Ergebnis 1 bis 13 von 13
  1. #1
    Profi-Petrijünger Avatar von Raubfisch-Endler
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    Arrow Welche Kopfrute für Karpfen- und Köfiangeln

    Moin moin liebe Anglerfreunde,
    mir ist gestern beim Stippen auf kleinen Fisch leider oder mit glück kann man sehen wie man will ein Karpfen auf meine kleine Stipprute gegangen und hat diese leider durchgebrochen.

    Keine Sorge der Fisch konnte ohne Probleme wieder schonend ins Gewässer zurückgesetzt werden.

    Der Drill hat mir so einen Spaß gemacht das ich nun eine Stippe kaufen möchte die ca 9,50m bis 11 Meter lang ist. Angel in einem See und weniger im Fluss.

    Könnt ihr mir da qualitativ hochwertige Marken empehlen?


    Mehr als 300Euro sollte die Rute jedoch nicht kosten.

  2. #2
    NL-Specimen Avatar von OnlyWaller41379
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    Hallo Raubfisch-Endler, habe einen Kollegen bei Mosella der schwört auf die team mosella River Star 1100.

    Er fischt auch Kopfruten jenseits der 2000€ Marke aber diese Rute hat ein sensationelles P/L-Verhältniss! Laut ihm, sind sie auch vom Preis her gesunken.
    Wie stark kann ich dir leider nicht sagen.

    Technische Details habe ich dir mal rausgesucht:

    Eine äußerst stabile Steckrute, die genauso stabil, aber viel leichter als das 99er Modell ist.
    Länge 11,00m; Gewicht 730g
    -Ich bin nur für das verantwortlich was ich sage,nicht dafür was andere verstehen.
    -Zwei Dinge sind unendlich! Das All und die menschliche Dummheit.
    Beim All bin ich mir noch nicht ganz sicher.
    -Wenn die Menschen nur über das sprechen was sie begreifen,
    dann würde es sehr still auf der Welt sein.
    Albert Einstein

  3. #3
    Petrijünger Avatar von Marv.Sossenheimer
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    Ich Fisch seit 2001 ne 6 Meter Stippe von Mosella. Ein spitzen Teil!
    Unverwüstlich und eine gute Action.
    Für die größeren Ziele hab ich ne 11 Meter Stippe von Team Milo.
    Kann ich auch nur Empfehlen.
    Allerdings hab ich die Spitze durch eine mit Gummizug ersetzt.
    Ich fische wirklich nicht mehr ohne.

  4. #4
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Bekommt man an einer Kopfrute den Biß eines großen Fisches, so muß man halt eben das Beste daraus machen. Jedoch gezielt mit einer Kopfrute auf große Fische wie z. B. Karpfen zu angeln, halte ich absolut nicht für waidgerecht.

  5. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Eberhard Schulte für den nützlichen Beitrag:


  6. #5
    Raubfisch Freak Avatar von Steven@Angel
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    Zitat Zitat von Eberhard Schulte Beitrag anzeigen
    Bekommt man an einer Kopfrute den Biß eines großen Fisches, so muß man halt eben das Beste daraus machen. Jedoch gezielt mit einer Kopfrute auf große Fische wie z. B. Karpfen zu angeln, halte ich absolut nicht für waidgerecht.
    Heeee wer sagt den das er große Fische mit fangen will???

    Und die Fischgröße kann man sich auch nicht aussuchen.

    Naja am besten du machst dir nen Zettel mit am Haken

    (alles über 60 cm bitte nicht beißen)

  7. #6
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    Hallo,

    sehe es ähnlich wie Eberhard - ob eine 10 Meter Stippe selbst mit Gummi einen 20 Pfünder aushält - ich habe da so meine Zweifel und es gibt viele Gewässer wo man mit solchen Karpfen rechnen muß.

    Aber hast Du Dir schon mal Bologneseruten angeschaut?

    Im Prinzip nichts anderes als eine Stipprute aber mit Ringen und halt einer Rolle. In der Fisch und Fang 04/2011 war ein schöner Videobeitrag drüber.

    Gruß Peter

  8. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei cyberpeter für den nützlichen Beitrag:


  9. #7
    Petrijünger Avatar von Marv.Sossenheimer
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    Stimmt. Bolo ist auch cool.
    Ich hab die Mosella Bolo in 7m.
    Da drauf die Mosella Winch und es kam noch nix, was mir damit Schwierigkeiten gemacht hätte, an den Haken.
    Gut, mit nem 20 Pfünder hab ich's in der Mosel auch noch nicht aufgenommen. Zumindest nicht an der Stippe oder der Bolo.

  10. Der folgende Petrijünger sagt danke an Marv.Sossenheimer für diesen nützlichen Beitrag:


  11. #8
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    Zitat Zitat von cyberpeter Beitrag anzeigen

    ob eine 10 Meter Stippe selbst mit Gummi einen 20 Pfünder aushält - ich habe da so meine Zweifel und es gibt viele Gewässer wo man mit solchen Karpfen rechnen muß.

    Aber hast Du Dir schon mal Bologneseruten angeschaut?
    Nun 20pfund sind schon grenzwertig.Eine Bolo bietet dir aber nur den Vorteil der Rolle.
    Die allermeisten Fische gehen jedoch verloren,weil eben der Großfisch in ein Hindernis schwimmt...mit anschließenden Schnur(Vorfach)-Bruch.
    Hiervon sind alle Methoden betroffen.Egal ob Match/Bolo oder Kopfrute.

    Ein riesiger Vorteil der langen Pole(mir Gummi natürlich),ist das ausgezeichnete führen des Fisches während des Drills.Eine geradeaus Flucht,läßt sich super in eine Kreisbahn dirigieren.

    Die gerade in Ufernähe vorhandene Vegetation,gerade mit der Kopfrute am besten fernhalten,bis der Fisch ermüdet ist.

    Ich glaube,die meisten der Kritiker kennen weder heutige Kopfruten,noch fischen sie damit.

    Wenn da nur nicht der Preis wäre.

    Gruß Jörg
    über Gewässermeldungen mit tatsächlichen Bestand an Karauschen,speziell Elbe/Elster-Kreis, wäre ich euch sehr dankbar.

  12. #9
    Talsperrenturner Avatar von beetlebenner
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    Zitat Zitat von Raubfisch-Endler Beitrag anzeigen
    Moin moin liebe Anglerfreunde,
    mir ist gestern beim Stippen auf kleinen Fisch leider oder mit glück kann man sehen wie man will ein Karpfen auf meine kleine Stipprute gegangen und hat diese leider durchgebrochen.
    Der Drill hat mir so einen Spaß gemacht das ich nun eine Stippe kaufen möchte die ca 9,50m bis 11 Meter lang ist. Angel in einem See und weniger im Fluss.

    Könnt ihr mir da qualitativ hochwertige Marken empehlen?


    Mehr als 300Euro sollte die Rute jedoch nicht kosten.
    Hallo Raubfisch-Endler,

    Ok,

    also ich mußte jetzt erstmal nachdenken,ob du das ernst meinst.

    Karpfen und Kopfrute paßt grundsätzlich nicht zusammen.Satzkarpfen und Karauschen ja,aber ein 20Pfd. Karpfen oder gar ein Graser macht mit dir und deiner Kopfrute was er will,es sei denn du kannst übers Wasser laufen,ansonsten trägst du deinen Gummizug als Stirnband plus 11m/300€ Rutenbruch oder aber der Karpfen schleppt ne Menge mit sich herum(was man ja nicht heraufbeschwören sollte).

    Cyperpeter hat es gesagt...Bolognese ist das Zauberwort wenn du auf lange feine Ruten stehst.

    Da hat man eine Rolle und der Fisch kann auch mal gehen.

    Hier mal ein Link


    http://www.byron.net/de/products.php...=18&sub1_id=23

    schau dir die mal an,
    Texton IM 8 Bolognese, 7m,beringt und 210gr. schwer

    Soll nur ein Tipp sein,weil ich auch immer an den Fisch denke

    Gruss Thomas

  13. Der folgende Petrijünger sagt danke an beetlebenner für diesen nützlichen Beitrag:


  14. #10
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    Zitat Zitat von Koalabaer Beitrag anzeigen

    Ein riesiger Vorteil der langen Pole(mir Gummi natürlich),ist das ausgezeichnete führen des Fisches während des Drills.Eine geradeaus Flucht,läßt sich super in eine Kreisbahn dirigieren.

    Die gerade in Ufernähe vorhandene Vegetation,gerade mit der Kopfrute am besten fernhalten,bis der Fisch ermüdet ist.

    Ich glaube,die meisten der Kritiker kennen weder heutige Kopfruten,noch fischen sie damit.

    Wenn da nur nicht der Preis wäre.

    Gruß Jörg
    Hallo Jörg,

    das ich selber keine große Erfahrung mit heutigen Stipruten habe - da gebe ich Dir vollkommen recht!

    Ich kenne das Thema von einem Kumpel aus NRW der dies schon jahrelang betriebt. Der hat sich mal mit genau der Thematik auseinander gesetzt, weil ihm beim Stippen trotz Gummi mehrere male Karpfen die Montage zerlegt haben.

    Ich konnte mich damals mit gehässigen Kommentaren nicht zurückhalten mußte aber aufgrund seiner Erzählungen doch einsehen, dass ein Stippangler nicht so "wehrlos" ist, wie ich angenommen hatte. Aber auch dass hat seine Grenzen.

    Das Ende vom Lied war, dass eine entsprechende Ausrüstung, für die er aber auch keine "Garantie" bekommt, im guten vierstelligen Bereich liegt. Thema abgehakt. Selbst die Ruten mit denen er fischt, sind für 300 € nicht zu bekommen.

    Dass man einen 20 Pfünder aufwärts an einem Gewässer mit Hindernissen auch mit einer Bolorute nicht aufhalten kann, wenn er in selbige zieht, da gebe ich Dir vollkommen recht. Aber an einem solchen Gewässer sollte man sich als "verantwortungsvoller" Angler mit solchen Spielchen sowieso zurückhalten. Mir würde es nie einfallen, an einigen teilen unseres großen Vereinsgewässers eine Matchrute auszupacken, weil ich weis, welche Hindernisse dort im Wasser laufern.

    Nachdem ich bei uns am Vereinsgewässer den Drill eines 17 Pfünders an einer solchen Rute mitbekommen habe muß ich sagen, dass ich von diesem Gerät schon sehr beeindruckt bin und aus diesem Grund eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen habe. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich das gerne mal selber probieren.

    Gruß Peter
    Geändert von cyberpeter (18.05.2011 um 16:22 Uhr)

  15. #11
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    Zitat Zitat von beetlebenner Beitrag anzeigen

    also ich mußte jetzt erstmal nachdenken,ob du das ernst meinst.

    Karpfen und Kopfrute paßt grundsätzlich nicht zusammen.Satzkarpfen und Karauschen ja,aber ein 20Pfd. Karpfen
    erstmal zum Gummi-Stirnband,völlig falsche Zusammenstellung des Systems.

    wenn man selbst Pole fischen möchte,sollte man die Grundkenntnisse beherrschen.
    Nur max.Gummistärken benutzen,welche die Rute verkraftet.Die Hauptschnur unterhalb der Gummitragkraft.Dann nochmal ein leicht dünneres Vorfach.

    So wird immer der Haken/Vorfachknoten die schwächste Stelle des gesamten sein.
    HIER erfolgt im Notfall der Bruch!

    @Peter
    eine Rute zu finden ,welche diesen Belastungen standhält...für ca.300€? kein Problem!
    eine Rute zu finden,welche auch noch in 13m ,,bequem''zu fischen ist,bei 300€?
    Ich kenne keine

    Trennt euch mal von der euch bekannten Art zu stippen.Modernes Kopfrutenangeln ist davon weit entfernt...leider ebenso der Preis.

    hier mal ein Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=w_qwj...eature=related

    und der fordert das gezeigte System noch nicht mal annähernd.

    Gruß Jörg
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  16. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Koalabaer für den nützlichen Beitrag:


  17. #12
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    Hallo Jörg,

    mein Problem beim Kopfrutenfischen ist (das hat mir mein Kumpel schon vorgeworfen), dass ich die Wirkung des Gummies in "Zusammenarbeit" mit der Aktion der langen Rute einfach "unterschätze". Aus diesem Grund kommt der Drill des Karpfens im Video rüber, als ob man ihn vorher "ruhiggestellt" hätte.

    Wenn vernünftiges Gerät, wie Du bestätigst, weit jenseits der 300 € Grenze liegt, dürfte es wohl eine sehr teure Angelegenheit werden ...

    Mal eine persönliche Frage. Was fasziniert Dich eigentlich am Kopfrutenfischen?

    Gruß Peter

  18. #13
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    Zitat Zitat von cyberpeter Beitrag anzeigen

    mein Problem beim Kopfrutenfischen ist (das hat mir mein Kumpel schon vorgeworfen), dass ich die Wirkung des Gummies in "Zusammenarbeit" mit der Aktion der langen Rute einfach "unterschätze". Aus diesem Grund kommt der Drill des Karpfens im Video rüber, als ob man ihn vorher "ruhiggestellt" hätte.
    Zusammenarbeit ja fast nur durch die,,Länge''.Den eigentlichen Job übernimmt fast ausschließlich der Gummi.
    Besser sogar,die Rute biegt sich möglichst wenig im Spitzenbereich.So hat der Gummi überwiegend nur im Ausgang(Teflonhülse)die Reibung,und nicht über viel Rutenblank.
    Viele kürzen sogar den Spitzenbereich mehr als eigentlich notwendig,aus genau diesen Grund.

    Wenn vernünftiges Gerät, wie Du bestätigst, weit jenseits der 300 € Grenze liegt, dürfte es wohl eine sehr teure Angelegenheit werden ...
    und da reden wir lediglich über die Rute selbst.Ohne Sitzkiepe,Toppkits,Abroller und den ganzen Kram,ist ein entspanntes angeln garnicht möglich.
    Was früher der billigste Einstieg war(Stippen)...ist heute zur kostspieligsten Angelart geworden.
    Mal eine persönliche Frage. Was fasziniert Dich eigentlich am Kopfrutenfischen?
    es ist nicht,,nur''die perfekte Art, wie man den Köder führen kann(im Vergleich zu Match und Bolo).
    Der Drill an der Kopfrute ist wirklich sehr direkt.Hat ja auch der TE erfahren dürfen.
    Da wir aber alle nicht wollen,dass Fische Schnur&Gummi samt abgebrochener Rutenspitze durch die Gegend ziehen...sollte man eben jene Grundregeln beachten.

    Nachteile ganz klar: im Vergleich begrenzte Reichweite,alles Zusammen entsprechend teuer...und viel zu schleppen.


    Gruß Jörg
    über Gewässermeldungen mit tatsächlichen Bestand an Karauschen,speziell Elbe/Elster-Kreis, wäre ich euch sehr dankbar.

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