert, sondern einfach nur im Stroh, damit er sich daran gewöhnte, sich sein Futter selbst zu suchen. Klappte auch sehr gut. Als er deutlich langsamer in seinen Bewegungen wurde u. immer mehr schlief, setzte ich seine Kiste in den Keller u. sorgte nur noch dafür, daß er immer frisches Wasser u. ein paar Mehlwürmer hatte. Er wog zu diesem Zeitpunkt bereits 1200 Gramm u. war ein ziemlich rabiater Bursche geworden, der oft versuchte, die Hand, die ihn fütterte, zu beißen. Beim Saubermachen der Kiste trug ich daher immer Handschuhe. Wir waren aber froh, daß er nicht zutraulicher wurde, weil er ja wieder ausgewildert werden sollte. Ende März bemerkte ich, daß er wohl seinen Winterschlaf beendet hatte. Ich holte ihn wieder nach oben u. habe ihn erst mal gewogen. Er hatte im Winter wieder deutlich abgenommen u. wog nur noch ca. 900 Gramm. Wir päppelten ihn noch etwa einen Monat auf, bis er seine 1200 Gramm wieder hatte, dann haben wir ihn im Wald ausgewildert. Den Rest Futter u. die letzten Mehlwürmer haben wir ihm zur Überbrückung dort gelassen.
    Gruß
    Eberhard

  7. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  8. #5
    Profi-Petrijünger Avatar von Alex93
    Registriert seit
    25.03.2010
    Ort
    49661
    Alter
    24
    Beiträge
    323
    Abgegebene Danke
    109
    Erhielt 148 Danke für 45 Beiträge
    Bin gerade vom Jugendangeln zurück gekommen leider nichts gefangen aber darum gehts nicht.
    Es geht um ein Vorfall den ich gesehen habe und zwar hat einer ein Entenküken gefangen.
    Der Küken ist ab getaucht und hat den Köder genommen der jung Angler dachte es
    währe ein Biss und hat angeschlagen. Er drillte ihn recht schnell raus dabei aber war die Mutter
    ziemlich wütend sich ist die ganze zeit zu ihrem Küken geschwommen und hat geschrien. Als
    er dann den Küken rausgezogen hatte, hat er gesehen das er ziemlich tief geschluckt hat. Der jung Angler hat dann einfach
    die Schnur abgeschnitten und den Küken frei gelassen. Wie ich die ganze Zeit beobachten
    konnte. Hat die Entenmutter das Küken nicht mehr ran gelassen so das es die ganze Zeit allein rum Schwamm.

    Ich finde das er falsch gehandelt hat er war zwar ca. erst 14-15 aber trotzdem könnte man es sich schon denken. Außerdem
    war ein alter Angler und ein Erwachsener mit dabei, ich weiss nicht ob die ihm vielleicht gesagt haben was er tun soll.

    Das Ergebnis ist aber das der Küken nicht mehr von der Mutter angenommen wird und das er an dem geschlucktem Haken bestimmt sterben wird.
    Ich finde es sehr tragisch vor allem das ich das mit erlebt habe.

    Angeljahr 2011

    Karpfen:----------3Stk. l 40cm Größter l 1500g Schwerster
    Rotfeder/-auge:-8Stk. l 31cm Größte l 350g Schwerste
    Schleie:-------------9Stk. l45 cm Größte l 1500g Schwerste
    Forelle
    :--------------1Stk. l 38cm Größte l 580g Schwerste
    Hecht:
    ------------------1Stk. l 46cm Größter l 800g Schwerster
    Barsch:
    -------------0Stk. l 0cm Größter l 0kg Schwerster

    23 mal Angeln gegangen








  9. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Alex93 für den nützlichen Beitrag:


  10. #6
    Fisch-Hitparade Gutachter-Kollegium Avatar von Ron17
    Registriert seit
    06.07.2010
    Ort
    22143
    Alter
    38
    Beiträge
    765
    Abgegebene Danke
    1.993
    Erhielt 3.137 Danke für 516 Beiträge
    Das ist natürlich unschön! Auf welche Entfernung hat er denn geangelt? Ich kann mir kaum vorstellen das die Enten aus dem Nichts urplötzlich aufgetaucht sind. Von daher wäre es richtig gewesen, die Montagen wegzuziehen und die Enten zu verscheuchen. Bevor so etwas passieren kann. Ich persönlich schreie Enten, Haubentaucher, Bleßhuhn und Co. so richtig an das sie sich freiwillig auf die andere Seite des Teiches verziehen, so kann aber wenigstens nix passieren. Zumal gerade Haubentaucher enorme Strecken zurücklegen können unter Wasser.

    Da die Misere nun aber schon passiert war, bin ich der Meinung man hätte das Küken, so traurig es ist, töten müssen und nicht mit Haken im kleinen Körper zurücksetzen dürfen. Alternativ das Küken einpacken und zum Tierarzt fahren, aber mal ehrlich, wer würde das schon machen?! Bestimmt sehr wenige, alleine schon wegen den Kosten.

    Gruß Ron

  11. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Ron17 für den nützlichen Beitrag:


  12. #7
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
    Registriert seit
    12.07.2007
    Ort
    47495
    Alter
    74
    Beiträge
    3.910
    Abgegebene Danke
    16.060
    Erhielt 9.531 Danke für 2.855 Beiträge
    Moin!
    Selbst wenn man die Kosten mal ganz außen vor läßt, ist es sehr fraglich, ob das Entenküken erstens die Operation überlebt hätte u. zweitens, ob man es dann hätte aufziehen können.
    Die gnädigste Alternative wäre sicher gewesen, es schnell zu töten, denn so wird es einen ziemlich schmerzhaften Tod finden.
    Gruß
    Eberhard

  13. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  14. #8
    Profi-Petrijünger Avatar von Alex93
    Registriert seit
    25.03.2010
    Ort
    49661
    Alter
    24
    Beiträge
    323
    Abgegebene Danke
    109
    Erhielt 148 Danke für 45 Beiträge
    Es waren 8 m Entfernung vom Ufer würde ich sagen. Ich würde auch sagen das es besser gewesen währe es zu töten als
    leiden zu lasse. Das komische ist das da Erwachseneangler neben dem waren und ich schätze ihm sogar Anweisungen gegeben haben was er tun soll.
    Die haben es auch alle voll locker genommen und haben noch solche schlechten Scherze wie "Dafür gibt es aber keine Extrapunkte". Haben auch ein bisschen dabei gelacht.

    Angeljahr 2011

    Karpfen:----------3Stk. l 40cm Größter l 1500g Schwerster
    Rotfeder/-auge:-8Stk. l 31cm Größte l 350g Schwerste
    Schleie:-------------9Stk. l45 cm Größte l 1500g Schwerste
    Forelle
    :--------------1Stk. l 38cm Größte l 580g Schwerste
    Hecht:
    ------------------1Stk. l 46cm Größter l 800g Schwerster
    Barsch:
    -------------0Stk. l 0cm Größter l 0kg Schwerster

    23 mal Angeln gegangen








  15. #9
    Kochtopfangler ;)
    Registriert seit
    31.08.2008
    Ort
    38690
    Alter
    44
    Beiträge
    678
    Abgegebene Danke
    1.906
    Erhielt 1.774 Danke für 424 Beiträge
    Kleines Update!

    Unsere "Problemhasen" haben sich prächtig entwickelt, einfach nur in die
    Hand setzen und Foto machen is nicht mehr
    Ende der Woche fangen wir mit dem auswildern an und lassen jetzt die
    ein oder andere Flasche weg. Dafür starten die Lütten schon die ersten
    Knabberversuche am Löwenzahn (und den Händen)



    VG Sven

    Angeln 2011

    • 1 Eimer
    • 1 Kükenkiller
    • 0 Enten
    • 0 Sporttaucher
    • 0 vermoppte Fußgänger
    • 0 Fledermäuse
    • 3 Dosen gefutterte Ravioli
    • 4 gefütterte Ratten
    • 0 verjagte Hunde
    • 0 erschreckte Katzen
    • 2 gefundene Spaltbleie
    • 0 eingerissene Fingernägel
    • 8454523 gerauchte Zigaretten
    • 1 gebrochener Haken
    • 0 gebrochene Hacken



  16. Folgende 6 Petrijünger bedanken sich bei Nordharzer für den nützlichen Beitrag:


Foren-Regeln Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
HTML-Code ist an.

Lesezeichen