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  1. #1
    Torsten1
    Gastangler

    Einstufung, Bewertung von Fangerfolgen

    Auslöser dieses Themas sind die Fangmeldungen von Karpfen.
    Diesbezüglich auch, vieler fragwürdiger Aussagen, Beurteilungen, Pauschalisierungen und der fehlenden objektiven Sicht, wenn es um andere Zielfische und damit verbundenen Spezialisierungen, geht.

    Bei diesem Thema geht es mir, aber nicht um diesen Fang, sondern um die generelle, subjektive Wertung innerhalb der Anglerschaft, bei Fangerfolgen einzelner.

    Dass die Wertung, Beurteilung oder Verurteilung eines Fanges, der Mitteilung (Veröffentlichung) dessen, auch von der subjektiven Meinungsbildung abhängt, wird hier im Forum häufig hinlänglich dargestellt.
    Aber beurteilen wir völlig wertungsfrei oder doch eher nach Zielfisch, damit auch die Spezialisierung+Ausrichtung auf eine Fischart!

    Der 40,50 Pfund Fänger von Karpfen wird automatisch in die verwerfliche Ecke der Mäster geschoben.
    Egal ob sich dieser vielleicht spezialisiert hat, an Montagen fummelt, versucht ein Gewässer und die Gewohnheiten seiner Zielfische kennenzulernen, damit auch selektiver ohne Futterorgien auszukommt, sein Fokus nicht mehr auf Satzfische liegt, wie häufig innerhalb der Anglerschaft!
    Er ist und bleibt der Gelackmeierte.

    Spätestens nach Foto, mit Gewichts-, Längenangabe.
    Geht natürlich überhaupt nicht?
    Egal, ob dieser für ihn, Ausnahmefisch, ein besonderes Erlebnis darstellt.
    Er wird in diese Gruppe geschoben, der er vielleicht überhaupt nicht angehört, sich völlig anders verhält.
    Ich befürworte kein Anfüttern auf Teufel komm raus.
    Ich empfinde auch den Kommerz und das Vermarkten von Fängen, fragwürdig.
    Aber das gilt für alle Zielfischarten.


    Und da beginnt die eigentliche Frage!

    Warum wird der Feederfischer, Stipper, der auch spezialisiert ist, reichlich Futter einbringt, natürlich auch die fette, große Brasse, Plötze, Barbe, Schleie usw. möchte, sich darauf spezialisiert, mit Fängen präsentiert, weniger verachtet!
    Es ist auch völlig normal, das der Ansitzangler mit Köfi, neben sich den Eimer hat, und häufig ein paar Hände Anfutter bei seiner Montage platziert.
    Damit Weißfische angelockt werden, ein Hecht vielleicht aufmerksam wird und den Köfi des Anglers findet.
    Oder im Winter mit Makrelen usw. Hechte in Binnengewässern auf einen vordefinierten Platz gezogen werden!
    Also Anfüttern, um zu fangen!
    Ist der Forellenangler, der bewusst nur in einem Bereich fischt, wo untermaßige oder gerade noch so, maßige Fische sich sammeln, besser, weil dieser zu faul oder zu unfähig ist, um bestimmte Fische zu schonen, zu finden und zu fangen?
    Damit das Bild und der Bericht!

    Ist das Anfüttern und der Fang von Salmoniden besser, damit der Fangerfolg?
    Der vermeintlich „natürliche“ Mopskopf, aus einer Zuchtanlage, ist eher ein Bild wert, wird respektiert?
    Der Aal, Karpfen, die Schleie usw., die mit Hunde-, Katzenfutter, Paniermehl oder fragwürdigen Futtermischungen angefüttert und nachgestellt wird, aber in Bild bei Fang, incl. Gewicht, Länge festgehalten und präsentiert wird, ist weniger fragwürdig!
    Wo bleiben dann im Forum die Pauschalbeurteilungen, wie beim „normalen“ Karpfenangler?

    Warum ist der Meter Zander, Hecht, die Ausnahme Schleie, Brassen, Barbe, Rotfeder usw., egal ob darauf spezialisiert und mit Anfutter gefangen, besser wie der Karpfen?
    Damit auch jedes Bild, der Vermarktung, der Profilierung?
    Ist doch die Realität hier im Forum.
    Der Meter Zander wird bejubelt, der Hecht usw.
    Da spielt dann auch Vermarktung usw. selten eine Rolle.
    Im Gegenteil, durch mitgeteiltes Zurücksetzen, behält ja jeder seine Option zum Fang.
    Gebrüllt wird erst, wenn der Meter Hecht-, Zander, entnommen wird.
    Es ist ja etwas entschwunden. Die Chance, selber diesen Fisch zu fangen.
    Ist in Komentaren hier im Forum bestens nachzuverfolgen.
    Zum Ende.
    Welche Spezialisierung bezüglich Zielfisch, ist überhaupt vertretbar?
    Welche Messlatte wird angelegt?
    Welches Fangbild darf überhaupt noch veröffentlicht werden?
    Gilt für alle, die gleiche Richtlinie?
    Welche Angelmethode incl. Anfütterung ist genehm?
    Aber gerne auch mal ne allgemeine Aussage, was tolerierbar ist oder nicht.


  2. #2
    Super-Profi-Petrijünger
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    ...ich glaube , es ist nicht das Problem des Zeilfisches, was viele so kritisch beurteilen.....sondern einige andere Aspekte.

    Anfüttern: klar werfen Feederangler, oder andere auch Futter dafür rein, aber es ist nun mal so, das selbst in zeitschriften beim Karpfenangeln das langfristige Anfüttern angeraten wird. Wenn also an einem Gewässer von 15 ha , 5 Karpfenangler 7 Tage lang 5 kg Futter reinwerfen zum anfüttern kommt nn mal mehr rein, als ein Feederangler nutzen würde....

    Fangfotos: Viele freuen sich eigentlich über Fangfotos , aber den wenigsten gefallen dümmlich grinsende Spezialisten die einen fetten Brocken so lange und so weit aus dem Wasser heben, das der das halbe Futter aus dem Magen auskotzt, die verantwortungsvollen lassen ihn so weit als möglich im Wasser, auch so kann man sein Foto machen, und alle sind glücklich.

    Vermarktung: finde ich nicht verwerflich, ob man jeden Satz der in ner Werbung steht (oder in ner Zeitung) muß ja jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt genug die alles glauben und damit viel Kohle raus werfen, andere bleiben beim einfachen und sparen sich das Geld.

    Verwerflich wird Vermarktung erst dann, wenn man dabei Fische nutzt und diese dafür herhalten müssen ( siehe Fangfotos) bzw wenn die Vermarktung so angepriesen wird: ...nur mit Köder xy fangt ihr solche Fische wie..... und in wirklichkeit stammt der Fisch aus einem Gewässer wo eben nicht jeder angeln kann....


    Zum rest: einen Meterzander bejubeln viele genauso wie nen Karpfen, NUR kann ich so nen zander kaum anfüttern, sprich, ich kann den Fangerfolg weniger beeinflussen als bei anderen Fischen.....

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  4. #3
    Torsten1
    Gastangler
    Hallo MVogtländer

    Du bedienst genau das Klischee.

    Anfüttern: klar werfen Feederangler, oder andere auch Futter dafür rein, aber es ist nun mal so, das selbst in zeitschriften beim Karpfenangeln das langfristige Anfüttern angeraten wird. Wenn also an einem Gewässer von 15 ha , 5 Karpfenangler 7 Tage lang 5 kg Futter reinwerfen zum anfüttern kommt nn mal mehr rein, als ein Feederangler nutzen würde....
    Woher die Zahl der Karpfenangler mit deiner Futterstrategie?
    Aus der Zeitschrift! Vermute ich stark.
    Ich muss lachen. Sehe jeden Tag aufs Hausgewässer.
    Die Stege ,besetzt, jeder Angler füttert an, fängt nur nichts mehr an den Stegen.
    Wird der Platz verlassen, kommt der Nächste und das Spiel beginnt von vorne.

    Dann kommt der eine Angler, mit Gewässerkenntnis, fängt den Fisch, was die Stegangler nicht fangen.
    Sofort, kommt das Schubladendenken.

    Fangfotos: Viele freuen sich eigentlich über Fangfotos , aber den wenigsten gefallen dümmlich grinsende Spezialisten die einen fetten Brocken so lange und so weit aus dem Wasser heben, das der das halbe Futter aus dem Magen auskotzt, die verantwortungsvollen lassen ihn so weit als möglich im Wasser, auch so kann man sein Foto machen, und alle sind glücklich.
    Welche Bilder kannst Du mir zeigen, wo dieses „Auskotzen“ zu sehen ist?
    Ich vermute anhand deiner Aussage, eher angelesen!
    Der Meter Hecht, falsch gehalten, rausgezerrt, ins Bild gegrinst, dann zurückgesetzt, ist vertretbarer?

    Verwerflich wird Vermarktung erst dann, wenn man dabei Fische nutzt und diese dafür herhalten müssen ( siehe Fangfotos) bzw wenn die Vermarktung so angepriesen wird: ...nur mit Köder xy fangt ihr solche Fische wie..... und in wirklichkeit stammt der Fisch aus einem Gewässer wo eben nicht jeder angeln kann....
    Ja völlig i.O.

    Macht aber jeder Raubfischangler, Köderverkäufer, Angelguide vor Ort.
    Egal ob Forelle, Zander, Hecht!
    Teamangler für Spinnangler, Ruten-, Rollen-, Schnur-, Hakenproduzenten, Köder usw.!
    Alles eine Soße.
    Ist deshalb der Boilie Anbieter, Teamangler schlechter?
    Der poplige, einfache auf Karpfen spezialisierte Angler?
    Hier dreht es sich aber nicht nur um Karpfenangler, auch wenn schnell zum Ablenken dieses Klischee bemüht wird.
    Zeigt aber ein subjektives, eingeschränktes Sichtfeld.

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  6. #4
    Träger Ehrennadel Gold Avatar von Vielfischangler
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    Ich finde das Wort Zielfisch schön völlig abartig.

    Wenn ich angeln gehe, bin ich über jeden Fisch erfreut, es sei denn er ist zu klein.

    Zum Anfüttern: Kann mich garnicht erinnern, daß eine Tüte Haferflocken nach einem Tag leer war. Meistens reichte sie 2,3 Tage.

    Allerdings an was ich mich erinnere, sind die Folgen intensiver Karpfenbewirtschaftung, besonders im Sommer. Und ich meine keinen Teich oder sonstigen Pattenpuhl. Alles was ins Wasser fliegt bleibt auch da. Beim C&R sogar im Form von Fisch. Aber das wird letztendlich in dieser Form von der Fachpresse auch so propagiert. Gutes Beispiel: 40 Jahre Blinker (wenn ich es verwechsle, sei mir verziehn). Was die 2 beim Plötzenangeln anrühren! Da hab ich keine Fragen mehr! Das ist schon grotesk.

    Und was die sogenannten Karpfenjäger zum Teil ins Wasser flaken, naja ...auf Youtube kann man es sich ansehen.

    Wer nun was und wieviel ins Wasser reinkippt ist mir an dieser Stelle mal völlig egal. Die Sinnhaftigkeit bleibt mir nur so manches Mal verborgen. Da aber muss letztendlich jeder mit seinem Gelldbeutel und Gewissen, so es er denn hat ausmachen.

    Gruß VFA

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  8. #5
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    @Torsten

    meine Punkte, vom anfüttern mal abgesehen , betreffen ALLE Sparten der angelei, egal ob Fliegenfischer, Karpfenangler, Welsspezi usw

    Ganz im Gegenteil, der größte teil der Karpfenangler geht schonend mit dem Tier um....da finde ich Welsspezis schlimmer im Umgang mit dem Tier...aber sorry....letztens sah ich ein Bild als so ein karpfenprofi auch noch ne Kriegsbemalung wie ein Indianer angelegt hatte und dann mit dem Fisch dümmlich in die Kamera grinste (hab ich bei Welsprofis aber auch schon gesehen)...sorry...gehts noch?
    Aber wie gesagt, Punkte 2 und 3 kann man nicht an einer Spezialisierungsrichtung festmachen. Was mir eigentlich fehlt ist die Vorbildwirkung von Fachzeitschriften. Anstatt den schonenden Umgang mit dem Tier zu predigen veröffentlichen sie immer wieder MegaStory`s mit "Kampfbildern" wo es viele nur noch grausen tut. Und gerade die jubgen Angler sehen das, und denken: na klar, dat muss so sein....

    Was das langfrisrtige anfüttern angeht, das ist , behaupte ich mal, meist der ambitionierte Karpfenangler, und was meine Zahl dabei angeht...das ist die von meinem hauptgewässer....da is jeden tag von 17-21.oo Stelldichein.....und wehe es ist einer in der nähe der sehen könnte wo er anfüttert....und Freitag ab 12 ist dann die große Sause, weill sie alle angerast kommen, nicht das sich noch jemand dorthin setzt wo sie zuvor angefüttert haben.
    Freitag ab 12 bis Montag 07.00 geh ich dort schon gar nimmer angeln

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  10. #6
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    Zitat: " Gutes Beispiel: 40 Jahre Blinker (wenn ich es verwechsle, sei mir verziehn). Was die 2 beim Plötzenangeln anrühren! Da hab ich keine Fragen mehr! Das ist schon grotesk."

    Genau das meine ich......Vorbildwirkung gleich 0 , eigentlich gehört den beiden und der Redaktion das heft um die Ohren gehauen....

  11. #7
    Torsten1
    Gastangler
    @VFA

    Ich finde das Wort Zielfisch schön völlig abartig.
    Wenn ich angeln gehe, bin ich über jeden Fisch erfreut, es sei denn er ist zu klein.
    Du passt genau ins Raster.
    Hochziehen an jeder Formulierung.
    Mit Zielfischangler meinte ich Angler, die sich aus Vorliebe, eben auf eine Fischart besonders spezialisieren!
    Daran ist überhaupt nichts Verwerfliches!

    Zum Anfüttern: Kann mich garnicht erinnern, daß eine Tüte Haferflocken nach einem Tag leer war. Meistens reichte sie 2,3 Tage.
    Du angelst also „nur“ mit Haferflocken?
    Klar nehme ich dir sofort ab.
    Allerdings an was ich mich erinnere, sind die Folgen intensiver Karpfenbewirtschaftung, besonders im Sommer.
    Ich könnte jetzt was sagen, halte mich aber zurück.
    Aber, was hat intensive Karpfenbewirtschaftung mit Angeln zu tun?

    Und was die sogenannten Karpfenjäger zum Teil ins Wasser flaken, naja ...auf Youtube kann man es sich ansehen.
    Auf Youtube habe ich noch ganz andere Sachen gesehen.
    Von nicht Karpfenanglern!
    Aber eigentlich ist dein Beitrag, das klassische Beispiel für, Fragestellung nicht verstanden, aber gepostet!

    Hallo Mvogtlaender

    Was mir eigentlich fehlt ist die Vorbildwirkung von Fachzeitschriften.
    Das ist ja ne völlig andere Frage!
    Darum ging es in meiner Fragestellung nicht unbedingt.
    Kann man aber ableiten, betrifft aber dann alle Fischarten!


    Was das langfristige anfüttern angeht, das ist , behaupte ich mal, meist der ambitionierte Karpfenangler, und was meine Zahl dabei angeht...das ist die von meinem hauptgewässer....da is jeden tag von 17-21.oo Stelldichein..
    Genau, bei dir mag es so sein, bei mir ist es eher nicht der Fall, sondern andere Angler in der Breite.
    Kannst du jetzt aus deiner Erfahrung ein pauschales Bild ziehen, deine Erfahrung vor Ort, auf alle Gewässer und Angler herabbrechen?
    Ne.
    Wie gesagt, es schrammt hier wieder nur am Karpfenangler, wo es ja auch Probleme gibt.
    Bestreitet auch keiner.
    Nur die völlige Ausblendung anderer Angler, mit äußerst fragwürdigen Aktionen, bezüglich ihrer Fischart und Präsentation, das tolerieren, verharmlosen, dulden, anders werten, empfinde ich einseitig und fragwürdig.
    Und die bisherige Argumentation, zeigt klar, dass schnell beim Karpfenangler kleben geblieben wird, auf meine generelle Fragestellung und die Beurteilung ander Fänge, Fangmethoden, ebenso verwerflicher Begleiterscheinungen, überhaupt nicht eingegangen wird.
    Dachte ich mir aber schon vorher.
    Denn dann, müsste ein viel breiteres Feld hinterfragt werden.

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  13. #8
    Gesperrt Avatar von perikles
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    servus torsten,


    Dass die Wertung, Beurteilung oder Verurteilung eines Fanges, der Mitteilung (Veröffentlichung) dessen, auch von der subjektiven Meinungsbildung abhängt, wird hier im Forum häufig hinlänglich dargestellt.
    Aber beurteilen wir völlig wertungsfrei oder doch eher nach Zielfisch, damit auch die Spezialisierung+Ausrichtung auf eine Fischart!

    mvogtländer hat ja schon sehr gut daraufgeantwortet, ich glaube es macht schon einen unterschied, nehmen wir mal die fliegenfischer szene, was und wie wird dort propagiert? schonender umgang mit fischen, waidgerechtes angeln, catch and release für bedrohte arten, naturnahe/natürliche gewässer sind das ideal, ausserdem ist im vordergrund in dieser szene das naturerlebnis und der elegante fang mit dem kunstköder, und jetzt vergleiche mal die die pro-carper szene in ihren magazinen und ansichten, deswegen kann man meiner meinung nach schon den zeitgeist und die gedankliche ausrichtung verschiedener szenen werten,


    Der 40,50 Pfund Fänger von Karpfen wird automatisch in die verwerfliche Ecke der Mäster geschoben.
    Egal ob sich dieser vielleicht spezialisiert hat, an Montagen fummelt, versucht ein Gewässer und die Gewohnheiten seiner Zielfische kennenzulernen, damit auch selektiver ohne Futterorgien auszukommt, sein Fokus nicht mehr auf Satzfische liegt, wie häufig innerhalb der Anglerschaft!
    Er ist und bleibt der Gelackmeierte.
    das mag schon sein, aber, wenn dieser fänger sich nur noch auf das catchen and releasen einschiesst und nur noch den kapitalen nachstellt, sie nur noch für den kick braucht, und keinerlei höheren sinn in seiner angelei besteht, dann ist das schon bisserl fragwürdig, wenn dann noch die auswüchse dazu kommen, z.B das der fisch durch unützes wiegen und fotografieren gestresst/gequält wird ( das ist speziell beim karpfen gegeben, aufgrund seine längen/körpergewichtsverhältnis) dann kann man schon sagen, diese art der spezialisierung und ausübung ist nicht vertretbar, hingegen das reine fangen und vorsichtige releasen(im wasser) dieser schweren brocken, könnte glaube ich jeder tolerieren
    ( das gilt für kapitale hechte, zander, waller genauso)


    Spätestens nach Foto, mit Gewichts-, Längenangabe.
    Geht natürlich überhaupt nicht?
    Egal, ob dieser für ihn, Ausnahmefisch, ein besonderes Erlebnis darstellt.
    Er wird in diese Gruppe geschoben, der er vielleicht überhaupt nicht angehört, sich völlig anders verhält.
    wenn er die selbe praxis kopiert wie seine vorbilder, doch zurecht?



    Warum wird der Feederfischer, Stipper, der auch spezialisiert ist, reichlich Futter einbringt, natürlich auch die fette, große Brasse, Plötze, Barbe, Schleie usw. möchte, sich darauf spezialisiert, mit Fängen präsentiert, weniger verachtet!
    weil die fische wesentlich weniger wiegen und das procedere eine andere form animmt, die stipper fischen häufig auf natürliche arten, die sich selbst reproduzieren können, und das fotografieren und wiegen alleine durch das fehlende gewicht vereinfacht wird, ein 20cm rotauge kann einen kurzen landgang eher verkraften, als ein 50pfd karpfen, aber auch hier gibt es punkte die mir sauer aufstossen, nämlich die praxis der setzkescher, fische fangen, stundenlang hältern, wiegen, releasen, für was? ausserdem sind die auswirkungen andere, beispiel besatzkarpfen ver kleinfische




    Es ist auch völlig normal, das der Ansitzangler mit Köfi, neben sich den Eimer hat, und häufig ein paar Hände Anfutter bei seiner Montage platziert.
    Damit Weißfische angelockt werden, ein Hecht vielleicht aufmerksam wird und den Köfi des Anglers findet.
    also ich persönlich fische nicht so, sondern ich bevorzuge kunstköder, aber dieses anfüttern ist doch zeitlich beschränkt, währendessen extreme anfütterungsorgien doch ein anderes kaliber sind


    Oder im Winter mit Makrelen usw. Hechte in Binnengewässern auf einen vordefinierten Platz gezogen werden!
    Also Anfüttern, um zu fangen!
    diese praxis lehne ich bei raubfischen ab, und vorallem, bringt es wirklich soviel mehr fisch an die angel?

    Ist der Forellenangler, der bewusst nur in einem Bereich fischt, wo untermaßige oder gerade noch so, maßige Fische sich sammeln, besser, weil dieser zu faul oder zu unfähig ist, um bestimmte Fische zu schonen, zu finden und zu fangen?
    richtig^^ auch ein auswuchs, deswegen gibts bei mir bei forellenanlagen fängen auch kein petri oder gratulation, auch dieses störangeln in anlagen ist zum k........en


    Ist das Anfüttern und der Fang von Salmoniden besser, damit der Fangerfolg?
    Der vermeintlich „natürliche“ Mopskopf, aus einer Zuchtanlage, ist eher ein Bild wert, wird respektiert?
    von mir mit sicherheit nicht^^ da hast recht



    Der Aal, Karpfen, die Schleie usw., die mit Hunde-, Katzenfutter, Paniermehl oder fragwürdigen Futtermischungen angefüttert und nachgestellt wird, aber in Bild bei Fang, incl. Gewicht, Länge festgehalten und präsentiert wird, ist weniger fragwürdig!
    Wo bleiben dann im Forum die Pauschalbeurteilungen, wie beim „normalen“ Karpfenangler?
    asche auf mein haupt, ich fische mit einer brotpampe, allerdings werden bei mir die weissfische auch verzehrt und nicht zur gaudi gefangen, und das rechtfertigt mein handeln,

    Warum ist der Meter Zander, Hecht, die Ausnahme Schleie, Brassen, Barbe, Rotfeder usw., egal ob darauf spezialisiert und mit Anfutter gefangen, besser wie der Karpfen?
    nicht besser wenns geschieht wegen der trophäen jagt, aber viele von diesen fischen werden abgeschlagen und gegessen, währendessen die kapitalen karpfen zu fast zu 100% released werden,


    [B]
    Damit auch jedes Bild, der Vermarktung, der Profilierung?
    Ist doch die Realität hier im Forum.
    Der Meter Zander wird bejubelt, der Hecht usw.
    Da spielt dann auch Vermarktung usw. selten eine Rolle.
    Im Gegenteil, durch mitgeteiltes Zurücksetzen, behält ja jeder seine Option zum Fang.
    Gebrüllt wird erst, wenn der Meter Hecht-, Zander, entnommen wird.
    Es ist ja etwas entschwunden. Die Chance, selber diesen Fisch zu fangen.
    Ist in Komentaren hier im Forum bestens nachzuverfolgen.
    gebe ich dir auch vollkommen recht, beim helmut hat man des letztes jahr gut gesehen , wie gehetzt wurde, und wie wenig die leute über unsere gewässer verhältnisse bescheid gewusst haben


    Zum Ende.
    Welche Spezialisierung bezüglich Zielfisch, ist überhaupt vertretbar?
    die dem fisch und den gewässern den wenigsten schaden zufügen und einen höheren wert oder ideal folgen (hege,verzehr)

    Welche Messlatte wird angelegt?
    die messlatte der waidgerechtigkeit

    Welches Fangbild darf überhaupt noch veröffentlicht werden?
    meine fänge sind zu fast 100% abgeschlagene fische,
    pauschal gesagt, dass was dem fisch den wenigsten schaden zufügt, bzw. ist es sinnvoll überhaupt trophäen fotos zu schiessen, wo der fisch eindeutig schaden nimmte,(schleimschicht, quetschungen etc..)


    Gilt für alle, die gleiche Richtlinie?
    das würde ich so beantworten je nach fischart und methode? einen 80 pfd karpfen sollte man lieber im wasser lassen,

    Welche Angelmethode incl. Anfütterung ist genehm?
    die methode die nicht schädigt, bzw. der aufwand den fang rechtfertigt und natürlich wieder die im blickwinkels der waidgerechtigkeit

    Aber gerne auch mal ne allgemeine Aussage, was tolerierbar ist oder nicht.
    einfache ausage: alles ist toleriebar, solange es nicht auf kosten der kreatur fisch und auf die gewässer geht
    mfg aus münchen
    Geändert von perikles (28.03.2011 um 22:43 Uhr)

  14. Folgende 8 Petrijünger bedanken sich bei perikles für den nützlichen Beitrag:


  15. #9
    Käpten Dotterbart Avatar von Ted-Striker
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    Könntet ihr zur Verständlichkeit des Themas und eurer Argumentation freundlicher weise mal einen Link zum Beitrag einstellen,oder vielleicht kurz wiedergeben,was die beiden angegeben "Spezis"aus besagtem "Blinker" da gesagt haben?

    Würde es leichter machen,für alle anderen mitzureden.

    Vielen Dank.
    Geändert von Ted-Striker (28.03.2011 um 22:47 Uhr)
    Allzeit Petri Heil und schöne Naturerlebnisse.



    Gruß Santini

  16. #10
    Torsten1
    Gastangler
    Hallo Santini
    Mal schnell für Dich.
    Mir geht es im thema nicht um den "speziellen Angler, oder Beitrag"!
    Sondern um die generelle Frage!
    Hat nur keiner so richtig verstanden.
    Wundert mich aber nicht.

  17. #11
    Käpten Dotterbart Avatar von Ted-Striker
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    Danke für die Meldung.

    Ich wollte mich auch nicht nur an diesem Beitrag des Blinkers hochreißen,sondern einfach nur wissen,was da gesagt worden ist, um mir eine eigene Meinung zu den Äußerungen machen zu können.

    Zu deinem Thema:

    Klar zielt ,bis jetzt alles auf( mehr gegen) die Karpfenangler ab.

    Vielleicht ist das auch so, weil, es mehr Fotos von deutlich dicken( im Vergleich zur Körperlänge) Karpfen gibt,als von Plötzen. Ein Problem sehe ich aber darin, dass eine Plötze wohl anatomisch einfach auf kein Gewicht von 15 kg( können doch ruhig die deutschen Maße nehmen) kommen wird.

    Ich wage mal einfach zu behaupten,dass sobald hier ein Bild von solch einer Plötze auftaucht, es auch große Kritiken bezüglich der Feederanlger oder Stipper geben wird, die vielleicht auch ,gemäß ihrer Zielfische, übertrieben angefütter haben.


    PS: Geb dem Thema noch Zeit, es ist durchaus interessant,auch bezüglich der letzten Ereignisse hier, aber an einem Montag um diese Uhrzeit sind Grundsatzdiskusionen einfach schwer zu führen
    Allzeit Petri Heil und schöne Naturerlebnisse.



    Gruß Santini

  18. Folgende 3 Petrijünger bedanken sich bei Ted-Striker für den nützlichen Beitrag:


  19. #12
    - MedienMogul - Avatar von CarpMoguls
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    Vorab: eine solche Zusammenfassung der einzelnen Trööts zu diesem Thema ist eine wirklich gute Idee. Und hier nun mein Senf:

    Genehm sind mir ALLE Spezialisierungen. Die Angelei entwickelt sich nun mal immer weiter. Es kommen neue Erkenntnisse und entsprechende Methode zu Tage, sie schwappen, dank World Wide Waiting, schneller herüber bzw. verbreiten sich schneller und erlauben ganz einfach ein selektiveres Fischen. Was daran verwerflich sein soll, kann ich nicht erkennen. Jeder Mensch ist anders und hat seine eigenen Vorlieben. Der eine mag es, mit einer 13m Kopfrute zu stippen, der andere mag das feine Gerät beim Feedern und die schnelle Bissfolge. Der nächste ist gern mal schnell nach der Arbeit unterwegs und macht ein paar Würfe mit der Spinnrute. Jedem das Seine, solang es Spaß macht und Erfolg hat…

    Was mich allerdings stört, ist das bereits mehrfach genannte Schubladendenken. Als erste Assoziation zum Anfüttern kommt immer der Karpfenangler zur Aussprache. Jeder Fisch der über 30 oder auch 40 Pfund hat, ist automatisch ein Mastschwein. Der Karpfenfischer hat dieses Tier dann im 2ha (Privat-)Tümpel über Tage/Wochen/Monate angefüttert, und irgendwann mal seine Montage dazu gepackt und ihn gefangen. Im Anschluss besitzt er auch noch die Dreistigkeit diesen Fisch zu fotografieren, seine Länge, das Gewicht und, im Einzelfall, die Köder zu verraten (ich spreche noch nicht von der kommerziellen Angelei!!!). Nur die wenigsten Leute/Leser kommen überhaupt mal auf den Gedanken, das Ganze mal zu hinterfragen… Sicher, es gibt Karpfenangler, denen der Schein abgenommen gehört, weil es einfach unverantwortlich ist, was sie da ins Wasser werfen. Aber gibt es die bei anderen Angelarten nicht auch?

    Es wurde ein schönes Beispiel genannt:
    Wenn also an einem Gewässer von 15 ha , 5 Karpfenangler 7 Tage lang 5 kg Futter reinwerfen zum anfüttern kommt nn mal mehr rein, als ein Feederangler nutzen würde....
    Und wie schaut es bei 5 Feederanglern über 7 Tage aus? (Da es, nach meinem Kenntnisstand, ehr untypisch ist, beim Feedern vorzufüttern…) Nur um eines festzuhalten: ich verurteile KEINE Art der Fischerei.

    Was den ganzen Kommerz angeht: Leute, was erwartet ihr? Jeder will/muss seine Brötchen verdienen. Ist es etwa in anderen Branchen wie beispielsweise Internetprovidern, Mobilfunkanbietern, Küchengeräteherstellern oder Versicherungsunternehmen anders? Glaubt ihr da dem scharmanten Marcel D. von einem großen Internetanbieter jedes Wort, oder guckt ihr auch mal kurz auf den Text, der nach dem "*" kommt?! Und ich persönlich, habe noch KEINE Werbung von einem Futterhersteller gesehen/gehört/gelesen, in der steht: "(Nur mit diesem Boilie fangen Sie!) Aber Sie müssen mindestens 5kg/Tag und 7 Tage vorfüttern. Nur dann klappt’s."

    Auch kann ich die Aussage bzgl. der (Überfütterungs-)strategien nicht unkommentiert lassen:
    Ich habe schon lang kein Fachblatt in der Hand gehalten, in dem steht: fütter auf einen 15ha Teich 5kg/Tag 7 Tage lang an. I.d.R. sind die Herausgeber SEHR vorsichtig mit Mengenangaben, da sie wissen/vermuten, dass es einige Leser zu ernst nehmen würden (egal welche Spezialisierung) und auch, dass jedes Gewässer anders ist. Und speziell für das Karpfenangeln: es sind auch ehr die Aussagen wie "lieber kleine Spots und weniger Futter gezielt ins Wasser bringen als mal eben den halben See mit 5 Zentnern zupflastern – man weiß ja nie."

    Auch muss ich dazu sagen, dass die Mehrzahl der Karpfenangler, ich bin gerade wieder im unkommerziellen Sektor, auf wenig(er)/gar kein Anfüttern setzen. Egal ob nun entsprechende User hier im Forum oder Bekannte von mir.

    Ich persönlich fische seit Jahren (fast) "instant", sprich, ohne Vorfüttern. Wenn überhaupt, fahre ich einen Tag vor der Session ans Wasser und werfe 5, 6 Murmeln/Spot rein. Das aber auch nur, um zu sehen, ob sie am nächsten tag weg sind und also Fisch da gewesen sein muss. Ist es der Fall, kommt mein Köder, zusammen mit 5, 6 Murmeln an den Platz. Ist es nicht der Fall, kommt mein Köder, auch nur mit 5, 6 Murmeln, an einen anderen Platz.

    Und: schwarze Schafe hast du überall!

    Die Kriegsbemalungen möchte ich auch noch kurz ansprechen: Woher weißt du, falls es im Bericht nicht erwähnt wurde, dass sie nicht schon seit Beginn des Tages drauf war? Es gibt verrückte Hunde da draußen, ich gehöre sicher auch dazu, und so eine Sache finde ich nun nicht sonderlich schlimm. Die Leute leben ihr Hobby aus. Wenn sie sich dadurch besser/glücklicher fühlen, sollen sie es machen. Solang das Tier dabei keinen Schaden nimmt...

    An dieser Stelle gäbe es noch soooo viel zu erwähnen/zu schreiben. Doch die Zeit verbietet es mal wieder und andere Nutzer kommen hoffentlich auch noch zu Wort.

    In diesem Sinne.

  20. Folgende 10 Petrijünger bedanken sich bei CarpMoguls für den nützlichen Beitrag:


  21. #13
    Torsten1
    Gastangler
    Hallo Markus

    nehmen wir mal die fliegenfischer szene, was und wie wird dort propagiert? schonender umgang mit fischen, waidgerechtes angeln, catch and release für bedrohte arten, naturnahe/natürliche gewässer sind das ideal, ausserdem ist im vordergrund in dieser szene das naturerlebnis und der elegante fang mit dem kunstköder,
    Ich könnte laut Lachen, wenn ich deinen Post lese.
    Träume weiter!
    Ein Teil nimmt es ernst, hat auch das nötige Hintergrundwissen, versteht Zusammenhänge, handelt dem entsprechend.

    Aber die Eimerfänger fliegen bald wieder ein.
    Die Laichbettzerlatscher, gibt es reichlich.

    aber, wenn dieser fänger sich nur noch auf das catchen and releasen einschiesst und nur noch den kapitalen nachstellt, sie nur noch für den kick braucht, und keinerlei höheren sinn in seiner angelei besteht, dann ist das schon bisserl fragwürdig, wenn dann noch die auswüchse dazu kommen, z.B das der fisch durch unützes wiegen und fotografieren gestresst/gequält wird ( das ist speziell beim karpfen gegeben, aufgrund seine längen/körpergewichtsverhältnis)
    Markus, die Argumentation ist jetzt billig. Ohne Quatsch.
    Jeder freut sich über den größeren Fisch. Kein Hechtangler, möchte nur Schniepel fangen. Jeder spezialisiert sich, findet den Reiz darin, sich selbst zu verbessern, seine Montagen, Techniken zu verbessern, um vielleicht nicht nur Schniepel zu fangen.
    Das gilt für alle Fischarten.
    Wenn ich mir hier Bilder ansehe, von „kapitalen“ Fischen, die zurückgesetzt werden, ist oftmals die Handhabung, Präsentation, äußerst fragwürdig.
    Das betrifft, Hechte, Zander, Forellen usw.

    wenn er die selbe praxis kopiert wie seine vorbilder, doch zurecht?
    Markus, ohne Quatsch, das ist genau das einfallslose Gequatsche, was vorprogrammiert war!

    Der Forellen, Hecht, Zander, Waller, Brassen, Schleien usw. Angler, ahmt genau das gleiche vorgelobte nach.
    weil die fische wesentlich weniger wiegen und das procedere eine andere form animmt, die stipper fischen häufig auf natürliche arten, die sich selbst reproduzieren können, und das fotografieren und wiegen alleine durch das fehlende gewicht vereinfacht wird
    ,

    Ja, Markus, alles klar. Erklärt und verklärt, erlaubt logischerweise den unterschiedlichen Gebrauch.
    Nach dem Motto. Die Fische sind leichter, damit ist auch alles verträglicher.
    Logisch. Völlig realitätsnah.

    aber dieses anfüttern ist doch zeitlich beschränkt, währendessen extreme anfütterungsorgien doch ein anderes kaliber sind
    Na sicher!
    Der normale Angler, nur weil er auf Karpfen angelt, handelt ausschließlich, wie Du es beschreibst.
    Deine Aussagen bestätigen eindrucksvoll die pauschale Einstufung des normalen Anglers.
    Das, was Bernd schon vermutete.
    Der Angler, der auf Karpfen angelt, ist prinzipiell verwerflich, alles andere der anderen Angler, völlig normal, harmlos, vertretbar.
    Klare Klischee Äußerungen.
    Den Rest von deinem Post, lese ich nicht mal.
    Da bin ich ehrlich.
    Sorry, aber diese einseitige Argumentation bei völliger Ausblendung, der wirklich objektiven Betrachtung, erstaunt mich nicht.

    @Ted

    Vielleicht ist das auch so, weil, es mehr Fotos von deutlich dicken( im Vergleich zur Körperlänge) Karpfen gibt,als von Plötzen. Ein Problem sehe ich aber darin, dass eine Plötze wohl anatomisch einfach auf kein Gewicht von 15 kg( können doch ruhig die deutschen Maße nehmen) kommen wird.
    Ging es mir hier im Thema, auschließlich um Karpfen, Plötze usw.
    Oder eher um eine generelle Frage, auf alle bevorzugten Fischarten der Angler bezogen?
    Damit eben um die fragwürdige tolerierung bei einigen Fischarten,des Einsatzes durch diese Angler, aber die gleichzeitige Pauschalisierung der anderen.

  22. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei Torsten1 für den nützlichen Beitrag:


  23. #14
    Gesperrt Avatar von perikles
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    Zitat Zitat von CarpMoguls Beitrag anzeigen
    Und: schwarze Schafe hast du überall!

    .
    in dem einen pferch tummeln sich mehr, in den anderen weniger^^

  24. Folgende 2 Petrijünger bedanken sich bei perikles für den nützlichen Beitrag:


  25. #15
    Talsperrenturner Avatar von beetlebenner
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    Hi Torsten,

    deinen Posts kann ich eine leichte Ansäuerung entnehmen...richtig?
    Gut so,denn ich bin stinkesauer

    Zitat Zitat von Torsten1 Beitrag anzeigen
    Auslöser dieses Themas sind die Fangmeldungen von Karpfen.

    Der 40,50 Pfund Fänger von Karpfen wird automatisch in die verwerfliche Ecke der Mäster geschoben.
    Egal ob sich dieser vielleicht spezialisiert hat, an Montagen fummelt, versucht ein Gewässer und die Gewohnheiten seiner Zielfische kennenzulernen, damit auch selektiver ohne Futterorgien auszukommt, sein Fokus nicht mehr auf Satzfische liegt, wie häufig innerhalb der Anglerschaft!
    Er ist und bleibt der Gelackmeierte.
    Also,ich spreche jetzt für mich.

    Ich schiebe keinen 40-50 Pfund Karpfen autom. in die Mästerecke.

    Ich gehe davon aus,dass Du die Bilder von Peter Schwedes 83 Pfd. Karpfen gesehen hast,sprich Bauchansicht!!!

    Ich denke, man sollte das Karpfenangeln genau hier in 2 Lager trennen.

    1. Lager

    Angler die Spass am Karpfenangeln haben und sicherlich auch füttern mit Murmeln oder irgendwas,aber immer den Respekt vor der Natur und der Kreatur bewahren.
    PS: Da können auch 40 oder 50 Pfünder gefangen werden

    2. Lager

    Rekordsucht,es wird vor nicht´s halt gemacht.
    Gewässer werden gepachtet und Karpfen gemästet bis der Recordholder im Netz ist.
    Dann,oh Wunder,gehört der Fänger einem Murmelhersteller an.

    Sooo,genau da werde ich komisch

    Dem 83 Pfd. Karpfen von Peter Schwedes platzt fast der Bauch und man
    möchte mir in Berichten und Darstellungen vermitteln,dass das Dickerchen
    wohl reichlich natürliche Nahrung hatte.

    Gut,wenn mich Mami oder Papi um 14.00 Uhr aus dem Kindergarten abholen würden könnte man mir diese Theorien wahrscheinlich glaubhaft vermitteln...unter den jetzigen Gegebenheiten...Nö.

    Was macht man nicht alles für den Kommerz?Bei den Bildern wird mir kotzübel und ich bekomme Agressionen und schäme mich als Angler das solch ein Fisch auf der Titelseite einer Anglerzeitschrift abgebildet ist.

    So,zu Zielfischarten.

    Gibt es in der Form bei keiner anderen Fischart die gezielt beangelt wird.

    Gruss Thomas

  26. Folgende 12 Petrijünger bedanken sich bei beetlebenner für den nützlichen Beitrag:


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