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  1. #1
    Profi-Petrijünger Avatar von Gooseman81
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    Was mich seit langem beschäftigt...autodidaktisch Fliegenfischen lernen?

    Hallo zusammen,

    seit einiger Zeit interessiere ich mich dafür Fliegenfischen zu lernen, allerdings gibt es für mich dabei ein entscheidendes Problem..., seit meiner Betriebsbedingten Kündigung nach Firmenauflösung vor zweieinhalb Jahren durch meinen damaligen Chef bin nun arbeitslos und von da her nicht mehr all zu gut bei Kasse (200-300€ bleiben mir pro Monat), der umstand ändert aber nichts daran das mich das Interesse für's Fliegenfischen nun einfach gepackt hat und mich nicht mehr los lässt, die Frage ist jetzt nur was mach ich jetzt?

    mein Vater (bei dem ich seit Harz IV wieder wohne und der selber ein erfahrener Angler ist) meint nur "Fliegenfischen ist der Mercedes unter den Angelarten, dafür hast du ehr kein Geld und ohne Kurs, schafft man das eh nicht"...

    also ist er mir auch keine große Hilfe und Unterstützung, deshalb wende ich mich hoffnungsvoll an euch, was meint ihr? ist es besser jetzt einen Einsteiger Kurs zu machen, auch wenn ich weiss das ich enventuell längere Zeit nicht das Geld haben werde um das erlernte in der Praxis zu vertiefen...

    oder ist es besser ich kaufe mir eine kleine Grundausrüstung (Rute,Rolle, Schnur und kleines Trockenfliegensortiment) und ein do it your self Buch und erarbeite mir die Grundlagen selbst wissend das 100% Wurfperfektion eh ein Absurdum ist...

    einziges Faktum bleibt für mich die Faszination Fliegenfischen und das ich sie erlernen und Kennenlernen möchte.

    in diesem Sinn, danke im Vorraus für die Hilfe und Ratschläge und vieleicht kriege ich ja hier etwas Motivation und Unterstützung

    Gruss Kai

  2. #2
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Autodidaktisch ist es schon mögich die Grundzüge des Fliegenfischens zu erlernen.
    Es setzt natürlich viel, viel Arbeit an sich selbst voraus.
    Und das Material das man zur Verfügung hat spielt auch eine große Rolle.
    Ja ja, ich weiss jetzt schon was von vielen Usern kommen wird.
    Was billiges tuts ja auch.
    Falsch, nichts billiges sondern preiswertes tuts ja auch.
    Billig ist eben nur billig, sowohl im Material als auch in der Qualität.
    Billig eben.
    Aber mit ein wenig Mühe kann man sich durchaus eine preiswerte und recht gute Grundausstattung zulegen ersparen).
    Dazu kommt dann noch das Schulungsmaterial.
    Bücher kann man sich ausleihen oder günstig second Hand erwerben.
    DVDs, etc ebenso.
    Sollte im I Net nicht das Problem sein.
    Fehler wäre jedoch zu glauben man würde es schaffen perfect zu werden ohne persönliche, fachmännische Unterweisung.
    Das wirst Du dann spätestens merken wenn es nicht mehr weitergeht in Deiner Entwicklung zum schrittweise erreichen des gekonnten Fliegenfischens.
    Die eigenen Fehler erkennen wird nicht so einfach sein. Eher gar nicht.
    Da muß dann ein Meister ran und Dich korrigieren und anleiten.
    Aber wie gesagt, anfangen allein ist möglich.
    Gruss Armin

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  4. #3
    Gesperrt Avatar von perikles
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    servus goose,
    ich lerne es auch selbst, das werfen geht schon, und der doppelzug funkt. auch schon, als bindestock habe ich einen für 9,90, das bindematerial kaufe ich mir stückchen weise, auch wenn alle sagen du brauchst einen kurs, kann ich dir empfehlen, schau dir viele videos an, ich habe hier im forum einiges gepostet, kauf dir ein buch, und lerne es auf der wiese selbst, kauf dir am anfang zum üben billiges zeug, weil die chance ist hoch, das du als anfänger deine rute, schnur etc. kaputt machst, erst später wenn du es kannst, kauf die einmalig eine gute schnur, du wirst merken, das macht beim werfen einen starken unterschied,
    hahnenbälge kauf dir am besten aus amerika 50% billiger

  5. #4
    Sei immer fair Avatar von Walter Schroeder
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    Fliegenfischen

    @ Goosemamm 81 Also Harzer hat nicht ganz unrecht mit der Anschaffung,aber deswegen brauchst Du die Flinte nicht ins Korn werfen.Schau Dir mein Alter an
    und Du wirst lachen mit den Jahren habe ich sogar angefangen das Fliegenfischen etwas u beherrschen.Fahre ende April nach Dänemark und dort,möchte ich es probieren.Hatte mir ein Set über E-Bay,für ca. 50.-EURO zugelegt und die ersten würfe,mit enem erfahrenen Fliegenfischer erlernt.Ich möchte Dir für den Anfang nur etwas MUT zu sprechen.l.g. Walter

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  7. #5
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Hallo Kai,

    ich habe vor 2 Wochen das Set vom Walter gefischt. Obwohl ich skeptisch war, muss ich sagen, dass es recht gut funktioniert hat.
    Ich wünsche Dir für das "Projekt" Fliegenfischen alles Dute.

    Und glaub den Quatsch vom "Mercedes" und von der "Königsdiszilin" nicht. Fliegenfischen ist eine Form des Fischfangs, nicht mehr und nicht weniger. Für mich ist es aber die schönste Form des Fischfangs.

    Gruß, Fliege 2

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  9. #6
    Salmonidenfreund Avatar von Harzer
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    Von bestimmten Kreisen wurde und wird das Fliegenfischen zur Königsklasse gemacht.
    In einem Bereich haben diese Leute aber recht.
    Das Fliegenfischen ist wohl im Vergleich zu anderen Angelarten einzigartig.
    Ästhetisch und einfach schön anzusehen.
    Vom schonenden Umgang mit dem Fisch mal ganz zu schweigen.
    Königsklasse, klar. Wohl in keinem anderen Bereich des Angelsportes wird so ein kostspieliger Aufwand getrieben.
    Nicht von allen, aber von vielen.
    Ruten und Rollenpreise praktisch ohne Grenze nach oben.
    Und wenn man an eines der Top Gewässer möchte?
    Auch da Tarife teilweise zum abkotzen.
    Aber egal.
    Ist schon was besonderes das Fliegenfischen.
    @ Perikles
    Das mit dem Binden ist erst mal überhaupt nicht notwendig.
    Binden dann lernen wenn er weiss was er binden sollte für seine Verhältnisse.
    Erst mal Theorie. Nicht nur wie die Rute geschwungen wird, sondern auch das was sich so tut im Gewässer.
    Was ist an Insekten vorhanden auf der Wiese? Was ist da was im Wasser seine Eier ablegt und so weiter.
    Mit dem Sieb mal in den Bach steigen und bestimmen lernen.
    Dann Gerätekunde.
    Was paßt an die Rute, was auf die Rolle, was gehört zusammen und wie.
    AFTMA Klassen lernen.
    Gerät zum Nassfischen, Trockenfischen, Nymphen. Für welches Gewässer, breit, schmal, tief. See oder Fluß.
    Schnür unterscheiden für was, Farbe, Form, Schwimmlage.
    Vorfächer, Längen, verjüngt oder nicht.
    Und so weiter und so fort.
    Alles Theorie erstmal, aber für den Interessierte spannend und wichtig.
    Erst dann auf die Wiese. Am besten mit einem IPad oder so und den Filmchen zum werfen.
    Übrigens, die Rute oder die Rolle geht weniger Kaputt.
    Nur die Schnur wird irgandwann im Eimer sein.
    Ganz sicher.
    Gruss Armin

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  11. #7
    Gesperrt Avatar von perikles
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    @harzer: sehr richtig, aber bevor das schwierigste kommt, lieber zuerst das "grobe" lernen, die rute kann durch das dauernde werfen schon ihren schwung verlieren, bzw. als anfänger können einem schneller missgeschicke passieren, wäre schade um das gerät

  12. #8
    Moderator Avatar von Fliege 2
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    Zitat Zitat von perikles Beitrag anzeigen
    .........die rute kann durch das dauernde werfen schon ihren schwung verlieren..........
    Hallo Perikles,

    dass habe ich noch nie gehört.

    Gruß, Fliege 2

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  14. #9
    Profi-Petrijünger Avatar von T.G.84
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    hallo Perikles,


    ich schließe mich Fliege 2 an, so etwas habe ich in 13 Jahren Fliegenfischen auch noch nicht gehört!


    Gruß, T.G.84
    Wenn du deinen Finger im Mund deines Feindes hast, dann solltest du ihm nicht auf den Kopf schlagen!

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  16. #10
    Gesperrt Avatar von perikles
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    @beide: in irgendeinem internet forum stand, das mit der starken benutzung der spitze, irgendwann " den schwung" die feinheit, der druck verloren geht, oder so ähnlich^^ muss mal suchen wo ich das gelesen habe, durch die material ermüdung verlieren die ruten ihr feingefühl, d.h sie werden weicher, laut dem artikel wird durch das weicher werden der direkte kontakt beim werfen erschwert, bzw. der schlag wird erschwert, oder so ähnlich war schon eine weile das ich da gelesen habe
    Geändert von perikles (17.04.2011 um 15:50 Uhr)

  17. #11
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Zitat Zitat von perikles Beitrag anzeigen
    @harzer: sehr richtig, aber bevor das schwierigste kommt, lieber zuerst das "grobe" lernen, die rute kann durch das dauernde werfen schon ihren schwung verlieren, bzw. als anfänger können einem schneller missgeschicke passieren, wäre schade um das gerät
    Hallo Markus,
    daß eine Rute nur durch ständigen Gebrauch ihr Rückgrat u. ihren Schwung verliert, ist ein Märchen. Sollte es wirklich mal eintreten, so war die Rute mit Sicherheit von Anfang an für den Mülleimer, denn normalerweise passiert das nicht. Aber wie Armin (Harzer) schon schrieb: billig u. preiswert ist ein großer Unterschied. Billige Ruten taugen weder zum Werfen, noch taugt das Material was, aus dem sie gefertigt sind. Es ist schlicht meistens Schrott. Preiswerte Ruten (beispielsweise von ausgelaufenen Serien oder aus 2. Hand) können trotz des relativ niedrigen Preises sehr gut sein. Nach einer solchen Rute sollte sich ein Anfänger mit niedrigem Kassenstand umsehen, auch wenn er dann vielleicht ein wenig suchen muß. Aber dann hat er etwas Vernünftiges u. das ist auch für einen Flifi wichtig, der es schon kann, erst recht für jemanden, der Anfänger ist. Bei einer Billigrute hat man es z. B. häufig, daß bei der Herstellung des Spitzenteils nicht auf den sog. "Overlapp" geachtet wurde.
    Das ist die Linie, wo sich die Ränder der Kohlefaser - oder auch Glasfibermatte überlappen. Genau auf dieser Linie oder ganz präzise gegenüber muß der Ringsatz angebracht sein. Ist das nicht der Fall, schlägt die Spitze seitwärts aus u. der Wurf geht überall hin, nur nicht dahin, wo er soll. Man merkt das Ausschlagen natürlich nicht, aber man sieht es am Ergebnis. Solche u. ähnliche Fehler findet man bei dem billigen Schrott. Mit einer solchen "Rute" kann man weder mit Ausbilder noch im Eigenstudium das Werfen lernen. Das Ganze endet im Frust u. das Flifi wird als unerlernbar aufgegeben. Da sollte ein finanziell minderbemittelter Anfänger lieber etwas länger sparen u. eine vernünftige Rute erwerben, bei der er mit solchen Fehlern nicht zu rechnen braucht.
    Aber eine Rute mit Rolle, Flugschnur u. Backing sowie noch einem Sortiment Fliegen für 50 Euronen kann einfach nichts taugen. Das kann man sich an den Fingern einer Hand abzählen. Deshalb mein Rat, nach einer guten Rute aus 2. Hand oder aus einer auslaufenden Serie zu suchen. Da ist man besser bedient.
    Man kann natürlich allein nur nach einem Buch mit Wurfanleitung üben. Ich habe es auch getan u. war hinterher froh, daß ich einen Fliegenfischerkreis kennen lernte und diese Leute meine Fehler, die ich mir angewöhnt hatte, mit viel Mühe und Geduld wieder ausmerzten. Deshalb tendiere ich zu der Ansicht, daß ein Anfängerkurs sich immer lohnt, weil man da 1. zunächst kein eigenes Gerät benötigt und 2. weil da gravierende Fehler gar nicht erst vom Instruktor zugelassen werden. Man erspart sich also viel Frust und Enttäuschungen, wenn man es sich von einem Fachmann beibringen läßt.
    Gruß
    Eberhard

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  19. #12
    Profi-Petrijünger Avatar von Gooseman81
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    Hallo zusammen,

    Danke schon mal für die Antworten, meine Freundin hat mir heute bereits schon als kleine Überraschung dieses Buch hier mitgebracht



    macht eigentlich einen ganz guten Eindruck, enthält alle Basics über Ausrüstung, Werfen, Etymologie und ähnliches, ich hoffe mal damit kann ich was anfangen...

    zum Thema Einsteiger Set, hab ich bei Amazon zwei Angebote gefundne, das eine kostete grade mal 50€ aber das stimmt mich doch etwas stutzig, denn das andere ist von D.A.M für 150 € und wird als Geheimtip gehandelt was Preisleistung angeht.



    mein Problem mit dem Kurs ist halt das er auch wieder knapp 240€ kostet und ich dann zwar 14 Stunden mich übers Fliegenfischen unterrichten lassen kann aber sonst nix mehr in dem Monat zur Verfügung hab...

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  21. #13
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Moin!
    Also das Angebot von 50 Euronen vergiß am besten ganz schnell wieder. Du handelst Dir damit ganz sicher nur Frust u. Ärger ein. Zu dem Angebot von DAM will ich Dir nun zwar nicht unbedingt raten, aber zumindest ist klar, daß Du damit vermutlich schon recht gut bedient bist. Trotzdem würde ich noch etwas weiter suchen und vergleichen.
    Zu den Wurfkursen für Anfänger ist folgendes zu sagen: Es lohnt sich, da einmal mehrere Angebote einzuholen u. die Preise zu vergleichen. Ein Kurs bei Michael Mauri z. B. kostet ca. 300,-Euro u. dauert 2 Tage. Es gibt aber auch Fliegenfischerschulen, die nicht mit einem so großen Namen wie Michael Mauri aufwarten können u. trotzdem gut sind. Dort dürfte der Preisdurchschnitt etwa bei geschätzten 120 bis 150 Euronen für 2 Tage liegen. Wie gesagt: Preise vergleichen lohnt sich.
    Ich weiß aus eigener Erfahrung, wieviel Fehler man sich beim Alleinüben angewöhnt, ganz einfach deshalb, weil man sich ja nicht selbst sieht u. keiner da ist, der einen korrigiert. Das solltest Du Dir überlegen. Ein gutes Buch kann aber zumindest eine gute Unterstützung sein. Bei YouTube findest Du auch etliche Videos, wo das Werfen gelehrt wird. Lohnt sich auch, mal reinzuschauen. Und wenn Du Gelegenheit hast, hin und wieder einem guten Fliegenfischer zu zu schauen, dann nimm diese Gelegenheit wahr, denn davon kann man viel lernen.
    Gruß
    Eberhard

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  23. #14
    Profi-Petrijünger Avatar von Gooseman81
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    Danke dir Eberhard,

    auf YouTube hab ich mir schon ne Menge angesehen auch von zwei Österreichischen Guides die knapp 45 Minuten lang (also 4,5 Videos lang) nur den Overhead Cast demonstrieren und auch recht stark auf die gängigsten Fehler die man machen kann eingehen...

    Hab mal ins Buch reingeschaut, der Auto behauptet von sich auch als Autodidakt begonnen zu haben (kann natürlich auch nur Marketing und Anglerlatein sein) und seine Technik dann später durch Casting Clinics und Ratschlägen von Angelkollegen perfektioniert zu haben, mich spornt das im Moment recht stark an, denn ich will eigentlich nix anderes als mir die Grundlagen soweit an zu eignen das die Leute sagen okay das ist jemand der Fliegen fischt und nicht nur wedelt technisch perfekt will ich zu Anfang gar nicht sein. Wobei ich auch nicht glaube das mich ein Kurs innerhalb von 14 Stunden zu nem guten Fliegenfischer machen würde...da hilft wie bei allem anderen wohl auch nur die Erfahrung und Übung.

    Ich denke mal ich werde erstmal autodidaktisch anfangen und dann mir bis nächste Saison, über Geburtstag und ähnliches das Geld für nen guten Wurfkurs zusammen sparen, netterweise haben wir im Wohnzimmer recht große Fenster in denen man sich auch gut spiegeln kann wenn man im Garten auf der Wiese steht , vielleicht lässt sich dieser Umstand ja kreativ nutzen...
    Geändert von Gooseman81 (17.04.2011 um 23:15 Uhr)

  24. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Gooseman81 für den nützlichen Beitrag:


  25. #15
    Flyfisher Avatar von Eberhard Schulte
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    Moin!
    Natürlich wirst Du auch durch einen Anfängerkurs nicht gleich ein perfekter Werfer, aber Du lernst, worauf Du dann später selbst achten mußt. Perfekte Werfer gibt es ohnehin nur wenige, wenn überhaupt. Wie in allen anderen Dingen auch, lernt man auch beim Flifi immer wieder noch etwas dazu.
    Du kannst Dich allein so weit bringen, daß Du an einem nicht allzu schwierigen Gewässer mit der Fliege Fische fangen kannst, aber irgendwann u. irgendwo wirst Du an die Grenzen stoßen. Dann hilft nur noch ein guter Ausbilder.
    Ein Tip zum Beginn: Fange klein an. Wenn Du z. B. eine Rute benutzt mit der AFTMA-Klasse 5, dann ziehe auf der Wiese nicht mehr als 5 Meter der Flugschnur ab. Mit Vorfach sind es dann ca. 7,5 Meter. Bei einer 6er ziehst Du 6 Meter ab usw. am Vorfach sollte ein Wollfussel oder ein Stückchen Schwamm befestigt sein, um das Feeling einer Fliege zu haben. Ganz ohne fühlt es sich nämlich anders an, als in Wirklichkeit.
    Wenn Du dann in der Lage bist, diese 7,5 Meter sicher in der Luft zu halten, ohne daß Du hinter Dir Graskontakt hast u. ohne daß Dir beim Versuch, die Schnur abzulegen, der Wurf zusammenbricht, hast Du einen guten Fortschritt gemacht u. kannst dann die Schnur um etwas verlängern. Versuche nicht, von Anfang an auf große Wurfweite hin zu arbeiten, denn das geht unbedingt daneben. Versuche statt dessen, auf kurze Entfernung einen möglichst guten Wurf zu schaffen. Die Weitwürfe sind etwas für später, wenn Du Gefühl für die Schnur und ihren Flug entwickelt hast. Und sei nicht enttäuscht, wenn Du lange brauchst, bis Dir ein vernünftiger Wurf gelingt. Das ging uns allen so.
    Wünsche Dir viel Erfolg.
    Gruß
    Eberhard

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